Marybeth Whalen

 4 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Strandpost und A June Bride.

Alle Bücher von Marybeth Whalen

Cover des Buches Strandpost (ISBN:9783865916624)

Strandpost

 (4)
Erschienen am 28.02.2012
Cover des Buches A June Bride (ISBN:9781491553220)

A June Bride

 (0)
Erschienen am 24.06.2014

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Rezension zu "Strandpost" von Marybeth Whalen

nicht Fisch noch Fleisch
viennavor 6 Jahren

nicht Fisch noch Fleisch

das Cover

I
ch bin vernarrt in das Meer, insofern hat dieser Buchdeckel gar keine Chance mir nicht zu gefallen. Wenn ich könnte, würde ich mich unmittelbar in die abgebildete Szenerie transportieren.

Der Briefkasten spielt eine bedeutende Rolle in der Geschichte, der Bezug ist also hergestellt.

Kitschig finde ich das Cover ganz und gar nicht, gleichwohl ich in der ein oder anderen Rezension über diese Bewertung gestolpert bin.

Für mich ist es einfach nur gelungen !

die Story

Lindsey und Campbell verlieben sich als Jugendliche im Sommerurlaub.

Während Lindsey im darauffolgenden Sommer auf ein glückliches Wiedersehen hofft und einem einsamen Briefkasten in den Dünen, den Campbell ihr gezeigt hat, ihre geheimsten Gefühle anvertraut, beginnt Campbell eine Affäre mit einer anderen Frau und wird Vater.

Ihre Weg trennen sich, doch vergessen können sie einander nicht ...

das Fazit

Was fange ich nur mit diesem Buch an? Es fällt mir enorm schwer zu einer passenden Stellungnahme zu gelangen, weil ich auch Tage nach Beenden des Buchs noch immer nicht weiß, wie ich es schlußendlich fand.

Zunächst hat es ein paar grundsätzliche Überlegungen angestoßen:

Was bringt mir eine Rezension?
So wie die Meinungen der Menschen generell auseinanderdriften, wird man im Normalfall zu jedem Buch gute wie schlechte Bewertungen finden.

Schlußendlich muss ich mir selbst ein Bild machen, ansonsten laufe ich Gefahr aufgrund einer Meinung anderer, möglicherweise auf ein Buch zu verzichten, welches mir hätte ausgesprochen gut gefallen können.

Und so viel andere Dinge spielen eine Rolle: meine aktuelle Lebenssituation, mein aktuelles Grundgefühl, wie offen bin ich derzeit für Neues. Will sagen: Manches Buch zerschellt heute an der Klippe des Nichtgefallens, könnte morgen aber einen Platz in der Schatzkiste finden.

Was immer ich positives wie negatives über "Strandpost" gelesen habe, kann ich unterschreiben.

Es ist seicht, aber auf eine angenehme Weise.
Der Schreibstil haut mich nicht vom Hocker, aber er ist trotzdem wohltuend.
Die Geschichte spiegelt allzu oft ein wenig heile Welt vor, aber hey ... das reale Leben ist oft hart genug, warum nicht mal ein wenig träumen.

Es ist kreuzbrav, bieder, vorhersehbar ... ich behaupte sogar, so oder so ähnlich hätte ich es auch schreiben können.

Dennoch wäre es gelogen zu behaupten, ich hätte mich beim lesen gelangweilt.

Zusätzlich spielt der christliche Glaube in dem Buch eine nicht unwichtige Rolle. Und gleichzeitig ist es der einzige Punkt, mit dessen Umsetzung ich mich nicht wirklich anfreunden konnte.

Wer möchte nicht gern glauben, ein kurzes Gebet reiche aus und die Wolken am Himmel verziehen sich und die Sonne bricht hervor? Dass man nach einer gescheiterten Ehe die Jugendliebe wiedertrifft - oder treffender formuliert - aufsucht und alles fügt sich? Alle und alles um sie herum heißen es gut und verhalten sich unterstützend?

Man muss sich nur Gott zuwenden, Gott in sein Leben integrieren, dem Glauben überlassen und schon ...
Aber was genau bedeutet das? Die Antwort bleibt man schuldig.

