Mary Ryan , Sonja Schuhmacher Lied der Gezeiten.

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Inhaltsangabe zu „Lied der Gezeiten.“ von Mary Ryan

An den sturmgepeitschten Küsten der Grünen Insel entwickelt sich eine geheimnisumwobene Familiengeschichte, in der ein Fluch von düsterer Leidenschaft das Glück der Liebenden bedroht. Als Aine O'Malley und ihr Cousin Rupert sich als Kinder das erste Mal auf dem alten Familiensitz an Irlands Westküste begegnen, ist es bereits um die Seelenverwandten geschehen. (Quelle:'Fester Einband')

Spannend, bedrückend und eindrucksvoll erzählt. Leider vermischt mit einer unnötigen Geistergeschichte.

— sursulapitschi

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    Lied der Gezeiten.

    Jammira

    24. August 2014 um 17:24


  • Merkwürdiges Buch

    Lied der Gezeiten.

    sursulapitschi

    15. June 2013 um 21:40

    Sehr bildhaft und eindringlich beschreibt die Autorin hier das Leben von Aine. Ein irisches Mädchen, sehr sensibel, wird von niemandem beachtet. Ihre Familie nimmt sie nicht ernst, nur ihr Cousin Rupert kümmert sich um sie. Daraus entwickelt sich über die Jahre hinweg eine große Liebe. Soweit ist das Buch interessant und sehr lesenswert, wenn auch zu großen Teilen bedrückend.  Gleichzeitig haben wir aber noch den Aspekt, dass sowohl Aine, als auch ihre Tante, offensichtlich Geister sehen. Außerdem wird sie jahrelang von einem irren Faktotum verfolgt, während sie die Ferien im verfallenen Schloß der Familie verbringt. Und all das hätte ich persönlich nicht gebraucht. Es gibt der Geschichte nur einen seltsam morbiden Charakter, ist aber für die eigentliche Handlung nicht relevant und wird auch nicht aufgeklärt. Sieht sie nun wirklich Geister, oder ist sie nur leicht irre?  Sehr schade, ohne diesen mysteriösen Schnickschnack wäre es ein schönes, wenn auch beklemmendes Buch. So ist es eher merkwürdig.

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  • Rezension zu "Lied der Gezeiten." von Mary Ryan

    Lied der Gezeiten.

    andrea_strauss

    26. June 2012 um 09:29

    Das war das zweite Buch von Mary Ryan (nach "Septembermorgen"), das ich gelesen habe und wieder einmal hat mich der Erzählstil der Autorin mitgerissen. Man taucht komplett in die Geschichte ein, glaubt, tatsächlich an der irischen Atlantikküste zu sein und hofft und bangt mit Áine mit. Ich muss dazu anmerken, dass rund zwei Drittel des Buches in der Kindheit spielen, jedoch kann man sich auch als Erwachsener gut in die Gedanken und Gefühle des Mädchens hineinversetzen. Vor allem die Zerrissenheit zwischen der ersten großen Liebe und der extremen Religiösität der Iren sowie zwischen dem Wunsch nach Freiheit und der Frauenrolle in der irischen Gesellschaft werden in diesem Buch hervorragend herausgearbeitet. Lange Zeit war ich überzeugt, dieses Buch sei eines der besten, die ich bisher gelesen habe. Leider hat mich der Schluss sehr enttäuscht. Ich hatte das Gefühl, die Autorin hat krampfhaft versucht, die Geschichte irgendwie ausklingen zu lassen, aber das ist ihr leider nicht wirklich gut gelungen. Gerade am Ende bleiben die Emotionen komplett auf der Strecke und das hat bei mir einen leicht bitteren Beigeschmack hinterlassen. Mit einem besser ausgearbeiteten Ende wäre das Buch einer meiner Top-Favoriten gewesen. Dennoch hat es Spaß gemacht und vor allem Irland-Fans ist der Roman wärmstens zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Lied der Gezeiten." von Mary Ryan

    Lied der Gezeiten.

    Chrisu

    15. July 2010 um 22:45

    Am Anfang hat sich der Verlauf ziemlich langatmig ergeben, erst als Áine ins Internat kam, dann von dort abgehauen ist, um nach Dunbeg zu trampen um ihre Mutter zu suchen. Das Hauptthema war die große Zuneigung von Áine und Rupert und dazwischen immer wieder die Vergangenheit und das Geschehen von damals, dass auch auf die zwei starken Einfluß hat. Die Religion in Irland und die Lebensweise der Iren und der Stellenwert der Frauen in der Gesellschaft wird sehr gut beschrieben. Ein interessantes Buch mit Einblick in die mystische Vergangenheit eines Orten mit Auswirkung in die Gegenwart und von einem Menschen, der einfach das Gespür hat und sich doch auch dadurch beeinflussen läßt. Kein spannender Krimi, aber doch ganz interessant geschrieben.

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