Massimo Carlotto Banditenliebe

(28)

Lovelybooks Bewertung

  • 20 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 20 Rezensionen
(3)
(10)
(9)
(5)
(1)

Inhaltsangabe zu „Banditenliebe“ von Massimo Carlotto

2004: Im rechtsmedizinischen Institut der Stadt Padua verschwinden 44 Kilo
Heroin. Das führt zu großer Unruhe sowohl bei der Polizei als auch bei der
Mafia. Marco Buratti, genannt »Der Alligator«, Blues-Fan und Privatdetektiv ohne
Lizenz, dafür aber mit einer ausgeprägten Neigung zum Calvados-Konsum, bekommt
das Angebot, in dem Fall zu ermitteln.
Der Auftraggeber gehört zu der Sorte
von Auftraggebern, deren Angebote man nicht ablehnen kann. Gemeinsam mit seinen
Partnern, dem Schmuggler und Hobby-Killer Beniamino Rossi und dem
übergewichtigen Ex-Aktivisten Max la Memoria, versucht er den Fall zu
lösen.
Zwei Jahre später wird Rossis Freundin, die Bauchtänzerin Sylvie,
entführt. Der Alligator und seine Freunde bekommen schnell heraus, dass die
Entführung im Zusammenhang mit dem Drogenraub steht. Als sie Sylvie befreien
können, stellen sie fest, dass sie über Monate brutal vergewaltigt wurde und
dass die berüchtigte kosovarische Mafia hinter der Entführung steckt.
Die frischen Leseberichte zum Buch finden Sie hier:
»Banditenliebe« Rezensionen auf vorablesen.de

Schlechte Umsetzung einer eigentlich guten Idee.

— samo

Meiner Meinung nach sehr oberflächliche Handlung. Ich habe zur Story nicht wirklich den Zugang gefunden. Schade...

— ninchen1809

Stöbern in Krimi & Thriller

Woman in Cabin 10

Liest sich superflott, ansteigende Spannungskurve, überraschendes Ende http://irveliest.wordpress.com

Irve

Der Zerberus-Schlüssel

Nervenkitzel und grandiose Spannung garantiert !!

Ladybella911

Flugangst 7A

Unterhaltsamer Thriller - leider konnte er mich nicht so ganz überzeugen wie andere Fitzek Bücher.

Passionfruit

In ewiger Schuld

Abgesehen von ein paar Schwachstellen und unrealistischen Handlungen liest sich der Thriller sehr gut.

tinstamp

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

Ungewöhnlich, aber spannend

tardy

Gezeitenspiel

Spannend bis zur letzen Seite!

wildflower369

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Banditenliebe

    Banditenliebe

    samo

    01. June 2016 um 20:48

    2004: Im rechtsmedizinischen Institut der Stadt Padua verschwinden 44 Kilo Heroin. Das führt zu großer Unruhe sowohl bei der Polizei als auch bei der Mafia. Marco Buratti, genannt »Der Alligator«, Blues-Fan und Privatdetektiv ohne Lizenz, dafür aber mit einer ausgeprägten Neigung zum Calvados-Konsum, bekommt das Angebot, in dem Fall zu ermitteln. Der Auftraggeber gehört zu der Sorte von Auftraggebern, deren Angebote man nicht ablehnen kann. Gemeinsam mit seinen Partnern, dem Schmuggler und Hobby-Killer Beniamino Rossi, und dem übergewichtigen Ex-Aktivisten Max la Memoria versuchen sie, den Fall zu lösen. Zwei Jahre später wird Rossis Freundin, die Bauchtänzerin Sylvie, entführt. Der Alligator und seine Freunde bekommen schnell heraus, das die Entführung im Zusammenhang mit dem Drogenraub steht. Als sie Sylvie befreien können, stellen Sie fest, dass sie über Monate brutal vergewaltigt wurde und dass die berüchtigte kosovarische Mafia hinter der Entführung steckt.Von diesem Roman habe ich mir viel versprochen, doch leider wurde ich enttäuscht. Irgendwann konnte ich dem Geschehen nicht mehr Folgen, es wurden viel zu viele Personen eingeführt, die überhaupt nichts oder nur vage etwas mit dem Fall zu tun hatten. Es gab keine Identifikationsfigur, deshalb war es mir nicht möglich richtig in die Handlung mit einzusteigen. Teilweise wurde auch eher berichtet als erzählt; die Details fehlten. Auch wurden eigentlich spannende Handlungsstränge nicht geschildert und beim Schreiben übersprungen, sodass man zwar wusste was passiert war, aber keinerlei Spannung aufkam.Die Idee für den Roman war gut, aber die Umsetzung lässt zu wünschen übrig.

