Mary Sharratt

 4.1 Sterne bei 22 Bewertungen
Autor von Der Liebesbund, Die Töchter der Heilerin und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Mary Sharratt

Mary SharrattDer Liebesbund
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Der Liebesbund
Der Liebesbund
 (13)
Erschienen am 02.01.2008
Mary SharrattDie Töchter der Heilerin
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Die Töchter der Heilerin
Die Töchter der Heilerin
 (9)
Erschienen am 18.05.2012
Mary SharrattDer Liebesbund. Roman (ClubPremiere)
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Der Liebesbund. Roman (ClubPremiere)
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Erschienen am 01.01.2006
Mary SharrattThe Real Minerva
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The Real Minerva
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Erschienen am 13.01.2006
Mary SharrattReal Minerva
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Real Minerva
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Erschienen am 13.01.2006
Mary SharrattDaughters of the Witching Hill
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Daughters of the Witching Hill
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Erschienen am 05.01.2011
Mary SharrattThe Vanishing Point
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The Vanishing Point
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Erschienen am 02.06.2006
Mary SharrattSummit Avenue
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Summit Avenue
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Erschienen am 01.05.2000

Neue Rezensionen zu Mary Sharratt

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jeanne1302s avatar

Rezension zu "Die Töchter der Heilerin" von Mary Sharratt

Eine wahre Geschichte, die an Unglaublichkeit grenzt...
jeanne1302vor 2 Jahren

Wie machtvoll sind Worte und Gedanken??????

Dieser historische Roman, der wunderbar zu lesen ist und stets voller Spannung, mit einer Prise Magie gespickt ist, beschreibt die im 16. Jahrhundert wirklich statt gefundenen Hexenprozesse von Pendle. Das Leben der Heilerin Demdike wird beschrieben und die im Mittelalter üblichen Praktiken des Heilens, und leider auch der Art, wie damals über Menschen gerichtet wurde.


Bess Southerns - alias Demdike schlägt sich mit ihren Kindern alleine mit Hilfsarbeiten und Betteln durch. Bis sie Tibb-einen Schutzgeist kennenlernt, der sie anleitet, endlich ihre wahre Begabung des Heilens auszuüben. Durch einen Zwischenfall bei einer Hilfsarbeit arbeitet sie zum ersten Male als Besprecherin und heilt einen Jungen.


Weiter geht die Geschichte der gesamten Familie - Liza, Demdikes Tochter und ihre drei Kinder Jamie - ein geistig behinderter Junge, Alison und Jennet - ein uneheliches Kind.


Es wäre alles wunderbar gewesen, wenn die Tochter der besten Freundin Demdikes nicht von einem Adligen geschlagen und bedrängt worden wäre. Zur damaligen Zeit hätten sie auf dem Rechtsweg niemals eine Chance gegen den Adligen gehabt. Also versuchen sie mit Hilfe von Lehmfiguren dem Adligen Böses zu wünschen, was auch klappt und der Tochter das Leben rettet.


Daraufhin kommen die Frauen in Verdacht, böse Hexen zu sein, geraten immer mehr in den Sumpf von Beschuldigungen, Intrigen und Misstrauen. Alison, die ihre Gabe als Besprecherin und Heilerin ablehnt, verflucht unwissentlich einen Mann, der daraufhin halbseitig gelähmt wird. Dieser Zwischenfall führt letztendlich zur Verhaftung Alizons und ihrer Familie und deren Befürworter.


Es wird ihnen durch einen Hexenjäger, der beim neuen König an Ansehen gewinnen will, der Prozess gemacht, der zum Großteil aus erzwungenen Geständnissen und Lügen und wirren Geschichten besteht. Die Frauen und Männer werden zum Tode am Galgen verurteilt.


….


Da dieser Roman die Geschichte das Leben der wirklichen Bess Southerns - alias Demdike - behandelt, hat es mich schon aufgewühlt.


