Mascha Kaléko In meinen Träumen läutet es Sturm

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Inhaltsangabe zu „In meinen Träumen läutet es Sturm“ von Mascha Kaléko

Mascha Kaléko wollte wie Kästner, Tucholsky oder Ringelnatz, mit denen sie immer wieder verglichen wurde, keine feingeistige Literatur für wenige schreiben, sondern eine zugängliche, unverkrampfte "Gebrauchspoesie", vom Alltag für den Alltag, keck, gegenwartsnah, voller Ironie und doch auch Gefühl. Wie gut ihr das gelungen ist, zeigen diese Gedichte und Epigramme aus dem Nachlaß.

Tolle Gedichte, die immer wieder modern wirken und sich locker lesen lassen. Meine deutsche Lieblingsdichterin

— 101Elena101
101Elena101

Ich mag Mascha Kaleko - hab schon viele Gedichte von ihr im Radio gehört.

— Perle
Perle

Für mich DIE Lyrikerin des 20. Jhrdts. Seele und Geist bekommen eigene Konturen, diffuse, existenzielle Gefühle zum ersten Mal eine Heimat.

— heerlich
heerlich

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— Saari
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  • Meine deutsche Lieblingsdichterin!

    In meinen Träumen läutet es Sturm
    101Elena101

    101Elena101

    10. September 2015 um 12:26

    Inhalt: ,,In meinen Träumen läutet es Sturm'' ist eine Sammlung von Gedichten und Epigrammen aus dem Nachlass von  Mascha Kaléko. Mascha Kaléko (1907 – 1975) veröffentlichte erst  ihre Gedichte in Zeitungen, bevor sie 1933 mit dem ›Lyrischen Stenogrammheft‹ ihren ersten großen Erfolg feierte. 1938 emigrierte sie in die USA, knapp 20 Jahre später siedelte sie nach Israel über. Mascha Kaléko ist eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts. Trotzdem war sie anfangs eher unbekannt.   Meine Meinung: Mascha Kaléko hat mich mit ihren Gedichten total verzaubert. Ich war generell schon immer ein wenig an Gedichten interessiert, aber nie so sehr, dass ich einen gesamten Gedichteband eines einzigen Dichters lesen würde. Ihre Gedichte haben jedoch so viel Witz und lassen sich so leicht auf den Alltag übertragen (wenn sie nicht sowieso schon vom Alltag handeln), dass es unglaublich leicht ist, sie zu lesen. Auch das Verstehen wird dadurch einfach und oft ist es mir sogar passiert, dass ich lachen oder schmunzeln musste. Ihr Schreibstil ist raffiniert, jedoch nicht kompliziert und ihre Themen beziehen sich nicht nur auf die Zeit, in der sie gelebt hat, sondern sind allgemeingültig.   Fazit: Wer Gedichte mag, sollte sich unbedingt diese Sammlung anschauen! Wer noch nie viele Gedichte gelesen hat, aber offen dafür ist, wird Mascha Kaléko lieben und wer gerne neu einsteigt, für den sind ihre Gedichte der beste Anfang um Lyrik mögen zu lernen.

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  • Mascha Kaléko - In meinen Träumen läutet es Sturm

    In meinen Träumen läutet es Sturm
    Perle

    Perle

    Klappentext: Man braucht nur eine Insel allein im weiten Meer. Man braucht nur einen Menschen, den aber braucht man sehr. "Man hat Mascha Kaléko verglichen mit Morgenstern, Kästner, Ringelnatz, aber das trifft es nicht. Sie hat deren Verspieltheit, satirische Schärfe und Sprachwitz, aber es kommt ein Sehnen hinzu, eine zarte Zerbrechlichkeit, die den Atem nehmen kann ..." (Jan Schulz-Ojala im "Tagesspiegel". Eigene Meinung: Dieses ist das zweite Gedichtebuch von Mascha Kaléko, welches ich las, habe es im Internet bestellt und bin ein großer Fan von ihr, schon seit Jahrzehnten.  Die Gedichte sind einzigartig und gehn unter die Haut. Ich kann gar nicht sagen, welches Gedicht mir am Besten gefällt, sie sind alle was Besonderes. Ich kann Mascha Kaléko gar nicht genug loben. Ich habe die Gedichte in einer ruhigen Stunde an einem See im Sonnenschein gelesen im Juli dieses Jahres. Habe sie genossen und mich dabei wohlgefühlt. Ich fühlte und leidete mit ihr, denn sie fing mit 15 an Gedichte zu schreiben und ich habe ebenfalls mit 15 angefangen zu dichten. Deshalb kann ich sie und ihre Gedichte gut verstehn. Fühle fast genauso. Vergebe hierfür sehr sehr gerne ganze 5 Sterne!