    Mehr
  • Viel los in Itliens Mafiakreisen

    Banditenliebe

    badwoman

    11. October 2015 um 22:57

    Aus dem rechtsmedizinischen Institut in Padua wird eine große Menge Rauschgift gestohlen. Nur ein Insider kann dafür verantwortlich sein, denn keiner sonst hätte alle Sicherheitsvorkehrungen umgehen können. Mafiakreise interessieren sich für die Täter und beauftragen Marco Buratti mit Nachforschungen, dieser lehnt aber ab. Er und seine Partner Max und Beniamino wissen sich nicht anders zu helfen und erschießen den Boten des Auftraggebers. Zwei Jahre später wird Sylvie, Beniaminos Geliebte entführt und gezwungen, in einem Bordell, in dem Gruppenvergewaltigungen an der Tagesordnung sind, zu arbeiten. Schnell stellt sich heraus, dass diese Entführung in Zusammenhang mit dem Tod des Mafiosi steht, den die drei Freunde zwei Jahre zuvor erschossen haben. Nach Sylvies gewaltsamer Befreiung beginnt die furiose, atemlose Jagd auf die Entführer und Schänder von Sylvie. Das Buch ist flott geschrieben, der Schreibstil geradlinig und flüssig. Die Handlungsstränge empfinde ich teilweise etwas verwirrend, außerdem konnte ich nicht immer alle Namen zuordnen. Die Handlung an sich ist spannend, vielleicht ein wenig mit Problemen überfrachtet. Aber so wird sie sein, die Welt der Mafiosi, die wir glücklicherweise nur aus Büchern kennen. Das Cover mag ich gar nicht, das hätte mich sicher nicht dazu animiert, dieses Buch zu lesen.

    Mehr
  • Rezension zu "Banditenliebe" von Massimo Carlotto

    Banditenliebe

    Gosiline

    Zunächst einmal Chapeau für den Verlag, dass der Einband des Buchs so wunderbar goldig ist - ein richtiges Schmuckstück für das Bücherregal. Marco Buratti, der "Alligator", ist ein Privatdetektiv aus der Unterwelt Paduas ohne Lizenz. Gemeinsam mit seinen Freunden dem Ex-Sträfling Max "La Memoria" und dem Schmuggler Rossini soll er herausfinden, wer hinter einem spektakulären Drogenraub steckt. Der Fall wird verstrickter, als Rossinis Geliebte Sylvie entführt wird und das Trio zunehmend unter Druck gerät... Carlotto setzt den Fokus in seinem neuen Roman auf organisierte Verbrecherclans aus Serbien und dem Kosovo, die zunehmend ihre Greifarme Richtung Westen ausbreiten, wohl nicht nur fiktiv, sondern auch in der Realität. ...Schurken in Romanen sind in der Regel diejenigen, die Unrecht tun und nicht gerade die Sympathie des Lesers teilen. Doch in einigen literarischen Ausnahmefällen sind sie gerade die Helden, von dem der Leser geradzu erhofft, dass sie ungestraft davonkommen. Wie der "talentierte" Thomas Ripley hat auch Marco Buratti mit seinen Kollegen diesen unwiderstehlichen Charme, noch einmal davonzukommen. Denn Coolness, Savoir Vivre, soziale Gerechtigkeit, tiefgründige Freundschaft und nicht zuletzt wohl die Wahre Liebe sind die Markenzeichen dieser Banditen. Den Roman empfand ich allerdings zu komprimiert: auf zu wenigen Seiten hat man zuviele Informationen und Eindrücke erhalten. Es fehlte ein bißchen an Tiefgang und anhaltendes Lesevergnügen: innerhalb von zwei Tagen habe ich den Roman gelesen und dachte mir anschließend "Schwups, schon vorbei - das kann es doch nicht sein!" Dabei ist Carlotto in seinem Schreibstil so talentiert, ruppig und geradlinig mit einem leichten Hang ins Ironische. Ich hoffe, dass es noch mehr Brunetti, ehhhh tschuldigung, Buratti-Geschichten geben wird, denn die Charaktere stimmen auf jeden Fall.

