Massimo Carlotto , Marco Videtta Wo die Zitronen blühen

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Inhaltsangabe zu „Wo die Zitronen blühen“ von Massimo Carlotto

Im Nordosten Italiens werden die Kleinstädte von wenigen Industriellenclans dominiert. Francesco Visentin ist Spross einer wohlhabenden Anwaltsfamilie. Wenige Tage bevor er heiratet, wird seine geliebte Braut tot aufgefunden - brutal ermordet. Die Suche nach dem Mörder offenbart nach und nach die skrupellosen und mafiösen Praktiken der Geschäftswelt - Menschenhandel, Erpressung, Ökokriminalität und Mord. "Wo die Zitronen blühen" ist ein spannungsgeladenes Porträt der neuen Kriminalität in der Grauzone von Legalität und Verbrechen. Und ein Krimi, der den Mythos der italienischen Familie schonungslos zerlegt.

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  • Das Dorf der Schuldigen, in dem die Zitronen blühen...,

    Wo die Zitronen blühen
    TochterAlice

    TochterAlice

    15. June 2015 um 11:46

    Das Dorf der Schuldigen, in dem die Zitronen blühen, befindet sich in Norditalien und nichts ist dort so, wie es scheint. Korruption, Bestechung, Übervorteilung, Betrug gegen die eigene, engste Verwandtschaft und weitere, verbrecherische Aktivitäten sind dort gang und gäbe - nun kommt auch noch Mord hinzu. Im Zentrum des Romans steht Francesco, der junge, reiche, attraktive und ein wenig naive Anwalt aus bester Familie, dem alle Türen weit geöffnet sind und der sich auf seine bevorstehende Hochzeit mit der schönen Giovanna freut. Leider findet er seine Braut nach seinem Junggesellenabend tot auf - ermordet, wie sich herausstellt. Bei der Aufdeckung dieses Verbrechens bröckelt die Fassade, um letztendlich komplett zusammenzubrechen. Freunde, Nachbarn, die Familie - niemandem kann er mehr trauen, er kann nicht wissen, wer in die Fänge mafiöser Netzwerke verstrickt ist ... im Verlauf des Romans verliert Francesco seine Unschuld. Versprach die Leseprobe einen Pageturner, konnte das Buch das rasante Tempo, den Spannungsaufbau nicht ganz halten. Zu absehbar waren teilweise die Entwicklungen, zu wenig komplex die Figuren abgesehen von Francesco. Geeignet ist dieses Buch für den Urlaub, einen Sonntagnachmittag - eben zum Relaxen. Der Leser kann für ein paar Stunden in eine unterhaltsame Geschichte mit spannenden Elementen eintauchen, aber mehr auch nicht.

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  • Leserunde zu "Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek" von David Whitehouse

    Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek
    Klett-Cotta_Verlag

    Klett-Cotta_Verlag

    Träumt ihr auch davon, mit einem Bus voller Bücher einfach loszufahren und den Alltag hinter euch zu lassen? Dann solltet ihr euch »Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek« von David Whitehouse nicht entgehen lassen. Es ist ein ganz besonderes Buch. Habt ihr Lust, mit auf diese verrückte Reise zu kommen? Dann bewerbt euch doch für die Leserunde und mit ein wenig Glück seid ihr bald schon dabei! Infos zum Buch: David Whitehouse, der Jungstar der britischen Literatur, erzählt von einer verrückten Irrfahrt mit einem gestohlenen Bücherbus quer durch England. Ihm ist eine tragikomische Abenteuergeschichte über die unbeirrbare Suche nach dem Glück und den Zauber der Literatur gelungen. Bobby Nusku fristet seine Tage damit, Haare, Kleidungsstücke und weitere Spuren seiner verschwundenen Mutter zu sammeln und zu archivieren. Er fühlt sich im Haus seines grobschlächtigen Vaters und dessen wasserstoffblonder Freundin ziemlich einsam, besonders nachdem sein einziger Freund Sunny eines Tages wie vom Erdboden verschluckt ist. Die Freundschaft zum Nachbarsmädchen Rosa und ihrer Mutter Val, die Putzfrau in einem Bücherbus ist, gibt ihm Hoffnung und macht ihm Mut, sich gegen sein Schicksal aufzulehnen. Als alles drunter und drüber geht, machen sich Val, Rosa und Bobby gemeinsam mit dem sympathischen Outlaw Joe auf eine verrückte Reise mit Vals Bücherbus quer durch England. Im Gepäck haben sie nur das Nötigste: ihre Freundschaft und eine Menge guter Bücher.   Kurzinfo zum Autor: David Whitehouse wurde 1981 in Nuneaton, England geboren. Sein Debut »Bed« wurde 2010 mit dem »To Hell with Prizes Award« ausgezeichnet. Er lebt in London. HIER GEHT ES ZUR LESEPROBE Bewerben könnt ihr euch bis zum 23. Februar 2015. Dafür müsst ihr uns nur verraten, welches euer liebstes Tropen-Buch ist. Die Gewinner werden dann am 24. Februar bekanntgegeben.

