Mary Torjussen Die Verlassene

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Inhaltsangabe zu „Die Verlassene“ von Mary Torjussen

Sie hat ihn geliebt. Er hat sie verlassen. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit.Er ist weg. Verschwunden. Hat sie verlassen. Ohne Nachricht, ohne etwas zu hinterlassen. Hannah ist verzweifelt. Ihr Freund Matt ist nicht mehr da, und es ist, als hätte es ihn nie gegeben. Denn nicht nur seine Sachen sind weg, auch seine Mails, seine Telefonnummer, jede Nachricht ist aus ihrem Handy gelöscht. Ist ihm etwas zugestoßen? Hat man ihm etwas angetan? Und plötzlich hat Hannah das Gefühl, beobachtet zu werden, glaubt, dass jemand in ihrer Wohnung war. Sie könnte ihr Schicksal stillschweigend ertragen und trauern. Aber sie findet keine Ruhe. Sie muss herausfinden, was passiert ist, egal wie …

Spannend

— SillyT
SillyT

Aus dem Erzählansatz hätte man definitiv mehr machen können.

— Bella5
Bella5

Eine Geschichte, die es verdient gelesen zu werden!

— mesu
mesu

Eine vielversprechende Idee, durchaus spannend, aber leider nicht durchgängig überzeugend.

— Renken
Renken

Extrem spannend mit irrem Ende

— brauneye29
brauneye29

Eine tolle Grundidee nur falsch umgesetzt.

— Fantasticbookwords
Fantasticbookwords

Alles nur kein Psychothriller, langweilig und konstruiert. Das war nix!

— Seehase1977
Seehase1977

Für einen Psychothriller zu langweilig und das Verhalten der Protagonistin war für mich nicht nachvollziehbar.

— adore_u
adore_u

Ein wirklich spannendes Buch mit einer wirklich überraschenden Auflösung, trotzdem konnte es mich nicht ganz überzeugen

— wortgeflumselkritzelkram
wortgeflumselkritzelkram

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  • Manche legen sich die Realität so zurecht, wie sie sie gerne hätten

    Die Verlassene
    Nadl17835

    Nadl17835

    13. August 2017 um 22:09

    Nach einem wunderschönen und erfolgreichen Tag kehrt die Wirtschaftsprüferin Hannah überglücklich nach Hause zurück. Doch was sie dort vorfindet, macht sie alles andere als glücklich. Ihr Freund Matt ist weg, mitsamt all seiner Sachen, so als habe es ihn nie gegeben. Verzweifelt versucht Hannah alles um ihn ausfindig zu machen und ihr Leben entgleitet ihr von da an zunehmend. Alles würde sie für ihn tun, denn sie liebt ihn immer noch. Alles, führt zu einer tragischen Verkettung von unglücklichen Ereignissen... Der Plot klingt ganz interessant und der Anfang macht auch viel Lust auf das Buch, denn man ahnt unter den perfekten Beschreibungen Hannahs nichts Gutes. Irgendeinen Grund für die überstürzte Trennung muss es schließlich geben. Nach dem interessanten Beginn verliert sich das Buch allerdings in langweiligen Erzählungen, die sich auch noch ständig wiederholen und ca. 300 Seiten lang passiert wenig und kaum Neues. Erst danach kommt es Schlag auf Schlag und die Situationen spitzen sich zu, bis die ganze Tragik hinter dieser Liebes-,/Trennungsgeschichte erkennbar wird, doch dann ist es für den ein oder anderen schon zu spät. Die meisten Personen empfinde ich als komisch, distanziert und unnahbar. Irgendwo hat ja jeder einen Knall in dieser Geschichte. Hinter verborgener Hand wird viel getuschelt, gelogen, hintergangen, gestalkt, bedroht und auch Gewalt spielt eine zentrale Rolle. Das Ende hält einen kleinen Cliffhanger bereit, der nichts Gutes erahnen lässt und man merkt welch fragile Person Hannah doch ist, deren Obsession sie noch weiter in Schwierigkeiten bringen wird. Das Buch hätte durchaus 100-150 Seiten weniger vertragen und es hätte sich nichts an der Spannung oder Geschichte geändert, außer das man sich durch weniger Belanglosigkeiten und Langeweile hätte kämpfen müssen. 

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  • Wo war der Thrill?

    Die Verlassene
    Bella5

    Bella5

    10. August 2017 um 22:55

    Ich – Erzählerin Hannah wird nach vier gemeinsamen Jahren Knall auf Fall von ihrem Freund Matt verlassen. Völlig ohne Vorankündigung. Matts Sachen sind verschwunden, auch seine emails, seine Telefonnummer, jede Handy – Nachricht. Ist Matt etwas Schlimmes passiert, ist er Opfer eines Verbrechens geworden? Hannah möchte unbedingt herausfinden, was geschehen ist, zumal sie sich seltsam beobachtet fühlt und außerdem vermutet, dass jemand unberechtigterweise in ihrer Wohnung gewesen sein muss… Der Roman „Die Verlassene“ wird dem Genre „Psychothriller“ zugeordnet. Als Krimi- und Thrillerfan musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Die Grundidee gefiel mir, ebenso das britische setting. Am Anfang fand ich das Geschriebene noch spannend, aber dieser Eindruck verflüchtigte sich leider alsbald. Stil und Sprache der Autorin konnten mich nicht mitreißen, waren mir zu simpel, es fehlte einfach die Raffinesse, die für mich gegeben sein muss, um die tolle Grundidee adäquat umzusetzen. Der Roman hatte leider auch Längen, und auch die Figuren waren für mich wenig greifbar, wobei die Protagonistin Hannah vielleicht noch am besten charakterisiert war. Nach dem Mittelteil des Romans schwante mir, worauf das Ganze hinauslaufen würde, auch wenn ich nicht alle Details richtig zugeordnet hatte. Am Anfang der Lektüre wäre ich jedoch noch nicht auf das in der Literatur bewährte und beliebte Stilmittel des Unzuverlässigen Erzählens beziehungsweise Erzählers gekommen. Dieses Stilmittel liebe ich an und für sich sehr, und man muss Torjussen meines Erachtens zugute halten, dass sie versucht hat, eine Geschichte rund um dieses Stilmittel zu „stricken“. Leider bleibt bei diesem Unterfangen für mein Empfinden die Spannung auf der Strecke, daher lautet mein Fazit in aller Kürze – Gute Grundidee, schlechte Umsetzung. „Wo bleibt der Thrill?“ fragte ich mich beim Lesen. Und ich fand die Erzählung im Nachgang etwas deprimierend. Einen nervenaufreibenden Thriller darf man von der „Verlassenen“ nicht erwarten. Auch keinen über alle Maßen raffinierten Roman. Torjussen hat vielleicht zu viel gewollt und zu wenig umsetzen können. Das Lektorat hätte mehr Hilfestellung geben müssen, finde ich. Daher vergebe ich für „Die Verlassene“ drei von insgesamt fünf Sternen. Leser, die den unreliable narrator lieben, dürfen sich „Die Verlassene“ ruhig mal anschauen.

