Der Tourist

von Massimo Carlotto 
3,0 Sterne bei4 Bewertungen
Der Tourist
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Genremix aus Serienmörder- und Agententhriller. Ungewöhnlich, unkonventionell, teilweise krude, aber unterhaltend.

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Inhaltsangabe zu "Der Tourist"

Ein Serienkiller geht um, hinterlässt keine Spuren, lässt kein Muster erkennen – bis zum Showdown in Venedig.
Er ist der perfekte Serienmörder, frei von Empathie und Reue, ein Meister der Tarnung, der seine Opfer zufällig auswählt und nie zweimal am selben Ort zuschlägt, daher sein Name: der Tourist. Doch selbst der kaltblütigste Killer begeht Fehler – ausgerechnet in Venedig. Die verwinkelten Gassen und Kanäle werden ihm zur Falle, als er einer dubiosen Bande in die Quere kommt, die ihn als tödliche Waffe benutzen will. Auch der ehemalige Leiter der Mordkommission, Pietro Sambo, hat einen Fehler gemacht – gebrochen lebt er am Rande der Gesellschaft. Unverhofft bietet sich ihm eine letzte Chance. Carlotto treibt sein Spiel mit den Genres bis an die Grenzen. Sein Thriller bietet keine erzählerischen Gewissheiten mehr, außer jener, das Adrenalin hochzujagen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783852567280
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Folio
Erscheinungsdatum:22.08.2017

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    Gwhynwhyfars avatar
    Gwhynwhyfarvor 9 Monaten
    feines Venedig - leidlicher Thriller

    Der erste Satz: »Es war das lässig-arrogante Geräusch, das seine Aufmerksamkeit auf die Frau lenkte.«

    Man nennt ihn den Touristen, da dieser Serienmörder immer woanders mordet, weltweit. Genau darum hat es lange gedauert, bis man Zusammenhänge zwischen den Morden fand. Er liebt Handtaschen, die sollte schon etwas Stil besitzen. Er erwürgt seine Opfer, verschwindet mit der Handtasche, ergötzt sich später am Inhalt seiner Trophäe, denn er ist der Meinung, eine Frau trägt ihr Leben in der Handtasche. Doch er ist schlau. Tagelang observiert er sein Opfer, stellt ihr nach, folgt ihrem Parfumduft, beobachtet die Wohnung. Sie muss allein sein, niemand darf ihr öffnen, kein Schimmer darf aus der Wohnung dringen, keine Frau, die ein Kind abholt. Nun ist er in Venedig, doch er sucht sich das falsche Opfer! Die Frau wehrt sich, sie ist nicht wie die anderen, die alles mit sich geschehen lassen. Und sie wehrt sich so heftig, dass er mit letzter Kraft den Schirmständer greift, sie erschlägt.

    »So hätte die Sache nicht laufen dürfen. Die Male zuvor war es ganz anders gewesen. Die Auserwählten hatten sich gut benommen und keinen Widerstand geleistet, im Gegenteil, vor Entsetzen hatten sie sich ihm unterworfen, und das gefiel ihm besonders gut.«

    Selbst ziemlich angeschlagen, blutend, mit gebrochener Rippe, angeschwollenen Eiern kommt er in seinem Unterschlupf an. Am nächsten Tag kehrt er zum Tatort zurück, will Spuren verwischen. Doch die Leiche ist verschwunden!

    Pietro Sambo, einst Kommisario, Leiter der Mordkommission, vom Dienst suspendiert, verlassen von seiner Frau, wird von Geheimdienstleuten engagiert. Sie hatten diese Frau beobachtet, eine Auftragsmörderin, die für eine kriminelle Gruppe arbeitet, die Mafia. Sie haben die Frau beobachtet, den Touristen aufgenommen, wissen nun wie er aussieht. Die Jagd auf den Mann ist angeblasen.

    Der Tourist ist sauer. Die zweite Phase seines Aufgeilens sind die Zeitungsberichte. Der Tourist schlägt in Venedig zu! Keine Meldung! Er kann die Stadt nicht verlassen, ohne eine Medienspur zu hinterlassen, also hält er nach einem neuen Opfer Ausschau. Dabei merkt er nicht, dass man ihm auf den Fersen ist, er sich auf eine Falle zubewegt …

    »Sie sind gefühllos, Sie verspüren weder Empathie noch Gewissensbisse oder gar Schuld. Sie sind der König der Lüge und der Manipulation. Wenn sie kein Mörder geworden wären, hätten Sie auch als Chef eines Großunternehmens Karriere machen können.«

    Soweit recht spannend. Mit Genuss liest man Beschreibungen des Venedigs neben dem Tourismus, erhält ein Gefühl für die Einwohner, die wirkliche Stadt. Pietro Sambo ist ein Genießer, er lässt uns an der venezianischen Küche teilhaben, weitab der Speisekarte des Italieners um die Ecke, Polenta Biancoperla, Cicchetti, Bigoli, Torta dea Marantega (im Glossar alles kurz beschrieben), um nur einige zu nennen. Die Atmosphäre, die Massimo Carlotto aufzubauen weiß, ohne aufgesetzt zu wirken, hat mir sehr gut gefallen.

