Mary Wollstonecraft Shelley , Maurice Hindle Frankenstein

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Inhaltsangabe zu „Frankenstein“ von Mary Wollstonecraft Shelley

Obsessed by creating life itself, Frankenstein plunders graveyards for material to fashion a new being, which he shocks into life using electricity. But his botched creature, rejected by Frankenstein and denied human companionship, sets out to destroy his maker and all that he holds dear.

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Schmiesen

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  • Sicher ein Buch, über das es sich zu diskutieren lohnt, aber keines für mich

    Frankenstein

    suse9

    17. August 2015 um 09:13

    Nicht immer muss ein Protagonist sympathisch sein oder ich mich als Leser mit ihm identifizieren können, es ist aber hilfreich und erleichtert den Zugang zum Buch. Wenn jedoch die Handlung schlüssig und interessant ist, kann ich mich auch mit einem negativen Helden arrangieren. Die Geschichte des Romans „Frankenstein“ ist zwar gut erzählt und transportiert einige wichtige zeitlose Botschaften, jedoch verhält sich der Titelheld dermaßen abstoßend, dass ich das Buch mit steigendem Unwillen las. Immer wieder versuchte ich mir vorzusagen, dass es nicht umsonst ein Klassiker geworden ist und erkannte auch seine Bedeutung, aber niemand kann aus seiner Haut und ich mich nicht mit Frankenstein anfreunden. Er jammerte sich durchs Buch, dass selbst mein mitfühlendes Herz am Ende kapitulierte und die verbleibenden Seiten zu zählen begann. Nicht jeder hat die Stärke, Fehler zu erkennen und zu diesen zu stehen, aber wenn ein Held so gar keine Entwicklung in einer Geschichte durchlebt und alles und jeden nur nicht sich selbst für seine ach so verfahrene Situation verantwortlich macht, da steigt mein Adrenalinspiegel extrem. Ziel dieses Romans ist es vielleicht sogar, gerade solche Gedanken und Gefühle beim Leser zu erzeugen, aber für meinen Geschmack fiel Frankenstein einmal zu oft in Ohnmacht oder stahl sich in eine Fieberattacke. Ich bin einfach nur froh, dass ich das Buch beendet habe. Klassiker hin oder her – es gibt ganz sicher bessere Bücher und von mir keine Leseempfehlung.

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  • Eine düstere Geschichte voller Phantastik,Tragik und Melancholie im typischen Stil der Spätromantik

    Frankenstein

    Ambermoon

    07. August 2015 um 20:47

    Die phantastische Geschichte des Victor Frankenstein, der – an der Universität Ingolstadt – ein künstliches Wesen erschafft, das er nicht beherrschen kann. Das Monster sehnt sich nach Liebe und Gemeinschaft, bringt aber allen, die ihm zu nahe kommen, den Tod. ---------------------------------------------------- Autor: Mary Shelley (1797-1851) begann schon als Kind Gedichte und Romane zu verfassen. Noch keine 17 Jahre alt, brannte sie mit dem jungen Dichter Percy Shelley durch und bereiste Europa. Im Jahr ihrer Hochzeit 1816 verbrachten beide den Sommer mit Lord Byron am Genfer See, wo sie Ideen für Schauergeschichten sammelten. Schon zwei Jahre später veröffentlichte Shelley ihren Frankenstein, den Vater aller Gruselromane, dessen Erfolg es ihr ermöglichte, fortan als angesehene Schriftstellerin zu leben. *** Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Frankenstein und seiner Kreatur, wurde sie doch vielfach verfilmt. Am besten man vergisst alles Gesehene und Gehörte und genießt diese Auflage nach der Fassung aus dem Jahre 1831 ganz unvoreingenommen. Taucht ein in das späte 18. Jahrhundert und erfährt die wahre Geschichte Viktor Frankensteins, dessen Forschungsdrang zur Besessenheit wurde und das Ergebnis ihn einsam und wahnsinnig machte und ihn zur nächsten Besessenheit trieb. Erfährt die Geschichte aus Sicht der Kreatur, die von der Gesellschaft zu dem gemacht wurde was sie ist, nämlich brutal, grausam und ebenso einsam. Anfangs fällt es vielleicht schwer, aufgrund der alten Schreib- und Redeweise der Romantik, in die Geschichte hineinzufinden. Aber hat man sich erst daran gewöhnt und lässt sich auf diese ein, eröffnet sich einem eine bildgewaltige und ausdrucksstarke Sprache, die einer Poesie gleicht - melancholisch und düster. Diese Geschichte beinhaltet nicht nur Spannung und Phantastik, sondern oder vor allem auch Kritik gegenüber der Gesellschaft und deren Oberflächlichkeit und was diese aus einer unschuldigen und anfangs gutherzigen Kreatur machen kann. Kritik gegenüber der Wissenschaft und Forschung, wobei die Frage aufgeworfen wird, wie weit kann bzw. darf man gehen? Dieses Buch wurde zwar als Horror-Literatur bekannt, aber in diesem Klassiker steckt so viel Aussagekraft und Botschaft, welche aktueller nicht sein könnte. Fazit: Auch wenn ich mich maßlos über Viktor aufgeregt habe und er für mich derzeit der Unsympathler aus Romanen des 19. Jahrhunderts ist, würde ich dieses Buch immer wieder lesen. Alleine aufgrund der typischen bild- und wortgewaltigen Schreibweise der Romantik und der Botschaft, die einem da mitgegeben wird. Es lässt einen nachdenklich zurück und man überlegt, ob man nicht selbst zu diesen oberflächlichen Individuen gehört. Dieser Klassiker ist zu Recht ein Klassiker.

