Mascha Rolnikaite Ich muss erzählen

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Inhaltsangabe zu „Ich muss erzählen“ von Mascha Rolnikaite

“Das berühmte Tagebuch, das vom Leiden und Sterben der Wilnaer Juden erzählt.” (Die Zeit) Als die Deutschen am 24. Juni 1941 Litauen besetzen, ist Mascha vierzehn Jahre alt. So ungeheuerlich sind die Ereignisse, die ihre Kindheit urplötzlich zerstören, dass sie beschließt, sie in einem Tagebuch festzuhalten. Die Wilnaer Juden kommen ins Ghetto, später ins KZ, auch Mascha mit ihrer Mutter und den drei Geschwistern. Aber Tagebuchschreiben ist gefährlich. Mascha vernichtet das Buch und lernt ihre Aufzeichnungen auswendig. Als Überlebende legt sie Zeugnis ab von der Vernichtung ihrer Welt. “Man folgt gebannt und erschüttert bis zur letzten Seite.” (Neue Zürcher Zeitung)

Emotional, Mitreißend, fesseln! Man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen, man muss mitfühlen und ja man muss auch ziemlich viel weine

— LostHope2000
LostHope2000

Unglaublich bedrückend, erschreckend - es geht dem Leser ans Marks. Nach dem Ende wird man so traurig sein, dass man sich innen tot fühlt.

— LifeWithoutFear
LifeWithoutFear

Großes Leid wird zwischen den Zeilen sichtbar. Das Tagebuch wiegt schwer auf den Leser und überflutet ihn mit tiefer Traurigkeit...

— Neonsonne
Neonsonne

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  • [Rezension] Ich muss erzählen - Mascha Rolnikaite

    Ich muss erzählen
    LostHope2000

    LostHope2000

    06. June 2016 um 14:05

    Eins vorweg, man muss bei den Buch Rotz und Wasser heulen! Judenverfolgung, schon vor dem Mittelalter bekannt aber durch Hitler erst richtig in den Fokus geraten! Mascha hat im zweiten Weltkrieg ein Tagebuch geführt, natürlich geheim denn sowas war verboten. Sie schrieb alles von 1941-1945 auf, auch nur das was sie wirklich erlebt hat. Sie musste sehr viel durchstehen, ich hätte nie gedacht das unser Volk so grausam war. Überlebt sie die ganze Geschichte? Was wird aus ihrer Familie? Wird sie jemals wieder so sein wie vor dem Krieg? All die Fragen werden im Buch beantwortet, es ist ein Prosa Text aber hat Ähnlichkeiten mit einen Tagebuch so das es sich flüssig lesen lässt. Ehrlich gesagt weiß ich nicht wie ich diese Rezi schreiben soll, ich bin emotional zu sehr angegriffen und muss immer noch weinen, das Buch kann man nicht in Worte fassen, man kann keine Vernünftige Rezi dazu schreiben man muss es einfach selber gelesen haben! Was ich noch anmerken möchte, ich hasse Geschichte aber dieses Buch bringt selbst Geschichtshasser dazu in die Geschichte einzutauchen und mitzufühlen 

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  • Ihr lebt nicht, um zu arbeiten. Ihr arbeitet, um zu leben!

    Ich muss erzählen
    Neonsonne

    Neonsonne

    25. April 2013 um 10:06

    Obwohl dieses Thema schon unzählige Male durchgekaut wurde und sich immer und überall wiederholt, sei es in Büchern, als Film oder Dokumentation, ich bekomme nicht genug davon. Nach jedem gelesenen Buch, das vom Nationalsozialismus und Antisemitismus erzählt, bin ich immer wieder auf's Neue erschüttert. Mascha wird am 21. Juli 1927 als Tochter des Rechtsanwalts Hirsch Rolnik in Memel geboren. Sie hat 3 Geschwister. 1940 zieht die Familie nach Wilna, Litauens historische Hauptstadt. Wilna steht für die einzigartige religiöse und weltliche Kultur, die dort einmal blühlte, für Juden in aller Welt ein Begriff.. Die Deutschen besetzen 1941 Wilna. Ein Ghetto wird errichtet, in das die jüdische Bevölkerung getrieben und eingesperrt wird. In einer Wohnung hausen bis zu 8 Familien. Die dreizehnjährige Mascha ist mittendrin und bekommt das Grauen hautnah mit. Die Brutalität der Deutschen erschüttert sie bis ins Mark. In dieser Zeit gibt es immer wieder sogenannte Aktionen, bei denen die arbeitsunfähige Bevölkerung des Ghettos ausgesondert und zur Erschießung nach Ponar gebracht wird, ein Stadtteil Wilnas. Auf den ersten 30 Seiten findet man ein Vorwort, das die Kriegsjahre in Wilna beschreibt. Außerdem hat es etliche Jahre gedauert, bis Masche endlich ihr Tagebuch veröffentlichen konnte. Danach erst, am 22. Juni 1941, beginnt das eigentliche Tagebuch, an einem warmen Sonntagmorgen, an dem ihre kleine Welt plötzlich zusammenbricht. Es ist Krieg. 1942 befindet sie sich bereits im Ghetto und wird zu Zwangsarbeit gezwungen. Aus Angst ihre Tagebuchaufzeichnungen könnten entdeckt werden, versteckt Mascha diese und lernt den größten Teil auswendig. Findet ein Nazi diese Notizen, würde man alle erschiessen. Am 24. September 1943 wird Mascha von ihrer Mutter und den kleinen Geschwistern getrennt. Mit dem Zug wird sie zusammen mit 1700 weiteren Juden ins KZ geschickt. Von nun an muss sich Mascha allein durchschlagen. Die Angst um die Mutter bleibt, die Ungewissheit bringt sie fast um. Was sie bis dahin erlebt hat, ist nichts im Vergleich zu dem, was noch folgen soll. Hunger, Kälte, totale körperliche Erschöpfung, Schmerzen, Erniedrigungen und die immer fortwährende Angst, es könnte der letzte Tag sein. "Neid ist zwar nicht schön, aber ich bin manchmal neidisch auf die Kinder, die noch nichts begreifen..." Es wurd mir viele Male unsagbar schwer ums Herz. Das Leid wird zwischen jeder dieser Zeilen sichtbar. Ich habe oft seufzen müssen. In manchen Momenten kamen mir die Tränen. Eines von vielen Millionen schrecklicher Schicksale, das kaum mit Worten zu beschreiben ist. Das Tagebuch wiegt schwer auf den Leser und überflutet ihn mit tiefer Traurigkeit. Ein Dankeschön an Mascha, die nicht besser diese sadistischen Details zu Papier hätte bringen können. Dieses Todestagebuch halte ich in Ehren und bekommt einen ganz besonderen Platz auf meinem Zweite-Weltkrieg-BücherRegal. Lieblingsstelle: Nacht ... Die Erde atmet schwer. Auf ihr lasten die Körper unschuldiger Opfer. Frische junge Gräser streicheln sanft die zu Boden gedrückten Gesichter. Vielleicht wollen sie sie mit ihrer frühlingshaften Frische wieder zum Leben erwecken.

