Mary Shelley

 4 Sterne bei 206 Bewertungen
Autorin von Frankenstein, Frankenstein und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Mary Shelley

Geborene Mary Godwin, auch Mary Wollstonecraft Shelley genannt. † 1. Februar 1851 in London

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Frankenstein oder Der moderne Prometheus

Erscheint am 28.02.2019 als Hörbuch bei Der Audio Verlag.

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Frankenstein

Frankenstein

 (516)
Erschienen am 01.10.2009
Frankenstein

Frankenstein

 (26)
Erschienen am 02.10.2017
Frankenstein

Frankenstein

 (2)
Erschienen am 02.10.2017
Streifzüge durch Deutschland

Streifzüge durch Deutschland

 (1)
Erschienen am 01.01.2018
Frankenstein oder Der moderne Prometheus

Frankenstein oder Der moderne Prometheus

 (1)
Erschienen am 06.04.2018
Frankenstein: Roman (Fischer Klassik Plus)

Frankenstein: Roman (Fischer Klassik Plus)

 (1)
Erschienen am 22.12.2011
Streifzüge durch Deutschland und Italien

Streifzüge durch Deutschland und Italien

 (0)
Erschienen am 06.03.2018

Neue Rezensionen zu Mary Shelley

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Monika_Grasls avatar

Rezension zu "Frankenstein" von Mary Shelley

Klassiker des Horrorgenres
Monika_Graslvor einem Monat

Es ist schon gute 20 Jahre her, dass ich Frankenstein zum ersten Mal las. Damals hat mich der Schreibstil von Mary Shelly schon beeindruckt und daran hat sich bis heute kaum etwas geändert, wie ich bei nunmehrigem lesen erneut feststellen durfte.

Der Autorin gelingt es die Ich-Perspektive für den Leser greifbarer zu machen. Die Geschichte lebt im Grunde von der Situation, dass man jede Gefühlsregung von Viktor Frankenstein sehr gut aufnehmen kann. Die Tatsache, dass sie auf effekthaschende, blutige Szenerien verzichtet ist natürlich auch der Entstehungszeit des Romans geschuldet. Allerdings muss man dazu sagen, dass es der eigentlichen Handlung keinen Abbruch erweist.

Besonders interessant waren die Kapitel geschrieben, die aus dem Blickwinkel des Monsters verfasst sind. Auch hier setzt die Autorin auf die Ich-Perspektive, wodurch man das Wesen in seiner Entwicklung begleiten kann.

Ein typischer Schreckmoment bleibt zwar innerhalb der Handlung unablässig aus, allerdings war das für mich keineswegs ein Grund das Buch unbeendet beiseite zu legen.
Der ruhige Erzählstil fesselt einen alleine schon an die Seiten.

Was ich mir allerdings von der Autorin gewunschen hätte, wären ein paar mehr Beschreibungen der Städte gewesen. Natürlich kennt man die Orte vom Namen her und aus Reportagen, weiß also wie es dort aussah zur damaligen Zeit. Ein paar Sätze dahingehend hätten dem Roman allerdings nicht geschadet.

Fazit: Es ist ein sehr ruhiger Schreibstil und zudem kommt der Roman ohne gewalttätige Szenen aus. Allerdings hätte es nicht geschadet ein wenig mehr Details bei den Städten und der Umgebung einfließen zu lassen. Nichtsdestotrotz 4,5 von 5 Sternchen.

Kommentare: 2
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Radagasts avatar

Rezension zu "Frankenstein" von Mary Shelley

Dr. Frankenstein und sein Geschöpf
Radagastvor 2 Monaten

Mit "Frankenstein" ist Mary Shelley ein kleines Meisterwerk gelungen. Die Geschichte an sich ist gut geschrieben und hat einen roten Faden dem man gut folgen kann. Stellenweise ist dieser Roman etwas theatralisch geschrieben, aber dieser Schreibstil passt in das frühe 19 Jahrhundert. Obwohl mir dieser Schreibstil nicht zusagt habe ich diesen Roman gerne gelesen, da es Mary Shelley gelungen ist eine gute Spannung auf zu bauen, so dass man wissen will wie die Geschichte um Dr. Fankenstein und seinem "Monster" ausgeht. Der Charakter des Frankenstein-Geschöpf ist zweigeteilt. Auf der einen Seite sucht es den Anschluss bei einer Familie und bekommt diesen nicht, da es der Familie Angst und Schrecken einjagt. Auch wird es nicht einmal angehört. Schließlich zieht er sich zurück und möchte eine Gefährtin, um nicht alleine zu sein. Dieser Wunsch wird ihm nicht erfüllt und er zeigt seine brutale Seite.
Ich kann diesen Klassiker der Literatur empfehlen zu lesen. Denn damit wird die Geschichte um Frankenstein in das rechte Licht gerückt, dass von der Filmindustrie etwas verzehrt worden ist.