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    • 5
  • Ok, aber verstaubt

    Frankenstein

    DorianStay

    31. May 2015 um 16:37

    Nach 1000 Verfilmungen endlich das Buch und leider war ich sehr enttäuscht. Warum? Briefform, antiquierte Sprache und wenig Spannung. Kann da das Buch was dafür? Nein, es sind meine Erwartungen. Ich weiß. Und das, was in den mehr als 100 Jahren darauf aufgebaut hat. Deswegen 3 Sterne als Pionierarbeit! 

  • Dieser Roman führt ins Dunkel der ewigen Nacht! DER Klassiker schlechthin!

    Dracula

    Floh

    Großmeister und Horrorurgestein Bram Stoker wurde viel zitiert und ist das Sinnbild der Vampir- und Horrorgeschichten. Mit seinem Werk "Dracula" erlangte er Kultstatus. Nun gibt es diesen Klassiker in einer grandiosen Neuauflage im Dtv (http://www.dtv.de/buecher/dracula_roman_14299.html?show=leserstimmen&antworten=0#tabs).  Einfach großartig! "Willkommen in meinem Hause. Treten Sie frei und nach eigenem Willen ein." Inhalt: "Die Geschichte des berüchtigten Grafen Dracula, der in Transsylvanien und London sein Unwesen treibt, ist weltbekannt. Der Roman, der die Themen Liebe, Abenteuer und Schauer kunstvoll verknüpft, regte seit seinem Erscheinen 1897 zahlreiche Schriftsteller, Regisseure und Künstler zu Adaptionen und Nacherzählungen an. Varianten des Vampir-Mythos erfreuen sich bis heute ungebrochener Beliebtheit, und zahllose Legenden ranken sich um den düsteren Grafen. Den Anfang jedoch nehmen all diese Geschichten in einem der berühmtesten Meisterwerke der Weltliteratur: Bram Stokers ›Dracula‹." Handlung: Der junge Rechtsanwalt Jonathan Harker folgte einer Einladung des eigenartigen Grafen nach Siebenbürgen. Hier soll er den Kauf mehrerer Gundstücke, die der Graf in London erwerben möchte, abwickeln. Unruhe und ungute Gefühle übermannen Harker bereits bei seiner Fahrt nach Transsylvanien. Tatsächlich wird sich sein Aufenthalt im Schloss Dracula zu einem einzigen Alptraum entwickeln. Harker darf das Schloss nicht verlassen und wird des Nachts Zeuge, wie Dracula eine Wand herabklettert, als sei er eine Eidechse. Eines von vielen grauenvollen Erlebnissen, die Jonathan bis zurück nach London verfolgen wird.... Jede Versuchung und Verlockung hat seine Schattenseiten. Dieser Roman führt ins Dunkel der ewigen Nacht! Zum Schreibstil: "Dracula" entstand bereits im 19. Jahrhundert. Der Leser wird daher direkt in dieses Jahrhundert katapultiert. Absolut stimmig und nicht störend, zwar ist der Ton hier manchmal sehr geschwollen, aber zeitgemäß und realistisch. Der Roman wurde von Autor und Schöpfer Bram Stoker in Form von Tagebucheinträgen, Notizen und Aufzeichnungen dargestellt. Das grausamme Geschehen erlebt der Leser hierdurch aus unterschiedlichen Perspektiven und Blickwinkel. Dem Autor gelingt dieser Wechsel ausgesprochen gut. Spannend und schonungslos gibt der Autor hier seine Ideen für die Story wieder. Dracula so nah wie nie. Nun verstehe ich auch, dass sich Stokers "Dracula" als Urversion des Grauen und als Ursprung aller Vampirmythen betiteln darf. Selbst Meister Stephen King lies sich von Bram Stoker inspirieren, und gibt dieses stolz zu! Autor Bram Stoker weiß es für Spannung, Nervenkitzel und Gänsehaut zu sorgen. Er schreibt sehr gewählt und intelligent. Bei Stoker sollte der Leser Zeit mitbringen, denn er schreibt sehr bedacht und nähert sich manchmal auch erst sehr bedacht dem eigendlichen Kern. Autor Stoker besitzt einen talentierten Umgang mit dem geschriebenen Wort. Gekonnt jongliert er mit der Vielfalt der Sprache. Ein Buch, was für unerträgliche Spannung, Nervenkitzel, literarische Leidenschaft, Schock, Bitterkeit und Entsetzen sorgt. Schauplätze: Großer Pluspunkt und unweigerlich auch der Schwerpunkt dieses Leseerlebnisses sind die Schauplätze. TRANSSYLAVANIEN, SCHLOSS DRACULA. Dem Autor gelingt es durch reale und absolut lebhafte Darstellung der Schauplätze eine Welt des unsagbaren Grauen und der Gänsehaut zu schaffen. Wer hat nicht allein bei den Schlagwörtern Transsylavanien oder Dracula bereits eine Assoziation vor Augen? Stoker verstärkt diese durch seinen Roman zu einem kompletten Bild des Horror. Sehr genau hat sie die Eindrücke des alten London, des Schloss Dracula und die Welt der Kreaturen eingefangen und gibt diese im Buch an die Leser weiter. Drehbuchhaft und absolut filmreif dringen unschlagbare Bilder in den Geist der Leserschaft. Ein Lesegefühl mit allen Sinnen. Bram Stokers Fokus liegt auf viele Automatismen in Dingen Assoziationen.  