Masasumi Kakizaki

 4,6 Sterne bei 45 Bewertungen
Autor von Dark Hideout, Bestiarius 01 und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Masasumi Kakizaki

Cover des Buches Dark Hideout (ISBN: 9783770482948)

Dark Hideout

 (15)
Erschienen am 02.10.2014
Cover des Buches Bestiarius 01 (ISBN: 9783770486090)

Bestiarius 01

 (6)
Erschienen am 02.07.2015
Cover des Buches Green Blood 1 (ISBN: 9783551775757)

Green Blood 1

 (4)
Erschienen am 25.11.2014
Cover des Buches Bestiarius 03 (ISBN: 9783770491391)

Bestiarius 03

 (4)
Erschienen am 07.04.2016
Cover des Buches Bestiarius 02 (ISBN: 9783770487301)

Bestiarius 02

 (4)
Erschienen am 03.12.2015
Cover des Buches Green Blood 2 (ISBN: 9783551775764)

Green Blood 2

 (3)
Erschienen am 24.02.2015
Cover des Buches Green Blood 3 (ISBN: 9783551775771)

Green Blood 3

 (3)
Erschienen am 26.05.2015
Cover des Buches Green Blood 4 (ISBN: 9783551775788)

Green Blood 4

 (3)
Erschienen am 29.09.2015

Neue Rezensionen zu Masasumi Kakizaki

Cover des Buches Dark Hideout (ISBN: 9783770482948)zickzacks avatar

Rezension zu "Dark Hideout" von Masasumi Kakizaki

Paradisinsel des Grauens
zickzackvor 9 Monaten

Inhalt: Seiichi und Miki brauchen eine Auszeit. Nach dem tragischen Tod ihres Sohnes geben sie sich gegenseitig die Schuld daran. Auf der Insel wollen sie einen Neuanfang starten, werden aber schon bald zu einem Ort gezogen, den sie lieber gemieden hätten.

 

Man merkt dem Manga an, dass dieser von Stephen King inspiriert ist, wie der Mangaka im Nachwort selbst geschrieben hat. Eine wirklich düstere Geschichte, die einen eine Gänsehaut über den Rücken laufen lässt. Ich war irgendwie zwischen Grauen, Abscheu, Ekel und Wut auf die Figuren gefangen. Die Figuren sind in dem Band alle nicht sympathisch, aber das sollen sie auch nicht sein. In erster Linie soll der Manga dazu dienen, dass man sich gruselt und ich finde, dass ist ihm gut gelungen. Das ich wirklich Angst bekomme, schafft so schnell nichts, da ich recht abgehärtet bin. Aber Ekel (immer wieder gut, dass die Mangas im Schwarz-Weiß-Stil gehalten sind) und ein mulmiges Gefühl, soll der Manga schon auslösen und das hat er auf jeden Fall geschafft.

Es war eine kurzweilige, aber intensive Geschichte, die mich gefesselt hat. Für einen Einzelband auf jeden Fall eine gute Geschichte und sie erfüllt genau das, was sie soll. Eine Horrorgeschichte, die einem ein ungutes Gefühl beschert. Ich empfehle, wenn man sich wirklich etwas gruseln möchte, dass man diese in den dunklen Abendstunden liest. Da passt es dann richtig gut zum Feeling.

Zu den Figuren möchte ich gar nichts weitersagen, außer dass ich sie unsympathisch fand und sie in mir Unglaube bis zu Wut ausgelöst haben, weil das zu viel von der Geschichte verraten würde. Am Ende könnte ich nicht einmal sagen, wer die Schuld am Tod ihres Sohnes trägt. Jeder hat da seinen Teil dazu beigetragen.

Die Zeichnungen sind großartig, passen perfekt zum Inhalt. Sie sind düster gehalten, teils sehr detailliert, aber auch an manchen Stellen so, dass sich der Leser den Rest dazu denken muss bzw. seine Fantasie anstrengen kann. Und je nach Fantasie kann das noch grusliger wirken.