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  • schönes lesenswertes Buch/ Gedichteband

    In meinen Träumen läutet es Sturm
    MvK

    MvK

    ""Mascha Kaléko wollte wie Kästner, Tucholsky oder Ringelnatz, mit denen sie immer wieder verglichen wurde, keine feingeistige Literatur für wenige schreiben, sondern eine zugängliche, unverkrampfte "Gebrauchspoesie", vom Alltag für den Alltag, keck, gegenwartsnah, voller Ironie und doch auch Gefühl. Wie gut ihr das gelungen ist, zeigen diese Gedichte und Epigramme aus dem Nachlaß." Ich fand dieses kleine Büchlein sehr lesenswert. Sehr viel Humor,  Intelligenz steckt darin. Ebenso sehr einfühlsam, mutig und melancholisch geschrieben sind diese Gedichten.   Mir haben sie sehr gut gefallen und wer auch Gedichte mag, sollte diese gelesen haben. "II. Unsinn und Sinn Du suchst und suchst. Und kannst den Sinn nicht finden. Gib's auf; denn so wirst du ihn nicht ergründen. Pfeif dir ein Liedchen, träume vor dich hin, wie oft enthüllt im Un-Sinn sich der Sinn!" (S.153)

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    • 2
    Postbote

    Postbote

    10. April 2014 um 20:19
  • Rezension zu Mascha Kaleko, In meinen Träumen läutet es Sturm

    In meinen Träumen läutet es Sturm
    Hasenfuss2012

    Hasenfuss2012

    15. September 2013 um 23:33

    Ich habe schon einige Bücher von Mascha Kaleko gelesen, und mich auch mit dem biographischen Hintergrund etwas beschäftigt. Anfangs bin ich dabei mal auf den Begriff "Gebrauchslyrik" gestoßen. Nette Unterhaltung, vergleichbar mit Kästner oder Ringelnatz. Dieses mag wohl auch auf frühe Werke zutreffen. Die Gedichte aus diesem Band stammen laut Herausgeberin aber aus dem Nachlaß der Autorin, Von netter Unterhaltung kann hierbei keine Rede sein. Es geht um die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte als Jüdin, als Fremde in Amerika, Aber vorallem geht es um Abschied, um den frühen Tod des einzigen Sohnes, das Sterben des Ehemannes, und um die Auseinandersetzung mit dem eigenen Älterwerden . Diese Gedichte sind traurig, aber auch sehr bewegend. Aber ich persönlich würde dieses Buch nur jemandem empfehlen, der emotional stabil ist, den ich halte das hier für schwere Kost.

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  • Berühmt - und doch unbekannt...

    In meinen Träumen läutet es Sturm
    parden

    parden

    12. September 2013 um 11:53

    BERÜHMT - UND DOCH UNBEKANNT... Hand aufs Herz - Mascha Kaléko? Wer von uns hat zuvor schon etwas von dieser Frau gehört oder gelesen? Nun, ich kann natürlich nur für mich schreiben, und ich muss gestehen: ich nicht... Mascha Kaléko. Dieser Name tauchte zuerst um 1930 in Berlin auf - sie schrieb "Zeitungsgedichte", vom Alltag für den Alltag, und diese Art der pointierten Großstadtlyrik liebte man in den dreißiger Jahren ganz besonders. Kaléko gehörte in Berlin zum Kreis der schöpferischen Boheme, saß, dichtete und diskutierte im "Romanischen Café" mit Größen wie Tucholsky, Ringelnatz und Kästner. Die erste Auflage ihres Buches "Das lyrische Stenogrammheft" war schnell vergriffen - doch als Ernst Rowolt die zweite Auflage druckte und auch ihr zweites Werk "Kleines Lesebuch für Große", wurden beide Bücher noch in der Druckerei beschlagnahmt. Mascha Kaléko war Jüdin. "Berühmt - und doch unbekannt: der Schnittpunkt dieser beiden Komponenten weist auf ein deutsch-jüdisches Schicksal, markiert den Sturz ins Vergessenwerden, signalisiert das Verdammtsein ins Echolose, zur totalen Heimatlosigkeit." (S. 175 aus dem Nachwort) Das lebenslängliche Gefühl von Heimweh und Ausgeliefertsein, Emigrantin von Kind auf, Schicksalsschläge und Einsamkeit - all dies prägt die Lyrik von Mascha Kaléko. " Wie in der kranken Auster nur sich eine Perle rundet so formt sich auch des Dichters Lied im Herzen, das verwundet." (Aus "Sublimiertes Wehweh", S. 159) Oftmals sind die Gedichte Ausdruck der Überzeugung oder der Gefühle der Autorin. Es finden sich Werke zu Freundschaft, Zivilcourage, Umgang mit Schicksalsschlägen - und immer wieder Einsamkeit. Und Kaléko bringt es derart auf den Punkt, dass die Gedichte für sich sprechen und keiner Interpretation bedürfen. Alleine um sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen - für mich - stelle ich hier nun noch zwei der Gedichte ohne weiteren Kommentar vor. Der Eremit Sie warfen nach ihm mit Steinen. Er lächelte mitten im Schmerz. Er wollte nur sein, nicht scheinen. Es sah ihm keiner ins Herz. Es hörte ihn keiner weinen, Er zog in die Wüste hinaus. Sie warfen nach ihm mit Steinen. Er baute aus ihnen sein Haus. Take it easy! Tehk it ih-sie, sagen sie dir. Noch dazu auf englisch. "Nimm´s auf die leichte Schulter!" Doch, du hast zwei. Nimm´s auf die leichte. Ich folgte diesem populären Humanitären Imperativ. Und wurde schief. Weil es die andere Schulter Auch noch gibt. Man muss sich also leider doch bequemen, Es manchmal auf die schwerere zu nehmen. Es ist nicht immer die Zeit für Gedichte. Aber wenn die Zeit passend ist, ist dieses Buch eine Bereicherung. Von mir eine klare Empfehlung! © Parden

