Maryla Krüger

 3.9 Sterne bei 47 Bewertungen
Autorin von Ein schottischer Sommer: Roman, Das schottische Geheimnis und weiteren Büchern.
Autorenbild von Maryla Krüger (©)

Lebenslauf von Maryla Krüger

Da gab es mal ein uraltes, in Leinen gebundenes und mit Goldschnitt verziertes Buch, das hieß: Märchen aus tausendundeinem Tag. (Ja, das existiert wirklich.) Meine Mum hat mir immer daraus vorgelesen, wenn ich krank war und das kam ziemlich oft vor. Ein paar Jahre später – ich konnte mittlerweile selbst lesen – stellte ich fest, dass in dem Buch ganz andere Geschichten standen, als die, welche meine Mum mir "vorgelesen" hatte … Die Feststellung, dass sie sich all diese Geschichten einfach ausgedacht hatte, prägte mich und öffnete mir die Liebe zur Schreiberei. Das war 1986, und ich war zwölf Jahre alt. Ich begann, mir eigene Geschichten auszudenken, hämmerte sie Wort für Wort in die monströse, mechanische Schreibmaschine meiner Mutter ein und wollte von da an Autorin werden. Doch dann kam die Wende. Niemand wusste genau, was nun wirklich auf uns zukommen würde. Meine Realschulzeit endete 1991. Meine älteren Brüder gingen in den Westen, meine Eltern in den Vorruhestand. Ich begrub meinen Wunsch zu studieren und Autorin zu werden und machte eine Ausbildung zur Bürokauffrau. Doch das Schreiben gab ich nie auf. Eines Tages bekam ich durch einen Zufall die Chance, bei einer Musikzeitschrift als freie Autorin meine ersten Texte zu veröffentlichen und griff natürlich zu. Endlich konnte ich schreiben und endlich konnte ich das Ergebnis schließlich gedruckt auf glänzendem Papier lesen. Es war wundervoll. Zwei Jahre danach begann ich, in einem völlig verregneten Urlaub, eine Fantasie-Geschichte aufzuschreiben. In sieben Tagen hatte ich 80 Seiten und schwor mir erst aufzuhören, wenn ich den Schlusssatz gefunden hätte. Ich fand ihn 5 Jahre und 700 Seiten später. Eine Freundin von mir las die Geschichte und riet mir, mich doch nach einem Literatur-Agenten umzusehen, vielleicht würde ich ja doch noch Autorin werden … Die 700 Seiten landeten zwar in einer Schublade, aber mein Wunsch ging trotzdem in Erfüllung. Also, hört niemals auf, eure Wünsche komplett zu verbuddeln! Vielleicht werden sie eines Tages doch wahr. ;-)

Alle Bücher von Maryla Krüger

Cover des Buches Ein schottischer Sommer: Roman (ISBN: B00DRBBEHM)

Ein schottischer Sommer: Roman

 (20)
Erschienen am 25.06.2013
Cover des Buches Das schottische Geheimnis (ISBN: 9783784432502)

Das schottische Geheimnis

 (13)
Erschienen am 07.04.2011
Cover des Buches Das Haus des Malers (ISBN: 9783746630366)

Das Haus des Malers

 (8)
Erschienen am 10.03.2014
Cover des Buches Ein schottischer Sommer (ISBN: 9783956741739)

Ein schottischer Sommer

 (6)
Erschienen am 01.01.2014

Neue Rezensionen zu Maryla Krüger

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Rezension zu "Das schottische Geheimnis" von Maryla Krüger

Das schottische Geheimnis
KleinerVampirvor 5 Monaten

Buchinhalt:

Eliza findet im Nachlass ihres verstorbenen Vaters eine Taschenuhr mit einem Wappen und einer Gravur. Neugierig, was es damit auf sich hat, beschließt sie, ein bisschen Ahnenforschung zu betreiben. Eliza macht sich auf eine Reise zu den Wurzeln ihres Vaters und lernt das Land seiner Jugend kennen: Schottland. In den Highlands deckt sie ein altes Familiengeheimnis auf und gerät in den Sog zweier Männer, in die sie sich tragischerweise beide verliebt….

 

Persönlicher Eindruck:

Auf der Suche nach einer leichten Lektüre griff ich Das schottische Geheimnis aus dem Bücherregal, einen bislang dort ungelesen schlummernden Roman. Der Schreibstil war einfach und eingängig, eher im Stil eines Groschenhefts. Der Leser findet sich auch sofort mitten in einer alten Familiengeschichte wieder.

Im Grunde ist der Plot recht einfach gestrickt: Das einfache Mädel aus Deutschland entdeckt einen Hinweis auf die Vergangenheit ihres Vaters und macht sich alsbald auf die Suche nach dessen Wurzeln. Garniert mit einer guten Prise Lokalkolorit und der Liebe zu zwei schottischen Mannsbildern ist der Roman leichte Kost für zwischendurch.

