"Wirkliche Freiheit bedeutet, dass du den Glauben, für den du dich entschieden hast, ausleben kannst, statt ihn in einem Käfig einzusperren." S. 226
Inhalt:
Maryam und Marziyeh verteilen Bibeln an Interessierte in Teheran. Weil sie ihren Glauben nicht verheimlichen, werden sie im Evin Gefängnis eingesperrt und verbringen dort in unterschiedlichen Trakten ihre Zeit. Die Zeit im Gefängnis nutzen sie, um mit den Gefangenen über Gott zu sprechen und zu beten. Sie lassen sich nicht einschüchtern, sondern halten an ihrem Glauben fest.
Cover:
Das Cover zeigt teilweise die Flagge Irans und ein Bild der beiden Freuen. So erkennt man, dass es sich nicht um einen klassischen Roman handelt es passt genau zu Titel und Inhalt.
Meine persönliche Meinung:
Das Buch ist tief erschütternd und berührend. Viele Geschichten können die beiden erzählen und haben vieles erlebt. Trotzdem legte ich es nach knapp der Hälfte zur Seite, weil sich die Zeit im Gefängnis hinzog und immer wieder nicht genau dieselbe, aber ähnliche Geschichten beschrieben werden. Nun mit der Flüchtlingswelle konnte ich einen privaten und persönlichen Zugang zu dem Buch finden und es aus einer ganz anderen Sichtweise lesen. Was die beiden erlebt und ausgehalten haben ist der pure Wahnsinn. Welche Regeln im Iran herrschen ist absolut verrückt und menschenverachtend. Dieses Buch rüttelt auf und berührt das Herz.
Fazit:
Eine erschütternde und authentische Geschichte zweier Frauen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden.
Verurteilt im Iran