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  • Rezension zu "Wo die Zitronen blühen" von Massimo Carlotto

    Wo die Zitronen blühen
    Toschi3

    Toschi3

    26. June 2011 um 13:31

    Mitten hinein in das Geschehen und damit einen Sumpf aus Liebe, Mafia und Intrigen werfen die beiden Autoren die Leser ihres Buches. Kurz und knackig, fast schon gefühllos, reißen sie durch eine traurige Geschichte, die andere Autoren in doppelt so viele Seiten verpackt hätten. Keine Schnörkel, keine unwichtigen Nebenhandlungen. Auch wenn die klassischen „Klischees“ von Mafia, Rumänien und Italien perfekt bedient werden, sind die Verstrickungen der handelnden Personen so unglaublich, dass man sie schon wieder glauben muss. Und die Realität ist wahrscheinlich noch schlimmer... Der Krimi ist flüssig geschrieben, durch die Kürze lässt sich das Buch an einem Tag lesen. Die Autoren harmonieren gut und führen den Leser mal in die eine, mal in die andere Richtung. Und auch wenn man die Lösung erahnen sollte, ist sie doch ziemlich ernüchternd. Fazit: ein aufwühlender Krimi, in dem kaum ein Leser nur den Krimi sehen kann. Es ist eine gelungene Kritik an der (italienischen) Gesellschaft.

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  • Rezension zu "Wo die Zitronen blühen" von Massimo Carlotto

    Wo die Zitronen blühen
    walli007

    walli007

    24. May 2011 um 09:20

    Eher wo der Pfeffer wächst Als Anwalt beginnt Francesco gerade Fuß zu fassen. Alles läuft prima, er will heiraten und soll in die Kanzlei seines Vaters einsteigen. Im Nordosten Italiens ist es durchaus üblich, in die Fußstapfen des Vaters zu steigen. Doch wenige Tage vor der Hochzeit wird Giovanna im Bad ertränkt. Da sie in ihrer eigenen Wohnung gefunden wird, ohne dass andere Spuren vorhanden sind, fällt der Verdacht zunächst auf Francesco. Dessen Welt zerbricht, ist nicht nur seine Braut nicht mehr am Leben, muss er auch noch damit fertig werden, dass es offensichtlich einen anderen Mann in ihrem Leben gab. Nun beginnt Francesco Nachforschungen anzustellen, zunächst um seine eigene Unschuld zu beweisen, doch dann um herauszufinden, was mit Giovanna geschehen ist. Das Buch fängt eigentlich wie ein normaler Krimi an. Doch je weiter man liest, desto mehr entwickelt es sich zu einem Sittengemälde der Gesellschaft in einem kleinen Dorf in Norditalien. Jeder kennt jeden, jeder weis etwas über den anderen, jeder gewährt kleine Gefälligkeiten, für die er dann wieder was einfordern kann, jeder ist jemandem etwas schuldig. Zumindest in der Generation der Eltern funktioniert das so. Und wer ausbricht oder eine gewisse Aufrichtigkeit an den Tag legt, der wird in der ein oder anderen Form vernichtet. Da bleibt der Generation der Kinder die Entscheidung weiter so oder etwas ändern. Für mich ging es um diesen Generationenkonflikt. Die Werte der Jungen sind doch anders. Welche Auswirkungen hat das auf das bestehende System? Wie reagieren die Alten? Die Beschreibung des Zustandes und was daraus folgt, ist dem Autoren-Team meiner Meinung nach ganz hervorragend gelungen. Ich habe das Buch mit großem Interesse gelesen und bin sehr froh, es irgendwann einmal auf meine Wunschliste genommen zu haben. Da waren der unbekannte andere Rezensent und ich uns einig: Dieses Buch ist unbedingt empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Wo die Zitronen blühen" von Massimo Carlotto

