Mary Shelley

 4 Sterne bei 199 Bewertungen
Autorin von Frankenstein, Frankenstein und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Mary Shelley

Geborene Mary Godwin, auch Mary Wollstonecraft Shelley genannt. † 1. Februar 1851 in London

Alle Bücher von Mary Shelley

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Mary ShelleyFrankenstein
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Frankenstein
Frankenstein
 (512)
Erschienen am 01.10.2009
Mary ShelleyFrankenstein
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Frankenstein
Frankenstein
 (25)
Erschienen am 02.10.2017
Mary ShelleyFrankenstein
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Frankenstein
Frankenstein
 (2)
Erschienen am 02.10.2017
Mary ShelleyStreifzüge durch Deutschland
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Streifzüge durch Deutschland
Streifzüge durch Deutschland
 (1)
Erschienen am 01.01.2018
Mary ShelleyFrankenstein: Roman (Fischer Klassik Plus)
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Frankenstein: Roman (Fischer Klassik Plus)
Frankenstein: Roman (Fischer Klassik Plus)
 (1)
Erschienen am 22.12.2011
Mary ShelleyDie Gruselklassiker der Weltliteratur: Frankenstein / Dr. Jekyll und Mr. Hyde / Dracula / Das Bildnis des Dorian Gray
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Die Gruselklassiker der Weltliteratur: Frankenstein / Dr. Jekyll und Mr. Hyde / Dracula / Das Bildnis des Dorian Gray
Mary ShelleyFrankenstein oder Der moderne Prometheus
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Frankenstein oder Der moderne Prometheus
Frankenstein oder Der moderne Prometheus
 (0)
Erschienen am 06.04.2018
Mary ShelleyStreifzüge durch Deutschland und Italien
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Streifzüge durch Deutschland und Italien
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Erschienen am 06.03.2018

Neue Rezensionen zu Mary Shelley

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Radagasts avatar

Rezension zu "Frankenstein" von Mary Shelley

Dr. Frankenstein und sein Geschöpf
Radagastvor 5 Tagen

Mit "Frankenstein" ist Mary Shelley ein kleines Meisterwerk gelungen. Die Geschichte an sich ist gut geschrieben und hat einen roten Faden dem man gut folgen kann. Stellenweise ist dieser Roman etwas theatralisch geschrieben, aber dieser Schreibstil passt in das frühe 19 Jahrhundert. Obwohl mir dieser Schreibstil nicht zusagt habe ich diesen Roman gerne gelesen, da es Mary Shelley gelungen ist eine gute Spannung auf zu bauen, so dass man wissen will wie die Geschichte um Dr. Fankenstein und seinem "Monster" ausgeht. Der Charakter des Frankenstein-Geschöpf ist zweigeteilt. Auf der einen Seite sucht es den Anschluss bei einer Familie und bekommt diesen nicht, da es der Familie Angst und Schrecken einjagt. Auch wird es nicht einmal angehört. Schließlich zieht er sich zurück und möchte eine Gefährtin, um nicht alleine zu sein. Dieser Wunsch wird ihm nicht erfüllt und er zeigt seine brutale Seite.
Ich kann diesen Klassiker der Literatur empfehlen zu lesen. Denn damit wird die Geschichte um Frankenstein in das rechte Licht gerückt, dass von der Filmindustrie etwas verzehrt worden ist.

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Kapitel7s avatar

Rezension zu "Frankenstein" von Mary Shelley

Darf der Mensch Gott spielen?
Kapitel7vor einem Monat

Den ersten Teil der Geschichte erfahren aus Perspektive Frankensteins, wir hören von seiner Schuld und seinem Leid. Im zweiten Teil wechselt die Perspektive und das Monster selbst wird zum Erzähler. Frankensteins Kreatur berichtet, wie sie nach ihrer Schöpfung mit ihrem abscheuerregenden Äußeren zurechtkommen musste.

Das Monster hat sein eigenes Leid, das in ihm Bosheit und Hass auf die Welt und seinen Schöpfer wachsen lässt. Es ist nicht irrational, das Böse in ihm musste erst entstehen. Durch den Perspektivwechsel wird die greuliche Kreatur zu einem möglichen Ziel für unsere Empathie.

"Von Schmerz entflammt, schwor ich der ganzen Menschheit ewige Rache und Haß."

Leid, Verzweiflung und Schuld sind in Frankenstein allgegenwärtig. Alles scheint in den Untergang zu führen. Frankenstein wird von seiner Kreatur vor eine Entscheidung gesetzt. Wir kennen beide Perspektiven, die Ängste, Schuldgefühle und moralischen Positionen beider. Das macht es schwer, eine Antwort auf dieses Dilemma zu finden.


Es scheint nicht die beste Idee Victor Frankensteins gewesen zu sein, Gott zu spielen, denn seine Schöpfung führt zu einem höllischen Zustand. So bleibt die Frage, wie weit man beim Eingriff in die Natur gehen darf. Es ist eine Sache, die Frankenstein im Wahn seiner Forschung übersieht, die äußere Gestalt, doch diese eine Sache reicht bereits, um eine Katastrophe ins Leben zu rufen.

Es passt, dass Mary Shelley stark von John Miltons Paradise Lost, mit seinem Konflikt zwischen Gut und Böse und dem Ende des Paradies‘, beeinflusst wurde, worauf die Fußnoten der von mir gelesenen dtv-Ausgabe immer wieder Hintergrundinformationen liefern.

Dazu haben wir die Frage nach dem Schicksal derjenigen, die von der Gesellschaft ausgestoßen werden.