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "Banditenliebe" von Massimo Carlotto

    Banditenliebe

    anyways

    08. February 2012 um 21:57

    Banditenliebe, die bedingungslose, aufopfernde Liebe eines mehr oder weniger Kriminellen zu einer Frau. In diesem Fall ist Benjamino Rossini, freiberuflicher Schmuggler, Räuber und Killer, solch einer Liebe verfallen. Als seine Angebetete verschleppt wird setzt er zusammen mit seinen Partnern, Marco Buratti- Schnüffler, Inhaber einer Kneipe und Erzähler und Max La Memoria- Koch und zusammen mit Marco Inhaber des „Winkels“, alles daran sie wiederzufinden. Aber um die Schuldigen zu erledigen müssen sie weit in der Vergangenheit recherchieren. Denn der einzige Hinweis ist ein Siegelring, den alle drei zwei Jahre zuvor einem Typen nach dessen Exekution abgenommen haben. Ein Fall in dem es um einen Drogenraub aus einem pathologischen Institut ging, sollte das Trio zwei Jahre zuvor recherchieren. Da der Auftraggeber mehr als mysteriös war, Marco grundsätzlich keine „Drogenfälle“ übernimmt, nahm alles ein eher zufälliges tödliches Ende und gipfelt jetzt in der Entführung und Massenvergewaltigung einer jungen Frau. Benjamino schwört Rache, aber die Befriedigung wird lange Zeit dauern… Massimo Carlotto gibt ein umfassendes Bild der mafiösen Strukturen in Italien wieder. Hirarchien in denen kaum noch Italiener (hier sei insbesondere die Unterwanderung der Polizei erwähnt) sondern eher Serben, Kroaten und Kosovaren vorkommen. Eine Anspielung auf die schwierige Situation der Bewohner des ehemaligen Jugoslawiens versucht er aus seiner Sicht auch darzustellen. Eine Sichtweise die mir eher banal und eingeschränkt erscheint. Der Roman ist zwar gut strukturiert, die Geschichte für mich weder schlüssig noch nachvollziehbar, deswegen hatte ich auch Schwierigkeiten ihr zu folgen. Für Liebhaber dieses Genres sicherlich eine interessante Lektüre. Für mich war sie eher verworren, auch den Vergleich mit Andrea Camilleri kann ich in keiner Weise nachvollziehen. Die Beiden Autoren sind so unterschiedlich in Bezug auf Schreibstil, Spannungsbögen und Gesamtplot so dass ein direkter Vergleich für mich nicht nachvollziehbar ist. Einzige Gemeinsamkeit Beider ist ihre Herkunft.

