Mary Sharratt Die Töchter der Heilerin

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Inhaltsangabe zu „Die Töchter der Heilerin“ von Mary Sharratt

Lancashire, 16. Jahrhundert: Die Witwe Demdike lebt mit ihrer Tochter Liza in einem Turm am Rand des Pendle Forest. Die Menschen tuscheln, wenn sie vorübergehen. Denn die beiden Frauen sind etwas Besonderes: Sie können heilen, und sie können Geheimnisse lüften. Diese Fähigkeiten bringen sie jedoch in Gefahr. Denn zur Zeit der Hexenverfolgung ist der Grat zwischen guter Magie und Hexerei schmal. Als Demdikes Freundin Annie sie um Hilfe bittet, weil ihre Tochter von einem Adligen bedrängt wird, gibt Demdike ihr Können an sie weiter. Aber das magische Wissen ist ein gefährliches Werkzeug in Annies Händen, denn sie ist wild und leidenschaftlich. Bald geraten die Frauen in Gefahr, als ein ehrgeiziger Richter nach Pendle Forest kommt. Ein Mann, der sich der Hexenjagd verschrieben hat ...

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  • Eine wahre Geschichte, die an Unglaublichkeit grenzt...

    Die Töchter der Heilerin
    jeanne1302

    jeanne1302

    29. May 2016 um 18:23

    Wie machtvoll sind Worte und Gedanken?????? Dieser historische Roman, der wunderbar zu lesen ist und stets voller Spannung, mit einer Prise Magie gespickt ist, beschreibt die im 16. Jahrhundert wirklich statt gefundenen Hexenprozesse von Pendle. Das Leben der Heilerin Demdike wird beschrieben und die im Mittelalter üblichen Praktiken des Heilens, und leider auch der Art, wie damals über Menschen gerichtet wurde. Bess Southerns - alias Demdike schlägt sich mit ihren Kindern alleine mit Hilfsarbeiten und Betteln durch. Bis sie Tibb-einen Schutzgeist kennenlernt, der sie anleitet, endlich ihre wahre Begabung des Heilens auszuüben. Durch einen Zwischenfall bei einer Hilfsarbeit arbeitet sie zum ersten Male als Besprecherin und heilt einen Jungen. Weiter geht die Geschichte der gesamten Familie - Liza, Demdikes Tochter und ihre drei Kinder Jamie - ein geistig behinderter Junge, Alison und Jennet - ein uneheliches Kind. Es wäre alles wunderbar gewesen, wenn die Tochter der besten Freundin Demdikes nicht von einem Adligen geschlagen und bedrängt worden wäre. Zur damaligen Zeit hätten sie auf dem Rechtsweg niemals eine Chance gegen den Adligen gehabt. Also versuchen sie mit Hilfe von Lehmfiguren dem Adligen Böses zu wünschen, was auch klappt und der Tochter das Leben rettet. Daraufhin kommen die Frauen in Verdacht, böse Hexen zu sein, geraten immer mehr in den Sumpf von Beschuldigungen, Intrigen und Misstrauen. Alison, die ihre Gabe als Besprecherin und Heilerin ablehnt, verflucht unwissentlich einen Mann, der daraufhin halbseitig gelähmt wird. Dieser Zwischenfall führt letztendlich zur Verhaftung Alizons und ihrer Familie und deren Befürworter. Es wird ihnen durch einen Hexenjäger, der beim neuen König an Ansehen gewinnen will, der Prozess gemacht, der zum Großteil aus erzwungenen Geständnissen und Lügen und wirren Geschichten besteht. Die Frauen und Männer werden zum Tode am Galgen verurteilt. …. Da dieser Roman die Geschichte das Leben der wirklichen Bess Southerns - alias Demdike - behandelt, hat es mich schon aufgewühlt. Ich bekam einen guten Eindruck über Glauben, Denkweise und das Leben im Mittelalter. Es ist ausführlich beschrieben, sehr, sehr spannend und zuweilen kaum fassbar, wie das wirklich alles hat sein können. Da blieben wirklich Fragen offen wie: wie schafft es diese Frau, die Krankheit von jemandem zu nehmen? Können Worte und Lehmfiguren wirklich einen Menschen lähmen und töten oder ist das alles Zufall? Gibt es wirklich Schutzgeister aus dem Reich der Elfen und Feen. Denn daran glaubten die Menschen tief und fest. Zudem erschütterte mich, dass die Protestanten die ältere Religion - also den katholischen Glauben, der zu der Zeit auch noch getränkt war mit den Naturreligionen und deren Feiertage wie Samhain, Beltane, etc. - verabscheuten und dass sich Priester verstecken mussten, bzw. Menschen, die Priester versteckten oder dem „alten Glauben“ angehörten bei Entdeckung gevierteilt wurden. Die Willkür auch bei dem „Prozess“, aber auch die kleine Jennet, die ihre eigene Familie hängen lässt - im wahrsten Sinne des Wortes - haben mich erschüttert und es flossen zum Schluss einige Tränen.

