Mary Wesley Matildas letzter Sommer

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Inhaltsangabe zu „Matildas letzter Sommer“ von Mary Wesley

Matilda, fünfzig Jahre alt, bringt ihr Haus in Ordnung, schreibt letzte Briefe, packt den Picknickkorb und begibt sich an ihren Lieblingsstrand, um in aller Gelassenheit ihrem Leben ein Ende zu setzen. Der geliebte Ehemann ist tot, die Kinder gehen eigene Wege, und einem späteren Tod durch Altersschwäche möchte sie entgehen. Doch es kommt alles anders: Statt in den Tod zu gehen, stürzt sich Matilda in ein Abenteuer, das sie in nie gekannte Gefilde, abseits von Legalität und Moral führt. "Eine virtuose Darbietung voll von hinterlistigen Intrigen, überzeugenden Charakterisierungen und boshaftem Witz." (The Times.) (Quelle:'Flexibler Einband/01.06.1997')

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  • Rezension zu "Matildas letzter Sommer" von Mary Wesley

    Matildas letzter Sommer
    nic

    nic

    10. January 2010 um 00:56

    Ich habe das Buch mit zwiespältigen Gefühlen gelesen, und wenn ich anfangs Gefallen daran gefunden hatte, war ich am Ende froh, es hinter mir zu haben. Das ganze Buch hindurch zieht sich die Todessehnsucht Matildas, sie scheint eine schwache Frau gewesen zu sein, die das Unglück direkt vor ihrer Nase nicht gesehen hat oder nicht sehen wollte. Mir unbegreiflich, wie man bei einem Mann bleiben kann, der es mit seiner eigenen Tochter treibt, die scheinbar dem Inzest genausowenig abgeneigt ist wie der Vater. Wie krank! Die Autorin hat mit 70 ihren ersten Roman, eben Matildas letzer Sommer, geschrieben, wann genau die Geschichte spielt hab ich noch nicht kapiert. Bei Kriegsende war Matilda 19, wenn ich mich recht erinnere, in der Gegenwart ist sie 50? Das wurde auch nicht ganz klar. Also wird die Geschichte etwa Mitte der 70er Jahre erzählt? Für diese Zeit vielleicht doch schon ganz fortschrittlich, was den schwulen Sohn angeht und diese Rumvögelei im ganzen Freundeskreis. Fortschrittlich deshalb, weil niemand Anstoß daran nimmt, wie man es sonst in solchen Geschichten gewöhnt ist. Scheinbar hat es jeder mit jedem getrieben, Matilda redet nur schlecht über ihre Kinder, ihre Töchter sind alle Flittchen, ein Sohn ein eiskalter Geschäftsmann, alle 4 (oder waren es 5??) nicht daran interessiert, Kontakt mit der Mutter zu haben. Wen wunderts? Matilda hat ihr Leben lang nicht begriffen, was um sie herum passiert ist. Und wenn doch, hat sie einfach alles geschluckt um ihrem geliebten Ehemann nicht zu verlieren, der sie eigentlich durchgehend beschissen und angelogen hat. Sie war mir am Ende sehr unsympathisch, hat mir keinesfalls leid getan. Mir unbegreiflich ist auch die ganze Sache mit dem Muttermörder, scheinbar hab ich die Botschaft des Buches nicht begriffen. Jedenfalls hab ich eine Abneigung gegen das Buch entwickelt seit ich das mit dem Inzest gelesen habe. Mit sowas kann ich gar nicht umgehen, nicht mal in einer Geschichte und nicht mal, wenn es auch das Kind will, was ich nicht nachvollziehen kann. Nun hab ich es gelesen, kann mitreden, oder auch nicht. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Und doch habe ich mir nach dem Lesen noch lange Gedanken darüber gemacht.

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