Massimo Gramellini Die letzte Zeile des Märchens

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Inhaltsangabe zu „Die letzte Zeile des Märchens“ von Massimo Gramellini

Tomàs ist ein Mensch wie die meisten anderen auch. Er glaubt nur wenig an sich selbst und hat sich eingerichtet in einem Leben ohne Sinn und Herz. Zynisch geworden, flieht er vor allem, was dieses schale Gleichgewicht stören könnte: vor dem Schmerz, vor der Verantwortung, vor den Frauen, vor der Liebe. Auch vor Arianna, die daran glaubt, dass jeder Mensch eine Zwillingsseele hat, und die sein Herz vom ersten Moment an seltsam berührt. Eines Abends findet er sich durch eine Verkettung von Umständen an einem rätselhaften Ort wieder, an dem sein ganzes Leben auf den Kopf gestellt wird: In den »Seelen-Thermen« begegnet er einer Reihe von geheimnisvollen Meistern, Frauen wie Männern, die ihn auf geistige Entdeckungsreise schicken. Ziel ist, sich selbst lieben zu lernen, denn nur wer sich selbst liebt, wird auch andere lieben können. Tomàs besteht alle Prüfungen, doch die schwierigste steht ihm noch bevor: Er muss seine Zwillingsseele Arianna wiedertreffen … Massimo Gramellini macht in diesem modernen Märchen Hoffnung, dass wir inmitten unserer durchrationalisierten Welt der Seele wiederbegegnen können – unserer eigenen wie jener, die uns von Beginn an zu lieben bestimmt ist.

War wohl einfach nicht mein Geschmack.

— leucoryx

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  • Rezension zu "Die letzte Zeile des Märchens" von Massimo Gramellini

    Die letzte Zeile des Märchens

    Sophia!

    03. June 2011 um 00:15

    „Deine Geschichte kann die Geschichte eines Feiglings oder die eines Helden werden. Entweder bleibst du in der tiefen Höhle deiner Ängste stecken oder du lernst, dass die Liebe Berge versetzt. Triff eine Wahl. Aber hör auf, außerhalb deiner selbst zu suchen.“ _ Der junge Tomàs erlebte bereits viele Enttäuschungen und hat daher jede Lebensfreude verloren. Alles scheint ihm sinnlos. Das Leben wirkt auf ihn wie eine trostlose Abfolge einzelner Tage. Schon lange hat er seine Träume und die Hoffnung, seine Zwillingsseele zu finden, aufgegeben. Die große Liebe gibt es wohl nur im Märchen, eine These, die sich während seines ganzes Lebens scheinbar immer wieder aufs Neue bestätigt. Nach unglücklichen Liebschaften flüchtet er sich in der Zeit seines Studiums in Alkohol und diverse Lektüren, danach in wechselnde Affären. Als er schließlich die lang erhoffte große Liebe gefunden hat, wird er erneut enttäuscht und leidet nun umso mehr. Sein Schicksal spielt ihm übel mit, als er wenig später bei einem Strandspaziergang zusammengeschlagen wird und das Bewusstsein verliert. Sieht so sein Leben aus? Ist er nur dazu auf der Welt, um unglücklich zu sein und zu leiden? _ Als Tomàs erwacht und sich bei einem magisch-übersinnlichen Wesen wiederfindet, glaubt er, gestorben zu sein und ist darüber fast schon glücklich. Doch der magische Ort entpuppt sich nicht als Jenseits, sondern vielmehr als „Seelen-Therme“, eine der vielen möglichen Existenzebenen. Es handelt sich dabei allerdings nicht um einen Ort der Erholung, sondern um einen Ort der Belehrung und neuen Erkenntnis. Auf Tomàs warten neue Bekanntschaften, Erlebnisse und so manche Prüfung, der er sich stellen muss. Er wird mit sich selbst konfrontiert und lernt neue Perspektiven kennen. Am Ende wird aus dem zynischen, selbstironischen, verbitterten Tomàs ein hoffnungsvoller Mensch, der offen ist für die Schönheit, die ihm das Leben bereit hält und die letzte Zeile seines Märchens verwirklichen will: Glücklich und zufrieden leben bis ans Ende der Tage. _ Massimo Garmellini ist es gelungen, auf einzigartige Weise ein Märchen für Erwachsene entstehen zu lassen, wie es spannender und lehrreicher nicht hätte sein können. Denn nicht nur der Protagonist des Stücks gelangt zu neuen Erkenntnissen, sondern auch jeder einzelne Leser. Dabei nimmt der Autor immer wieder Bezug zu bekannten Märchen und deutet diese auf die Welt der Erwachsenen um. So entpuppt sich besonders „Die Schöne und das Biest“ als gewinnbringende Lebenshilfe. Interessant sind die Bezüge zum (christlichen) Glauben. Demnach ist der Name eine Anspielung auf die biblische Figur des ungläubigen Thomas, der die transzendente Sphäre ebenfalls anfangs nicht wahrnehmen konnte. Zitate aus dem apokryphen Thomas-Evangelium bilden den Rahmen des Textes. _ Fazit: Ein außergewöhnliches Buch, das sich spirituellen Themen auf einzigartige Weise nähert.

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  • Rezension zu "Die letzte Zeile des Märchens" von Massimo Gramellini

    Die letzte Zeile des Märchens

    Zebrafink

    11. May 2011 um 20:34

    Ein Mann stürzt ins Wasser und wacht in den Thermen der Seele auf, um dort über das Lieben zu lernen damit er seine Zwillingsseele finden kann. Ja, nichts für mich.

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