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  • Leserunde zu "Wir sind doch Schwestern" von Anne Gesthuysen

    Wir sind doch Schwestern
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Drei Schwestern, drei Leben, drei Lieben – und das Porträt eines ganzen Jahrhunderts. Anne Gesthuysen hat ein mitreißendes Buch über ihre faszinierenden Großtanten geschrieben, die zusammen 298 Jahre alt geworden sind: Katty, Paula und Gertrud treffen sich zu Gertruds 100. Geburtstag. Sie wollen ihre Zukunft planen, doch vorher müssen sie ihre Vergangenheit klären. Gertrud hat noch gute Augen, aber hören kann und will sie nicht. Paula kann kaum noch sehen, hat aber immer ein offenes Ohr für ihre Schwestern. Und Katty, das Nesthäkchen, will auch mit 84 Jahren Feste feiern, wie sie fallen, so wie damals, als sie schon meisterhaft beherrschte, was man viel später erst PR nannte. Allen gemeinsam sind Eigensinn, Humor und eine angeborene Kreislaufschwäche, die mit exorbitant starkem Kaffee und gutem Schnaps bekämpft wird – so auch in diesen Tagen auf dem Tellemannshof, wo in jedem Winkel die Erinnerung lauert … (Leseprobe) Eindringlich verwebt Anne Gesthuysen in ihrem Roman Gegenwart und Vergangenheit und entfacht dabei ein Feuerwerk von Geschichten, die sich quer durch das 20. Jahrhundert ziehen. Sie erzählt von Katty, der charmanten Strippenzieherin mit ihrer Verehrung für Adenauer und ihrer Liebe zu einem charismatischen Großbauern, von Gertruds schicksalhafter Verlobung und dem Spion, den sie versteckte. Von Paula, die ihren Mann an Männer verlor und stets die Lebenslust bewahrte. Vom Tausch eines Huhns gegen einen Rembrandt, von einem Leumundsprozess, der den ganzen Niederrhein in Atem hielt, und von drei starken Frauen mit dem Mut zur Eigenständigkeit. Große Lebensgeschichten mischen sich mit wunderbaren Anekdoten, das Weltgeschehen mit dem Leben am Niederrhein. Ein unwiderstehliches Buch: so komisch wie berührend, so liebevoll wie wahrhaftig. 25 Testleser suchen wir zusammen mit dem Verlag Kiepenheuer und Witsch für den ersten autobiografischen Roman der Journalistin Anne Gesthuysen "Wir sind doch Schwestern". Hast Du Lust mitzulesen, zu diskutieren und eine Rezension über das Buch zu schreiben? Dann bewirb Dich einfach bis einschl. 14.11.2012 mit einem Kommentar darüber, was Dir Deine Familie bedeutet! Anne Gesthuysen ist 1969 am unteren Niederrhein in dem kleinen Dorf Veen geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur ging sie in die Großstadt. Doch vieles ist dem Landei bis heute fremd geblieben. Sie kann Ochse und Stier selbstverständlich unterscheiden, aber der Unterschied zwischen S-Bahn und Straßenbahn ist ihr nach wie vor ein Rätsel. Anne Gesthuysen hat Journalistik und Romanistik studiert. Seit 1987 arbeitet sie als Reporterin und Autorin von Dokumentationen für diverse Fernsehsender. Zwischendurch machte sie einen Abstecher zum französischen Radio. Seit 15 Jahren steht sie auch vor der Kamera, die bisher längste Zeit für das ARD-Morgenmagazin, das sie seit 2004 moderiert. Sie lebt mit Mann und Kind in Köln.

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  • Rezension zu "Ich muss erzählen" von Mascha Rolnikaite

    Ich muss erzählen
    Freaky_Tattoo

    Freaky_Tattoo

    29. November 2007 um 19:16

    'Eins der vielen Zeugnise von Opfern der Nazis und wie viel Leid der Mensch ertragen kann ohne zu grunde zu gehen...