Es mutet einfach kindlich und naiv an, wie die Autorin dem Leser den christlichen Glauben näherbringen will. Meine Realität ist einfach eine andere. Und die der Menschen um mich herum gleichfalls.

Kommentare: 4
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Rezension zu "Strandpost" von Marybeth Whalen

Rezension zu "Strandpost: Wo Erinnerungen heilen und das Leben neu beginnt" von Marybeth Whalen
Sonnenblume1988vor 8 Jahren

„Strandpost“ hat mich wegen seines schönen, sommerlichen Covers und einer sehr guten Kritik angesprochen. Vor allem bei dem derzeitigen Regenwetter schien es mir genau das richtige Buch:
Lindsey und Campbell lernen sich als Teenager kennen, während Lindsey Urlaub in Campbells Heimatdorf macht. Für beide ist es die große Liebe, bis Campbell einen schweren Fehler begeht, der das Ende der Beziehung bedeutet. Trotzdem verbringt Lindsey jedes Jahr ihren Urlaub dort. Was zwischenzeitlich in ihrem Leben passiert ist, schreibt sie in einem Brief an eine ihr unbekannte Seelenfreundin auf. Zwanzig Jahre später begegnen sich Lindsey und Campbell wieder…
Schnell habe ich mit Campbell und Lindsey mitgefiebert und wusste oft selber nicht, wie ich mich an ihrer Stelle entschieden hätte. Neben einer schönen Liebesgeschichte geht es um die Heilung alter Wunden, um Mut zu Kämpfen und um Vertrauen. Die Geschichte lässt sich leicht lesen, ohne komplizierte Beschreibungen oder ausschweifende Nebenstränge. Es wird sowohl von der Vergangenheit der beiden berichtet als auch von der Gegenwart, dem Jahr 2004, in dem sich beide wiedersehen, so dass langsam ein Gesamtbild von beidem entsteht.
Insgesamt ein schönes Buch und genau das richtige, um sich gemütlich ins Bett zu legen und von schönem Wetter, Meer und Strand zu träumen.

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Rezension zu "Strandpost" von Marybeth Whalen

Rezension zu "Strandpost: Wo Erinnerungen heilen und das Leben neu beginnt" von Marybeth Whalen
heaven4uvor 8 Jahren

Das ist bestimmt ein kitschiges Buch, dachte ich als ich das Cover das erste Mal sah. Leider ist dies nicht so sehr passend, denn das Buch ist viel tiefgehender als es auf den ersten Blick vermuten lässt.

Campell und Lindsey lernen sich 1985 als Teenager in Sunset Beach kennen und lieben und versprechen sich ewige Liebe. Campell zeigt ihr den einsamen Briefkasten am Strand, in den man seine Brief stecken kann, die dann von einem Seelenfreund gelesen werden.

Leider hält diese Liebe nur zwei Sommer lang, dann lässt Campell sich von einem anderen Mädchen verführen. Trotzdem fährt Lindsey weiterhin jedes Jahr nach Sunset Beach und vertraut ihr Wünsche und Sehnsüchte dem Briefkasten an. Nach fast 20 Jahren treffen sich Lindsey und Campell wieder wieder – inzwischen sind beide geschieden und denken immer noch gern an ihre gemeinsam Zeit zurück. Doch kann man nach so langer Zeit einfach von vorn anfangen?

Der Roman ist das Debüt der Autorin. Diese Mailbox gibt es tatsächlich und hat die Autorin zu der Geschichte inspiriert – was ihr sehr gelungen ist. Sie schreibt in zwei Ebenen. Einmal kann man den Anfang der Beiden in den 1980ern miterleben und dann führt die Autorin in die Gegenwart, immer abwechselnd aus der Perspektive von Lindsey und Campell.

Es geht nicht nur um die Liebesgeschichte, sondern auch um die Entwicklung der Charaktere, um Vergebung, Neufang und um den Glauben an Gott. Ein sehr lesenswerter Roman mit Tiefgang statt mit Action.

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