Die Figuren sind allesamt recht einfach und flach gestrickt, eindimensional und ohne viel Tiefgang, aber mit einer guten Portion Klischee. Eliza (später Elisa – ich las die Weltbildausgabe, es kann auch ein Druckfehler sein, der sich in dieser Ausgabe aber fortsetzt) als Hauptfigur war mir überhaupt nicht sonderlich sympathisch. Dass sie bereits am zweiten Tag ihres Aufenthalts mit dem Erstbesten ins Bett steigt, geschenkt. Aber kurz darauf ist mit Jamie, dem Bruder ihrer Pensionswirtin, gleich der Zweite dran und schon spricht man von großer Liebe. Nach einer Woche zieht man zusammen, spricht sogar von Heirat, aber Ian (der Erste) geht Eliza auch nicht aus dem Kopf. Gut, wer diesen doch recht unmoralischen Lebenswandel toll findet – ich bin da vielleicht etwas zu oldschool.

Das Familiengeheimnis rund um den Landsitz Belnacrán versprach eine gewisse Spannung, doch die vielen Namen, Vorfahren und Beziehungen derselben untereinander sorgten dann eher für Verwirrung.

Egal, ich hab einfach weiter gelesen und wurde auch ganz gut unterhalten, auch wenn ich im Nachhinein nicht mehr erklären könnte, wer zu wem gehört und wer mit wem verbandelt ist / war. Fürs Verständnis auch nicht weiter wichtig.

Im letzten Viertel steigerte sich die Spannung stetig, um dann gegen Ende wieder viel von ihrem Dampf zu verlieren. Dem Bösewicht wurde meines Erachtens zu schnell verziehen, einer der Liebhaber wird in den Wind geschickt und mit dem anderen gibt’s dann ein schmalziges Happy End.

Ein Logikfehler hätte allerdings nicht passieren dürfen: Eliza schleudert im Prolog die Taschenuhr von der Zinne des Castles in den See. Der Rest des Romans ist die Vorgeschichte dazu, der Schluss knüpft wieder an den Prolog an. Und da wirft Eliza die Uhr plötzlich nicht ins Wasser. Ja was denn nun?

Fazit: Ein leichter Roman für unterhaltsame Stunden, aber auch nicht mehr – wer keine großen Ansprüche hat und ein paar Stunden ins schottische Hochland abtauchen möchte, der kann hier gern zugreifen.

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Rezension zu "Das Haus des Malers" von Maryla Krüger

Ein Buch zum Alltagvergessen
Ebookerinvor 9 Monaten

Seicht, aber nett und zügig an einem freien Tag durchgelesen. Das richtige Buch zum Abschalten

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Rezension zu "Ein schottischer Sommer" von Maryla Krüger

tolles Buch
Aloegirlvor einem Jahr

Das Cover passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig. Das ist sehr angenehm, da ist das Lesen ein Genuss. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen.

Johanna schrieb eine Reportage mit dem Titel „Wer`s glaubt wird selig.“ Daraufhin soll sie mit drei Geisterjägern nach Caitlin Castle kommen, um dort die Vorfälle zu untersuchen. Ryan, Finn und Lukas hießen die drei Geisterjäger. Sie sagte ihnen, dass sie Jo zu ihr sagen sollen. Ihr gefiel Schottland. Die Landschaft zog sie in ihren Bann. Ryan mochte sie sehr, Sie fühlte sich wohl an seiner Seite. Auch Ryan mochte sie. Als sie sich die Stelle angesehen hatten, gingen sie essen. Milly die ihnen das Essen servierte, hatte einen Aussetzer, sie schaute einfach starr geradeaus. Sie war natürlich noch bei keinem Arzt. Malcolm der Sohn des Hausherrn brachte ein Buch mit seinen Fotos, die wirklich sehr gut waren. Er war arm, denn er hatte ein verunstaltetes Gesicht. Auf einem Bild sah sie einen Brunnen mit einer Statue, genau diesen Brunnen und die Statue hatte sie gesehen, aber nur sie. Sie erfuhr auch einige Sagen. Sie glaubte auch nicht an Geister. Sie war quasi die Kritikerin der Geisterjäger. Der Bogen war mit Schutzsymbolen überladen. Für sie schaute es so aus, als wenn wer hinter diesem Wall bleiben sollte. Sie mochte Ryan sehr, doch die junge Frau schien ihn länger zu kennen und zu mögen. Ob sie bei seinem Bruder den sie auch mochte besser aufgehoben war?

Wie geht es weiter? Was geht in dem Castle vor sich? Spielt Ryan mit ihr? Können sie alles aufklären? Wer ist der Richtige für sie?

Das Buch ist wunderschön. Es taucht toll in die Welt von früher ein und man erfährt einiges aus dieser Zeit. Holt euch das Buch, denn ihr werdet es sicher lieben so wie ich.

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Zusätzliche Informationen

Maryla Krüger wurde am 30. August 1974 in Parchim/Mecklenburg (Deutschland) geboren.

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