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  • Thriller Debüt mit Überraschungseffekt- Durchhalten lohnt sich!

    Die Verlassene
    mesu

    mesu

    09. August 2017 um 15:06

    Dieser Roman ist anders... Die Autorin versteht ihr erzählerisches Handwerk. Sie  führt den Leser  durch die Geschichte, bei der man für keinen der Protagonisten richtige Sympatie entwickeln kann. Und das macht für mich den Reiz des Buches aus. Es handelt von der Karrierfrau Hannah, die plötzlich von ihrem Freund Matt verlassen wird. Er verschwindet aus ihrem Leben und nimmt alle gemeinsamen Erinnerungen mit, so als hätte es die Beziehung der beiden nie gegeben. Sie kann und will das nicht akzeptieren und setzt alles daran ihn wiederzufinden,und geht dabei bis zum Äußersten..., doch nichts ist wie es scheint. Die Geschichte entwickelt sich langsam aber stetig und die Spannung steigt. Vieles ist merkwürdig und unheimlich und der Leser wird erst am Ende erfahren, was es mit all dem auf sich hat. Auch wenn es einige zähflüssige Momente in dem Buch gibt, finde ich es lohnt sich auf jeden Fall bis zum Ende durchzuhalten, für mich ist es eine Leseempfehlung wert !!  

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  • Tolle Idee, aber leider nicht durchgängig überzeugend

    Die Verlassene
    Renken

    Renken

    07. August 2017 um 17:52

    Stell Dir vor, du kommst nach Hause und dein Partner, den du liebst, ist spurlos verschwunden. Fast so, als ob es ihn niemals gegeben hätte. Mit ihm verschwinden aber auch alle Fotos und Erinnerungsstücke. Der Psychothriller "die verlassene" von Mary Torjussen klingt daher erst einmal vielversprechend.Zum Inhalt:Großbritannien. Hannah wird von ihrem Freund verlassen. Still und heimlich verschwindet Matt aus ihrem Leben und nimmt alle seine Sachen mit. Aber nicht nur das. Er löscht alle Fotos, SMS, Mails und Telefonnummern auf Hannahs Telefon und ihrem iPad. Er hinterlässt keine einzige Erinnerungen an ihre gemeinsamen vier Jahre.Hannah begibt sich auf die Suche nach Matt. Obwohl sie im Grunde sehr karrierebewusst ist, vernächläßigt sie ihren Job und auch sich selbst. Als plötzlich merkwürdige SMS auf ihrem Telefon erscheinen und unerklärliche Dinge in ihrer Wohnung passieren, die mit Matt in Verbindung zu stehen scheinen, intensiviert sie ihre Anstrengungen ihn zu finden.Mein Eindruck:Dieser Psychothriller lebt von einer immerwährenden Grundspannung. Sehr kurze Kapitel und ein angenehmer Schreibstil, verleiten zu einem raschen Lesetempo.Die Situation in der Hannah feststellt, dass ihr Freund spurlos verschwunden ist, ist hervorragend beschrieben. Im Mittelteil verlangsamt sich die Handlung etwas und der Verlauf erscheint etwas schleppend. Es geht phasenweise nicht so wirklich voran.Die Auflösung hingegen ist wiederum sehr temporeich und setzt der Geschichte ein I-Tüpfelchen auf. Spätestens hier wird Hannahs Charakter in ganzer Bandbreite offenbart. Durch die Ich-Perspektive, in der Hannahs Geschichte erzählt wird, wird ihre Verzweiflung und ihre Entwicklung sehr deutlich beschrieben. Ihre Gefühls- und Gedankenwelt ist als Leser spannend zu beobachten. In weiten Teilen handelt sie plausibel, wenngleich einige Punkte für mich aber nicht ganz nachvollziehbar waren.Fazit:"die verlassene" konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Die Idee des Buches hat mich durchaus begeistert. Die Grundspannung motiviert zum Weiterlesen. Trotzdem schwächen einige Dinge im Handlungsverlauf und in Hannahs Entwicklung und Denken meine Begeisterung leider ab.