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Kapitel7s avatar

Rezension zu "Frankenstein" von Mary Shelley

Darf der Mensch Gott spielen?
Kapitel7vor 3 Monaten

Den ersten Teil der Geschichte erfahren aus Perspektive Frankensteins, wir hören von seiner Schuld und seinem Leid. Im zweiten Teil wechselt die Perspektive und das Monster selbst wird zum Erzähler. Frankensteins Kreatur berichtet, wie sie nach ihrer Schöpfung mit ihrem abscheuerregenden Äußeren zurechtkommen musste.

Das Monster hat sein eigenes Leid, das in ihm Bosheit und Hass auf die Welt und seinen Schöpfer wachsen lässt. Es ist nicht irrational, das Böse in ihm musste erst entstehen. Durch den Perspektivwechsel wird die greuliche Kreatur zu einem möglichen Ziel für unsere Empathie.

"Von Schmerz entflammt, schwor ich der ganzen Menschheit ewige Rache und Haß."

Leid, Verzweiflung und Schuld sind in Frankenstein allgegenwärtig. Alles scheint in den Untergang zu führen. Frankenstein wird von seiner Kreatur vor eine Entscheidung gesetzt. Wir kennen beide Perspektiven, die Ängste, Schuldgefühle und moralischen Positionen beider. Das macht es schwer, eine Antwort auf dieses Dilemma zu finden.


Es scheint nicht die beste Idee Victor Frankensteins gewesen zu sein, Gott zu spielen, denn seine Schöpfung führt zu einem höllischen Zustand. So bleibt die Frage, wie weit man beim Eingriff in die Natur gehen darf. Es ist eine Sache, die Frankenstein im Wahn seiner Forschung übersieht, die äußere Gestalt, doch diese eine Sache reicht bereits, um eine Katastrophe ins Leben zu rufen.

Es passt, dass Mary Shelley stark von John Miltons Paradise Lost, mit seinem Konflikt zwischen Gut und Böse und dem Ende des Paradies‘, beeinflusst wurde, worauf die Fußnoten der von mir gelesenen dtv-Ausgabe immer wieder Hintergrundinformationen liefern.

Dazu haben wir die Frage nach dem Schicksal derjenigen, die von der Gesellschaft ausgestoßen werden.

Die Geschichte von Frankenstein und seinem Monster mag vielleicht nicht wie versprochen gruselig sein, doch auf jeden Fall ist sie beklemmend. Die Erzählung geht zügig voran, auch weil man stets auf einen Ausweg aus dem Leid sucht und auf eine Lösung hofft. Frankenstein ist ein lesenswerter Roman, der auch wegen seiner moralischen Fragen noch lange aktuell sein wird.

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Gespräche aus der Community

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Hallorins avatar

Willkommen in der Gruppe “Wir lesen Klassiker der Weltliteratur”

Im August lesen wir DEN Klassiker des Gruselgenres - Mary Shelleys "Frankenstein". Jeder kennt den Namen, aber nicht jeder kennt die wahre Geschichte dahinter.

Offensichtlich ist das Interesse groß, denn obwohl dieses Buch schon 2012 in unserer Gruppe gelesen wurde, hat es sich in der Abstimmung gegen 7 Konkurrenten durchgesetzt ;)

Am 1.8. geht's los mit dem Lesevergnügen, bis dahin könnt Ihr schon mal diesem Thema folgen und die Plauderecke vollschreiben!

PS: Denkt daran, Eure Beiträge in einer Kategorie zu schreiben, das ist besser für die Übersichtlichkeit.

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Mina - Das Irrlichts avatar
Mit Mary Shelleys "Frankenstein" gehen wir zusammen in die August-Leserunde zum Thread "Wir lesen Klassiker Monat für Monat" (http://www.lovelybooks.de/thema/Wir-lesen-Klassiker-der-Weltliteratur-Monat-f%C3%BCr-Monat-643067688/?ov=aHR0cDovL3d3dy5sb3ZlbHlib29rcy5kZS8/ZmlsdGVyc29ydD1uZXUmc2VjdGlvbj1mb2xsb3dpbmc%3D&liste=modern ).

Ich bin selbst sehr gespannt, wie ich "Frankenstein" wohl finden werde. Die Story ist ja bekannt und ich habe viele Arten der schon Verfilmung gesehen. Gelesen habe ich bisher nicht.
Und ich freue mich richtig, dass es wieder mal ein Schauerroman ist, den wir gemeinsam lesen. Ist das doch mein Lieblingsgenre.

Favoles avatar
Letzter Beitrag von  Favolevor 6 Jahren
Da ich das Buch größtenteils im Urlaub gelesen hab, hier nur noch meine Rezi: http://www.lovelybooks.de/autor/Mary-Shelley/Frankenstein-oder-Der-moderne-Prometheus-899533095-w/rezension-981134092/ Insgesamt fand ich das Buch wirklich gut. Manchmal war es etwas gar lang und Victor Frankenstein war mir viel zu egozentrisch. Sehr schön fand ich jedoch auch, dass es so wenig von dem hatte, was ich mir unter Frankenstein bislang vorgestellt hab. Würde das Buch allerdings nur jemandem empfehlen, der das Genre generell mag.
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Zusätzliche Informationen

Mary Shelley wurde am 30. August 1797 in London (Großbritannien) geboren.

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