    »›Das ist gängige Praxis‹, hatte ihm der Typ vom italienischen Geheimdienst erklärt. … Pietro hatte ihn argwöhnisch gemustert. ›Wenn das allgemeine Praxis ist, bedeutet das ja, dass ihr es ebenfalls tut – dass der italienische Staat seinen Angestellten gestattet, Personen zu vergewaltigen.‹ - Der andere hatte irritiert den Kopf geschüttelt. ›Ich weiß wirklich nicht, was ich von dir halten soll, Sambo. Du bist ein guter Mann, aber manchmal scheinst du echt schwer von Begriff zu sein. Der Staat? Wovon zum Teufel redest du da überhaupt?‹«

    Je weiter ich im Thriller voranschritt, umso mehr wurde ich enttäuscht. Erst dachte ich, klasse, ein schräges Buch, mit viel verstecktem Humor, Sarkasmus, etwas anderes als die üblichen Geheimdienstthriller, Serienmördergeschichten. Es ist ein Thriller, der den Spannungsbogen auf der Spitze halten will, es gibt keine Ruhepausen für den Leser. Er beginnt mich irgendwann abzustumpfen, zu nerven, weil es immer weitere Absurditäten braucht, um den Rausch weiterzufahren. Der Tourist wird von Pietro und seinem Kumpel entdeckt und durch den Geheimdienst »engagiert«, da man weiß, die Mafia-Killer sind ihm auch auf der Spur, denn in der Handtasche lagen Informationen. Nun steckt der Tourist in der Klemme, wird von der anderen Seite engagiert. Irgendwann weiß der Geheimdienst, dass er für die andere Seite arbeitet und die andere Seite weiß, dass er für den Geheimdienst agiert. Und die wissen, dass die das wissen, dann wissen sie auch, dass die das wissen und die wiederum wissen, dass sie es wissen usw. Im letzten Drittel wird es irgendwie absurd und meine anfängliche Begeisterung floss dahin.

    »Venedig war in warmen Sonnenschein erwacht, der im Nu die Dachziegel getrocknet hatte und sich nun über die Wasserpfützen am Boden hermachte. Das strahlende Wetter hatte auch die Minen der Menschen wieder aufgehellt. Regen löste bei Händlern, Gastwirten und Touristen gleichmäßig Verdruss aus. Nass und nebelverhangen gefiel die Stadt nur einem bestimmten Menschenschlag – Leuten wie Pietro und Nello, die sie nahmen wie sie war, ohne besondere Ansprüche an sie zu stellen oder gar eine Gegenleistung für ihre Zuneigung zu erwarten.«
    In der Summe: Ein Roman mit viel intimen Venedig-Flair, dafür lohnt es sich hineinzuschauen. Man muss schräge Bücher mögen. Dafür ein Lob an den Verlag, der das Buch herausbrachten und dem Folio Verlag, der es übersetzte. Mir hat der Thriller bis 3/4 gut gefallen, danach wurde es mir zu absurd, aber das ist sicher Geschmacksache. Ein Muss für Venedigfans, ein Versuch für Leser schräger Bücher.

    Massimo Carlotto ist ein bekannter italienischer Krimiautor aus Padua, weltweit übersetzt, einige Krimis wurden verfilmt. Er gehörte in den 1970-ern zur radikalen linken Bewegung. 1976 geriet als Zeuge, als derjenige, der die Leiche fand, unter Mordverdacht. Nach einem Freispruch wurde er in der Revision verurteilt. Er war aber untergetaucht und nach jahrelanger Flucht wurde er letztendlich in Mexiko inhaftiert. In der Wiederaufnahme des Verfahrens wurde das zweite Urteil aufgehoben und Carlotto kam frei. An dieser Stelle seines Lebens begann er Krimis zu schreiben.

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    Gulans avatar
    Gulanvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Genremix aus Serienmörder- und Agententhriller. Ungewöhnlich, unkonventionell, teilweise krude, aber unterhaltend.
    Serienmörder auf Abwegen.