    Mehr
  • Rezension zu "Banditenliebe" von Massimo Carlotto

    Banditenliebe

    baronessa

    19. August 2011 um 20:52

    Ein Privatdetektiv und seine Freunde erhalten einen Auftrag und lehnen ihn ab. Leider wussten sie dabei nicht, dass der Mittelsmann von der Mafia geschickt wurde. Als er nicht aufhört, sie zu bedrohen, wird er einfach eliminiert. Als viel später die Frau seines besten Freundes entführt wird, erhärtet sich der Verdacht, dass die Aktion ein Racheakt ist. Auf der Suche nach ihr kommen sie der Wahrheit immer näher. Bei der Befreiung werden auch Leute von der Mafia getötet und deswegen müssen sie untertauchen. Sylvie kann indessen die Aktion nicht vergessen, denn Vergewaltigung und Prostitution musste sie erdulden. Rossi hat die Nase voll und will für das Leid seiner Frau Rache nehmen. Sie versuchen die Mafia aus dem Kosovo, und die Mafia aus Serbien gegenseitig auszuspielen. Allerdings mussten sie auch feststellen, dass der Drahtzieher für die Entführung eine Frau war. Sie hatte Rache genommen für die Tötung ihres Mannes, den damaligen Mittelsmann. Das Buch beinhaltet eigentlich wenig Gewaltanwendung und Blutvergießen, sondern der Autor lässt die Freunde mit Köpfchen arbeiten. Das Buch ist wirklich spannend und spielt überwiegend in Italien, der Schweiz und auch Jugoslawien. Mit den ganzen jugoslawischen Namen kann es etwas verwirrend sein. Der Name des Buches „Banditenliebe“ beruht auf die Liebe von Rossi zu seiner Frau Sylvie. Der Schluss ist offen und lässt Raum für ein zweites Buch. Das Cover passt hervorragend zum Buch, zu der Tänzerin Sylvie. Unter dem Umschlag ist das Buch richtig edel, ganz in Gold mit schwarzen Buchstaben.

    Mehr
  • Rezension zu "Banditenliebe" von Massimo Carlotto

    Banditenliebe

    abunchofcats

    19. August 2011 um 17:12

    Obwohl das Buch nur 186 Seiten hat, wartet auf den Leser ein sehr guter Krimi. Privatdetektiv Buratti und seine beiden Freunde Rossi und la Memoria sollen das Verschwinden von über 40 Kilo Heroin untersuchen. Leider laufen die Dinge aus dem Ruder und dann ist der Auftragsgeber leider tot. Zwei Jahre später holt die drei die Vergangenheit ein als Rossis Freundin Sylvie entführt wird und nun haben die drei es auch noch mit der kosovarischen Mafia zu tun. Massimo Carlotto ist meiner Meinung nach ein toller Krimi gelungen. Die drei Privatdetektive werden sehr real und anschaulich geschildert und obwohl sie sich immer haarscharf am Rande der Legalität bwz Illegalität bewegen, sind sie sehr menschlich und haben ihre großen und kleinen Schwächen. Auch wenn in dem Buch oft geflucht wird, so ist der Sprach- und Erzählstil sehr gelungen: rasant und zeitgemäß. Ebenso erlebt der Leser die Handlung mit dem Ich-Erzähler durch Burattis Brille, so dass man gewissermaßen Mitglied dieses Ermittler Trios ist und ihre Gedanken und Handlungsgänge gut nachvollziehen kann. Alles in allem erwartet den Leser ein moderner Krimi, der sich vom alten Mafia Mythos gelungen entfernt hat und verdeutlicht, dass das organisierte Verbrechen heutzutage andere Wege und Methoden geht.

    Mehr
  • Rezension zu "Banditenliebe" von Massimo Carlotto

    Banditenliebe

    bookorpc

    10. August 2011 um 20:53

    Massimo Carlotto - selbst der Name des Autors passt perfekt um Buch. Der Titel Banditenliebe wie auch das Cover, ein bezaubernde Ausschnitt einer Bauchtänzerin, sind ein großer Bestandteil dieser Geschichte. Inhalt: Marco, Max und Beniamino sind Freunde und Banditen. Obwohl sie nichts mit Drogen zu tun haben wollen, werden sie in eine Sache mit hineingezogen, die mit einer Leiche endet. Diese ist zwei Jahre später der Grund wieso Beniaminos Freundin Sylvie, die Bauchtänzerin, entführt wird. Die drei Freunde lassen nichts unversucht um Hinweise auf ihren Aufenthaltsort zu finden und geraten dabei an die Mafia und korrupte Polizei. Meine Meinung: Der Ich-Erzähler Marco führt durch die komprimierte Geschichte, die bei 180 Seiten dem Leser keine Zeit lässt sich in Ausschmückungen von Landschaft oder Details auszuruhen, da Carlotto auf solche verzichtet. Ab der ersten Seite ist jeder Name und jedes Ereignis wichtig für den Verlauf des Buches. Man erhält Einblicke in die Welt der Mafia und Kleinkriminellen. Die drei Freunde sind trotz ihrer kriminellen Ader sehr sympathisch und einige Samaritertaten verstärken dieses Gefühl. Fazit: Ein schnelles, aber sehr empfehlenswertes Lesevergnügen um das Leben, die Liebe und die Freundschaft von Kleinkriminellen in der Welt der Mafia.