    Wo die Zitronen blühen
    dieSUSI

    dieSUSI

    01. March 2011 um 09:28

    Francesco Visentin, Sohn einer der angesehensten und mächtigsten Familien im Dorf, steht kurz vor der Hochzeit mit Giovanna, als er diese tot in der Badewanne auffindet. Nachdem er selber unter Verdacht stand und die Polizei nur schleppend weiterkommt, begibt er sich selber auf die Suche nach ihrem Mörder und wird hier von Carla, Giovannas bester Freundin unterstützt. Diese stoßen auf diverse Geheimnisse innerhalb der Familie und des Dorfes und Francesco muss sich zwischen seiner Familie und der Gerechtigkeit für Giovanna entscheiden, denn den Familien geht es nicht um die Aufklärung des Mordes, sondern lediglich um ihr Ansehen und die Firma. Nach einer wirklich spannenden Leseporbe hielt das Buch leider nicht, was diese versprach. Ich fand es unheimlich schwierig, den Überblick über die Personen zu behalten, denn neben den Hauptprotagonisten treten sehr viele, recht unwichtige Nebendarsteller auf. Ich habe von keiner Person ein genaues Bild bekommen oder das Gefühl eines tieferen Einblicks gehabt. Hinzukommt, dass ich mit keiner Person außer Francesco warm geworden bin und mich auch bei Francesco häufig fragte, ob er wirklich so naiv ist. Ein Anwalt, der so planlos auf eigene Faust ermittelt? Der ohne handfeste Beweise zur Polizei geht? Ich hatte nicht das Gefühl, dass Francesco von Beruf Anwalt ist. Genauso gut hätte er einen anderen Beruf ausüben können und das Wissen, das im Buch zum Vorschein kommt, könnte auch aus dem Fernsehen stammen. Von den Personen mal abgesehen sprach mich auch die Geschichte gar nicht an. Die Aufklärung des Mordes an Giovanna rückt in den Hintergrund und man beschäftigt sich plötzlich mit der italienischen Müllmafia, mit korrupten Angestellten und rumänischen Gangstern. Das hatte für mich leider nichts mehr mit Krimi, sondern vielmehr mit Familiendrama oder einem Roman über die Müllmafia zu tun. Es wäre ebenfalls als eine Art Aufklärungsbuch oder Erfahrungsbericht interessant. Des Weiteren fehlte mir bei dem Buch der italienische Flair. "Wo die Zitronen blühen" vermittelt Leichtigkeit, Sommer und vor allem viel Italien. Doch im Buch spürte man davon nichts. Hier herrschte eher bedrückende Düsternis, so dass ich zeitweise nicht das Gefühl hatte, dass ich mich in Italien befinde. Hier kann ich mir allerdings vorstellen, dass die Autoren dies bewußt gemacht haben, um ein anderes Bild Italiens zu zeigen. Ein kleines italienisches Dorf, das von den einflussreichen Familien und ihre Firma abhängig ist, und mit Korruption und der Mafia zu kämpfen hat. Dies ist ihnen natürlich nicht bewußt und zeigt ein verschwiegenes und korruptes Bild der Mafia, die meist in Hinterzimmerchen und hinter verschlossenen Türen arbeitet. Positiv muss erwähnt werden, dass Massimo Carlotto und Marco Videtta einen sehr schönen Schreibstil haben und die Geschichte um die Müllmafia gut recherchiert scheint. Man konnte sich wirklich ein sehr gutes Bild über die italienische Mafia und ihre Handlanger machen. Alles in allem hat es mich aber enttäuscht, denn ich rechnete mit einem spannenden Krimi. Wer sich mit diesem Thema gerne auseinandersetzt, dem kann ich das Buch wärmstens empfehlen. Allen, die sich auf einen spannenden Krimi und viel Italien freuen, kann ich es allerdings nicht empfehlen