    So hätte die Sache nicht laufen dürfen. Die Male zuvor war es ganz anders gewesen. Die Auserwählten hatten sich gut benommen und keinen Widerstand geleistet, im Gegenteil, vor Entsetzen hatten sie sich ihm unterworfen, und das gefiel ihm besonders gut. [...]
    Sie öffnete die Augen. Ihr erster Impuls war, sich zu befreien, also rammte sie ihm die Knie in den Rücken, aber ihr Angreifer begann, sie zu würgen. Hasserfüllt starrte sie ihn an, so als hätte sie gar keine Angst, als wäre sie immer und in jedem Moment bereit, um ihr Leben zu kämpfen. Sie versuchte alles, um die Lage zu ihren Gunsten zu wenden, und plötzlich flüsterte sie etwas. Ihm war, als wiederholte sie mehrfach ein und dasselbe Wort, vielleicht einen Namen.
    Da wurde dem Mann bewusst, dass er seine Auserwählte fürchtete, ihr gegenüber eine gewisse Befangenheit verspürte, und im Gegensatz zu den anderen Malen hatte er es einig, sie zu töten. (S.10-11)


    Er ist ein Serienmörder mit perfekter Tarnung. Seine Opfer sucht er zufällig aus, vor allem nach der Exklusivität ihrer Handtasche. Bevorzugt mordet er in Großstädten mit viel Besucherandrang, daher sein Name: „Der Tourist“. Doch das Opfer, dass er sich in Venedig ausgesucht hat, ist anders als sonst und bringt ihn hinterher ganz schön in Bedrängnis. Allerdings nicht mit der Polizei.

    Denn der Tourist gerät zwischen die Fronten eines Kampfes von zwei inoffiziellen Geheimdiensteinheiten. Die einen sind ehemalige Agenten, die aus Frustation den Dienst quittiert und sich dem organisierten Verbrechen angedient haben. Diese bemächtigen sich auch des Touristen und glauben, dass dieser ihrer Organisation noch nützlich sein könnte. Auf der anderen Seite stehen Mitglieder von Geheimdienst- und Polizeieinheiten mehrerer Länder, die sich inoffiziell zusammengeschlossen haben, um die Gegenorganisation zu bekämpfen. Als der Tourist ins Spiel kommt, wird der Polizeikommissar außer Dienst Pietro Sambo angeworben. Er ist wegen Bestechlichkeit in Ungnade und danach in eine Lebenskrise gefallen, aber um einen Serienmörder aufzuspüren könnte er der richtige Mann sein.

    Autor Massimo Carlotto hat eine interessante Lebensgeschichte. In den 1970ern war er ein Mitglied einer radikalen linken Bewegung. Im Jahr 1976 fand er die Leiche einer ermordeten Studentin und geriet unter Mordverdacht. Zunächst wurde er freigesprochen, dann doch verurteilt. Er war jahrelang im Ausland auf der Flucht, wurde in Mexiko festgenommen, inhaftiert. Es kam zu einer Wiederaufnahme des Verfahrens, 1993 wurde das Urteil schließlich aufgehoben. Anschließend begann er seine schriftstellerische Karriere und ist inzwischen einer der erfolgreichsten Krimiautoren Italiens. In Deutschland wurde er zunächst durch seine Reihe um den „Alligator“, den Privatdetektiv Marco Burrati, bekannt. Seine letzten Veröffentlichungen auf Deutsch waren „Die Marseille-Connection“ und „Am Ende eines öden Tages“.

    Serienmörder-Thriller nehme ich eigentlich kaum noch zur Hand. Irgendwie reizt mich das nicht mehr, die Plots sind oft so vorsehbar und an den Haaren herbeigezogen. Doch dieser hier hat mich direkt interessiert. Denn dieser Plot ist wahrlich unkonventionell. Massimo Carlotto nimmt hier die gängigen Genremuster von Serienmörder-Krimis oder Agententhriller überhaupt nicht ernst, sondern spielt mit ihnen und kreiert eine ziemlich abgefahrene Story. Dabei hat er aber durchaus eine Intention, denn irgendwie zerlaufen hier die normalen Strukturen, die Organisationen beider Seiten arbeiten im Verborgenen. Gibt es überhaupt eine übergeordnete, staatliche Kontrolle? Gibt es noch eine Staatsraison oder wer zieht eigentlich die Fäden?


    „Das ist gängige Praxis“, hatte ihm der Typ vom italienischen Geheimdienst erklärt. […]

    Pietro hatte ihn argwöhnisch gemustert. „Wenn das allgemeine Praxis ist, bedeutet das ja, dass ihr es ebenfalls tut – dass der italienische Staat seinen Angestellten gestattet, Personen zu vergewaltigen.“
    Der andere hatte irritiert den Kopf geschüttelt. „Ich weiß wirklich nicht, was ich von dir halten soll, Sambo. Du bist ein guter Mann, aber manchmal scheinst du echt schwer von Begriff zu sein. Der Staat? Wovon zum Teufel redest du da überhaupt?“ (S.244)


    Zugegeben wurde es mir an einigen Stellen dann doch zu krude, beispielsweise die merkwürdige Figur der Polizeirätin oder die Psychopatin, die dem Touristen plötzlich als kongeniale Partnerin an die Seite gestellt wird. Aber wer mal im ausgelutschten Genre des Serienmörderromans etwas ganz anderes lesen möchte, der findet mit „Der Tourist“ einen ungewöhnlichen, unkonventionellen Genremix, der auf jeden Fall zu unterhalten weiß.