Die Geschichte von Frankenstein und seinem Monster mag vielleicht nicht wie versprochen gruselig sein, doch auf jeden Fall ist sie beklemmend. Die Erzählung geht zügig voran, auch weil man stets auf einen Ausweg aus dem Leid sucht und auf eine Lösung hofft. Frankenstein ist ein lesenswerter Roman, der auch wegen seiner moralischen Fragen noch lange aktuell sein wird.

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Jaris avatar

Rezension zu "Frankenstein: The 1818 Text (Penguin Classics)" von Mary Shelley

Mary Shelley - Frankenstein
Jarivor 2 Monaten

Wirklich genau sagen, was ich von diesem Klassiker erwartet habe, kann ich nicht. Ich habe mich auf die Lektüre eingelassen, ohne gross etwas im Kopf zu haben. Neugierig war ich, zu erfahren, wie die ursprüngliche Geschichte, das Original, daherkommt.

Wahrscheinlich konnte ich das Buch genau deshalb so sehr geniessen. Überraschenderweise hat mir vor allem Mary Shelleys Sprache sehr gut gefallen. Sie ist eine richtige Vertreterin der Romantik und das spiegelt sich in ihrem berühmtesten Werk durch und durch.

Wäre das Buch in unserer Zeit geschrieben worden, wäre "Frankenstein" eher ein actionlastiges Werk mit jugendlichem Helden geworden, der alles daran setzen würde, seine Kreatur zu vernichten. Doch es wie bereits erwähnt, ein Buch aus der Romantik ist, funktioniert es völlig anders und könnte deswegen ein jüngeres Publikum auch eher langweilen.

Denn bei Shelley geht es eher um die Darstellung des inneren Konfliktes von Viktor Frankenstein und dessen seelische Zustände. Aber ebenso lässt sie das Monster zu Worte kommen, uns erzählen, was es durchmachen musste. Hier wirft die Autorin spannende und diskussionswürdige Fragen auf. Woher kommt das Böse? Wer ist dafür verantwortlich? Kann ich andere für mein Leid verantwortlich machen?

Der Horror des Buches lebt vor allem vom psychologischen Aspekt, nicht von Blut, Gliedmassen oder irgendwelchen Ouija-Brettern. Shelley stellt sich die Frage, wie es ist, mit solch einer Bürde zu leben und auch, wie es ist, eine solche Bürde zu sein. Was hätte nicht alles aus dem Monster werden können?

Durch all diese Aspekte wird "Frankenstein" zu einem ruhigen, tiefen und auch erschütternden Roman. Oft hatte ich tatsächlich Mitleid mit dem Monster, auch wenn dies nicht unbedingt gerechtfertigt sein mag. 

Ein schön geschriebenes, tiefgründiges Werk, das ich aufgrund des fordernden Englisches und des gemächlichen Tempos an eher erfahrene Leser empfehlen kann.

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Gespräche aus der Community

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Hallorins avatar

Willkommen in der Gruppe “Wir lesen Klassiker der Weltliteratur”

Im August lesen wir DEN Klassiker des Gruselgenres - Mary Shelleys "Frankenstein". Jeder kennt den Namen, aber nicht jeder kennt die wahre Geschichte dahinter.

Offensichtlich ist das Interesse groß, denn obwohl dieses Buch schon 2012 in unserer Gruppe gelesen wurde, hat es sich in der Abstimmung gegen 7 Konkurrenten durchgesetzt ;)

Am 1.8. geht's los mit dem Lesevergnügen, bis dahin könnt Ihr schon mal diesem Thema folgen und die Plauderecke vollschreiben!

PS: Denkt daran, Eure Beiträge in einer Kategorie zu schreiben, das ist besser für die Übersichtlichkeit.

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Mina - Das Irrlichts avatar
Mit Mary Shelleys "Frankenstein" gehen wir zusammen in die August-Leserunde zum Thread "Wir lesen Klassiker Monat für Monat" (http://www.lovelybooks.de/thema/Wir-lesen-Klassiker-der-Weltliteratur-Monat-f%C3%BCr-Monat-643067688/?ov=aHR0cDovL3d3dy5sb3ZlbHlib29rcy5kZS8/ZmlsdGVyc29ydD1uZXUmc2VjdGlvbj1mb2xsb3dpbmc%3D&liste=modern ).

Ich bin selbst sehr gespannt, wie ich "Frankenstein" wohl finden werde. Die Story ist ja bekannt und ich habe viele Arten der schon Verfilmung gesehen. Gelesen habe ich bisher nicht.
Und ich freue mich richtig, dass es wieder mal ein Schauerroman ist, den wir gemeinsam lesen. Ist das doch mein Lieblingsgenre.

Favoles avatar
Letzter Beitrag von  Favolevor 6 Jahren
Da ich das Buch größtenteils im Urlaub gelesen hab, hier nur noch meine Rezi: http://www.lovelybooks.de/autor/Mary-Shelley/Frankenstein-oder-Der-moderne-Prometheus-899533095-w/rezension-981134092/ Insgesamt fand ich das Buch wirklich gut. Manchmal war es etwas gar lang und Victor Frankenstein war mir viel zu egozentrisch. Sehr schön fand ich jedoch auch, dass es so wenig von dem hatte, was ich mir unter Frankenstein bislang vorgestellt hab. Würde das Buch allerdings nur jemandem empfehlen, der das Genre generell mag.
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Zusätzliche Informationen

Mary Shelley wurde am 30. August 1797 in London (Großbritannien) geboren.

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auf 30 Wunschlisten

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