Massimo Vacchetta

 4.4 Sterne bei 9 Bewertungen

Lebenslauf von Massimo Vacchetta

Massimo Vacchetta ist Tierarzt und lebt in der norditalienischen Provinz Cuneo. Er kümmerte sich viele Jahre lang vor allem um Rinder, bevor er sein Herz für Igel entdeckte und »La Ninna« gründete, das erste Pflegeheim für Igel in Italien. Dort kümmert er sich um die Stachelträger und ist Vorsitzender der Vereinigung »La casa dei ricci«, deren Aufgabe es ist, Igel und ihren Lebensraum zu schützen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Massimo Vacchetta

Cover des Buches Eine Handvoll Glück (ISBN:9783328102823)

Eine Handvoll Glück

 (9)
Erschienen am 10.09.2018

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Rezension zu "Eine Handvoll Glück" von Massimo Vacchetta

Absolut süß und bewegend. ♡
Ellaa_vor 10 Monaten

Inhaltsangabe: 
Als der italienische Tierarzt Massimo das winzige Igelweibchen Ninna zum ersten Mal in der Hand hält, ahnt er nicht, was diese paar Gramm Leben in ihm auslösen werden. Ihre Stacheln sind noch weich, etwas zerzaust – und Ninna hat Hunger. Massimo ist fasziniert von der Zerbrechlichkeit, aber auch von der enormen Kraft, mit der die zutrauliche wie verspielte Ninna seinen Blick auf das Leben verändert. So zeigt sie ihm, was wirklich zählt, und hilft ihm durch eine dunkle Zeit. Und doch ahnt Massimo, dass irgendwann der Augenblick naht, an dem sie Abschied nehmen müssen..

Meine Meinung: 
Ein supersüßes Buch welches perfekt für Zwischendurch geeignet ist und einen zum Nachdenken und Träumen anregt. :) 

Cover: Das Cover ist total süß und passend zum Titel und dem Inhalt gestaltet worden. ♡ 
Zu sehen ist ein kleiner Igel der auf dem Rücken liegt und von zwei Händen gehalten wird. Eine Handvoll Glück eben. :) Die Hintergrundfarbe ist in einem schönen hellblau gehalten worden. Dadurch wirkt das Cover sehr hell und freundlich. :) 
Sehr Gut gefallen hat mir auch auf jeder zweiten Seite der kleine Igel der uns begleitet, dieser ist nicht nur passend zum Buch gestaltet und sieht süß aus, sondern zeigt uns auch an, wie unser Lesefortschritt ist und wann das Buch zu Ende gelesen ist. Super originell. :) 
Ungefähr bei der Hälfte des Buches gibt es auch eine kleine Fotogalerie von kleinen, sowie außergewöhnlichen Igelchen, was das Ganze perfekt abrundet und ergänzt. :) ♡

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir ganz Gut gefallen. :) Er war jetzt nichts außergewöhnliches, sondern normaler Durchschnitt, aber sehr leicht und angenehm zu lesen und flüssig. :)
Ich bin sehr gerne in die Geschichte  abgetaucht und fande auch die einseitige Sichtweise des lieben Massimo ganz toll mitzuverfolgen.
Es handelt sich bei diesem Buch um eine wahre Geschichte- und das merkt man auch: Teilweise sehr nachdenklich, aber auch bewegend erzählt er von seinen Erlebnissen der kleinen 4-beinigen Wesen und wie diese Begegnungen ihn geprägt haben. Und das teilweise auf eine sehr poetische Art, die sehr rührt. 

Idee: Die Idee gefiel mir sehr Gut, gerade weil das Buch das Thema der Igel sensibilisiert. Denn auch diese kleinen Wesen haben einen festen Platz in der Welt und brauchen unsere Hilfe. Das Buch regt sehr zum Nachdenken an. Wann hast du das letzte Mal angehalten und nachgesehen ob der Igel am Straßenrand verletzt ist und deine Hilfe braucht? 
Dieses Buch macht einen nicht nur auf den Tierschutz und Artenschutz aufmerksam, sondern bewegt einen dazu auch etwas dafür zu tun und hinzuschauen. Und das meiner Meinung nach nicht nur was Igel betrifft: Man sollte auf alle Lebewesen acht geben. 
Besonders toll fande ich, dass Massimo zu sich selbst in dieser Geschichte findet und das letzten Endes macht was ihn glücklich stimmt und auch mal hinter die Fassade blickt. Aus dem oberflächlichen und materiellen Menschen ist ein sehr offener und rundum zufriedener Mensch geworden, der die kleinen Dinge zu schätzen weiß. :) Das nenne ich eine tolle Entwicklung. 