    Mehr
  • Rezension zu "Banditenliebe" von Massimo Carlotto

    Banditenliebe

    Fannie

    01. August 2011 um 18:22

    "Wisst ihr, dass ihr sehr kompliziert seid? ..." (Zitat, S. 138) "Banditenliebe" erzählt die Geschichte der großartigen Freundschaft von drei italienischen Gaunern. Sylvie, die Frau von Rossini, dem Ältesten der Bande, wird entführt. Fieberhaft sucht das Trio nach ihr und gerät dabei immer tiefer in den Mafia-Sog hinein. Doch die Jagd ist auch dann noch nicht vorbei, als sie Sylvie befreien... Autor Massimo Carlotto hat mit seinen drei Hauptfiguren sehr sympathische und einprägsame Charaktere geschaffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Carlotto erzählt rasant, mit viel Witz und Ironie und lässt seine Protagonisten temporeiche Dialoge führen. Allerdings streut er im Verlauf der Geschichte so viele nicht näher definierte Nebendarsteller ein, dass ich ziemlich verwirrt war. Auch die ganzen mafiösen und politischen Strukturen, von denen Carlotto schreibt, sind nicht ohne und ziemlich anstrengend. Am Ende war ich doch sehr froh, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte. Vielleicht hätte sich Signore Carlotto nicht ganz so kurz fassen ("Banditenliebe" hat gerade mal 187 Seiten) und ein paar mehr Details und Erklärungen einbauen sollen. Die Geschichte erscheint nämlich zuweilen recht oberflächlich und ich gebe zu, dass ich mich mit Ex-Jugoslawien, das eine große Rolle in der Story spielt, nicht eingehend beschäftigt habe. Schade, denn die Leseprobe war sehr vielversprechend, das Buch konnte mich allerdings nicht überzeugen.

    Mehr
  • Rezension zu "Banditenliebe" von Massimo Carlotto

    Banditenliebe

    conneling

    28. July 2011 um 21:24

    In dem Buch Banditenliebe von Massimo Carlotto geht es um den Raub von 40 kg Rauschgift aus dem gerichtsmedizinischen Institut in Padua. Marco Buratti, Max la Memoria und Benjamino Rossini sollten in diesem Falle ermitteln, was es mit dem verschwundenen Rauschgift auf sich hat, aber als der Auftraggeber zu aufdringlich wird, ermorden sie ihn. Zwei Jahre später wird Sylvie entführt, die Freundin von Rossini und ein Ring wird gefunden, der zwei Jahre zuvor am Tatort des Mordes hinterlegt worden war, welchen die drei Männer ausgeführt hatten. Sylvie bleibt trotz Suche erst mal verschwunden, als die Männer sie finden, ziehen sie den Zorn von vielen Mafiosos auf sich. Ein tolles Buch, welches mir sehr viel Spass gemacht hat zu lesen, und das ich gerne weiter empfehlen kann. Nichts, was es so noch nicht gab, aber toll geschrieben.

