Mary Scott Zärtliche Wildnis

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Inhaltsangabe zu „Zärtliche Wildnis“ von Mary Scott

188 S. (Quelle:'Sonstige Formate/01.06.1979')

Einfach nur schön!

— Buchgespenst
Buchgespenst
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  • „Ich hatte so ein Gefühl“

    Zärtliche Wildnis
    Buchgespenst

    Buchgespenst

    20. February 2016 um 13:10

    Nach dem Tod ihrer Mutter weiß Liz mit ihrer Freiheit nicht viel anzufangen. Ihre Mutter hat ihre Freunde weggeekelt, ihre Männerbekanntschaften vergrault und Liz von den Menschen ferngehalten. Jetzt weiß die 21jährige mit Menschen nichts mehr anzufangen und vor Männern hat sie geradezu Angst. Gut, dass ihre Freundin Kay die ganze Sache in die Hand nimmt und sie kurzerhand auf Reisen schickt. Doch ein Unwetter ruiniert die Bustour und Liz sitzt mit einigen Farmersfrauen fest. Spontan wird eine Idee geboren, die Liz‘ Leben verändern wird. Als Kindergärtnerin folgt sie den Frauen nach Windythorpe. Sie hatte doch von Anfang an, so ein Gefühl, dass die Bustour richtig sein würde. Ich liebe die Bücher von Mary Scott, halte dies hier aber für eines der schlechteren. Der Aufbau ist gewohnt großartig. Charaktere, Schauplätze und Geschichte sind wundervoll gestaltet und auch der Humor kommt nicht zu kurz, doch gerade dieses Buch ist sehr seiner Zeit verhaftet. Eine Frau ist nur was wert, wenn sie heiratet. Mary Scotts andere Geschichten sind zeitloser, die Liebesgeschichte weniger gezwungen. Vor allem ist der männliche Hauptcharakter hier erstaunlich unsympathisch. Ich kenne fast alle Bücher von Mary Scott und es gab durchaus männliche Hauptcharaktere die „bekehrt“ werden mussten, eingebildete, arrogante, menschenfeindliche Junggesellen, die aber immer etwas Liebenswertes hatten. Das geht Andre Oldfield in diesem Buch leider ab. Besonders enttäuscht er auf den letzten 20 Seiten. Bis dahin glaubt man, dass sich alles wie gewohnt entwickelt und dann tauchen Ansichten auf, die weder eines Mary-Scott-Buches noch der Zeit würdig sind. Ich mache gerne Abstriche, da dieses Buch aus den 60ern stammt und toleriere der Zeit geschuldete Einstellungen, aber hier wird ein Konflikt völlig künstlich aufgebaut. Trotzdem mag ich auch dieses Buch. Es hat das gewohnte leichte und amüsante Flair von Mary Scotts heiteren Neuseelandromanen, die einen in eine fröhliche Geschichte entführen und quasi Urlaub auf der Couch sind. Deswegen hier 4 Sterne (Punktabzug für den schauderhaften Schluss).

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  • Rezension zu "Zärtliche Wildnis" von Mary Scott

    Zärtliche Wildnis
    atimaus

    atimaus

    29. November 2008 um 12:39

    Herrlich altmodisch, einfach nur nett ;)