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fhl_verlag_leipzig

vor 6 Jahren

Lust auf ein neues Buch? Werde Testleser von einem protokollarischern Roman (Thriller)

Dann macht mit bei unserer Leserunde zu einem Thriller/Roman von Masì de Sol. Bewerbt euch um 15 Leseexemplare.

3:46 Uhr - Ein protokollarischer Roman

Inhalt: Es gibt Tage, an denen geschieht scheinbar nichts Außergewöhnliches. Die Stunden verstreichen unaufhaltsam, getrieben vom alltäglichen Einerlei, und ohne dass man ihnen nachtrauert. Auch Christian Moser kennt das unabänderbare Verstreichen der Zeit, durchlebt viele solcher Tage. Doch ist seine Wahrnehmung eine ganz andere. Ermutigt vom Bewährungshelfer R. dokumentiert der Vorbestrafte seinen Tagesablauf und zieht den Leser hinein in diesen Versuch, sich wieder einzugliedern in die Gesellschaft, der er nichts Positives abgewinnen kann. Alltägliches wird zur Last, Banales problematisiert, Ekliges, Verwerfliches zum Alltäglichen. Und dann wird es Abend, und dann - 3:46 Uhr ...


Masì de Sol spielt intelligent mit Sprache, formt Worte neu, stellt sprachlich ungewöhnliche Zusammenhänge her. Scheinbar normales vermag er grotesk darzustellen, Belangloses verkehrt er ins Problematische. Gnadenlos konfrontiert er den Leser mit der verdrehten Realität seines Protagonisten, der nicht immer und ausschließlich sympathisch wirkt.

Autor: Masì de Sol, 1971 geboren, lebt seit Abschluss seines Journalismus-Studiums im Jahr 1999 in Berlin. Dort arbeitet er als freiberuflicher Journalist und Autor. De Sol hat – zum Teil in Zusammenarbeit mit einem Koautor, zum Teil alleine – einige Satire-Bände veröffentlicht. ›3:46 Uhr‹ ist sein erster Thriller/Roman.

Und die 15 Testleser ...
Wer gern dabei sein möchte, kann sich im Unterthema Bewerbung bis zum 15. Juli um ein Leseexemplar bewerben. Und wer eins schon hat, kann gern auch mitmachen.

Leseprobe unter http://issuu.com/fhl-verlag-leipzig/docs/3uhr46?mode=window&backgroundColor=%23222222

Autor: Masì De Sol
Buch: 3:46 Uhr - Ein protokollarischer Roman

ferkel

vor 6 Jahren

Bewerbung

Toll!
Das klingt total spannend und die ersten Seite der Leseprobe sprühen so ein Flair aus...
Ich wäre gern dabei und bewerbe mich als Testleser!

tanjuschka

vor 6 Jahren

Bewerbung

Das Buch klingt wirklich spannend! Ich will jetzt schon wissen wie es weiter geht! Wäre auch sehr gern dabei!

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Themistokeles

vor 6 Jahren

7:23-11:44 Uhr (S.1-74)

Also ich kann nicht sagen, dass ich das Buch nicht interessant finde, aber schnell vorwärtskommen ist bei mir einfach nicht drin, da ich bei den vielen Informationen immer mal wieder eine Pause machen muss, sonst werde ich überlastet von dem Tagesablauf :D

ferkel

vor 6 Jahren

7:23-11:44 Uhr (S.1-74)
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Ja das empfinde ich auch so. Durch die vielen Details wird man an manchen Stellen richtig erschlagen. Trotzdem gefällt es mir bis hierhin sehr gut, vor allem wegen eben der ausgefallenen Erzählweise. Die Sätze versprühen so eine Atmosphäre, die zum einen total nüchtern ist und zum anderen richtig Spannung erzeugt. Weiß gar nicht so recht, wie ich es beschreiben kann.

ferkel

vor 6 Jahren

Fazit und Rezension
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Ich hab das Buch gestern Abend zuende gelesen. Sorry, wenn ich jetzt zu den letzten beiden Leseabschnitten nichts mehr einzeln schreibe, aber ich habe es einfach in einem Zug zuende gelesen.
Meine Rezi folgt noch, aber hier schon mal mein Eindruck. Mir hat das Buch richtig gut gefallen, erst wollte ich 4 Sterne geben, bin dann aber doch bei 5 hängen geblieben, da mir nicht viel negative Kritik einfiel ;) Am Anfang war es noch etwas holprig, aber gerade ab Buchmitte war ich total gefesselt von Moser. Zwar erzählt er nichts außergewöhnliches, sondern einfach aus seinem verkorksten Leben, aber wie er das tut, ist so faszinierend! Unglaublich gut ist Masi De Sol sein Protagonist gelungen. Dieser schafft es, fast 200 Seiten lang seinen Monolog auszubreiten, ohne das man als Leser genug bekommt. Die Nüchternheit der Sprache hat mir sehr gut gefallen. Mehr in der Rezi, ich hoffe, ich finde sehr bald die Zeit dazu!
Vielen Dank an den fhl-Verlag für das Buch!!!!!

ferkel

vor 6 Jahren

Fazit und Rezension

Ich hab nun auch endlich meine Rezi geschrieben, es war nicht so einfach die richtigen Worte zu finden.