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  • Rezension zu "Wo die Zitronen blühen" von Massimo Carlotto

    Wo die Zitronen blühen
    Quasselecke

    Quasselecke

    20. February 2011 um 12:37

    Erstmal danke an das Vorablese Team das ich dieses Buch lesen durfte. Leider ist meine Kritik zu diesem Buch nicht so gut. Lese Probe top, Buch eher flopp Eigendlich hatte ich mir von dem Buch mehr versprochen, nach der spannenden Leseprobe. Leider anscheinend zu viel. Denn die eigendliche spannende Geschichte nämlich der Mord an der baldigen Ehefrau geriet immer mehr in den Hintergrund. Zwar war die Nebengeschichte auch ganz interessant, aber ich hätte mir mehr spannung erwartet. Leider wird viel zu früh klar wer hinter dem Mord steckt, also eine richtige Spannung wird viel zu früh genommen. Dafür kommen immer wieder neue Leute ins Spiel und irgendwan blickt man leider nicht mehr durch. Keine Urlaubslektüre, kein spannender Krimi, sondern eher ein Buch über Korruption, Mafia und Müll ;-)

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  • Rezension zu "Wo die Zitronen blühen" von Massimo Carlotto

    Wo die Zitronen blühen
    Winterzauber

    Winterzauber

    06. October 2010 um 18:34

    Wo blühen sie denn ?? Francesco findet seine Braut Giovanna wenige Tage vor der Hochzeit tot in ihrem Haus in der Badewanne. Schnell stellt sich raus, dass es sich keineswegs um einen Unfall, sondern ganz klar um ein Verbrechen handelt. Die Polizei stellt sich als wenig interessiert und korrupt heraus (bis auf einen Mitarbeiter). Francescos Vater, ein angesehener Mann im Dorf und einflussreicher Anwalt, sorgt sogar dafür, dass die Spermaprobe, die bei Giovanna sichergestellt wurde, verschwindet, bzw. nicht als Beweismittel eingesetzt werden darf, obwohl Francesco unschuldig ist. Schnell wird klar, dass es den einflussreichen Leuten im Dorf gar nicht darum geht, den Mörder zu finden, sondern erstmal sich selbst und ihre Angehörigen von jedem Verdacht freizusprechen. Ein vor 16 Jahren verübtes Verbrechen und auch noch ein Giftmüll-Skandal spielen mit vielen Intrigen und Verschwörungen eine Rolle. Schnell wird klar, wer der Mörder ist. Italienisches Flair oder auch Herzlichkeit findet man in dieser Geschichte übrigens gar nicht, es könnte auch in einem anderen Land spielen. Nachdem mich die Leseprobe so neugierig gemacht hat, bin ich von diesem Buch mehr als enttäuscht. Platt und langweilig geschrieben, mangelt es an Wortwitz und interessanten Wendungen, die einen Krimi sonst so interessant machen. Man wird gar nicht in die Irre geführt und bekommt auch kam Verdächtige präsentiert, sondern eine dahinplätschernde, wenig unterhaltsame Geschichte. Auch das Motiv für den Mord bleibt schwach. Schade um die Zeit. Ich kann das Buch leider nicht weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Wo die Zitronen blühen" von Massimo Carlotto