So beflügelt er die Phantasie der Leser! Charaktere: Auch bei der Wahl der Charaktere hat sich der Autor sehr intensive Gedanken gemacht und nichts, rein gar nichts, dem Zufall überlassen. Ein gelungenes und starkes Bild der Protagonisten. Stoker hat eine Kreatur erschaffen, die die Menschheit überdauern wird. Grandios! Einige von den vielen Akteuren wird man sofort lieben und einige wird man mit Abscheu begegnen. Viele sind im großen Finale, bzw. Showdown gar nicht mehr am Leben, oder nicht mehr so anzutreffen, wie zuvor. Besonders Anwalt Harker wird sich in die Herzen der Leser brennen. Das was er erlebt, wünscht man seinen schlimmsten Feinden nicht. Sehr intensiv gezeichnet und detailliert ausgeprägt. Hier hat der Autor Herzblut investiert. Und vor allem der Star des Grauen: Graf Dracula! Spricht für sich, schockt, entsetzt und prägt. Ganze Punktzahl für diese grandiosen Protagonisten! "Der glücklichste Mann, der auf Erden wandelt, ist jener, der seine wahre Liebe findet." Meinung: Für einen Horror, Thriller und Vampirfan ist dieser Klassiker Balsam für den Lesehunger! Ich bin ich so sehr begeistert, dass ich einfach nur 5 Sterne plus vergeben kann. Hier stimmt das Gesamtpaket Buch vollkommen. Diese Neuauflage des Klassiker bietet nicht nur eine grandiose Story, sondern gekonnte Übersetzung, ein interessantes Nachwort und viele hilfreiche Verweise. Zu erst möchte ich die vielen versteckten dennoch offensichtlichen Momente des Horrors loben, die dem Autor wunderbar gelungen sind. Die Handlung spricht für sich und MUSS einfach selbst gelesen werden. Nicht umsonst ist dieses Buch das Sinnbild und die Mutter aller Vampir- und Horrorromane! Dieses Buch besitzt unzählige Stärken, die ich gar nicht einzeln benennen kann. Der Autor: "Bram Stoker, geboren 1847 in Dublin, gestorben am 20.4.1912 in London. Seine Biografie ist hinter dem Ruhm seines Dracula in Vergessenheit geraten. Die ersten sieben Jahre seines Lebens war er durch eine schwere Krankheit ans Bett gefesselt - ein Trauma, das er erst mit der Niederschrift seines Vampirromans ganz überwinden konnte. An der Dublin University entwickelte Stoker ungeahnte geistige und körperliche Talente, wurde Präsident einer philosophischen und einer historischen Studentengemeinschaft und war der Star einer Fußballmannschaft. Nach dem Studium schlug er sich als unbezahlter Theaterkritiker und Zeitschriftenherausgeber durch, bis er 1878 Manager des berühmten Shakespeare-Darstellers Henry Irving wurde. In seiner Freizeit veröffentlichte er zehn Bücher, von denen allerdings nur Dracula internationale Anerkennung fand. Bram Stoker starb 1912, genau zehn Jahre bevor mit Murnaus Film »Nosferatu« der Durchbruch des dunkelsten Helden der Weltliteratur gelang. Seitdem ist der Roman immer wieder verfilmt worden, eine Dramatisierung lief jahrelang mit Bela Lugosi in der Hauptrolle an einem Londoner Theater, Übersetzungen erschienen in allen westlichen Ländern. Dracula wurde schließlich zum Synonym für die Welt des Bösen und Abseitigen, sein Erfinder aber starb unbekannt an »Erschöpfung«, wie es im Totenschein heißt. " Der Übersetzer: "Andreas Nohl, geboren 1954 in Mülheim an der Ruhr, ist Schriftsteller, Herausgeber, Übersetzer und Kritiker. Mit seiner Neuübertragung von Mark Twains 'Tom Sawyer & Huckleberry Finn' und der Erstübersetzung von Robert Louis Stevensons 'St. Ives' hat sich Andreas Nohl auch als Übersetzer der klassisch-modernen englischen und amerikanischen Literatur einen Namen gemacht." Zum Cover: Ein sehr hochwertiges Buch von guter Qualität und stimmigen Gesamteindruck. Tolle Farben, stimmiges Bild.  Fazit: Das Buch ist einfach unschlagbar. Die Mutter der Vampirgeschichten. Der Nährboden des Horror!