    Kommentare: 8
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    tootsy3000s avatar
    tootsy3000vor einem Jahr
    Etwas wirr und zu wenig Spannung

    Ich mag ja Bücher, welche in Gegenden oder Städte spielen, die mir persönlich bekannt sind, weil ich schon mal dort war. Genau aus diesem Grund, war ich neugierig auf “Der Tourist”. Wie das Cover schon zeigt, spielt der Hauptplot in Venedig. Außerhalb der Saison, wenn die Touristeninvasion sich auf kleine Schwärme zurückgebildet hat. Nass, kalt, düster präsentiert sich die Lagunenstadt auf dem Cover. Passend zu einem möglichst spannenden Thriller.

    “Der Tourist” hat ein Faible für Handtaschen. Nach diesem Kriterium und nach der Art wie Frau dieses Accessoir trägt, sucht er sich sein Opfer aus. Er folgt ihr unauffällig bis zu ihrer Wohnung und schlägt im entscheidenden Moment zu, bevor sich die Tür hinter ihr schließen kann. Er geilt sich daran auf, sein Opfer langsam zu ersticken und das Lebenslicht in den Augen erlischen zu sehen. Damit die Polizei auch weiß, dass “Der Tourist” wieder zugeschlagen hat, nimmt er die Handtasche seines Opfers mit. Das ist seine Signatur. Aber er legt auch Wert darauf, dass seine Taten in den Zeitungen bekannt gegeben werden. Als dies nach seinem jüngsten Mord in Venedig nicht der Fall gewesen ist, kehrt er, entgegen seiner Gewohnheiten, zum Tatort zurück um sicher zu gehen, dass die tote Frau auch gefunden wird. Doch die Wohnung ist leer, bis auf eine kleine Minikamera. Nun hat “Der Tourist” ein Problem, denn jemand hat sein Gesicht aufgenommen und er muss Hals über Kopf Venedig verlassen. Doch es nagt an seinem psychopathischen Ego, dass der Mord an der Frau unbeachtet bleiben soll. Er braut ein neues Opfer. In der Tasche der letzten Toten findet er ein Bild einer wunderschönen Frau. Sie hat er sich auserkoren die eine zu sein. Zurück in Venedig tappt er allerdings selber in eine Falle, denn sein Opfer versteht es noch besser sich an jemandes Fährte zu setzten als er. “Der Tourist” ist in eine Falle getappt und muss nun seine Fähigkeiten für andere einsetzten um am Leben zu bleiben ….

    Der Plot klang wirklich vielversprechend und die Geschichte ließt sich auch ganz flott. Es gibt zahlreiche Nuancen, die wirklich Spannung versprechen. Die Polizei ist einem Verbrechersyndikat auf den Fersen, in dessen Fänge auch “Der Tourist” geraten ist, welches ihn nun als Schachfigur für ihre Machenschaften benutzt. Diese Mischung aus gut und böse, ehrlich und korrupt verschwimmt aber dermaßen, dass man eigentlich niemanden der Beteiligten als die Guten einordnen kann. Anstatt thrillermäßiger Spannung erhält man eher ein etwas wirres hin und her, das oft nicht ganz ernst zu nehmen ist. Da mir der Autor nicht bekannt ist, weiß ich nicht genau was er mit damit bezweckt. Ist das sein Stil, ernste Themen etwas ins Lächerliche zu ziehen. Damit kann ich schon umgehen, hab ich kein Problem. Der Spannungsbogen wird aber in dieser Handlung damit nicht ausgereizt, im Gegenteil. Es hat eher einen extremen Hauch von Groteske, was wiederum auch nicht schaden kann, dem Thrillerfeeling aber nicht gerecht wird.

    Mein Fazit:

    Ein Roman mit einer Vielzahl an Protagonisten, die mehr verwirren als entwirren, mit einer Handlung die eigentlich ganz spannend sein könnte. Gefallen haben mir die Schauplätze. Man kann sich gut vorstellen in welchen Gassen, auf welchen Plätzen und in welchen Kanälen die Protagonisten unterwegs sind. Der Autor hat das Flair und die Menschen der Stadt gut eingefangen. Das Ende war a la  “Cosi è  la vita” (So ist das Leben) dem Tohuwabohu gerecht. Es gibt eben keine Verlierer in einem korrupten Moloch. Leider konnte mich die Umsetzung in Form eines Thriller nicht so recht überzeugen.

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    L
    Liesellavor 10 Monaten

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