 

Fazit: Mir hat der Manga echt gut gefallen. Bei Einzelbänden bin ich doch immer etwas skeptisch, da ich mir meist nicht vorstellen kann, dass man auf so wenig Seiten eine Geschichte richtig aufbauen kann. Doch hier ist es gelungen. Selbst der psychologische Aspekt ist sehr gut ausgearbeitet, wie sich einzelne Figuren durch gewisse Ereignisse verändern. Ein Horrormanga, der genau ins Schwarze trifft und diesen würde ich für Horrorfans definitiv weiterempfehlen, besonders wer beispielsweise Stephen King mag. Von mir gibt es fünf Sterne.

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Cover des Buches Bestiarius 01 (ISBN: 9783770486090)klaudia96s avatar

Rezension zu "Bestiarius 01" von Masasumi Kakizaki

In der Arena zeigt sich dein wahres Gesicht ...
klaudia96vor 5 Jahren


Inhalt


Als Gladiator beweist Finn seine Fähigkeiten im fortwährenden Kampf, doch er träumt nur von der Freiheit, die er so schmerzlich vermisst. Nach dem Tod seines Vaters wurde er als Sklave genommen – doch in Rom erwartete ihn der Drache Durandal, sein Freund und Mentor. Während die Mythenwesen von Rom in die Knie gezwungen werden, findet Finn in Durandal eine neue Familie – doch kann er sich den Weg in die Freiheit erkämpfen?


Meine Bewertung


Wie, ein Manga? Ja, eigentlich ist das auch nicht so meine Ecke. Aber „Bestiarius“ klang einfach zu verlockend, da ich den Mix aus dem antiken Griechenland mit Fantasygeschöpfen sehr spannend fand. Dementsprechend habe ich mich mal rangewagt und den Manga aus dem Hause Egmont getestet. Allerdings bleibe ich etwas zwiegespalten zurück.


Der Zeichenstil ist auf jeden Fall sehr bildgewaltig und detaillastig. Obwohl ich das sehr gern mochte, hat es mir an manchen Stellen doch Schwierigkeiten bereitet, wenn die einzelnen Bilder zu klein waren und die Illustrationen so überdetailliert, dass ich im Endeffekt einfach kaum noch etwas erkennen konnte, weil die Striche alles eingenommen haben und Figuren kaum voneinander abzugrenzen waren. Allerdings haben die Zeichnungen auf jeden Fall die Geschichte getragen und ihr einiges an Emotionen verliehen, was ich wiederum positiv empfand. Die Absichten der Charaktere wurden meist schon auf den ersten Blick klar.


Die Geschichte … Ja, die war zwischendurch auch etwas verwirrend für mich. Wie bereits erwähnt befinden wir uns in einem antiken Setting in Rom (absoluter Pluspunkt!), wo es Gladiatorenkämpfe (yay!) gibt. Doch das römische Reich erobert nicht nur menschliche Gebiete, sondern auch die verschiedenster Fantasywesen. Dadurch bekommt es schließlich auch den Drachen Durandal in seine Klauen, der fortan zum Mentor und Trainer von Finn, einem jungen Sklaven wird, der sich aus der Arena freikämpfen will. Die Beziehung zwischen den beiden nimmt einen großen Teil der ersten Mangahälfte ein und hat mir auch sehr gut gefallen, wobei ich das Gefühl hatte, dass da nur sehr wenig Handlung und mehr Vorgeschichte dahintersteckte.


Was mich aber auch verwundert hat, war die Spaltung des Mangas. Etwa ab der Hälfte bricht Finns Geschichte ab, dafür gibt es einen Zeitsprung zurück und man erfährt die Geschichte des Kämpfers Xeno. Wie dieser schließlich mit Durandal verbunden ist, erklärt zwar Durandals Ansichten, hat mich aber ziemlich aus der Bahn geworfen, weil ich das zunächst gar nicht zuordnen konnte. Allerdings muss ich sagen, dass mir Xenos Geschichte sogar besser gefallen hat als Finns, und ich hoffe, dass sie im nächsten Band aufeinandertreffen, denn das wäre wohl ein ziemlich cooles Ereignis.


Die Antagonisten in beiden Geschichten fand ich eher schwach und extrem stereotyp. Die Motive waren klar, aber die Schwarz-Weiß-Zeichnung der ganzen Charaktere in diesem Manga hat mich irgendwann doch ein wenig genervt. Es gibt quasi nur gut und böse, Graustufen nicht wirklich.


