Maryam Sachs Ohne Abschied

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Inhaltsangabe zu „Ohne Abschied“ von Maryam Sachs

Die 35-jährige Iranerin Roxane ist mit ihren Eltern und ihrem Mann vor der islamischen Revolution aus Teheran geflohen und lebt seither in Paris. Die gemeinsamen Wurzeln und die geteilte Sehnsucht nach der Heimat haben sie und ihren Mann jedoch in der Fremde nicht enger zusammengeführt, sondern jeden seinen eigenen Weg gehen lassen, wenn auch in gegenseitiger Treue: Kamran reist als Verleger häufig ins Ausland, Roxane, die als Buchhändlerin arbeitet, versenkt sich in die Literatur und sieht das Leben in düsteren Farben. Eines Abends, als sie mit Freunden in einem Lokal ist, sieht sie plötzlich einen jungen Fremden mit blauen Augen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Als er weggeht, folgt sie ihm durch das nächtliche Saint Germain und muss mit ansehen, wie er von einem Auto angefahren wird. Sie bringt den Bewusstlosen mit einem Taxi ins Krankenhaus. Während er im Koma liegt, stellt sie Nachforschungen über ihn an und findet heraus, dass er ein russischer Student ist, der ebenfalls fern seiner Heimat lebt. Noch bevor er aus dem Koma wieder erwacht, stellt sie ihre Besuche an seinem Krankenbett ein. Vergessen jedoch kann sie ihn nicht. Zwei Monate später trifft sie ihn zufällig wieder und die beiden beginnen ein Gespräch. Es bahnt sich eine Liebesbeziehung voller Schuldgefühle an, mit heimlichen Treffen in einem russischen Teehaus, wo sie sich gegenseitig ihr heimatloses Leben erzählen. Als sie von der Liebe sprechen, gesteht Sergej, dass er nur jene lieben werden wird, die ihm nach dem Unfall das Leben gerettet hat. Roxane schweigt …

Der schmale Band der in London lebenden Exiliranerin Maryam Sachs erzählt sehr poetisch eine Geschichte von Entwurzelung, Liebe und Lüge.

— Barbara62

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  • Eine Geschichte von Entwurzelung, Liebe und Lüge

    Ohne Abschied

    Barbara62

    06. July 2015 um 08:17

    Dieses Buch ist bereits 2008 erschienen und ist der erste Roman der in London lebenden Exiliranerin Maryam Sachs. Der schmale Band erzählt sehr poetisch eine Geschichte von Entwurzelung, Liebe und Lüge. Seit ihrer Flucht vor der islamischen Revolution lebt die 35-jährige Roxane mit ihrem Mann Kamran in Paris. Obwohl sie in einer Buchhandlung arbeitet und ihre Arbeit dort geschätzt wird, bleibt sie Außenseiterin. Ihre Ehe mit Kamran ist von gegenseitiger Fürsorge und Respekt geprägt, doch Kamran ist als erfolgreicher Verleger oft von zu Hause weg. Obwohl auch ihre in Paris lebenden Eltern und Freunde sich liebevoll um sie kümmern, bleibt Roxane fremd in der Stadt. Da sieht sie eines Abends beim Kneipenbesuch mit Freunden in die blauen Augen des Exilrussen Sergej, blau wie die Hoffnung und blau wie die Lüge, und nichts ist mehr, wie es war...

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  • Rezension zu "Ohne Abschied" von Maryam Sachs

    Ohne Abschied

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. January 2009 um 23:12

    WOW!!! Ein Buch, dass einen gefangen nimmt, kaum atmen lässt, voller Begehren und Sehnsucht ... wobei doch Vieles gut ist, wie es ist. Ein einziger Gefühlstaumel, ein Sog des Unvermeidlichen ... kein Platz für Vernunft ... nur ein Fühlen und Sichhingeben und Bangen und Hoffen. Man versinkt in den Seiten, zwischen den anmutigen Worten, rührenden Bildern ... und hofft, hofft so sehr ... bis man die letzte Seite mit einer betäubenden Klarheit lesen muss ... und danach ... kommt nur der eigene Gedanke. Danke für dieses Kleinod!

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