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  • Psychothriller, der eher gemächlich startet, dann aber mit einem überraschendem Finale punktet

    Die Verlassene
    Ani

    Ani

    06. August 2017 um 16:23

    Hannah kommt von einem sehr erfolgreichen Seminar zurück und kann es kaum erwarten, ihrem Lebensgefährten Matt zu erzählen, dass ihr eine Beförderung in Aussicht gestellt wurde. Doch bei ihrer Heimkehr findet sie das Haus verlassen vor. Nicht nur Matt ist weg, sondern auch all seine Sachen. Als sie versuchen will ihn zu kontaktieren, stellt sie fest, dass seine Nummer aus ihrem Handy gelöscht wurde, auch alle Mails und alle Fotos sind verschwunden. Es ist fast so, als hätte es ihn nie gegeben. Hannah gerät in Panik. Ist ihm etwas passiert? Sie beginnt fieberhaft nach ihm zu suchen. Plötzlich bekommt sie Nachrichten von einem anonymen Absender. Außerdem hat sie das Gefühl, dass sich jemand heimlich Zutritt zu ihrem Haus verschafft und sie beobachtet.... Dieser Psychothriller wird in der Ich-Form, aus der Sicht der Hauptprotagonistin Hannah, erzählt. Der Einstieg gelingt relativ mühelos, da man sich in die Gedanken von Hannah hineinversetzen und ihre aufkommende Panik nachvollziehen kann. Spannung kommt dennoch zunächst kaum auf. Denn Hannahs Gedanken drehen sich am Anfang eher im Kreis und sie beschreibt Dinge und Begebenheiten, die einem selbst beim Lesen eher belanglos vorkommen, ziemlich ausführlich. Dadurch hat man das Gefühl, dass die Handlung etwas auf der Stelle tritt.  Der Schreibstil ist allerdings sehr flüssig und angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen. Obwohl die Handlung eher gemächlich startet, verfolgt man durchgehend interessiert das Geschehen. Denn es gibt überhaupt keinen Hinweis darauf, was mit Matt passiert ist. Nach und nach zieht dann die Spannung etwas an. Es stellt sich zwar keine Hochspannung ein, aber die ungeklärten Fragen und die geheimnisvollen Vorgänge sorgen dafür, dass sich eine unterschwellige Anspannung beim Lesen einstellt. Man ist hin- und hergerissen und weiß nicht, was man glauben soll, sodass man schließlich doch in den Sog der Erzählung gerät. Relativ kurze Kapitel unterstützen das noch, da man dadurch dazu verführt wird weiterzulesen. Die Protagonisten dieses Thrillers sind gewöhnungsbedürftig. Sympathieträger sind hier wirklich rar gesät. Selbst Hannah, in deren Haut man ja quasi durch die gewählte Erzählperspektive steckt, beginnt langsam, aber stetig, zu nerven. Sie scheint alles andere zu vernachlässigen und ist nur noch darauf fixiert Matt zu finden. Ihre beste Freundin, die ihr ja eigentlich einen gewissen Halt bieten sollte, wirkt wie eine verwöhnte Frau, die nur auf sich bezogen ist und auch die anderen Charaktere wirken nicht gerade sympathisch. Zum Ende hin punktet dieser Thriller mit einer unerwarteten Wendung, die dafür sorgt, dass man nicht glauben mag, was man da liest. Die Spannung steigt steil nach oben und die Ereignisse überschlagen sich.  Ich habe mich beim Lesen dieses Psychothrillers im Großen und Ganzen gut unterhalten. Obwohl ich zugeben muss, dass es auch einige Längen gab, konnte ich mich etwa ab der Hälfte kaum noch vom Gelesenen lösen. Ich wollte unbedingt erfahren, was los ist und habe gespannt die Ereignisse verfolgt. Die unterschwellige Anspannung habe ich regelrecht zwischen den Zeilen gespürt, sodass sich bei mir der besondere Reiz eines Psychothrillers entfaltet hat. In meiner Bewertung bin ich hin- und hergerissen. Denn es gab einige zu detaillierte Szenen, die für mich die Handlung eher auf der Stelle treten ließen und die Charaktere wurden mir beim Lesen auch immer unsympathischer. Das spektakuläre Finale hat mich dann aber wieder versöhnt, sodass das Buch auf meiner persönlichen Bewertungsskala doch vier von fünf Sternchen bekommt.  

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  • Extrem spannend mit irrem Ende

    Die Verlassene
    brauneye29

    brauneye29

    01. August 2017 um 16:09

    Zum Inhalt: Sie hat ihn geliebt. Er hat sie verlassen. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Er ist weg. Verschwunden. Hat sie verlassen. Ohne Nachricht, ohne etwas zu hinterlassen. Hannah ist verzweifelt. Ihr Freund Matt ist nicht mehr da, und es ist, als hätte es ihn nie gegeben. Meine Meinung; Ich fand das Buch irrsinnig spannend und habe fast mit angehaltenem Atem gelesen. Die Auflösung hat mich fast aus den Socken gehauen und der letzte Satz hat mit Gänsehaut gemacht. Für mich war der Spannungsbogen extrem hoch, der Schreibstil extrem gut und flüssig lesbar. Die Protagonisten haben mir gut gefallen, auch wenn das ein oder andere Bild dann irgendwann brutal umgeschmissen wird. Fazit: Extrem spannend mit irrem Ende

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  • Eine tolle Grundidee nur falsch umgesetzt.

    Die Verlassene
    Fantasticbookwords

    Fantasticbookwords

    28. July 2017 um 19:45

    Wie fange ich am besten an euch meine Meinung mitzuteilen? Ich habe es probiert! Ich habe mich 150 Seiten lang durchgequält, aber es wurde für mich einfach nicht besser. Anfangs klingt es wirklich sehr spannend und das war es auch, aber wenn man bedenkt das sie 150 Seiten nur darüber redet wie deprimiert sie ist und das sie einfach nicht versteht warum er gegangen ist, wird das Buch nach einer Zeit grundsätzlich langweilig. Die Grundidee finde ich trotz allem wirklich super, dennoch hätte die Geschichte meiner Meinung nach anders umgesetzt gehört. Das Cover finde ich trotz der Geschichte wirklich gelungen. Ich danke trotzdem dem Bloggerportal und den Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar.  Fazit Eine tolle Grundidee nur falsch umgesetzt.Das Buch bekommt von mir 2 von 5 Sternen