    Mehr
  • Rezension zu "Banditenliebe" von Massimo Carlotto

    Banditenliebe

    Xirxe

    26. July 2011 um 18:49

    Marco, Max und Beniamino sind das, was man Ehrenleute nennen würde, würden sie nicht einem kriminellen Gewerbe nachgehen. Marco ist auf das Finden von allem und jedem spezialisiert, Max der kluge Kopf für jeden auch noch so verrückten Plan und Beniamino schmuggelt alles was kommt. Im Gegensatz zu den ersten Beiden schreckt er auch nicht vor Gewalt zurück. Doch allen dreien ist gemeinsam, dass sie nichts mit Drogen zu tun haben wollen. Bei dieser Meinung bleiben sie auch, als ein obskurer Unbekannter sie mit allen Mitteln dazu bringen will, für ihn herausfinden, wer zum einen für den Riesencoup in Padua verantwortlich ist: Ein knapper Zentner Heroin, Kokain und anderes wurde aus dem rechtsmedizinischen Institut gestohlen. Und wo zum andern das Rauschgift geblieben ist, denn alle Ermittlungen verliefen im Sande. Da trotz ihrer Weigerung der Fremde nicht lockerlässt, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als ihn ins Jenseits zu befördern. Die Sache scheint völlig vergessen, als zweieinhalb Jahre später Beniaminos Freundin Sylvie entführt wird: Es ist zweifellos klar, dass es sich um einen Racheakt für den ermordeten Unbekannten handelt. Sie machen sich auf die Suche nach Sylvie und landen in einem Netz der Korruption und Intrigen der serbischen und bosnischen Mafia wie auch der Polizei. Was Massimo Carlotto hier in gerade mal 180 Seiten abhandelt, wäre bei anderen Autoren noch nicht mal in der doppelten Seitenzahl möglich gewesen. Entsprechend dicht gepackt ist die Handlung, so dass wer Landschafts- oder ausführliche Gemütsbeschreibungen sucht, hier nicht fündig werden wird. Dennoch fühlt man sich mit den drei Hauptpersonen bald vertraut, die Anderen gegenüber auf ihre Art ehrlicher und respektvoller sind als so manches geachtete Mitglied der Gesellschaft. Carlotto lässt Marco die Geschichte erzählen in einer rauhen, ehrlichen Sprache, aber nicht ohne Selbstironie, und so nimmt man ihm und seinen Freunden auch ihre zeitweilige Robin-Hood-Einstellung ab (Spenden an Prostituiertenvereine, Unterstützung Illegaler...) und findet alle nur noch sympathischer :-) Auch an deutlicher Gesellschaftskritik wird nicht gespart, doch sie ist nie überzogen oder penetrant. Ein Krimi (?) der alles zu bieten hat: Spannung, Gefühl, Brutalität, Empfindsamkeit, Gnadenlosigkeit und Mitgefühl. Und das alles auf 180 Seiten. Nur ein Manko: 180 Seiten - viel zu wenig. Aber die Weichen für eine Fortsetzung sind schon gestellt...

    Mehr
  • Rezension zu "Banditenliebe" von Massimo Carlotto

    Banditenliebe

    irismaria

    26. July 2011 um 10:45

    Mein erster Eindruck beim Blick auf das Cover ist eher negativ und erinnert mich an kitschige Bilder aus Italien (mit rassigen Frauen) in den 70ern oder an einen reißerischen Western... das ist eindeutig ein Minus für dieses Buch, in einer Buchhandlung hätte ich es wohl nicht in die Hand genommen. Zum Inhalt: aus einem Untersuchlabor der Rechtsmedizin verschwinden Drogen, obwohl sie gut gesichert sind - offensichtlich hat ein Insider zugegriffen. Dann wird die Bauchtänzerin Sylvie, Lebensgefährtin des Banditen Beniamino, entführt, sie landet in einem Sonderbordell, aus dem sie Beniamino und sein Freund Mario Buratti befreien wollen. Dabei müssen sie gegen eine Gruppe der Kosovo-Mafia kämpfen, die eine alte Rechnung begleichen möchten. Im Gegensatz zum Cover finde ich Schreibstil, Inhalt und die Szenerie und Personen gut gewählt - eine spannende Lektüre über die Welt des organisierten Verbrechens. Die Geschichte ist sehr kurz und bleibt auch meist an der Oberfläche, es ist also kein tiefschürfendes Leseerlebnis, sondern eher eine kurzweilige Lektüre für zwischendurch.