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  • Leserunde zu "Der Geschmack des Wassers" von Ingrid Kretz

    Der Geschmack des Wassers
    Ingrid_Kretz

    Ingrid_Kretz

    Leserunde mit Autorenbegleitung! Hallo liebe LesefreundInnen auf Lovelybooks! Nachdem ich mit euch meine erste sehr schöne Leserunde um „Die Rose von Florenz“ erleben durfte, möchte ich euch zu einer weiteren einladen. Zwar ist „Der Geschmack des Wassers“ bereits 2011 erschienen, doch ich denke, das Buch ist nach wie vor sehr interessant für euch. Besonders spannend dürfte sein, dass meinem Buch der echte Hexenprozess zugrunde liegt und es sich bei den beiden Protagonistinnen um meine direkten Vorfahrinnen (12 Generationen zurück) handelt. Zuerst zum Inhalt von „Der Geschmack des Wassers“. Der Untertitel meines Historischen Romans lautet Der Hexenprozess von Dillenburg und weist damit schon auf das Thema hin. Hier der Klappentext: Dillenburg, 16. Jahrhundert: Schon einmal wurden Barbara Weitzel und ihre Schwester Lena in einem Hexenprozess freigesprochen, während drei Frauen brannten. Doch nun machen erneut Gerüchte die Runde. Wer ist verantwortlich für den Tod von Pferden und Kühen? Was haben Barbara und Lena in ihrer Zeit in Frankfurt getrieben? Warum ist der Erbe des reichen Fuhrmanns ein hilfloser Krüppel? Wieder werden die unschuldigen Frauen eingekerkert, gefoltert und vor Gericht gestellt. Doch der Prozess nimmt nicht den Verlauf, den sich ihre Ankläger gewünscht hätten. Stattdessen kommt es zu einem für die Zeit einmaligen Vorgang … Eine packende Geschichte, basierend auf einem wahren Prozess, geschrieben von der direkten Nachfahrin von Barbara und Lena. Den Link zur Leseprobe findet ihr hier: http://www.scm-shop.de/fileadmin/mediafiles/scm_shopproduct/PDF/395269000_Leseprobe.pdf Der Scm-Hänssler Verlag stellt 5 Bücher zur Verfügung, die es zu gewinnen gibt. Für die Unterstützung der Leserunde vielen Dank an den Verlag! Bitte bewerbt euch mit der Antwort, wie euch die Leseprobe gefallen hat, bis zum 05.08.2014, 24 Uhr hier auf diesem Thread. Am 06.08.2014 werde ich die Verlosung vornehmen und die Gewinner bekanntgeben. Bitte beachtet, dass es sich um eine christliche Leserunde handelt, da der Glaube an Gott eine Rolle in dem Buch spielt. Wer ohne Verlosung dabei sein will, ist ebenso herzlich eingeladen. Wer ein Buch gewinnt oder sich überhaupt einfach an der Leserunde beteiligen möchte, verpflichtet sich, das Buch innerhalb von etwa vier Wochen ab dem gemeinsamen Lesestart zu lesen, sich zu den Abschnitten auszutauschen und anschließend eine Rezension auf Lovelybooks und weiteren Communities wie etwa Amazon und Blogs zu veröffentlichen. Übrigens, „Der Geschmack des Wassers“ gibt es auch als Ebook zu kaufen. Meine Autorenwebsite im Internet: www.ingrid-kretz.de Nun wünsche ich euch viel Glück und freue mich auf einen spannenden Austausch mit euch! Alles Liebe für euch!

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  • Sehr schönes Buch

    Die Töchter der Heilerin
    Maerchentraum

    Maerchentraum

    08. April 2014 um 17:47

    Das Buch ist wirklich schön geschrieben und behandelt die Geschichte der Hexenverfolgung und der Heilung so, wie sie damals auch stattgefunden haben könnte. Wer sich damals mit solchen Sachen beschäftigte, der handelte auf einem schmalen Grad. Das wird in diesem Buch auch deutlich. Auch, wie sich die Gabe der Heilung in der Familie entwickelte wird schön beschrieben. Man fühlt mit und in der ganzen Tragik der Geschichte scheint immer ein Funken Hoffnung und Licht mit. Und das über das ganze Buch hindurch. Empfehlenswert. :)

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  • Rezension zu "Die Töchter der Heilerin" von Mary Sharratt

    Die Töchter der Heilerin
    tedua

    tedua

    29. June 2012 um 19:06

    Elizabeth Southerns lebt in Lancastershire des 17. Jahrhunderts. Sie ist eine Heilerin und hilft immer wieder kranken Menschen mit ihrem Können und Wissen. Eines Tages hat sie eine Erscheinung: ihr begegnet eine Art Schutzgeist. Er fordert sie auf, ihre besondere Gabe anzunehmen, um ihre Familie in der Not schützen zu können. Auch verrät ihr der Schutzgeist Dinge aus der Zukunft, warnt sie aber auch, ihre Gabe nicht unbedacht zu nutzen. Elizabeth´ Enkeltochter Alizon hat diese besondere Gabe von ihrer Großmutter geerbt. Obwohl beide ihre Fähigkeiten nur im Guten nutzen, werden bald die Verfechter der Hexenverfolgung auf sie aufmerksam. Dieses wunderbare Buch hatte ich innerhalb kurzer Zeit gelesen, da es mir so gut gefallen hat! Allein schon die Zeit, in der die Geschichte spielt, ist unglaublich interessant und bildhaft dargestellt. Man fühlt sich sofort in die Zeit zurückversetzt und kann sich auch in die Figuren gut hineinversetzen. Das mag daran liegen, dass das Buch in der Ich-Erzählform geschrieben wurde. Der erste Teil wird aus Sicht von Elizabeth erzählt, der zweite Teil aus Sicht von ihrer Enkeltochter Alizon. Obwohl der Erzählstil eher ruhig ist, war die Geschichte doch durchweg spannend und für mich auch sehr fesselnd, da mich das Thema sowieso sehr interessiert. Auch hatte ich den Eindruck, dass die Autorin sehr gut recheriert hat. Das Buch scheint mir durchdacht und – was den historischen Hintergrund angeht – auch wahrheitsgemäß. Ich habe mich mit „Die Töchter der Heilerin“ sehr gut unterhalten gefühlt!

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