Ich bekam einen guten Eindruck über Glauben, Denkweise und das Leben im Mittelalter. Es ist ausführlich beschrieben, sehr, sehr spannend und zuweilen kaum fassbar, wie das wirklich alles hat sein können. Da blieben wirklich Fragen offen wie: wie schafft es diese Frau, die Krankheit von jemandem zu nehmen? Können Worte und Lehmfiguren wirklich einen Menschen lähmen und töten oder ist das alles Zufall? Gibt es wirklich Schutzgeister aus dem Reich der Elfen und Feen. Denn daran glaubten die Menschen tief und fest.


Zudem erschütterte mich, dass die Protestanten die ältere Religion - also den katholischen Glauben, der zu der Zeit auch noch getränkt war mit den Naturreligionen und deren Feiertage wie Samhain, Beltane, etc. - verabscheuten und dass sich Priester verstecken mussten, bzw. Menschen, die Priester versteckten oder dem „alten Glauben“ angehörten bei Entdeckung gevierteilt wurden. 


Die Willkür auch bei dem „Prozess“, aber auch die kleine Jennet, die ihre eigene Familie hängen lässt - im wahrsten Sinne des Wortes - haben mich erschüttert und es flossen zum Schluss einige Tränen.





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Maerchentraums avatar

Rezension zu "Die Töchter der Heilerin" von Mary Sharratt

Sehr schönes Buch
Maerchentraumvor 5 Jahren

Das Buch ist wirklich schön geschrieben und behandelt die Geschichte der Hexenverfolgung und der Heilung so, wie sie damals auch stattgefunden haben könnte. Wer sich damals mit solchen Sachen beschäftigte, der handelte auf einem schmalen Grad. Das wird in diesem Buch auch deutlich. Auch, wie sich die Gabe der Heilung in der Familie entwickelte wird schön beschrieben. Man fühlt mit und in der ganzen Tragik der Geschichte scheint immer ein Funken Hoffnung und Licht mit. Und das über das ganze Buch hindurch. Empfehlenswert. :)

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teduas avatar

Rezension zu "Die Töchter der Heilerin" von Mary Sharratt

Rezension zu "Die Töchter der Heilerin" von Mary Sharratt
teduavor 6 Jahren

Elizabeth Southerns lebt in Lancastershire des 17. Jahrhunderts. Sie ist eine Heilerin und hilft immer wieder kranken Menschen mit ihrem Können und Wissen. Eines Tages hat sie eine Erscheinung: ihr begegnet eine Art Schutzgeist. Er fordert sie auf, ihre besondere Gabe anzunehmen, um ihre Familie in der Not schützen zu können. Auch verrät ihr der Schutzgeist Dinge aus der Zukunft, warnt sie aber auch, ihre Gabe nicht unbedacht zu nutzen.
Elizabeth´ Enkeltochter Alizon hat diese besondere Gabe von ihrer Großmutter geerbt. Obwohl beide ihre Fähigkeiten nur im Guten nutzen, werden bald die Verfechter der Hexenverfolgung auf sie aufmerksam.
Dieses wunderbare Buch hatte ich innerhalb kurzer Zeit gelesen, da es mir so gut gefallen hat! Allein schon die Zeit, in der die Geschichte spielt, ist unglaublich interessant und bildhaft dargestellt. Man fühlt sich sofort in die Zeit zurückversetzt und kann sich auch in die Figuren gut hineinversetzen. Das mag daran liegen, dass das Buch in der Ich-Erzählform geschrieben wurde. Der erste Teil wird aus Sicht von Elizabeth erzählt, der zweite Teil aus Sicht von ihrer Enkeltochter Alizon.
Obwohl der Erzählstil eher ruhig ist, war die Geschichte doch durchweg spannend und für mich auch sehr fesselnd, da mich das Thema sowieso sehr interessiert.
Auch hatte ich den Eindruck, dass die Autorin sehr gut recheriert hat. Das Buch scheint mir durchdacht und – was den historischen Hintergrund angeht – auch wahrheitsgemäß.
Ich habe mich mit „Die Töchter der Heilerin“ sehr gut unterhalten gefühlt!

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