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    • 26
  • Klassiker wie diesen muss man lesen

    Frankenstein

    Guenhwyvar

    29. July 2013 um 22:59

    Was trieb Frankenstein nur dazu sich so am Leben vergehen? Warum erschuf er dies DIng? War er wirklich Böse? war ES wirklich böse? Wahrlich Frankenstein lies ein Monster auf die Menschheit los und doch kommt man nicht umhin mit dieser Monstrosität Mitleid zu haben. Es ist nicht böse(zunächst) sondern nur einsam. Es sucht die Nähe eines Blinden Menschen, in der Hoffnung bei ihm vielleicht soetwas wie Akzeptanz zu finden, nachdem selbst sein Schhöpfer ihn fortjagte. In seiner Verzweiflung wendet sich das Monster an Frankenstein, möchte, dass er ihm ein Weib erschaffe, aufdass er nimmer mehr so einsam sei, doch Frankenstein weigert sich und das Übel nimmt seinen Lauf. So erschreckend die Geschichte auch sein mag, spiegelt sie nicht ebenso unsere modernen Probleme wieder? Steht nicht immer noch die Frage im Raum, wie weit der Mensch in seiner Forschung gehen darf? Welches Recht hat er Stammzellenforschung zu betreiben? Mit welchem Recht versucht er zu klonen? Wo wird der Mensch selbst zu Frankenstein? Klassiker wie diesen muss man einfach gelesen haben.

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  • Leserunde zu "Frankenstein" von Mary Wollstonecraft Shelley

    Frankenstein

    Mina - Das Irrlicht

    Mit Mary Shelleys "Frankenstein" gehen wir zusammen in die August-Leserunde zum Thread "Wir lesen Klassiker Monat für Monat" (http://www.lovelybooks.de/thema/Wir-lesen-Klassiker-der-Weltliteratur-Monat-f%C3%BCr-Monat-643067688/?ov=aHR0cDovL3d3dy5sb3ZlbHlib29rcy5kZS8/ZmlsdGVyc29ydD1uZXUmc2VjdGlvbj1mb2xsb3dpbmc%3D&liste=modern ). Ich bin selbst sehr gespannt, wie ich "Frankenstein" wohl finden werde. Die Story ist ja bekannt und ich habe viele Arten der schon Verfilmung gesehen. Gelesen habe ich bisher nicht. Und ich freue mich richtig, dass es wieder mal ein Schauerroman ist, den wir gemeinsam lesen. Ist das doch mein Lieblingsgenre.