    Mehr
  • Rezension zu "Banditenliebe" von Massimo Carlotto

    Banditenliebe

    serendipity3012

    22. July 2011 um 17:56

    Sylvie, die Geliebte des Schmugglers Rossini, wird entführt und die Suche nach ihr bleibt zunächst erfolglos. Rossini spürt ihr mit Hilfe seiner beiden Freunde Marco Buratti, genannt „Der Alligator“ und „Max La Memoria“ nach. Zwei Jahre zuvor war Marco von einem Mann aufgesucht worden, der von ihm Informationen über einen Raub einer nicht unerheblichen Menge Drogen aus der Gerichtsmedizin verlangte und den Rossini beseitigte, nachdem er auf Drohungen nicht reagiert hatte. Sylvies Entführung entpuppt sich als Rache für diesen Mord. Die drei Männer tun alles daran, sie zu finden und das, was ihr angetan wurde, zu rächen. „Banditenliebe“ von Massimo Carlotto ist ein schmaler Krimi, der den Leser möglichst authentisch in das Gangstermilieu Italiens führen will. Der Roman wird aus der Sicht Marcos erzählt, dessen Sprache die Welt, in der er sich bewegt, für den Leser lebendig macht. Diese Sprache ist zweckmäßig, kommt schnell auf den Punkt. Carlotto schafft es, auf diese Weise Stimmung zu schaffen, für einen fesselnden Roman reicht dies aber nicht aus. Der Roman besteht zu großen Teilen aus Dialogen, das Tempo ist zuweilen hoch. Leider ist es aufgrund dieses Tempos und der Kürze des Romans schwer, sich auf die Geschichte einzulassen. Auch die Protagonisten bilden kaum Identifikationspotential. Zwar ist dies bei einem Krimi, der im Mafiamilieu spielt, wohl auch eher nicht beabsichtigt, gerade der Ich-Erzähler bleibt dem Leser aber fremd und ist nicht sehr sympathisch. Ebenso bleibt das Erzählen des Handlungsverlaufs insgesamt zu oberflächlich. So ist „Banditenliebe“ keine begeisternde Lektüre.

    Mehr
  • Rezension zu "Banditenliebe" von Massimo Carlotto

    Banditenliebe

    Leseratte87

    22. July 2011 um 15:22

    Im Jahr 2004 wurden aus dem Gerichtsmedizinischem Institut zu Padua 44 kg Heroin gestohlen. Die Täter mussten den Geheimcode der Türen wissen, denn diese wurden nicht aufgebrochen. Die Polizei tappte im Dunkeln und gab die Ermittlungen bald auf. Doch in Maffiakreisen gab es Vereinigungen, die den Raub aufdecken wollten. Eine Frau, die mehr wissen wollte, war Greta Gardner. Sie schickte ihren Mann zu Marco Buratti, der so was wie ein Detektiv ist. Im Gefängnis hat er zwei treue Freunde gefunden: Max la Memoria und Benjamino Rossini. Als die drei es ablehnen in diesem Fall Ermittlungen anzustellen, wird der fremde Mann aufdringlicher. Zum Schluss ermorden sie ihn. Zwei Jahre später wird Benjaminos Frau entführt und allem anschein nach hängt dies mit dem mord vor 2 Jahren zusammen. Nun müssen die drei Freunde ermitteln, ob sie wollen, oder nicht. Die Geschichte ist ganz gut, aber streckenweise auch sehr mager. Sicher ist es erschreckend von all den Mafiamethoden zu lesen, aber ganz neu ist diese Thematik dann doch wieder nicht. Trotzdem bin ich der Meinung, das es alles in allem ein ordentliches Buch geworden ist, das auf Grund seiner geringen Seitenzahl schnell zu lesen ist. Wer allerdings viel Wert auf rasante Action legt, sollte die Finger von diesem Buch lassen.