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  • Rezension zu "In meinen Träumen läutet es Sturm" von Mascha Kaléko

    In meinen Träumen läutet es Sturm
    Freki

    Freki

    05. January 2011 um 15:01

    Dieser Gedichtband ist das Beste, was ich seit langem gelesen habe und Mascha Kaléko meine Entdeckung des letzten Jahres. Eine wunderschöne und berührende Mischung aus Melancholie, Wortwitz und Sprachgewandheit. In fast jeder Zeile spürt man Kalékos Entwurzelung, ihre Heimatlosigkeit. Mich haben manche Gedichte regelrecht sprachlos gemacht. . "All meinen Schmerz ertränke ich in Küssen. All mein Geheimnis trag ich wie ein Kind. Ich bin ein Blatt, zu früh vom Baum gerissen. Ob alle Liebenden so einsam sind?" (S. 11) // "Warten heißt welken. Nichts kehrt so zurück, Wie's einmal war. Wer kann das wohl ergründen? Du wirst mich treffen, aber nicht mehr finden. So wird es sein. Ich kenne dieses Stück." (S. 22)

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  • Rezension zu "In meinen Träumen läutet es Sturm" von Mascha Kaléko

    In meinen Träumen läutet es Sturm
    Amelie Windschuh

    Amelie Windschuh

    04. May 2010 um 20:33

    ein gedichtband der mir empfohlen worden ist geschrieben von einer zerissenen frau die es in ihrem leben nicht leicht hatte. es sind schwere gedichte meist voller trauer und heimatlosigkeit. es sind sehr gute werke zu denen man aber wirklich in einer stabilen stimmung sein muss den sonst reißen sie einen in tiefe melanchonie.. Mehr kann ich leider nicht in worte fassen nur das es sich lohnt mal rein zu schnuppern. Ich und du Ich und du wir waren ein paar jeder ein seliger singular liebten einander als ich und als du jeglicher morgen ein rendezvous ich und du wie waren ein paar glaubt man es wohl an die vierzig jahr liebten einander in wohl und wehe führten die einzig mögliche ehe waren sos elig wie wolke und wind weil zwei singulare kein plural sind.

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  • Rezension zu "In meinen Träumen läutet es Sturm" von Mascha Kaléko

    In meinen Träumen läutet es Sturm
    ChaosQueen13

    ChaosQueen13

    05. November 2009 um 10:44

    Mascha Kaléko ist eine ganz außergewöhnliche Dichterin. Ihr ganzes Leben ist von Heimweh durchzogen, und das spricht auch aus ihren Gedichten heraus. In ihren Werken liegt soviel Melancholie, für mich ist dies hier eins ihrer schönsten Gedichte!!! * Alle Mütter waren einmal klein. * Kinder können das oft gar nicht fassen. Wenn die Kinderschuhe nicht mehr passen, Fällt es ihnen wohl zuweilen ein. * Große Kinder suchen fremde Gassen, Mütter bleiben später oft allein. Alle Kinder werden einmal groß. * Mütter können das oft nicht begreifen. Kleines Mädchen mit den bunten Schleifen, Spieltest gestern noch auf ihrem Schoß; Kleiner Sohn, mußt du die Welt durchstreifen? * Mütter haben oft das gleiche Los. Alle Stuben werden einmal leer. Kahl der Tisch, verwaist und stumm der Garten. Diele knarrt. Und Mütter schweigen, warten... * Manchmal kommt ein Brief von weitem her. Stern verlischt. Und all die wohlverwahrten Tränen tropfen ungeweint ins Meer? * Das muss man einfach gelesen haben, sehr empfehlenswert! Leider kann man nur 5 Herzen vergeben, Wert ist es aber ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

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