Der Roman „Frankenstein“ von Mary Shelley gehört sicherlich zu den bekanntesten und erfolgreichsten Romanen der letzten 200 Jahre. Der Roman wurde etliche Male adaptiert, als Film oder auch als Comic. Die Nacherzählung von Nick Pierce mit Zeichnungen von Isobel Lundie ist nicht die beste Comicadaptionen. Die Geschichte wird an vielen Stellen gestraft und gekürzt. Dadurch wirkt der Comic, der nur 64 Seiten hat, sehr gehetzt. Die Grundaussagen bleiben zwar bestehen sind jedoch vereinfacht worden.
Der Zeichenstil von Isobel Lundie ist kindgerecht und zugleich detailreich. Die Zeichnungen haben einen Karikatur Charakter, die Köpfe sind eckig und die Nasen sind spitz. Ohne die Narben quer durch das Gesicht von Frankensteins Geschöpf würde dieser gar nicht so anders aussehen. Sehr schön ist die reduzierte Farbpalette. Wobei nicht nur das Cover, sondern auch im inneren die Farbe grün sehr dominiert. Da alle Gesichter grün sind wird der unterschied zwischen dem Geschöpf und den anderen Menschen aufgehoben. Auch dies schränkt die Aussage des Romanes ein.
Der Comic ist allen zu empfehlen, die die bekannte Geschichte schnell nachlesen wollen. Die Geschichte ist leicht zugänglich ist somit für Kinder und Jugendliche geeignet. Aber Achtung Frankensteins Geschöpf tötet auch in diesem Band ein Kind. Ansonsten sind eher andere Comicadaptionen zu empfehlen.




