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    • 130
  • Rezension zu "Frankenstein oder Der moderne Prometheus." von Mary Shelley

    Frankenstein

    Favole

    12. September 2012 um 15:01

    Frankenstein! Ein jeder kann sich unter diesem Begriff wohl etwas vorstellen und doch war das Buch ganz anders als erwartet. Obwohl ich nie einen konkreten Film zu dem Thema gesehen habe, wird doch in vielen anderen Filmen sowie auch Serien etc. Bezug auf Frankenstein genommen, sodass ich doch eine gewisse Vorstellung davon im Kopf hatte. Im Rahmen einen Klassikerleserunde habe ich nun endlich das Originalbuch dazu gelesen. Meine Ausgabe enthielt neben dem Werk auch noch zwei Vorworte der Autorin sowie ein Nachwort von Christian Grawe, die ich jedem empfehlen würde, da man einiges zur Entstehung des Buches und im Nachwort auch sehr viel zur Autorin selbst erfährt und einiges aus dem Buch auch biographisch erklärt wird. Das Buch handelt von Victor Frankenstein, der im Zuge seiner Studien einer über- und unmenschlichen Kreatur Leben einhaucht. (Ja, der Schöpfer heißt Frankenstein und nicht die Schöpfung selbst!) Das ist aber auch schon nahezu alles, was mir aus meinen klischeebeladenen bisherigen Vorstellung bekannt vorkommt. Letztlich wird eine sehr traurige Geschichte erzählt, bei der es mir als Leser jedoch schwer fiel, zu entscheiden, wer mein Mitleid verdient. Der egozentrische Schöpfer, der obwohl in Liebe und Wohlstand aufgewachsen und mit einer strahlenden Zukunft vor sich, im wissenschaftlichen Wahn versinkt und erst danach - und mit viel zu viel Selbstmitleid - feststellt, was er doch Furchtbares getan hat? Oder soll ich mit der Schöpfung mitleiden, die völlig allein und auf sich gestellt, eine Welt entdeckt, die sie auf Grund ihres Aussehens nur ablehnen kann, die aber daraufhin nur noch Hass und Wut empfindet und Unschuldige tötet? Das Buch ist ingesamt sehr schön geschrieben, weißt aber einige kleine Fehler auf, die jedoch nicht weiter ins Gewicht fallen und auch schnell überlesen werden. Jedoch besitzt es auch einige Längen, die ich schon als störend im Lesefluss empfand. Es gibt keine endlose Gewalt und Brutalität, sondern es entsteht ein feiner Grusel, den ich bei heutigen Büchern manchmal vermisse, weil alles sehr ausführlich beschrieben wird. Die Beschreibungen der Hauptcharaktäre, insbsondere auch ihre seelischen Abgründe fand ich gut gelungen, wenn auch manchmal etwas lang. Die Nebencharaktäre sind oftmals recht flach geraten. Fazit: Ich finde Mary Shelleys Roman insgesamt sehr lesenswert, würde ihn jedoch nur Leuten empfehlen, die für solche Schauerromane etwas übrig haben. Diese werden an der doch berührenden Geschichte aber sicher ihre Lesefreude haben.

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  • Rezension zu "Frankenstein" von Mary Wollstonecraft Shelley

    Frankenstein

    remusarkin

    15. July 2008 um 15:57

    Eines meiner absoluten Lieblingsbücher! Eine wahnsinnig tolle Geschichte, die jedoch, finde ich, durch zu viele schlechte Verfilmungen einen nicht so guten Ruf hat, wie es verdient.

    Übrigens ist das Englische Original noch einmal wesentlich besser als die Übersetzung!

  • Rezension zu "Frankenstein" von Mary Wollstonecraft Shelley

    Frankenstein

    Inishmore

    07. July 2007 um 14:40

    Also. Das Buch ist bestimt gut. Ich weiß es. Ich hab's dreimal ausführlich besprochen.

    Trotzdem verdirbt mir der dreigeteilte Rahmen der Erzählung irgendwie das Lesevergnügen...

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