Hier: http://www.lovelybooks.de/autor/Mas%C3%AC-De-Sol/3-46-Uhr-Ein-protokollarischer-Roman-848101971-w/rezension-974906224/
Und hier: http://www.amazon.de/review/RLYCOTYK8GYVQ/ref=cm_cr_rdp_perm

Danke, dass ich dabei sein durfte!!!

Literatur

vor 6 Jahren

7:23-11:44 Uhr (S.1-74)
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Der Roman ist so gehaltvoll, dass ich nur langsam vorankomme, um die einzelnen Details zu würdigen. Ich finde die Sprache des Autors prägnant, kreativ, mutig und bildlich. Die Charakterisierung des Protagonisten finde ich hervorragend gelungen, denn er ist weder sympathisch noch unsympathisch, seine Gedankenwelt und seine bizarr anmutenden Vorstellungen werden teilweise verständlich, wenn auch nicht ganz nachvollziehbar, seine Isolation und deren Folgen werden deutlich. Die immer wiederkehrende Metapher des Aquariums finde ich treffend und erschütternd zugleich.

Literatur

vor 6 Jahren

19:07-3:46 Uhr (S.145-196)
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Der Roman ist wirklich außergewöhnlich! Der Charakter, die Gefühls- und Gedankenwelt des Protagonisten zeigen sich in eindrucksvoller Weise im Text, seine Zerrissenheit und sein Gedankendrängen werden sprachlich deutlich. Ein roter Faden zieht sich durchs Werk, die Metaphorik wird immer wieder aufgegriffen, der Roman gipfelt in einem verzweifelten, verrückten und aus Sicht des Protagonisten doch logischen Akt. Ich bin beeindruckt, irritiert und betroffen zugleich.

Literatur

vor 6 Jahren

Fazit und Rezension
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Ein ganz herzliches Dankeschön an den fhl-Verlag und an Lovelybooks für die Leserunde! Hier meine Rezension, die ich auch auf Amazon veröffentlichen werde.

„Meine vollkommene Freiheit, meine völlige Selbstbestimmtheit: das ist mein Fluch! …Es gibt nichts mehr, was noch zu tun wäre in meinem Leben. Es gibt nichts, worauf ich zusteuere. Ich schwimme in einem Meer der Ereignislosigkeit. Ich weiß, woher ich komme. Aber ich weiß nicht, wohin ich treibe. Und vor mir und hinter mir ist nichts als wässrige Wüstenei.“ (S. 35/36)

Der Leser erhält im Roman „3:46 Uhr. Ein protokollarischer Roman“ ein mikroskopisches Abbild eines nahezu gewöhnlichen Tages im Leben von Christian Moser, der auf Bewährung verurteilt sein einsames Leben ohne Arbeit, ohne soziale Kontakte, ohne Abwechslung fristet. Welche Tat hat Moser begangen und warum? Was verbindet ihn mit der Welt, was trennt ihn? Welche Charakterzüge sind verständlich, welche ungewöhnlich, verschroben, gefährlich?

Der Roman ist mit seinen knapp 200 Seiten inhaltlich und sprachlich intensiv, gehaltvoll und detailliert. Die Sprache des Autors ist prägnant, kreativ, mutig und bildlich zugleich. Die Charakterisierung des Protagonisten ist hervorragend gelungen, denn er wirkt weder sympathisch noch unsympathisch, seine Gedankenwelt und seine bizarr anmutenden Vorstellungen werden dem Leser teilweise verständlich, wenn auch nicht ganz nachvollziehbar, seine Isolation und deren Folgen werden überaus deutlich. Die immer wiederkehrende Metapher des Panzerwels im Aquarium für Mosers ideale Vorstellung eines Daseins in der Welt finde ich treffend und erschütternd zugleich. Ein roter Faden zieht sich durchs Werk, die vielseitige Metaphorik wird immer wieder aufgegriffen, der Roman gipfelt in einem verzweifelten, verrückten und aus Sicht des Protagonisten doch logischen Akt.

Der Roman ist wirklich außergewöhnlich! Der Charakter, die Gefühls- und Gedankenwelt des Protagonisten zeigen sich in eindrucksvoller Weise im Text, seine Zerrissenheit und sein Gedankendrängen werden sprachlich deutlich. Ich bin beeindruckt, irritiert und betroffen zugleich.

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