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  • Die Verlassene

    Die Verlassene
    Zeilentraumfaenger

    Zeilentraumfaenger

    26. July 2017 um 20:10

    Die Verlassene ist ein eigentlich sehr interessantes Buch, dass mich leider nicht die ganze Zeit unterhalten konnte.Das Cover hat mich am Anfang total begeistert. Es hat so schlicht gewirkt und doch irgendwie interessant. Leider glänzt es total und Bilder machen könnte ich damit so gut wie gar nicht (Sorry an dieser Stelle). Ich hab das Cover ja erst nur beim Bloggerportal gesehen, als es dann ankam, war es leider doch nicht mehr so schön. Lasst euch nicht von Bildern täuschen, Guys! Anfangs hatte ich mich total auf das Buch gefreut, weil die Idee so super klang. Ich war wirklich neugierig und wollte die ganze Zeit wissen, was es mit dem plötzlichen Verschwinden von Matt auf sich hatte. Aber leider konnte mich die Storyline bis zum großen Knall nicht fesseln. Zwischendurch hatte ich sogar überlegt, einfach nur das Ende zu lesen.Das lag nicht mal am Schreibstil der Autorin, der war nämlich sehr flüssig und super zu lesen. Auch die Kapitel hatten eine angenehme Länge und zwischendurch kam dann echt kurz Spannung auf. Die aufsteigende Spannung wurde dann aber immer direkt im Kern erstickt. Es fing leider schon nicht wirklich spannend an, erstmal wurde ewig beschrieben, wie sie nach Hause kommt und was alles fehlt. Das hätte man ruhig kürzer machen können, Spannung kam für mich erst etwa bei der Hälfte auf. Natürlich gehören Gefühle und Hintergründe zu einem guten Charakter, aber mir ist es lieber, wenn die bei Thrillern nebenbei einfließen und nicht ewig so ausgeschlachtet werden.Außerdem war Hannah für mich eine wirklich schreckliche Protagonistin. Ich fand sie total unsympathisch und sie war so verdammt anstrengend. Die meiste Zeit über hat sie rum geheult und sich an die wunderschöne Zeit mit Matt erinnert. Wie gesagt gehört ein bisschen Drama dazu, aber wenn ich heulende Frauen will, die sonst nichts erleben, rufe ich meine Freunde an, oder lese einen Liebesroman. Dadurch wurde die Spannung genommen und auch dadurch, dass jedes kleine Geschehnis total ausgeschlachtet wurde. Hannah schreibt dauernd alles auf und erwähnt es dann noch ungefähr 100 mal. Es geht überhaupt nicht voran. Auch wirklich hineinversetzen konnte ich mich in sie nicht. Ihre ganze Art. ihre Freunde.. Alles hat irgendwie komisch gewirkt und ich würde so einem Menschen wirklich nicht in meinem Umfeld haben wollen, dadurch wurde es für mich wirklich schwierig, mit ihr mitzufühlen und mich für ihre Geschichte zu interessieren.Aber das Buch war keine komplette Zeitverschwendung. Zwischendurch wurde man auf mehrere kleine Fährten geführt, was dann wirklich kurz spannend wurde. Auch die Auflösung war einfach genial. Erstens finde ich es toll, dass so ein wichtiges, und teilweise totgeschwiegenes Thema aufgegriffen wurde und zweites wäre ich niemals darauf gekommen, obwohl es echt einige Anzeichen gab. Die Verlassene ist definitiv kein Buch für Leute, die von einem Thriller wirklich Spannung erwarten und mit komischen Protagonisten nicht klar kommen. Wer aber kein Problem damit hat, wenn sich alles ein bisschen zieht und eher gefühlvoll ist, könnte dieses Buch mögen. (SPOILERWARNUNG)Ich wusste echt nicht genau, wie ich die Rezension schreiben soll, weil sich ja am Ende aufgeklärt hat, warum Hannah so war, wie sie eben war. Wie gesagt fand ich es toll, dass Häusliche Gewalt aufgegriffen wurde, und hier mal die Frau der Übeltäter war. Eigentlich könnte ich also ein Auge zudrücken und nicht so auf Hannah und darauf, dass sich alles so zieht, rumhacken.Tue ich aber. Weil man gut 300 Seiten nichts davon weiß und es auf diesen Seiten einfach nervig war. Ich glaube, wenn man das anders umgesetzt hätte, vielleicht als Roman, aus einer anderen Sicht, hätte das total interessant werden können.So wurde für mich einfach nur auf das Ende gesetzt und der Rest hat so gezwungen gewirkt. Natürlich liebe ich es, wenn es am Ende richtig knallt und man überrascht wird. Aber ich liebe es mehr, wenn das Buch die ganze (oder wenigstens die Meiste) Zeit über spannend ist und man sich zwar über die Auflösung freut, aber trotzdem traurig ist, dass es vorbei ist. 

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  • Ein spannendes Verwirrspiel, das den Leser in die Irre führt