    Wo die Zitronen blühen
    goat

    goat

    09. May 2010 um 22:58

    Ich denke, in diesem Fall wäre es besser gewesen, es hätte nur ein Autor an dem Buch geschrieben. Der ganzen Story fehlt es an Tiefgang, was wohl auch daran liegt, dass die Figuren sehr blass geblieben sind. So fehlt der Bezug zu ihnen und die Spannung baute sich nicht so auf, wie es eigentlich bei einem guten Krimi der Fall sein sollte. Dabei hat die Geschichte soviel Möglichkeiten dafür geboten. Leider wurde vieles nur kurz angerissen und wenn man dachte, jetzt wird es spannend, gingen die Autoren wieder darüber hinweg. Der Schluss ist zwar sehr überraschend, aber auch so schnell wieder abgehandelt, dass ich gedacht habe, die Autoren mussten sich beeilen, weil sie noch etwas anderes vorhaben. Schade eigentlich, denn aus der Story hätte man einiges machen können. Ich kann leider nur zwei von fünf Sternen vergeben.

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  • Rezension zu "Wo die Zitronen blühen" von Massimo Carlotto

    Wo die Zitronen blühen
    anyways

    anyways

    14. March 2010 um 12:36

    Giovanna, Verlobte von Junganwalt Francesco wird tot in ihrer Badewanne aufgefunden. Nach der Obduktion kann man zweifelsfrei von einem Mord ausgehen. Doch wer hätte dazu ein Motiv? Fakt ist, das Giovanna ihrem Bräutigam noch ein großes Geheimnis beichten wollte. Doch warum es dabei ging, kann Francesco nur raten. Nur ihrer Freundin hat sie den mysteriösen Satz“ Ich bin zur Hure des Mannes geworden, der mein Leben zerstört hat“ anvertraut. Neben der Trauer und Verzweiflung kommt jetzt auch noch Wut auf den Nebenbuhler für Francesco hinzu. Er macht sich auf die Suche nach Giovannas Mörder und gerät in einen Strudel aus Macht, Korruption, Hass und grenzenloser Gier. Carlotto und Videtta haben mich mit diesem atmosphärisch dicht geschriebenen Kriminalroman ( denn als Thriller würde ich ihn nicht bezeichnen)sehr beeindruckt Die kurze prägnante Schreibweise gefällt mir sehr gut, da sie keine überflüssigen Längen erzeugt, und so schnell auf den Punkt kommt.Kurzum, ein Buch das ich jederzeit empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Wo die Zitronen blühen" von Massimo Carlotto

    Wo die Zitronen blühen
    Julz

    Julz

    01. March 2010 um 15:34

    Ich habe viel über die italienische Mafia gelesen und war deswegen auch an diesem Buch interessiert. Nicht deswegen, weil mein Lieblingsthema die Mafia ist, sondern einfach nur alles, was italienisch ist. Ich fand dieses Werk sehr spannend und gut geschrieben. Die Spannung konnte gut aufgebaut und die Geschehenisse gut verfolgt werden. Ich würde dieses Buch auch weiter empfehlen; wenn es vielleicht auch nicht jeden interessieren würde.

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  • Rezension zu "Wo die Zitronen blühen" von Massimo Carlotto

    Wo die Zitronen blühen
    anaxtra

    anaxtra

    12. January 2010 um 18:51

    Spannend?!? 3 In einem 213 langen "Krimi" wurde die mafiösen Machenschaften der Italiener und Rumänen aufgezeigt. Das Hauptaugenmerk wurde eigentlich nicht auf den Mord gelegt sondern auf die Machenschaften der Schönen und reichen, was in einigen Punkten ein wenig Schade gewesen ist. Ebenso konnte man schon früh erkennen wer der eigentliche Mörder war, dieses hat ein wenig die Spannung genommen. Der Schluß des Buches konnte mich nicht 100 % überzeugen, den die plötzliche Lösung und das verschwinden des Mörders fanden dann doch ein sehr plötzliches Ende. Trotzdem hatte ich am Ende des Buches ein "Schade Gefühl" und hätte gern noch mehr erfahren. Auch die Einstreuung der italienischen Begriffe fand ich nicht störend sonder eher authentisch, dieses hat dem Buch ein wenig dem italienischen Charme und Flair gegeben. Der Schreibstil und die Perspektivwechsel haben das Buch auch noch mal aufgewertet, so sind mir die 200 Seiten gar nicht so lang vorgekommen. Fazit: Ein schönes Buch für Zwischendurch, was ein wenig Spannung aufbaut und den Leser es einfach macht sich mit einem guten Buch ein paar schöne Stunden zu machen.