Alles in allem war „Bestiarius“ ein nettes Leseerlebnis zwischendurch, doch ich bin noch unsicher, ob ich den nächsten Band holen werden. Trotz einiger Schwierigkeiten haben mir die Story und vor allem die Verbindungen unter den Charakteren gut gefallen, auch wenn ich manchmal Schwierigkeiten hatte, richtig zu folgen. Wer auf blutige historische Settings gemischt mit Fantasy und viel Detailtreue steht, wird hier sein Freude haben, es war allerdings nicht ganz mein Fall.

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Cover des Buches Dark Hideout (ISBN: 9783770482948)Kaisus avatar

Rezension zu "Dark Hideout" von Masasumi Kakizaki

Guter kurzer Horror
Kaisuvor 6 Jahren

Inhalt:

Es sollte eine Auszeit von den ewigen Streitereien sein, welche die Beziehung des jungen Ehepaars Miki und Seiichi belasten. Denn dass ihr kleiner Sohn durch einen Unfall ums Leben kam, kreidet Miki allein ihrem Mann an. Ein Urlaub auf einer verträumten Insel soll helfen, mit dem Schicksalsschlag abzuschließen … doch dann kommt alles anders!
Die beiden werden von gnomenhaften Gestalten gefangengenommen. Ein grausamer Kampf ums Überleben beginnt … [Egmont Manga]
  

Meine Meinung: 

Letztes Jahr habe ich den Manga zum ersten mal an Halloween bei CamilleX entdeckt und der erste Eindruck war durchweg positiv. Doch, wie es nun mal so ist, aus den Augen, aus dem Sinn. Bis ich es dann die Tage von der Kollegin in die Hand gedrückt bekam. Sofort war die Neugierde wieder da und ich hatte es innerhalb kürzester Zeit gelesen.
Die Geschichte fängt harmlos an. Vorher macht man sich unzählige Gedanken, was das für Wesen dort auf der Insel sind und ahnt bereits schlimmes.

Irgendwann wird man dann mit ihnen konfrontiert und kann sie zunächst nicht richtig einordnen. Erst als sich beide in den Fängen eben jener befinden, wird einem bewusst, was man da vor sich sich. Und vor allem was es damit auf sich hat, dass die Geschichte aus der Vergangenheit berichtet wird.

Viel mehr kann ich an dieser Stelle schon gar nicht mehr verraten ohne zu spoilern. Schließlich ist es nur ein Einzelband. 

Zeichenstil:

Der Stil erinnert stark an amerikanische Comics und lässt die Gesichter recht realistisch wirken. Er ist dunkel und hart gehalten. Dennoch ist er sehr detailgenau. Egal ob eine Fahrt in den Dschungel, eine Szene in der eigenen Wohnung oder eben jene seltsamen Kreaturen. Man hat das Gefühl, sie würden wirklich existieren so filigran wirkt der Hintergrund und die Gesichtszüge. Dabei wechselt der zwischen hellen - freundlichen Szenen und düsteren - fast schwarzen Momenten, um dem Horror-Genre auch gerecht zu werden.

Charaktere:

Eigentlich geht es nur um Miki und Seiichi. Das Ehepaar nimmt sich eine Auszeit, nachdem der gemeinsame Sohn nach einem tragischen Unfall ums Leben kam und jeder dem andere die Schuld in die Schuhe schiebt.
Vor allem Miki wirkt äußerst arrogant und ist sich keinerlei Schuld bewusst. Seiichi hingegen ist ruhiger und versucht die Wogen zu glätten, stößt dabei aber immer auf Mauern der Wut.
Außerdem gibt es noch jene seltsame Wesen, denen das Ehepaar irgendwann begegnet und die ihre Zukunft recht dramatisch verändern werden.
 
Fazit: 

Kurz und knackig ist das Böse hier auf wenige Seiten zusammengerafft worden. Mir reichte das vollkommen aus und Kakizaki weiß auf jeden Fall, wie er mit menschlichen Charakterzügen spielen kann und muss, um einen leichte Schauer über den Rücken zu jagen.
Man sollte das Buch vielleicht nicht bei schönstem Sonnenschein lesen, sondern ruhig auf die Abendstunden warten. Sich in eine Decke einlümmeln und den Tee zur Beruhigung in Reichweite stellen und dann den kleinen Manga zur Hand nehmen.

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