    Die Verlassene
    booknerd84

    booknerd84

    24. July 2017 um 22:37

    Titel: Die Verlassene Autorin: Mary Torjussen Verlag: Blanvalet Seitenanzahl: 413 Inhalt/Klappentext: Er ist weg. Verschwunden. Ohne Nachricht, ohne etwas zu hinterlassen. Hannah ist verzweifelt. Ihr Freund Matt ist nicht mehr da, und es ist, als hätte es ihn nie gegeben. Denn nicht nur seine Sachen sind weg, auch seine Mails, seine Telefonnummer, jede Nachricht ist aus ihrem Handy gelöscht. Ist ihm etwas zugestoßen? Hat man ihm etwas angetan? Und plötzlich hat Hannah das Gefühl, beobachtet zu werden, glaubt, dass jemand in ihrer Wohnung war. Sie könnte ihr Schicksal stillschweigend ertragen und trauern. Aber sie findet keine Ruhe. Sie muss herausfinden, was passiert ist, egal wie...Mein Fazit: "Die Verlassene" von Mary Torjussen, war ein Psychothriller ganz nach meinem Geschmack. Der flüssige Schreibstil hat mich schon im ersten Kapitel gepackt. Sie schreibt sehr angenehm, sodass man der Geschichte wunderbar folgen kann. Auch wenn die Handlung auf über 400 Seiten vielleicht ab und an etwas langatmig war, wurde es mir trotzdem zu keiner Zeit langweilig. Ich finde die Autorin, vermittelt dem Leser, die emotionale Verfassung der Protagonistin Hannah sehr gut. Man fühlt die Verzweiflung der jungen Frau, als sie nach einer Geschäftsreise nach Hause kommt und ihr Freund mit all seinen Sachen spurlos verschwunden ist. Diese Berg und Talfahrt ihrer Gefühle, ihre Verzweiflung und die Angst beobachtet zu werden, spührt man vom Anfang bis zum Ende des Buches. Die Auflösung des ganzen wird jedoch sicher jeden Leser genauso schockieren, wie mich selbst. Die Ereignisse haben sich total überschlagen und mit dem Ende hätte ich so überhaupt nicht gerechnet. Der Schluss des Buches, war zu keiner Zeit vorhersehbar, was mir sehr gut gefallen hat.Das Debüt von Mary Torjussen hat mich auf jeden Fall überzeugen können und ich kann es nur weiter empfehlen. 4 von 5 Sterne! Liebe Grüßeeure Jasmin (booknerd84)

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  • Alles nur kein Psychothriller - Spannung? Fehlanzeige!

    Die Verlassene
    Seehase1977

    Seehase1977

    16. July 2017 um 13:30

    Mit einer Beförderung in Aussicht kehrt Hannah voller Vorfreude von einer Fortbildung aus Oxford zurück. Sie will nur schnell nach Hause und die Neuigkeiten ihrem Freund Matt erzählen. Als sie ihr Haus betritt ist alles dunkel. Nicht nur Matt ist nicht da, sondern auch alle seine Sachen sind weg. Seine Mails, seine Telefonnummer und jede Nachricht von ihm sind von ihrem Handy gelöscht. Es ist, als hätte es Matt nie in ihrem Leben gegeben. Was ist passiert? Hat Matt Hannah verlassen? Einfach so, ohne Vorwarnung? Hannah ist verzweifelt, findet keine Ruhe und muss unbedingt herausfinden, was geschehen ist. Dann passieren seltsame Dinge in ihrem Haus und Hannah ist sich sicher, dass Matt dafür verantwortlich ist…Meine Meinung:Mary Torjussens Psychothriller „Die Verlassene“ klingt aufgrund des Klappentextes auf den ersten Blick interessant und spannend, doch die Realität sieht dann leider ganz anders aus.Hannah, eine beruflich erfolgreiche junge Frau lebt mit ihrem Freund Matt zusammen, bis sie eines Tages von einer Fortbildung nach Hause kommt und nicht nur Matt weg ist, sondern auch all seine persönlichen Sachen. Sie kann ihn nicht kontaktieren, denn auch alle Mails, Nachrichten und seine Nummer sind von ihrem Handy gelöscht. Hannah ist verzweifelt und begibt sich auf eine obsessive Suche nach Matt und den Gründen seines Verschwindens. Soweit so gut. Doch diese verzweifelte, ja schon krankhafte Suche und Hannahs ständiges Gejammer über Matts Verschwinden zieht sich leider wie ein roter Faden durch das Buch, ist irgendwann einfach nur langweilig und nimmt die anfängliche Spannung komplett aus der Story. Über kurz oder lang fiebert man nicht mehr mit, sondern ist einfach nur genervt und fragt sich, wie lange Mary Torjussen den Leser mit ihren langatmigen Ausführungen noch ermüden möchte. Viele Szenen im Plot sollen allem Anschein nach dem Leser als große Überraschung verkauft werden, in Wahrheit ist aber alles relativ vorhersehbar und wenig einfallsreich. Das Ende war dann für mich tatsächlich eine Überraschung, allerdings nicht im positiven Sinne, denn der Ausgang der Story war völlig konstruiert und absolut aus der Luft gegriffen. Peinlich.Hannah als Hauptprotagonistin ist charakterlich schwach und unsympathisch. Manche ihrer Handlungen sind schlichtweg dumm und unrealistisch. Mehr als einmal wollte sich sie packen und schütteln und sagen, sie soll endlich aufhören zu jammern und ihr Leben weiterleben. Mitleid? Fehlanzeige! Katie, Hannahs angebliche Freundin ist in ihrer Darstellung nicht viel besser und auch die Nebenfiguren bleiben blass und wenig überzeugend. Mein Fazit:Der Psychothriller „Die Verlassene“ von Mary Torjussen fängt spannend an, driftet leider relativ schnell ins Langweilige und Langatmige ab. Ständige Wiederholungen, unrealistische Wendungen und ein völlig an den Haaren herbei gezogenes Ende, machten die Lektüre leider eher zur Qual als zum Vergnügen. Mit Psychothriller hat das hier leider wenig zu tun. Hat mich gar nicht überzeugt. Sehr schade, von mir gibt es leider keine Leseempfehlung.

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  • Die Verlassene...