Kapitel: Von Kapitel zu Kapitel wurde schnell klar: Hier wird es sehr einfühlsam. Diese Geschichte geht ans Herz. :) Denn Massimo muss sich überwinden.. und seinen allerersten Igel den er aufgenommen hat loslassen.. ob er dafür bereit ist? 
Das Ende war nochmal sehr nachdenklich gestimmt- denn eigentlich sind wir im Gegensatz zum Universum auch winzig klein. Wie die Igel. Warum sollten wir diese also nicht unterstützen und beschützen? Wenn wir einen Platz in der Welt haben, denn sollten es die Tiere auch. Und das kann ich einfach nur als totaler Tierfan unterstreichen. 

Charaktere: Die Charaktere haben mir alle sehr Gut gefallen. Besonders unser Hauptcharakter Massimo brachte mich oft zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken. Er hat wirklich ein riesiges gutes Herz und das Beste: Er macht seinen großen Traum wahr: Und eröffnet ein Hilfszentrum für Igel. Ich konnte seine Hingabe total nachvollziehen und war beeindruckt von seinem Ehrgeiz aber auch seiner Liebe zu den kleinen vierbeinigen Wesen. 
Er war mir wirklich sofort sympathisch. :D Auch seine leichte Neigung zum poetischen fande ich toll. So gibt es der Geschichte die gewisse Würze, Glaubwürdigkeit und zeigt stark, wie manche Momente ihn wirklich geprägt und bewegt haben. Mich konnte Massimo definitiv überzeugen. Aber auch klein Ninna. :)

Mein Fazit: Ich gebe dem Büchlein herzliche 4,5 Sternchen. Das Buch ist ultra süß aufgemacht und mit viel Mühe gestaltet worden, allerdings fehlte mir hin und wieder doch die Ausführlichkeit. Trotzdem kann ich das Buch wärmstens weiterempfehlen. ♡

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Rezension zu "Eine Handvoll Glück" von Massimo Vacchetta

Eine ganz zauberhafte Geschichte
dermoerderistimmerdergaertnervor einem Jahr

Inhalt: Als der Tierarzt Massimo Vacchetta bei einem Kollegen ein kleines Igelbaby sieht, ist er sofort sehr gerührt von dem winzigen Wesen. Es ist nur 25 g schwer, noch fast nackt, mit Minifüßen und klitzekleinen Zehen. Massimo nimmt das Igelbaby, das er später Ninna nennt, mit nach Hause und kümmert sich aufopfernd Tag und Nacht um das kleine Tier, das ihm sehr schnell an sein Herz wächst. Doch Igel sind Wildtiere und sollten irgendwann in die Freiheit entlassen werden…

Meine Meinung: Ich wollte eigentlich nur ganz kurz in das Buch reinlesen, war aber dann sofort gefesselt und musste weiterlesen. Antonella Tomaselli erzählt die Geschichte von Massimo, Ninna und anderen hilfebedürftigen Igeln, die Massimo aufnimmt, so lebendig und interessant, dass ich die knapp 200 Seiten an einem Abend gelesen habe. 
In der Mitte des Buches findet man einige Seiten mit Fotos von Igelbabys. Sie sind zwar sehr niedlich, aber hier hätte ich mir unter den Fotos Beschreibungen gewünscht. So weiß man nicht, ob Ninna oder andere Igel, von denen in der Geschichte erzählt wird, dabei sind.
Die Autorin erzählt in der Ich-Form aus Massimos Sicht, was die Geschichte noch authentischer macht. Massimo war mir sehr sympathisch, man erfährt auch einiges aus seiner Vergangenheit und seine Liebe zu Tieren wird sehr deutlich. Ich finde toll, wie er sich für die Igel einsetzt und was er inzwischen auf die Beine gestellt hat: „La NInna“ das erste Pflegeheim für Igel in Italien.
Irritiert hat mich allerdings die Aussage, dass Zecken nachwachsen können, wenn ihr Kopf beim Entfernen im Körper verbleibt. Soweit ich weiß, ist das nicht so.