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  • Rezension zu "Wo die Zitronen blühen" von Massimo Carlotto

    Wo die Zitronen blühen
    Nina2401

    Nina2401

    12. October 2009 um 20:27

    Ich finde den Titel sehr gut gewählt, denn ich gehe einfach mal davon aus, dass auch im Nordosten von Italien Zitronen blühen. Und in der Idylle, wo die Zitronen blühen, passieren sehr schmutzige Dinge. Das Buch beginnt mit ein paar politischen Fakten und dann geschieht auch schon der Mord an Giovanna, diesem schönen Mädchen, das Francesco, der Sohn aus einer der angesehensten Familien im Ort, ein paar Tage später heiraten wollte. Erst geht es ihm nur darum, den Mord an Giovanna aufzudecken, doch dann trifft er auf ihren Vater und ihre Freundin, mit deren Hilfe es ihm gelingt, immer mehr Einblicke in die dunklen Machenschaften der Fondazione Torrefranchi zu gewinnen. Das Buch ist in mehrere Erzählstränge unterteilt – wie immer ein Garant für spannende Unterhaltung. Francesco erzählt in der Ich-Form, der Rest wird in der 3. Person erzählt. Alle Protagonisten werden nach und nach sehr detailliert vorgestellt und zwar so schön verpackt in die Story, dass es nicht langweilig wird. Besonders gut gefallen haben mir die vielen italienischen Namen, ein schöner Kontrast zu der sehr klaren und schnörkellosen Sprache, die sehr gut zu der Story passt. Die Spannung wird bis zum Ende gehalten und ich fand es sehr positiv, dass ich endlich mal wieder ein Buch lesen konnte, das völlig ohne blutige oder eklige Szenen ausgekommen ist. Die Hauptdarsteller waren mir fast alle unsympathisch, sowohl Francesco als auch sein Vater und das tote Mädchen. Aber auch das passte in dieses Milieu, so dass es dem Lesespaß nicht gemindert hat. Ich habe das Buch bis zum Schluss genossen und kann es guten Gewissens weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Wo die Zitronen blühen" von Massimo Carlotto

    Wo die Zitronen blühen
    anne2809

    anne2809

    07. September 2009 um 21:56

    Dieses Buch hat alles, was einen guten, aktuellen Kriminalroman ausmacht: - Eine gut durchdachte Krimihandlung, bei der der Leser zwar schon recht schnell meint, auf der richtigen Spur zu sein, die aber dennoch immer wieder überraschende Wendungen hat. - Genug italienisches Flair, um sich von der Masse der Allerweltskrimis abzuheben, bei denen der Handlungsort beliebig austauschbar wäre. - Gute Einblicke in die Hintergründe einer Gesellschaft, in der leider nicht nur die Zitronen blühen, sondern auch Korruption, Erpressung, Gewalt... und das im Schoße altehrwürdiger und hochangesehener Familien. Und das alles auf nur 200 Seiten und in einer Sprache, die sehr lesenswert ist. Ich zumindest war fasziniert und habe das Buch in einem Rutsch gelesen, mein erstes, aber sicher nicht mein letztes Buch der Autoren...

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  • Rezension zu "Wo die Zitronen blühen" von Massimo Carlotto

