Mascha Kaléko Das lyrische Stenogrammheft

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Inhaltsangabe zu „Das lyrische Stenogrammheft“ von Mascha Kaléko

Mascha Kalékos Hauptwerk erstmals bei dtv!›Krankgeschrieben‹, ›Sonntagmorgen‹, ›Großstadtliebe‹, ›Kassen-Patienten‹ – so lauten die Titel von Mascha Kalékos Großstadtgedichten aus den 1930er-Jahren. Sie erzählen von Liebe, Schnupfen und Halsweh, dem Sonntagsausflug und Tarifgehältern. In ihrer gewohnten Manier, melancholisch, aber gewitzt, schreibt Kaléko aus dem Alltag für den Alltag und trifft die Menschen mitten ins Herz. Man lernt sich irgendwo ganz flüchtig kennen und gibt sich irgendwann ein Rendezvous. Ein Irgendwas, – ’s ist nicht genau zu nennen – Verführt dazu, sich gar nicht mehr zu trennen. Beim zweiten Himbeereis sagt man sich ›du‹.

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  • Rezension zu "Das lyrische Stenogrammheft. Kleines Lesebuch für Große" von Mascha Kaléko

    Das lyrische Stenogrammheft
    Muriel-Leland

    Muriel-Leland

    15. August 2010 um 20:14

    "Gebrauchslyrik" oder auch "Alltagslyrik" - wurde das, was Mascha Kalèko an Gedichten schrieb, bezeichnet. Aber sie zeigt auf, dass diese Betitelung keinesfalls auf fehlendes Niveau hinweisen muss.
    Ihre Gedichte weisen immer wieder auf bittere Enttäuschung, Heimatlosigkeit und Melancholie.
    Sehr empehlenswert.

  • Rezension zu "Das lyrische Stenogrammheft. Kleines Lesebuch für Große" von Mascha Kaléko

    Das lyrische Stenogrammheft
    Catwoman

    Catwoman

    08. February 2010 um 19:48

    "Das lyrische Stenogrammheft" ich habe diesen Band von einer Freundin geschenkt bekommen. Bitte lese es mal, es ist so schön, ich habe es gelesen. Die Gedichte von Mascha Kaléko sind wirklich schön, sie sind warmherzig, feinfühlig und sprechen aus der Seele heraus.
    Sehr empfehlenswert!

  • Rezension zu "Das lyrische Stenogrammheft" von Mascha Kaléko

    Das lyrische Stenogrammheft
    The iron butterfly

    The iron butterfly

    23. November 2009 um 21:02

    Das lyrische Stenogrammheft von Mascha Kaléko, Gedichte aus der Welt der Großstadt. Kaléko hat in den dreißiger Jahren ihre Gedichte verfasst und damit ein wundervolles Zeitdokument erstellt. Sie schreibt über die Welt der einfachen Leute, über die Sorgen des kleinen Mannes, die Gefühle der Frau von nebenan. Die Rubriken "Von Montag früh bis Wochenend", "Rote Zahlen im Kalender", "Blasse Tage" und "Plüschsofa und Vertikow" verdeutlichen den Kosmos ihrer so eindringlichen Lyrik. Unverblümt und schnörkellos beschreibt Kaléko ihre alltäglichen Gedanken und Gefühle und trifft damit den Nerv des Lesers. Ich empfand die Gedichte im lyrischen Stenogrammheft so lebhaft, dass ich sofort an die Mischung aus Ziehharmonika, Klavier und Geigenmelodie aus "Die Sinfonie der Großstadt" denken musste. Einer dieser stummen Dokumentarfilme aus den dreißiger Jahren. Ein Ausschnitt: https://www.youtube.com/watch?v=mmBPEuJLvZs

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  • Rezension zu "Das lyrische Stenogrammheft. Kleines Lesebuch für Große" von Mascha Kaléko

    Das lyrische Stenogrammheft
    ChaosQueen13

    ChaosQueen13

    03. November 2009 um 12:41

    "Das lyrische Stenogrammheft". Kleines Lesebuch für Große! In diesem Sammelband sind die ersten beiden Gedichtbände der Mascha Kaléko, die in den 30er Jahren noch vor ihrer Emigration in Berlin entstanden und der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen zum Opfer fielen, zusammengefasst. Wunderschöne Gedichte, sentimentale Wortwahl, die ins Herz geht. Wie dieses hier: Wenn einer fortgeht ... von Mascha Kaléko * Wenn einer fortgeht, gibt man sich die Hände, Am Bahnhof lächelt man so gut es geht. Wie oft sind unsrer Sehnsucht Außenstände Mit einem D-Zug schon davongeweht .... * Wenn einer fortfährt, steht man zwischen Zügen, Und drin sitzt der, um den sich alles dreht. Man könnte dieses "alles" anders fügen Durch einen Blick, ein Wort vielleicht. - Zu spät. * Wenn einer fortfährt, geht das Herz auf Reisen Und treibt sich irgendwo allein herum. Es ist schon manchmal schwer, nicht zu entgleisen: Die klügste Art zu reden bleibt doch: stumm. * Wenn einer fortging, kann man nichts vergessen, Und jeder Tag ist ein Erinnerungsblatt. Wenn einer fortgeht, braucht man nichts zu essen, Man wird so leicht vom Tränenschlucken satt. * Wenn einer fort ist, gibt es Ansichtskarten Und ab und zu mal einen dicken Brief. Ein schweres Verbum ist das Wörtchen "warten" Und "lebe wohl!" ein Schluß-Imperativ ... * Mascha Kaléko ist es Wert, beachtet und gelesen zu werden.

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