    Die Verlassene
    adore_u

    adore_u

    12. July 2017 um 09:36

    Inhalt: Hannah kommt von einem Seminar nach Hause und möchte Ihrem Freund Matt voller Stolz erzählen, dass sie wahrscheinlich befördert wird. Doch als sie nach Hause kommt, ist er noch nicht da. Auf den zweiten Blick bemerkt sie, dass etwas nicht stimmt. Alle Gegenstände, die Matt gehörten, sind weg. Er hat sie ohne ein Wort verlassen und alles mitgenommen. Hannah will ihn anrufen, ihn zur Rede stellen. Doch da stellt sie fest, dass seine Nummer gelöscht wurde. Und auch alle Bilder, SMS und E-Mails sind verschwunden. Hannah versteht die Welt nicht mehr und als sie dann noch mysteriöse SMS und Anrufe bekommt, beginnt sie nach Matt zu suchen. Meine Meinung: Ganz am Anfang: Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares! Der Klappentext klang super interessant. Ich hatte mal wieder richtig Lust auf einen Psychothriller, bei dem man mitfiebert und der einem eine Gänsehaut beschert. Zum Anfang fand ich die Geschichte richtig spannend. Ich wollte wissen, was passiert ist, warum Matt gegangen ist. Ich hatte recht schnell einen Verdacht, was passiert sein könnte. Dieser wurde aber auch zügig widerlegt. Nach einiger Zeit zog sich das Buch für mich dann in die Länge. Es waren viele Situationen, die sich wiederholten. Wenn dann ab und zu etwas passierte, war das für mich so gar nicht spannend. Ich las ohne mitzufiebern. Die erhoffte Gänsehaut blieb aus – und das leider bis zum Schluss. Ich konnte  mich zwischenzeitlich kaum aufraffen weiter zu lesen, da ich den Mittelteil einfach nur langweilig fand. Als sich das Buch dann dem Ende näherte, gewann es noch mal an Spannung. Für mich aber leider viel zu wenig für einen Psychothriller. Mit dem Ende hätte ich zwar so nicht gerechnet, dennoch war ich nicht übermäßig begeistert. Anfangs war mir Hannah noch recht sympathisch – sie war halt die arme Verlassene. Aber mit jedem Kapitel wurde sie mir dann unsympathischer. Sie richtete ihren gesamten Alltag auf die Suche nach Matt aus. Ihre Arbeit litt darunter und vor allem sie selbst. Sie verwahrloste mehr oder weniger. Und jeder, der nett zu ihr war, wurde von ihr angemacht. Für mich war ihr Verhalten nicht nachzuvollziehen und so fiel es mir unheimlich schwer mit ihr mitzufühlen. Fazit: Für einen Psychothriller zu langweilig und das Verhalten der Protagonistin war für mich nicht nachvollziehbar.

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  • Leider total langweilig

    Die Verlassene
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    11. July 2017 um 08:38

    Die Verlassene erzählt die Geschichte von Hannah, die nach einer Geschäftsreise zufrieden nach Hause kommt und ihrem Freund Matt davon erzählen will, dass sie gute Aussichten auf eine Beförderung hat. Doch als sie das Haus betritt, ist alles dunkel. Zunächst denkt sie, ihr Freund sei unterwegs, doch dann sieht sie die Veränderungen. Die Bilder, die Matt gekauft hat, fehlen. Seine Möbel sind nicht mehr da. Sein Fernseher. Seine Kleidung. Alle seine Sachen, alle Fotos, auf denen er abgebildet war. Als Hannah tiefer forscht, stellt sie sogar fest, dass alle digitalen Spuren ebenfalls verschwunden sind. Digitale Fotos, Mails, SMS, Telenfonate, seine Nummer... Alles weg. Es ist, als hätte er nie dort gelebt und mein erster Verdacht war: er hat nie existiert, sie hat ihn sich nur eingebildet. Aber nein, das war es nicht, denn die Leute, denen sie davon erzählt, kennen Matt. Es weiß nur niemand, wo er ist. "Warum hatte er das getan? Ich verstand, dass er alles mitgenommen hatte, was ihm gehörte, aber warum hatte er auch meine Erinnerungen mitgenommen?" (Seite 51) Hannah entwickelt eine ungesunde Obsession. In jeder freien Minute - auch auf der Arbeit - sucht sie im Internet nach Spuren von ihm. Fragt bei Freunden, seinem alten Arbeitgeber, seiner Mutter (doch auch die ist umgezogen), erkundigt sich in ihren gemeinsamen Lieblingsrestaurants. Warum hat er sie ohne eine Nachricht, in einer Nacht und Nebelaktion, verlassen? Was ist passiert? Über ihre Suche vernachlässigt sie sich selbst und ihre Arbeit, bei der sie einmal sehr gut gewesen ist. Sie kann einfach nicht darüber hinwegkommen und je mehr ihre beste Freundin Katie ihr sagt, sie soll es gut sein lassen, desto verbissener sucht Hannah. Wie könnte sie auch nicht, wenn sie sich sicher ist, dass Matt noch immer in ihrem Haus ein und aus geht und ihr versteckte Nachrichten hinterlässt? "Ich blinzelte. Die eckige gläserne Vase voller Tulpen stand noch da. Am Morgen waren die Blumen voll aufgeblüht und schon ein wenig welk gewesen, und ihre Blütenblätter hatten den Eindruck gemacht, als würden sie jeden Moment abfallen. [...] Jetzt waren sie frisch, ihre Blütenblätter zu festen violetten Knospen verschlossen." (Seite 100) Soweit so spannend. Aber jetzt kommen sehr viele Punkte, die mich gestört haben. Erstens, was spannend klingt, ist auf einem Großteil der Seiten furchtbar langweilig. Es gibt viele alltägliche Dinge, die immer wiederholt werden, nur dass Hannah mit jedem mal verwahrloster scheint. Sie geht zur Arbeit, sie schreibt oder telefoniert mit Katie und sie recherchiert, tagein tagaus. Dabei ist sie furchtbar launisch und zickig und blafft eigentlich jeden an, der nett zu ihr ist. Sie riskiert sogar eine Kündigung, nur weil sie eine neue Spur gefunden hat, und ignoriert zweite und letzte Chancen. Ich weiß nicht, ob ich mich so selbstzerstörerisch verhalten hätte. Kurzum, Hannah wurde mir immer unsympathischer und es fiel mir schwer, ihre Obsession nachzuvollziehen und mit ihr mitzufiebern. "Ich zerbrach beinahe daran, meinen Job erledigen zu müssen und  mir den Kopf darüber zu zermatern, wo ich nach Matt suchen sollte." (Seite 45) Zweitens. Hannah ist nicht gerade in gesunden Familienverhältnissen aufgewachsen. Ihr Vater ist gewalttätig und schlägt seine Frau und als erwachsene Frau kuscht Hannah noch immer vor ihm, ist ihm hörig. Sie hat Angst, ihre Eltern zu besuchen, hat Angst, wenn ihr Vater dann nachhause kommt und jederzeit einen Wutanfall haben könnte. Und trotzdem will sie ihm gefallen, tut alles, um ihn zu beeindrucken, schreibt ihm SMS und ruft ihn an, wenn sie das Gefühl hat, ihn enttäuscht zu haben. Ist regelrecht verzweifelt und hysterisch, wenn er ihr nicht zuhört, wenn sie sich nicht rechtfertigen kann. Statt ihrer Mutter zu helfen, dem brutalen Schläger zu entkommen. Statt ihm einfach den Mittelfinger zu zeigen und diesem Mann, der ihr so lange Angst eingejagt hat, entgültig den Rücken zuzukehren. "Ich brach die Tulpen entzwei und warf sie in den Abfalleimer, doch das genügte nicht, um die Wut in mir zu stillen. Deshalb nahm ich die Vase, die noch voll Wasser war, und schleuderte sie mit aller Kraft gegen die Küchenwand." (Seite 176) Drittens. Die Auflösung. Ich weiß auch nicht, nachdem so lange nichts passiert ist, hatte ich irgendwie mehr erwartet. Im Nachhinein hätte man sicherlich selbst drauf kommen können, wenn man alle Hinweise beachtet hätte, es war also nicht zu weit hergeholt, dafür aber extrem konstruiert. Ja, es fügt sich alles halbwegs logisch zusammen, aber es hat mich weder überrascht noch zufriedengestellt, denn ich dachte die ganze Zeit: "Das hätte er auch anders machen können, aber dann hätte es die Geschichte natürlich nicht gegeben". Das einzige, was mir an der Auflösung gefallen hat, ist der allerletzte Satz. Der hat mir tatsächlich so etwas wie einen Schauer über den Rücken gejagt. Aber das war auch das einzige Mal bei dieser Geschichte. Kurzum: Die Verlassene hat mich thematisch stark angesprochen, der Plot ist aber leider sehr handlungsarm, die Protagonistin unsympathisch und verhält sich - wie ich finde - unrealistisch oft unvernünftig und die Auflösung empfand ich auch nur als okay. Es war leider - mal wieder - ein eher langweiliger sogenannter Psychothriller, bei dem ich viele Seiten nur quer gelesen habe, um schneller zu einer letztendlich unbefriedigenden Auflösung zu kommen. (c) Books and Biscuit