Fazit: Insgesamt ist „Eine Handvoll Glück“ eine ganz zauberhafte und berührende Geschichte. Wissenswerte und interessante Informationen über Igel fließen locker und ohne Fremdwörter in die Handlung ein. Ich möchte jetzt auch einen Igel :)

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Rezension zu "Eine Handvoll Glück" von Massimo Vacchetta

Ein Plädoyer für mehr Achtsamkeit
Kamimavor einem Jahr

„Tiere sind etwas Wunderbares. Sie sind ein Schatz, und die ganze Menschheit sollte Respekt vor ihnen haben, genau wie vor der Natur. Sonst kommen wir irgendwann an einen Punkt, an dem es nicht mehr weitergeht. Vielleicht haben wir den sogar schon erreicht.“ (S. 123, letzter Absatz)



Massimo Vacchetta wollte als Kind schon in Not geratenen Tieren helfen und doch wurde er eher zufällig Tierarzt – für Rinder. Irgendwann wollte er seinem Leben eine Wendung geben, beginnt tageweise in einer Kleintierpraxis mitzuarbeiten, aber erst das Zusammentreffen mit Ninna, einem 2 – 3 Tage alten Igelbaby, die ihm mit einem Fliegengewicht von 25 Gramm zum Aufpäppeln übergeben wurde, findet er nach und nach seine Aufgabe und Bestimmung: er möchte Igeln in Not eine Zukunft geben, kranke Tiere retten und die Menschen für das kleine Stacheltier sensibilisieren – die Pflegestation „La Ninna“ ist geboren.


Antonella Tomaselli hat von dieser Geschichte gehört und es sich zur Aufgabe gemacht, darüber zu berichten – erst in einem Artikel und dann in diesem Buch, welches in der persönlichen „Ich-Form“ und somit aus der Sicht von Massimo Vacchetta geschrieben wurde. Es gibt Rückblenden in die Vergangenheit, um den Tierarzt und sein Tun besser zu verstehen; es gibt Einblicke in sein Privatleben und er zeigt uns von seiner „Seele“ - all diese Zutaten führen zu einem Buch, in welchen Fotos von Ninna und anderen kleinen Igelbabies das i-Tüpfelchen sind und einem das Igel-Daumenkino zum Lächeln bringt.


Unterhaltsam ist das Buch geschrieben: wir dürfen den Tierarzt und Ninna in lockerer, leicht verständlicher Sprache bei ihrer ersten Autofahrt, einem Ausflug ans Meer begleiten und erleben auch, wie andere Igel in die Station einziehen und letzten Endes Ninna in einem Igel-Paradies ihre Freiheit findet. Wir erleben, wie schwer ein solcher Abschied sein kann, wie sehr man sich an seinen „ersten Schützling“ hängen kann und wie lange es dauert, bis man doch der Natur ihren Vortritt lässt. Außerdem erfahren wir einiges über den Igelschutz allgemein, bekommen Hinweise und Tipps, wie wir uns selbst verhalten sollten, wenn wir einen Igel in Not finden. Hier würde ich mir allerdings noch mehr (deutsche) Kontaktadressen wünschen – als schnelles Nachschlagekapitel vielleicht...


Eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen Mensch und Tier – eine Gradwanderung zwischen Kitsch und unterhaltsamer Geschichte, die meines Erachtens gut gelungen ist. Auf jeden Fall ist das Buch ein Plädoyer für mehr Achtsamkeit, mehr Menschlichkeit und mehr Rücksichtnahme – auf die Natur, die Tiere und uns Menschen... und somit eine absolute Empfehlung wert.

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