    Wo die Zitronen blühen
    QueenEmma

    QueenEmma

    07. September 2009 um 09:11

    Ein Dorf im Nordosten Italiens. Zwei einflussreiche Familien. Die Calchi Reniers und die Visentins. Francesco ist der Sohn des sehr erfolgreichen Anwalts Visentin. Auch Francesco ist auf dem Wege zu einem guten Anwalt, allerdings verlangte sein Vater von ihm, seinen Weg erst einmal alleine zu gehen, bevor er nach der Heirat mit Giovanna in die väterliche Kanzlei mit einsteigt. Die Kindheit und Jugend von Francesco lassen ihn immer wieder spüren aus welchem Hause er stammt. Man behandelt ihn anders, man bringt ihm Respekt entgegen, es ist ihm unmöglich echte Freundschaften zu knüpfen und zu vertiefen. Alles beschränkt sich auf Bekanntschaften, das gesellschaftliche Ansehen und dessen Gepflogenheiten. Der einzige Mensch den er liebte, der seine Freundin, Gefährtin, Geliebte und zukünftige Frau war, wurde einige Tage vor der Hochzeit ermordet. Giovanna. Carla, Giovannas beste Freundin, und Francesco fangen an, verschiedenen Spuren nachzugehen, welche Verstrickungen mit der Mafia, illegale Müllentsorgungen, Verleumdung und Morde ans Licht bringen. Man bekommt verdeutlicht welche Macht die einflussreichen Familien haben, wie sie integrieren und dabei über Leichen gehen. Die Leseprobe fand ich sehr ansprechend, leider war das Buch nicht das, was ich mir erhofft oder was ich erwartet habe. Dem Buch fehlt es an Tiefe, die Intrigen und Vorkommnisse werden beschrieben, aber viel zu oberflächlich. Man liest sich durch die Zeilen, ohne mit dem Herzen dabei zu sein. Am schlimmsten fand ich den Teil, in dem der Mörder entdeckt wurde. Hatten die Autoren keine Lust mehr? Wollten sie schnell fertig werden? Mir kam es so vor. Ein Buch, was nicht so schlimm war, das ich mich bis zur letzten Seite durch kämpfen musste, aber auch ein Buch, welches man nicht gelesen haben muss.

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  • Rezension zu "Wo die Zitronen blühen" von Massimo Carlotto

    Wo die Zitronen blühen
    Cabriofahrerin

    Cabriofahrerin

    06. September 2009 um 14:17

    Wo blühen die Zitronen?? Als Italienfan habe ich mich sehr auf den Krimi von Massimo Carlotto und Marco Videtta gefreut. Den Inhalt des ersten Drittels empfand ich als atmosphärisch und inhaltlich überfüllt mit typischen Italien-Klischees: Zwei priviligierte Familien, die des Avvocato Antonio Visentin und die der Contessa Selvaggia Calchi Renier werden vorgestellt. Sie nutzen ihre Stellung aus, um für sich Gewinn und Vorteile zu erzielen. Ihre beiden Söhne lieben Giovanna Barovier. Filippo, der Sohn der Contessa, hatte eine Affäre mit Giovanna, und er liebt sie immer noch. Sie verlobt sich aber mit Francesco, Sohn des Avvocato. Am Vorabend ihrer Hochzeit mit Francesco wird sie ermordet. Im Dorf und in den Familien liegt vieles im Argen, und so läuft die Suche nach Giovannas Mörder in alle Richtungen: Kriminalität im Drogen- und Prostituiertenmilieu, ein von Giovanna aufgedeckter Giftmüllskandal (die Camorra ist mit im Geschäft), Korruption, Ausländerfeindlichkeit, Globalisierung (die Chinesen kommen, Unternehmen sollen nach Rumänien ausgelagert werden) - all dies und noch mehr packen die Autoren in ihr Buch. Wäre weniger mehr gewesen? Als völlig überraschend eine vermisste Person wieder auftaucht, bekommt der Roman Schwung, und neue Themen, die zur Aufklärung des Mordfalls dienen können, geraten ins Blickfeld. Das Autorenduo hat mit seinem Buch ein schäbiges, schmutziges Bild von Italien gezeichnet. Nirgendwo darin habe ich meine eigenen vielfach erlebten Eindrücke eines nicht ganz so hoffnungslos verkommenen Landes finden können. Insgesamt ist dieses Buch durchaus lesenswert, aber meiner Meinung nach ist es eher ein gesellschaftskritischer Roman denn ein Krimi. Jedenfalls sollten Krimi-Fans ihre Erwartungen an einen fesselnden, spannungsgeladenen Krimi nicht zu hoch stecken.

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