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  • Unglaublich spannende Auflösung!

    Die Verlassene
    Melie99

    Melie99

    09. July 2017 um 12:20

    Meiner Meinung nach ist das Cover auf seine ganz eigene Art und Weise bezaubernd. Mir persönlich gefällt es nicht so gut, allerdings liebe ich die Farbe des Covers und das Insekt, was darauf zu sehen ist.Der Einstieg in die Geschichte, fiel mir sehr leicht. Sofort war mir die Hauptprotagonistin Hannah sympathisch. Ich konnte Hannahs Taten und Handlungen alle nachvollziehen. Ich hätte an ihrer Stelle auch nicht viel anders gehandelt.Die Idee der Geschichte finde ich großartig. Das ganze Konzept ist einzigartig und nimmt dem Leser, die Luft zum Atmen. Der rote Faden ist mehr als vorhanden und die Handlungsstränge haben sich auch toll entwickelt. Wir haben in dieser Geschichte nämlich mehrere Handlungsstränge, doch der am meisten hervorgehobene, ist der, in dem Hannah ihren Freund sucht und aufklären will, warum und wodurch er verschwunden ist. Wurde er entführt? Seit wann plant er sein Verschwinden und die wichtigste Frage: Warum ist er weg? Um diese Fragen geht es im Buch hauptsächlich.Wie so viele Thriller in letzter Zeit, hat mich auch dieser von der ersten Seite an begeistert und die Begeisterung ist bis zum Ende geblieben. Das ganze Buch über war spannend. Es gab nicht einmal eine fade Stelle, oder eine Szene, in der die Autorin nicht 100% gegeben hat. Man merkt, dass in diesem Buch sehr viel Leidenschaft und Herzblut steckt. Dadurch, dass mich dieses Werk so begeistern konnte, habe ich an einem Tag 300 Seiten weg gesuchtet.Von dem Schreibstil der Autorin bin ich genauso begeistert. Ich finde, dass er angenehm und sehr spannend ist. Dies meine ich, ist die beste Kombination, um dem Leser Gänsehaut zu verursachen und ihn vom Hocker zu hauen.Hannah ist eine Protagonistin, mit der man einfach automatisch mit fiebert. Ich war sofort auf ihrer Seite und sie tat mir furchtbar leid. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass Hannah den Bezug zur Realität etwas verliert. Sie hat sich immer weiter hineingesteigert in die ganze Sache mit ihrem Freund und wollte ihn einfach nur finden. Sie hat im Laufe des Buches dadurch auch sehr viel verloren. Meiner Meinung nach hat sie sich oft in eine Traumwelt geflüchtet. Ich will euch nicht spoilern, indem ich euch verrate warum ihr Freund einfach verschwunden ist, aber so viel kann ich sagen, es ist wegen einer Sache, die ich nicht für möglich gehalten habe. Ich war am Ende einfach nur geschockt von dem Buch, wie so oft in letzter Zeit bei Thrillern.Wie schon oben erwähnt, hat mich die Auflösung schockiert. Ich muss zugeben, dass ich auch ein bisschen verwirrt und sehr erstaunt darüber war, da ich das einfach nicht erwartet hätte. Ich habe eigentlich mit allem gerechnet, nur nicht damit. Ich habe in der Geschichte gezielt nach Hinweisen gesucht, wurde aber nicht fündig. Dies finde ich ziemlich schade. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin ein paar Hinweise im Buch hinterlassen hätte, da das Rätselraten so gleich noch viel mehr Spaß gemacht hätte.Dieses Buch hat in mir auf jeden Fall gemischte Gefühle verursacht. Meiner Meinung nach spielt das Thema Moral bzw. was ist richtig und was ist falsch, eine sehr große Rolle in der Geschichte. Ich gebe dem Buch 5 Sterne und hoffe, dass alle Thrillerlieblinge da draußen es sich einmal genauer anschauen werden.