    Mehr
  • Rezension zu "Banditenliebe" von Massimo Carlotto

    Banditenliebe

    sabatayn76

    20. July 2011 um 19:32

    'Das war seine Art zu lieben. Banditenliebe.' Inhalt: Die Bauchtänzerin Sylvie wird entführt, und ein goldener Ring wird in ihrem Auto deponiert, um eine Botschaft zu hinterlassen. Sylvies Mann Beniamino Rossini findet den Ring und informiert seine Kumpels Marco Buratti und Max La Memoria. Auch Marco und Max verstehen die Botschaft des Ringes, denn sie haben selbst Dreck am Stecken und haben denselben Ring bei einem eigenen Verbrechen an genau derselben Stelle in einem anderen Wagen hinterlassen. Damals haben sie den Mann, dem der Ring gehört hatte, umgebracht und seine Leiche am Rand einer Autobahnbaustelle verscharrt. Das in einem Auto hinterlegte Schmuckstück fungierte damals als eine an seine Bande gerichtete Todesanzeige. Die Suche nach Sylvia und nach Zusammenhängen beginnt. Mein Eindruck: Mein erster Eindruck von 'Banditenliebe' war durchaus positiv - der Roman liest sich flüssig und ist spannend. Die Wechsel der Zeitperspektive haben mir gut gefallen und lockern die Geschichte sehr auf. Auch das Thema mafiöser Machenschaften vermag zu fesseln und wirkt authentisch. Allerdings empfand ich den Roman als deutlich zu kurz, denn auf den 180 Seiten konnte die Geschichte lediglich angerissen, nicht jedoch detailliert beschrieben werden. Dies führte dazu, dass mir die Protagonisten allesamt fremd geblieben sind und dass ich mich nicht richtig in die Geschichte einfinden konnte. Vor der Lektüre des Buches sollte man außerdem auf keinen Fall den Klappentext lesen, denn dieser verrät meiner Meinung nach zu viele Details. Mein Resümee: 'Banditenliebe' lässt mich ein wenig ratlos und neutral zurück. Kann man lesen, muss man aber nicht.

    Mehr
  • Rezension zu "Banditenliebe" von Massimo Carlotto

    Banditenliebe

    ninchen1809

    18. July 2011 um 21:36

    Die Handlung dieses etwa 190-seitigen Bestsellers umfasst einen Zeitraum von 5 Jahren. Im Jahr 2004 wird im rechtsmedizinischen Institut in Padua 44 Kilo Heroin gestohlen. Die Polizei gibt recht schnell auf, doch in Mafiakreisen ist jedes Mittel recht, den Diebstahl aufzuklären. So wurde Marco Buratti, der Alligator, damalig angefragt sich umzuhören, wer sich hinter dem Heroindiebstahl verbirgt. Die Aufdringlichkeit des Nachfragers zwingt Marco Buratti und seinen Freund Max La Memoria, der Dicke, diesen zu eliminieren. Im Jahr 2006 verschwindet Sylvie, die Frau von Beniamino Rossini, dem Schmuggler. Nun beginnt der Überlebenskampf der drei alten Herren und ehemaligen Knackis. Sie erkennen schnell, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Diebstahl, dem Mord und der Entführung gibt. Aufgrund des sehr "interessanten" Lebenslaufes von Massimo Carlotto war ich sehr gespannt auf diesen Krimi. Leider wurde ich ein bißchen enttäuscht. Zwar hat man einen Einblick in die Mafiamachenschaften erhalten, aber insgesamt war die Handlung für meinen Geschmack zu oberflächlich. Ich finde es ja gut, wenn bestimmt Abschnitte der Fantasie des Lesers überlassen werden, aber das war einfach zu viel. Das hat meiner Meinung dazu geführt, dass ich mit der Menge der Namen überfordert war und ich das Gefühl hatte, dass mir die Handlung durch die Finger rinnt. Trotzdem ist es Massimo Carlotto gelungen, drei sehr sympathische Protagonisten zu schaffen. Den Titel des Buches und der Umgang mit diesem innerhalb des Buches empfand ich als sehr passend. Es geht nicht immer nur um Geld, sondern hier steht die Liebe im Vordergrund für das Handeln. Nicht nur Rossini handelt aus Liebe...

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks