Massimo Carlotto Die Marseille-Connection

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Inhaltsangabe zu „Die Marseille-Connection“ von Massimo Carlotto

In der düsteren Metropole zwischen Afrika und Europa tobt ein Territorialkrieg. Kommissarin Bourdet – knallhart, hässlich und mit einer Schwäche für schöne Frauen – tut nicht nur Gutes, um das Böse zu verhindern. Sie hat ihre eigene Definition von Verbrechens-bekämpfung. Ein korsischer Mafiaboss alter Schule und ein Berufskiller, der sein Handwerk in den Drogenkriegen Südamerikas gelernt hat, helfen ihr dabei. Das bekommen Sosim, Sunil, Giuseppe und Inez zu spüren. Sie haben zusammen Ökonomie in Leeds studiert und kommen nach Marseille, um die Welt zu erobern. Geldwäsche, Betrug, Öko- und Wirtschaftskriminalität auf der internationalen Bühne sind ihr Geschäft.

Ein Buch mit Charakteren, die man eigentlich nicht mögen sollte,- aus irgendeinem Grund schließt man sie aber doch ins Herz!

— Krimifee86
Krimifee86

Ein packend geschriebener Wirtschafts-/Mafiakrimi, der gut zu unterhalten weiß, mir allerdings auch zu oft Hintergrundinfos vermissen lässt.

— Misteringreen
Misteringreen

Harter, schmutziger Realismus trifft auf trockenen, direkten, schonungslosen Schreibstil - Ergebnis: Spannung pur!

— LibriHolly
LibriHolly

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    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Die Marseille Connection

    Die Marseille-Connection
    anyways

    anyways

    29. September 2015 um 20:48

    Marseille, die strahlende Stadt am Mittelmeer wird von Massimo Carlotto so ganz anders beschrieben. Sie entspricht bei ihm eher einem monströsen Rattennest. Aber es gibt Leute die dieses Nest lieben, Kommissarin Bourdet ist so Eine. Eine die verhindern will das noch mehr Illegale ihre schöne Stadt drogentechnisch unter sich aufteilen, lieber arbeitet sie mit den hiesigen Mafiosi, als zuzusehen das Marokkaner, Mexikaner und Paraguayer sich die Klinke in die Hand geben, mal ganz abgesehen von den Osteuropäern. Also versucht sie die frisch Eingereisten abzufangen und in ihre Dienste zu stellen. Ein Opfer ist schnell gefunden, der mit Koksbeutel vollgestopfte Juan Santucho wird von seinem hiesigen Chef nach Europa „weggelobt“, und fällt der ruppigen Kriminalistin glatt in die Hände. Aber nicht nur Kleinkriminelle tummeln sich im Rattennest, der FSB, verschiedene Terrorgruppen ehemaliger Sowjetstaaten bzw. deren frühere „Brüder“ und auch eine multinationale Krawattengang mischen mit, zusammen mit all den korrupten Beamten, Finanziers, Wirtschaftsexperten und Baulöwen. Massimo Carlottos Roman ist schmutzig, dreckig, ohne Licht und von einer melancholischen Hoffnungslosigkeit geprägt. Irgendwie beschlich mich beim Lesen mehrmals das Gefühl, duschen gehen zu müssen, um all den Dreck abzuwaschen, der förmlich zwischen den Seiten klebt. Es gibt keine Gewinner, nur große und kleine Verlierer. Wobei, bis auf die Kommissarin und teilweise die Agentinnen, die Frauen am schlechtesten wegkommen. Sie stehen in der Unterwelt ganz unten. Das beschreibt der Autor fast beiläufig und trotzdem prägt es sich ein. Die Geldmacherei die Carlotto beschreibt möchte ich mir gar nicht in der Realität ausmalen, ich fürchte aber es könnte mehr als ein Fünkchen Wahrheit dran sein, denn ich hatte immer das Gefühl der Autor weiß ganz genau worüber er schreibt. Die Geschichte ist derart komplex mit vielen unterschiedlichen Protagonisten und wechselnden Handlungsorten regelrecht vollgestopft und trotzdem kann man dem gesponnenen Faden des Autors folgen. Ein bitterböser Roman über das Haifischbecken Kriminalität. Wer mitschwimmt gewinnt nie.

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  • Erschreckend

    Die Marseille-Connection
    badwoman

    badwoman

    16. August 2015 um 15:49

    Sunil, Sosim, Inez und Giuseppe haben zusammen in Leeds Ökonomie studiert und beabsichtigen nach einigen Jahren durch intelligente Wirtschaftskriminalität reich und mächtig zu werden. Dazu landen sie in Marseille, der Drehscheibe für Waffenhandel, Drogen und Geldwäsche. Allerdings sind sie teilweise noch anderen Institutionen wie Geheimdienst oder Mafia verpflichtet, so dass schon mal eine Identität gewechselt werden muss und die Personen in ständiger Gefahr schweben. Die 4 ihrerseits sind aber auch alles andere als zimperlich und räumen auch brutal aus dem Wege, wer ihnen im Wege steht. Kommissarin Bourdet mit ihren sehr unorthodoxen und brutalen Ermittlungsmethoden kommt ihnen auf die Spur. Das Buch ist im Grunde spannend, doch an manchen Stellen auch verwirrend, vor allem, weil einige der handelnden Personen nicht nur mehrere Namen haben, sondern auch von diesen Namen manchmal der Vorname und manchmal der Nachname benutzt wird. Die Verbrechen, die hier geschildert werden, erreichen Dimensionen, die sich der "normale" Leser nur schwer vorstellen kann. Die Brutalität, auch der Polizei, ist erschreckend. Zum Ende hin, als ich die Personen besser auseinander halten konnte, wurde auch das Buch für mich recht spannend. Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist originell und fällt auf.

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  • Wunderbares Südfrankreich?

    Die Marseille-Connection
    Arun

    Arun

    Die ­Marseille Connection von Massimo Carlotto ­Ein überaus hartes Werk aus dem Genre Kriminalroman! Inhalt. Vier ehemalige Studienfreunde, welche zusammen in England/Leeds studiert haben, stecken voll mit krimineller Energie um Reich zu werden. Ihre ausgeklügelten Pläne wollen sie in Marseille verwirklichen, sprich versilbern. Es handelt sich um Sosim Katajew ehemaliges Mitglied einer russischen Mafiafamilie, der Schweizerin Inez Theiler mit guten Verbindungen in die Welt der Banken, um Sunil Banerjee ein Inder mit einem brillanten Kopf, der die Pläne ausarbeitet und dem Italiener Giuseppe Cruciani der die Geldmittel einbringt welche er als Klinikchef der mit illegalem Organhandel arbeitet verdient. Doch in Marseille bläst ihnen ein anderer Wind ins Gesicht als angedacht. Egal ob Polizei oder Kriminelle, Gewalt gehört dort zum Leben und Alltag. Meine Meinung. Aus vielen Strängen und Episoden wird uns eine Story der Gewalt erzählt. Marseille scheint einen zentralen Punkt des Bösen einzunehmen. Von Rauschgifthandel, illegaler Abfallentsorgung, Prostitution, Organhandel, Terrorismus, Korruption, Unterweltgrößen, Kleingangstern, schrägen Polizisten, machtbesessenen Politikern und anderem mehr sind viele Spielarten der Kriminalität vertreten. Das Buch stellt eine Weltkarte des Verbrechens zusammen, Triaden chinesischer Herkunft mit Wirkungsort Südamerika, Drogenkartelle aus Mexiko, russische und italienische Mafia, französische Paten mit korsischen Mitarbeitern, Terroristen aus Tschetschenien, Banden aus dem Maghreb, ein harter Gangster aus Paraguay, der russische Inlandsgeheimdienst ist auch involviert, die französische Polizei in Form der Kommissarin B.B. (hässlich und lesbisch) die überall ihre Finger im Spiel hat zusammen mit ihren Mitarbeitern, die immer gerne auf unorthodoxe Methoden zurückgreifen. Fazit. Ein hartes und brutales Buch, welches mit Gewalt, Folter, Sex und allen Arten von Kriminalität nicht geizt, vielleicht an einigen Stellen schon etwas zu viel. Zartbesaitete Leser sollten eher einen Bogen um diesen Roman machen.

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    • 11
  • Überall nur Kriminelle…

    Die Marseille-Connection
    Krimifee86

    Krimifee86

    Klappentext: Eine Gang aus vier brillanten Verbrechern macht Marseille unsicher. Ihre Gier nach Reichtum und Macht ist grenzenlos. Nur eine durchschaut ihr Spiel: Kommissarin Bernadette Bourdet, kurz B.B. Massimo Carlotto beschreibt die dunkle Seite der globalen Finanzkrise: die neue Kriminalität in Nadelstreifen – ohne Moral und ohne Grenzen. In der düsteren Metropole zwischen Afrika und Europa tobt ein Territorialkrieg. Kommissarin Bourdet knallhart, hässlich und mit einer Schwäche für schöne Frauen tut nicht nur Gutes, um das Böse zu verhindern. Sie hat ihre eigene Definition von Verbrechens-bekämpfung. Ein korsischer Mafiaboss alter Schule und ein Berufskiller, der sein Handwerk in den Drogenkriegen Südamerikas gelernt hat, helfen ihr dabei. Das bekommen Sosim, Sunil, Giuseppe und Inez zu spüren. Sie haben zusammen Ökonomie in Leeds studiert und kommen nach Marseille, um die Welt zu erobern. Geldwäsche, Betrug, Öko- und Wirtschaftskriminalität auf der internationalen Bühne sind ihr Geschäft. Cover: Ein in meinen Augen wirklich gut gelungenes Cover! Dadurch, dass es in schwarz und weiß gehalten ist, wirkt es zum einen recht düster. Zum anderen zeigt es genau das, worum es in dem Buch geht: Die Stadt Marseille. Es ist der Hafen zu sehen und jede Menge Gebäude, die such so im Buch beschrieben werden. Durch den düsteren Eindruck des Covers hat man auch sogleich das Gefühl, irgendwo in den Slums zu sein, wo große Teile des Buchs spielen. Wirklich gut gemacht. Schreibstil: Der Schreibstil hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Im Großen und Ganzen deshalb, weil mir einige Szenen doch zu brutal bzw. zu obszön waren. Besonders dann, wenn B.B. ihre Hände mit im Spiel hatte, wurde es immer irgendwie ein wenig komisch. Ich kann es nicht richtig beschreiben, aber mir hat ihre extrem derbe Art nicht zugesagt, - ihr Charakter war in meinen Augen sehr übertrieben dargestellt. Interessant fand ich, dass man die anderen Charaktere, insbesondere die Viererbande aus Leeds relativ schnell ins Herz geschlossen hat. Das war insofern ungewöhnlich, als dass sie ja alle Verbrecher sind. Es gibt in der Geschichte keine Guten, es gibt eigentlich nur Böse, denn auch die Polizei hat keine weiße Weste. Dennoch fiebert man mit den Verbrechern mit und hofft auf einen guten Ausgang für sie, obwohl man sie aufgrund ihrer Taten eigentlich verabscheuen musste. Gestört hat mich am Schreibstil auch, dass viel zu viele Charaktere mitgewirkt haben. Und nicht nur das, weil viele von ihnen dann auf der Flucht waren, hatten sie nicht nur ihren eigentlichen Namen, sondern auch noch Tarnnamen. Das war dann streckenweise doch ziemlich verwirrend. Die Story: Die Story hat mir insbesondere deshalb gut gefallen, weil sie, wie schon zuvor erwähnt mal aus einem ganz anderen Blick geschrieben wurde. Es gibt hier nicht die klassische Geschichte „Die Guten gegen die Bösen und am Ende gewinnen natürlich die Guten“. In dieser Geschichte sind alle schlecht und man muss sich entscheiden, wessen Taten man weniger verabscheuungswürdig findet, und wem man demzufolge den „Sieg“ am Ende am ehesten gönnt. Es war ganz spannend zu beobachten, was so eine Geschichte mit einem selbst macht. Denn man hätte ja auch die Möglichkeit, einfach alle blöd zu finden und für niemanden Partei zu ergreifen. Insgesamt betrachtet muss ich aber auch sagen, dass mir die Geschichte ein wenig zu gewalttätig und übertrieben brutal war. Fazit: Das Buch hatte eine wirklich gute Länge. Keine Seite zu viel oder zu wenig. Insgesamt betrachtet muss ich aber sagen, dass für die Länge zu viele Personen mitgemischt haben, sodass es oft verwirrend wurde. Stellenweise außerdem recht brutal und übertrieben. Insgesamt aber eine spannende Geschichte, deren Ausgang nicht von Anfang an klar ist und die ich gerne weiterempfehlen möchte. Super, für alle, die mal etwas anderes wollen! Insgesamt von mir drei Punkte.

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    • 2
  • Die Marseille-Connection

    Die Marseille-Connection
    katze102

    katze102

    Eine Gang aus vier skrupellosen Verbrechern, die gemeinsam studiert haben und jeweils die von ihren verhaßten Eltern vorgesehenen Rollen und "Familienbetrieb" nicht übernehmen wollen, bauen ihre Firma auf. Dier Vier kommen aus verschiedenen Herkunftsländer und versuchen global den maximalen Profit einzufahren, gierig und skrupellos, z.B. durch den Verkauf von verstrahltem Holz aus Tschernobyl, Organexplantation bei unfreiwilligen Totalspendern, Gefahrenmüllentsorgung... Hauptspielort ist Marseille; dort geht es auch um Drogenkrieg, Prostitution, ... die einzelnen Banden, einzelne Akteure spielen ein Doppelspiel; Geheimagenten, Spezialeinheiten, Polizei, Spitzel, Politiker, höhergestellte Mitglieder der französischen Gesellschaft kreuzen ihre Wege, grenzen- und morallos, immer auf der Suche nach höherem Profit. Insgesamt fand ich den Krimi / Thriller sehr spannend und zu Beginn hatte ich schon fast den Eindruck, es handele sich um ein Fachbuch. Die Handlung des Thrillers war sehr fesselnd und ich habe es an zwei Nachmitagen durchgelesen. Allerdings haben auch mich die vielen Namen ( manche der Figuren haben drei verschiedene Namen) etwas irritiert und die Personenliste im Anhang mußte weiterhelfen. Bis zum Schluß war das Buch spannend und temporeich; wie es nun mit den "Vier Freunden" am Ende des Buches weitergeht, fand ich allerdings etwas zu schnell und platt gelöst.

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    • 2
  • Leserunde zu "Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek" von David Whitehouse

    Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek
    Klett-Cotta_Verlag

    Klett-Cotta_Verlag

    Träumt ihr auch davon, mit einem Bus voller Bücher einfach loszufahren und den Alltag hinter euch zu lassen? Dann solltet ihr euch »Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek« von David Whitehouse nicht entgehen lassen. Es ist ein ganz besonderes Buch. Habt ihr Lust, mit auf diese verrückte Reise zu kommen? Dann bewerbt euch doch für die Leserunde und mit ein wenig Glück seid ihr bald schon dabei! Infos zum Buch: David Whitehouse, der Jungstar der britischen Literatur, erzählt von einer verrückten Irrfahrt mit einem gestohlenen Bücherbus quer durch England. Ihm ist eine tragikomische Abenteuergeschichte über die unbeirrbare Suche nach dem Glück und den Zauber der Literatur gelungen. Bobby Nusku fristet seine Tage damit, Haare, Kleidungsstücke und weitere Spuren seiner verschwundenen Mutter zu sammeln und zu archivieren. Er fühlt sich im Haus seines grobschlächtigen Vaters und dessen wasserstoffblonder Freundin ziemlich einsam, besonders nachdem sein einziger Freund Sunny eines Tages wie vom Erdboden verschluckt ist. Die Freundschaft zum Nachbarsmädchen Rosa und ihrer Mutter Val, die Putzfrau in einem Bücherbus ist, gibt ihm Hoffnung und macht ihm Mut, sich gegen sein Schicksal aufzulehnen. Als alles drunter und drüber geht, machen sich Val, Rosa und Bobby gemeinsam mit dem sympathischen Outlaw Joe auf eine verrückte Reise mit Vals Bücherbus quer durch England. Im Gepäck haben sie nur das Nötigste: ihre Freundschaft und eine Menge guter Bücher.   Kurzinfo zum Autor: David Whitehouse wurde 1981 in Nuneaton, England geboren. Sein Debut »Bed« wurde 2010 mit dem »To Hell with Prizes Award« ausgezeichnet. Er lebt in London. HIER GEHT ES ZUR LESEPROBE Bewerben könnt ihr euch bis zum 23. Februar 2015. Dafür müsst ihr uns nur verraten, welches euer liebstes Tropen-Buch ist. Die Gewinner werden dann am 24. Februar bekanntgegeben.

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    • 263
  • Packend aber es fehlt der letzte Kick...

    Die Marseille-Connection
    Misteringreen

    Misteringreen

    03. August 2014 um 19:39

    Ein packend geschriebener Wirtschafts-/Mafiakrimi, der gut zu unterhalten weiß und sich sehr schnell durchlesen lässt. Allerdings ist das für mich auch der Grund, warum er mich nicht vollends begeistern konnte...ich hätte mir mehr Details sowohl zu Hintergründen als auch zu den Personen gewünscht, besonders bei einer so komplexen Thematik.

  • skrupellos

    Die Marseille-Connection
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    27. January 2014 um 09:19

    Sosim Katajew begleitet die Brigada auf eine Wolfsjagd. Der Führer dieser Gruppe ist Witali Saytsew, "Pachan" genannt. Sosim ist in der Gruppe angesehen, aber gehört nicht dazu. Er soll das Geld der Brigada waschen und ist dabei sehr erfolgreich. Im Geheimen verfolgt er seine eigenen Pläne. Er wird versetzt. Statt in die Schweiz, wie er annahm, muss er nach Marseille. Hier agiert er unter dem Namen Aleksandr Peskow und will seinen Auftrag mit seinen eigenen Interessen verbinden. Er trifft sich mit seinen Freunden, die er aus Studienzeiten in Leeds kennt. Gemeinsam wollen sie das große Geld machen, wie ist ihnen egal. So wird versuchtes Holz aus den Wäldern bei Tschernobyl gehandelt, Menschen werden für Organe ausgeschlachtet und Müll an den Küsten Afrikas verknappt. Aber Marseille ist auch das Pflaster der Drogen-Mafia. Die konkurrierenden Banden gehen nicht gerade zimperlich miteinander um. In dieser Umgebung ermittelt die hässliche und lesbische Kommissarin Bourdet mit ein paar skrupellosen Mitarbeitern. Bourdet verfolgt ihre eigenen Ziele und wendet Methoden an, die kriminell sind. Sie spielt die einzelnen Gruppen gegen einander aus. Dass sie vor Jahren bei Ermittlungen von hochgestellten Persönlichkeiten an der Nase herumgeführt wurde, kann sie nicht vergessen und sie will Rache üben. Nun sieht sie ihre Chance gekommen. Das Zusammentreffen dieser unterschiedlichen Gruppe in Marseille wird knapp und nüchtern beschrieben. Die vielen Personen und Namen machen es nicht einfach, die Geschichte zu verfolgen und erfordern Konzentration. Ein realistisches Buch, dass spannend, aber auch sehr brutal ist. Ich konnte mit keiner der Personen sympathisieren.

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  • Beeindruckendes Panorama der Unterwelt Marseilles

    Die Marseille-Connection
    Xirxe

    Xirxe

    02. January 2014 um 15:41

    An alle interessierten Leserinnen und Leser!!! Kauft dieses Buch auf keinen Fall wegen des Klappentextes und/oder des Titels. Beides hat nur WENIG mit dem Inhalt zu tun! Gleich zu Beginn habe ich mich bereits gewundert, weshalb die Kritiken zu diesem Buch doch verhältnismäßig schlecht ausgefallen sind, denn Masssimo Carlotto hat einen klaren, schnörkellosen und packenden Stil, der mich schon in seinem vorhergehenden Buch 'Banditenliebe' (gibt es da keinen Nachfolger?) begeistert hat. Und an diesem Stil hat sich auch nichts verändert. Anhand diverser Verbrecherkreise und einer Kommissarin (die sich in ihren Methoden jedoch nur sehr unwesentlich von ihren 'Kunden' unterscheidet), deren Wege sich im Laufe des Buches kreuzen, wird ein Teil der Gesellschaft Marseilles beschrieben, den wohl nur die Wenigsten von uns kennen. Die äußerst ungewöhnliche Kommissarin versucht mit ihren eigenen und selten legalen Methoden eine Gruppe von korrupten Geschäftsmännern und Politikern zu überführen und gleichzeitig die Latinogruppen in ihrem Viertel aus dem Drogengeschäft zu drängen. Dabei benutzt sie ohne Skrupel einen kleinen mexikanischen Kokainschmuggler, der sich unter ihrer Aufsicht ins Geschäft drängt, dabei aber glaubt, auf eigene Rechnung handeln zu können. Zeitgleich sind vier junge, hoch intelligente erfolgreiche Ökonomieabsolventen dabei, ihr illegal erworbenes Vermögen schnellstmöglich zu vermehren - egal auf welchem Weg. Dass einer dabei dem russischen Geheimdienst FSB als Agent dienen muss, ist momentan irrelevant - irgendwie wird man sich des FSB zu gegebener Zeit entledigen. Doch dieser hat neben der Überwachung seines Agenten noch ganz andere Ziele... Wer nun (gerade anhand des Klappentextes) eine klare durchgehende Kriminalgeschichte erwartet, wird von dieser Lektüre vermutlich nicht so begeistert sein. Denn klar und durchgehend ist sie nur hin wieder. Auch der Originaltitel weist darauf hin: Respiro corto heisst mehr oder weniger 'Kurzatmig', was sehr gut zu diesem Buch passt. Immer wieder wechselt die Erzählperspektive und man muss gerade zu Beginn etwas Konzentration aufbringen, um die Personen einigermaßen auseinanderhalten können. Dann bietet sich aber eine wirklich spannungsreiche und fesselnde Geschichte, die einen beim Lesen so richtig in die Unterwelt eintauchen lässt ;-) Aber wie schon beim letzten Buch ein kleiner Haken: Es ist einfach viel zu kurz!!! Der Stoff hätte locker auch für zwei- bis dreihundert Seiten mehr gereicht.

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  • Der Weg führt nach Marseille

    Die Marseille-Connection
    claude20

    claude20

    03. November 2013 um 14:10

    In Marseille tobt ein Territorialkrieg. Mittendrin agiert die knallharte Kommissarin Bourdet. Um ihre Ziele zu erreichen tut sie nicht nur Gutes, sondern setzt gezielt Personen für ihre Machenschaften und Zielerreichungen ein. So arbeitet sie unter anderem mit einem Mafiaboss und einen südamerikanischen Berufskiller zusammen. Schließlich wird sie auch auf die Droma-Gang aufmerksam, die ihre Macht, Einfluss und ihren Reichtum mehren wollen. Die Gang besteht aus vier Personen, die zusammen in Leeds studiert haben. Kann es den vier Ökonomen gelingen auf den kriminellen Parkett zu bestehen? Mit diesem Krimi von Massimo Carlotto habe ich mich ein bisschen schwer getan. Es gibt so viele Akteure in diesem Buch, dass es mir sehr schwer gefallen ist, die Personen zuzuordnen und den Zusammenhang zwischen den unterschiedlichen Protagonisten zu erkennen.  Nachdem ich mich in die Geschichte eingearbeitet hatte, zeigt sich schließlich ein roter Faden und die Geschichte gewinnt ein bisschen an Fahrt. Der Schreibstil des Autors ist schonungslos, brutal und stellenweise auch grausam. Hier werden kriminelle Machenschaften angesprochen und beschrieben, die mich auch etwas fassungslos und nachdenklich zurückgelassen haben.  Die Geschichte ansich ist spannend und auch interessant, aber leider gab es so viele verschiedene Brennpunkte und Handlungsstränge, die die Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit für mich stark eingeschränkt haben. Aufgrund der von mir bereits angesprochenen Kritikpunkte kann ich diesem Buch nur 6 von 10 Punkte geben. © claude

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  • Interessantes Thema aber leider ein Buch mit zu vielen Schauplätzen

    Die Marseille-Connection
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. October 2013 um 15:17

    Titel:   Die Marseille Connection   Autor:   Massimo Carlotto   ISBN:   978-3608501346   Erscheinungsdatum:   September 2013   Cover:   Kühl in schwarzweiß gehalten   Kurzbeschreibung laut Buch:   Der Thriller zur neuen, globalen Kriminalität Eine Gang aus vier brillanten Verbrechern macht Marseille unsicher. Ihre Gier nach Reichtum und Macht ist grenzenlos. Nur eine durchschaut ihr Spiel: Kommissarin Bernadette Bourdet, kurz B.?B. Massimo Carlotto beschreibt die dunkle Seite der globalen Finanzkrise: die neue Kriminalität in Nadelstreifen - ohne Moral und ohne Grenzen. In der düsteren Metropole zwischen Afrika und Europa tobt ein Territorialkrieg. Kommissarin Bourdet knallhart, hässlich und mit einer Schwäche für schöne Frauen tut nicht nur Gutes, um das Böse zu verhindern. Sie hat ihre eigene Definition von Verbrechensbekämpfung. Ein korsischer Mafiaboss alter Schule und ein Berufskiller, der sein Handwerk in den Drogenkriegen Südamerikas gelernt hat, helfen ihr dabei. Das bekommen Sosim, Sunil, Giuseppe und Inez zu spüren. Sie haben zusammen Ökonomie in Leeds studiert und kommen nach Marseille, um die Welt zu erobern. Geldwäsche, Betrug, Öko- und Wirtschaftskriminalität auf der internationalen Bühne sind ihr Geschäft.   Meine Kurzbeschreibung:   Vier Studentenfreunde möchte das große Geld machen. Sie glauben mir ihrem Wissen über die Börse, die Welt, die Kriminalität und die jeweiligen betroffenen Personen macht sie unschlagbar. Sie glauben ihre Macht ist unschlagbar, denn nur sie haben das Wissen und die Machte alle gegeneinander auszuspielen. Sie haben keine Moral und auch keine Grenzen, denn sie gehen auch über Leichen. Sie nutzen das System, das alte System der Mafia und glauben sich bald am Ziel ihrer Träume. Doch dann kommt ihnen Kommissarin Bourdet und  Garrincha in die Quere.   Protagonisten: Sosim Katajew alias Aleksandr Peskow ein junger Russe. Gutaussehend und gewieft. Ruhig und zurückhaltend gegenüber den anderen. Der Denker und Finanzstratege, Wirtschaftsexperte.   Sunil Banerjee aus Indien, Sohn einer bekannten Familie von Parsen, die in verschiedenen europäischen Ländern eine Kette indischer Restaurants besaß.  Gründer und Kopf der Dromos-Gang.   Giuseppe Cruciani, Inhaber einer Klinik, die sich auf Organhandel spezialisiert hat, illegal.   Inez Theiler, die Geliebte von Sosim und zuständig für die Finanzen der Gang. Sie arbeitet in der Schweiz bei einer Bank in einer gehobenen Position.   Fazit:   Als ich die Leseprobe gelesen hatte, dachte ich mir wow das ist mal ein interessantes Thema. Es geht um die globale Finanzkrise, Wirtschaftskriminalität und das verbunden mit einem Thriller/Krimi. Leider bin ich dann vom Buch doch sehr enttäuscht worden. Ja es geht um Wirtschaftskriminalität, aber es sind so viele Nebenschauplätze das ich total den Faden verloren habe. Es sind natürlich die einzelnen Themen wie z.B. illegaler Organhandel, Waffenschmuggel, Schwarzgeldtransaktionen, Mafia usw. vorgekommen und auch definitiv interessant, aber….. ……. Leider wurde alles so durcheinander geschrieben dass ich immer wieder zurückblättern musste um den Zusammenhang wieder zu finden. Die Spannung die ich in der Leseprobe und am Anfang gefunden hatte, ging mir leider beim weiteren lesen verloren. Auch habe ich irgendwann nicht mehr gewusst um was es nun genau geht. Um die Welt, um die vier Personen die diese Welt durcheinander bringen wollten oder um die Kommissarin die diese alle auf die Strecke bringen wollte, oder den ehemaligen Dealer Esteban Carrincha der sich die Macht im Drogenhandel in Marseille greifen will, oder um Ulita Winogrodowa (Leutnant) die endlich mehr sein wollte beim russischen Inlandsgeheimdienst. Man sieht Menschen über Menschen und Brennpunkte über Brennpunkte. Leider für mich zu viele um damit ein tolles und interessantes Leseerlebnis zu haben. Ein tolles Thema aber leider zu viel in einem Buch untergebracht und zu viele Nebenschauplätze.   Sterne:  **        von 5 Sterne

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  • Die Marseille Connection

    Die Marseille-Connection
    nataliea

    nataliea

    06. October 2013 um 17:49

    "Die Marseille-Connection" ist ein Thriller, der die neue und globale Kriminalität behandelt. Zum Inhalt ist folgendes zu sagen: Maseille wird von einer Gruppe aus vier ausgewievten Verbrechern, welche nach Macht und Reichtum streben, heim gesucht. Um dies zu erreichen, begehen sie u.a. Erpressungen und Korruption. Kommissarin Bernadette Bourdet, kurz B.B., ist ihnen aber auf der Spur. In Marseille, einer wichtigen Metropole zwischen Europa und Afrika, herrscht ein Machtkampf darüber, wem wessen Gebiet gehört. Kommissarin B.B. ist nicht nur ein guter Bulle, sondern begeht das ein oder andere Mal selbst Böses, um dieses vereiteln zu können. Problematisch war, dass die Hauptfigur, also B.B., dem Leser nicht gerade sympathisch ist. Auch der Klappentext beschreibt die homosexuelle Kommissarin als hässlich und knallhart. Auch dies sind keine sonderbar liebenswerten oder angenehmen Eigenschaften. Auch enthält dieser Thriller sehr viele verschiedene Charaktere, deren Zuordnung zum Geschehen bzw. der Überblick im Allgemeinen enorm schwierig ist. Der Schreibstil des Autors ist auch alles andere als flüssig und leicht verständlich. Die anfängliche Spannung schwindet leider gegen Ende immer mehr dahin. Dieser verwirrende Thriller ist leider weder spannend, packend noch fesselnd und die Story konnte mich somit nicht in den Bann ziehen.

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  • brutal und verworren

    Die Marseille-Connection
    mrs-lucky

    mrs-lucky

    05. October 2013 um 14:45

    Mit seinem Krimi „Die Marseille Connection“ greift der Autor ein aktuelles und brisantes Thema auf, die Eskalation des organisierten Verbrechens in Marseille, das in der Presse schon als „Hauptstadt des Verbrechens“ tituliert wurde. Hauptprotagonisten sind laut Klappentext vier junge aufstrebende Verbrecher, die die dortigen Verwicklungen nutzen wollen, um ans große Geld zu kommen. In dem Roman nehmen die Machenschaften dieser vier jedoch nur einen kleinen Teil ein. Es gibt mehrere in einander verschlungene Handlungsstränge, die die Verwicklungen der organisierten Kriminalität und des Drogenhandels in Marseille und seine Verstrickungen in die ganze Welt aufzeigen, isbesonder nach Russland, Lateinamerika und Afrika. Der Roman ist nicht einfach zu lesen. Es tauchen viele Personen auf, die nur rudimentär charakterisiert werden. Ereignisse reihen sich aneinander, zunächst ohne sichtbare Zusammenhänge, Erklärungen gibt es kaum. Besonders zu Beginn ist schwer, einen roten Faden zu finden. Mich konnte das Buch nicht begeistern. Aufgrund der vielen verwirrenden Namen und Ereignisse, sowie des Hin- und Herspringens zwischen den Schauplätzen, kommt keine richtige Spannung auf. Viele Schilderungen sind einfach nur abstossend, brutal und vulgär. Unter den Charakteren ist kein Sympathieträger, selbst die Polizisten gehen mit menschenverachtender Gewalt vor. Vermutlich ist das Absicht, der Autor musste laut seiner Biographie am eigenen Leib die Willkür der Justiz kennen lernen. Mir war der Krimi jedoch zu wirr aufgebaut, ich musste immer wieder zurück blättern, um mir in Erinnerung zu rufen, wer zu wem gehört, so dass mich die Geschichte nicht wirklich fesseln oder in ihren Bann ziehen konnte. 

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  • Zu früh gefreut

    Die Marseille-Connection
    Michelangelo

    Michelangelo

    28. September 2013 um 18:07

    Rezension: Die Marseille- Connection Inhalt lt. Klappentext: Eine Gang aus vier brillanten Verbrechern macht Marseille unsicher. Ihre Gier nach Reichtum und Macht ist grenzenlos. Nur eine durchschaut ihr Spiel: Kommissarin Bernadette Bourdet, B.B. genannt. Der Roman beginnt spannend und legt durch das Springen an die unterschiedlichen Handlungsorte, in denen uns die maßgeblichen  Personen und ihre Interaktionen vorgestellt werden auch ein hohes Tempo vor. Wir erfahren, was die Hauptpersonen nach Marseille verschlägt- denn bei keinem  der Beteiligten war diese Lokalität geplant und wie sie sich nun damit arrangieren müssen, was sehr schwer werden wird, da die etablierten Organisationen keine Neuen dulden. Wir bewegen uns in verschiedenen Handlungssträngen- der erste gehört dem  Russen Sosim und seinen Akademikerfreunden Sunil, Giuseppe und Inez  aus Leeds . Am Russen Sosim hängt der FSB, den er ebenso gerne abhängen möchte, so wie er die Organisatsia in der Heimat erledigt hat. Der zweite Strang gehört dem südamerikanischen Killer  Garrincha, der als Drogenkurier nach  Marseille flüchtete , dort von B.B. gestellt und von ihr erpresserisch für ihre Zwecke eingesetzt wird. B.B  arbeitet verdeckt und mit sehr unlauteren, kriminellen Methoden .Mit Hilfe von Pakten innerhalb  der Verbrecherszene , versucht sie ihre Ziele zu erreichen. Die anfängliche Spannung verliert sich aber verhältnismäßig schnell in relativ platten und ,durch die hohe Anzahl an interagierenden Personen, verwirrenden Handlungen, so dass ich stellenweise durch wiederholtes Nachlesen  nochmals  rekapitulieren und zuordnen mußte. Die Spannung flackert zwar im Laufe des Buches immer wieder  mal auf, kann aber nicht gehalten werden. Leicht und flüssig zu lesen dagegen waren die Stränge in denen B.B.  und Garrincha agierten, obwohl sie mir z.T. durch die Brutalität einiger Szenen und den ständigen Wiederholungen einiger Beschreibungen inhaltlich nicht sehr gefielen. Im Roman waren sehr viele Personen  aktiv, dennoch sind mir nur wenige im Gedächtnis hängen geblieben. Es war leider kein Sympathieträger dabei und ich habe auch zu keiner Romanfigur ein besonderes Verhältnis aufbauen können. Nach einem guten Anfang, konnte ich aber im weiteren Verlauf nicht so richtig in das Buch hineinfinden, da ich zu oft nachlesen mußte, um die Zusammenhänge herstellen zu können, was ich als sehr störend empfunden habe . Man bekommt allerdings einen guten Eindruck, wieviele Organisationen und Gruppen es gibt, die im Milieu ihren Reibach machen wollen und wie sie dazu interagieren oder sich bekämpfen. Die spannenden Geschäfte der Viererbande, die eigentlich m.E. den Roman bestimmen sollten habe ich irgendwie vermisst, die Gruppe kam irgendwie nicht richtig zum Zuge…. oder war das etwa vom Autor so gewollt? Schade nach der absolut spannenden Leseprobe  hat das Buch meine Erwartungen leider nicht erfüllt, deshalb leider nur 2 Sterne.

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