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  • Wo ist Matt

    Die Verlassene
    Pelikanchen

    Pelikanchen

    08. July 2017 um 23:08

    Hannah kommt Abends nach Hause und will nur noch mit Matt, ihren Freund feiern, das sie so gut wie Befördert ist. Endlich mehr Geld und ihrem beruflichen Ziel nahe gekommen, auf den sie hingearbeitet hat. Sie hält noch an der Tankstelle und kauft 2 Flaschen Champagner und kommt freudestrahlend nach Hause, doch Matt ist nicht mehr da. Alle persönlichen Gegenstände sind nicht mehr da, sogar ihr alter Fernseher steht wieder im Wohnzimmer und Matts Fernseher ist weg. Nichts in der Wohnung erinnert daran, das es Matt überhaupt gegeben hat, Hannah kann nur noch daran denken, wie sie Matt wieder finden kann und gleichzeitig passieren in ihrer Wohnung so merkwürdige Dinge, das wirklich schon an ihrem Verstand zweifelt. Wer will Hannah so fertig machen?Die Geschichte wird aus der Sicht von Hannah erzählt und wir erfahren immer wieder ihre Sicht der Dinge. Das fand ich stellenweise etwas langatmig, da sie eigentlich auch keine für mich logischen Dinge getan hat, wie zum Beispiel die Polizei einschalten.Ihre beste Freundin Katie unterstützt sie nicht gerade und auch alle anderen sehen das eher gelassen, was mich immer wieder etwas verwundert weiter lesen lies. Die Spannung hat sich nebenbei aber wirklich enorm aufgebaut und die Geschichte kommt endlich richtig in Fahrt. Irgendwann wollte selbst ich nur noch Wissen wo Matt ist und warum sein Auszug so komisch gelaufen ist.Mary Torjussen hat es wirklich geschafft mich sehr lange im Dunkeln tappen zu lassen und dann endlich ergab alles einen Sinn und ich war wirklich überrascht. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich mir ein anderes gewünscht hätte.Ich fand die Geschichte Glaubwürdig und gut durchdacht und die Charaktere waren für mich lebensecht geschildert, wenn man dann erst einmal erfahren hat, wie es so weit gekommen ist.

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  • Ein riesengroßes Rätsel!

    Die Verlassene
    Anjaxxx

    Anjaxxx

    03. July 2017 um 07:46

    Ein riesengroßes, spannendes Rätsel. Hannah wurde von Matt verlassen und kann an nichts anderes mehr denken als das sie ihn wieder finden muss, denn es gibt scheinbar nirgends eine Spur von ihm. Gleichzeitig passieren Dinge, die Hannah an ihrem Verstand zweifeln lassen und seelisch noch mehr fertig machen.  Das Buch ist aus der Sicht von Hannah geschrieben, was absolut passend war. Sie schildert ihre Sicht der Dinge und für mich war die ganze Sache ein großes Rätsel, denn ich konnte mir absolut gar nicht vorstellen was passiert sein könnte und warum Matt sie verlassen hat. Der Schreibstil ist absolut flüssig und da es nicht zu viele Protagonisten gibt muss man auch nicht viel nachdenken und krampfhaft versuchen hinterherzukommen, sondern kann das Buch einfach auf sich wirken lassen und genießen. Die Charaktere waren auf jeden Fall sehr realitätsnah dargestellt, ich konnte mich in Katie, Hannahs Freundin, und auch die anderen jederzeit hineinversetzen.  Da es, wie ich schon sagte, nicht zu viele Protagonisten gibt, musste ja irgendeiner etwas mit dem Verschwinden von Matt zu tun haben, oder zumindest irgendetwas wissen. Es hat eine ganze Weile gedauert bis sich weit nach der Hälfte des Buches endlich der Hauch einer Aufklärung genähert hat, aber genau das habe ich hier geliebt, denn die vielen Seiten zuvor hat die Autorin es geschafft den Leser absolut im dunkeln zu lassen und eine riesen Spannung aufzubauen. Im letzten Drittel war ich einfach nur geschockt und überrascht denn es kam eine Wendung die ich mir niemals hätte vorstellen können, die aber einfach perfekt gepasst hat. Plötzlich überschlägt sich wirklich alles was sich überschlagen kann und als ich schon dachte jetzt kann mich nichts mehr schocken, kam sofort der nächste Knaller. Einfach hervorragend! Ob ich mir jetzt das Ende so gewünscht habe, kann ich jetzt nicht so sagen, ich hätte mir am Ende vielleicht doch was anderes gewünscht ABER es hat mich definitiv trotzdem zufrieden gestellt und gleich wieder mein Blut in Wallung gebracht! Ein ganz toll durchdachtes Buch, was mir absolutes Lesevergnügen bereitet hat!

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