Mathias Aicher

 4,2 Sterne bei 32 Bewertungen
Autor von Helltal, 1988 und weiteren Büchern.
Autorenbild von Mathias Aicher (©Foto Copyright: Manuela Likos)

Lebenslauf

Mathias Aicher, geboren im tiefsten Winter 1965 in der Südwestpfalz. Abitur. Plattenverkäufer. Zivildienst. Währenddessen und danach hauptberuflich Rockmusiker. 1990 Umzug nach Berlin. Studium der Theaterwissenschaften und der Germanistik. Weiterhin hauptberuflich Rockmusiker. CD-Veröffentlichung mit seiner Band EGGMEN FIVE 1992. Danach Produzent von Musikvideos. Ab 1999 Quereinstieg ins TV-Geschäft und Neuerfindung als Drehbuchautor. Krimis für ARD und ZDF.

Sein Debütroman HELLTAL (Kriminalroman) wurde 2018 bei KNAUR veröffentlicht.

Der zweite Roman DIE OFFENBARUNG DER JOHANNA, ein Thriller, erschien Oktober 2020 bei PIPER und ist auch als Hörbuch (‚Schall & Wahn‘-Verlag) erhältlich, gelesen von Jasmin Tabatabai und Yesim Meisheit.

Der dritte Roman LOVE LIKE BLOOD, ebenfalls ein Thriller, erschien im Juli 2021 erneut bei PIPER und wird Ende 2022 als Hörbuch vom 'Early Bird Books'-Verlag veröffentlicht. Sprecher: Klaus Maria Dechant und Franziska Franz.

Der vierte Roman '1988' erschien am 25. Oktober 2022 bei 'kul-ja!-publishing' und hat u.a. die Flugtagkatastrophe von Ramstein 1988 zum Thema.

Der Autor lebt seit 2015 mit seinen Katzen Lucy und Schroeder in Baden-Württemberg.

Alle Bücher von Mathias Aicher

Cover des Buches 1988 (ISBN: 9783949260087)

1988

 (9)
Erschienen am 25.10.2022
Cover des Buches Helltal (ISBN: 9783426217122)

Helltal

 (10)
Erschienen am 01.05.2019
Cover des Buches Die Offenbarung der Johanna (ISBN: 9783492503747)

Die Offenbarung der Johanna

 (8)
Erschienen am 05.10.2020
Cover des Buches Love like Blood (ISBN: 9783492504614)

Love like Blood

 (2)
Erschienen am 29.07.2021
Cover des Buches Die Offenbarung der Johanna (ISBN: 9783837155969)

Die Offenbarung der Johanna

 (3)
Erschienen am 15.03.2021
Cover des Buches Love like Blood (ISBN: 9783837158151)

Love like Blood

 (0)
Erschienen am 22.11.2021

Neue Rezensionen zu Mathias Aicher

Cover des Buches Helltal (ISBN: 9783426217122)
Icedragons avatar

Rezension zu "Helltal" von Mathias Aicher

In Helltal gibt es dunkle Geheimnisse
Icedragonvor 10 Monaten

Wenn schon ein Buch im Buch erwähnt wird und es der Protagonistin auch gefällt, dann macht das neugierig ^^ - genau so bin ich zu "Helltal" von Mathias Aicher gekommen. Wobei sowohl ich und mein Mann an das englische Wort für Hölle gedacht haben - für manche ist Helltal das aber wahrscheinlich wirklich 😂
.
Hauptfigur Mike Madsen wird von seinem alten Kumpel Sinde gebeten einen Mordfall zu untersuchen, der in seiner alten Heimat Helltal für Aufsehen sorgt. Für noch mehr Aufsehen sorgt allerdings Madsens Auftauchen, denn der hat seiner alten Heimat vor Jahren den Rücken gekehrt und vieles vergessen - was ich auch den großen Mengen Alkohol zuschreibe, die in diesem Buch konsumiert wurden. Aber laut meinem Mann ist das auf einem Kaff wirklich so (ich behütetes Stadtkind kann da nicht mitreden). Auf jeden Fall wühlt Mike auf der Suche nach dem Mörder einiges an Dreck auf und muss sich seiner Vergangenheit stellen. Es ist ganz schön was los in Helltal - da lob ich mir die Anonymität einer Stadt ^^
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Mich hat das Buch gefesselt, was nicht nur an der spannenden Story lag, sondern auch am Schreibstil. Der ist zeitweise nichts für zartbesaitete - es wird geflucht, gebrüllt, beleidigt und gepfälzert (mit den Stellen hatte ich als Sachse so meine Probleme 😂), kommt aber absolut authentisch rüber. Mike hat so seine eigenen Methoden der Wahrheit näher zu kommen. Ich denke Freunde wären die meisten nicht für mich. Aber wie gesagt - alle sehr authentisch und alle haben sie ihre Geheimnisse (aber wer hat die nicht?).
Mich hat das Buch gefesselt. Ein spannender Mordfall, tolle Akteure und ein klasse Setting. Mit passender Musik (Tipps im Buch) kann man sich noch viel besser einfühlen.
Von mir gibts 5 von 5 ⭐.

Cover des Buches 1988 (ISBN: 9783949260087)
chiara2018s avatar

Rezension zu "1988" von Mathias Aicher

Toller Zeitreiseroman zurück in die 80er
chiara2018vor einem Jahr

„There is no if?“ Aber was wäre, wenn es dich in deine eigene Vergangenheit zurückverschlägt? 

Der Schriftsteller und Ex-Musiker Michael Bach sieht sich im Vorführraum die Verfilmung seines Romans 1988 an. Und erinnert sich an die Flugkatastrophe in Ramstein und seine große Jugendliebe Aimee, die am Flugtag dreißig Jahre zuvor ums Leben kam. Kurz danach entgeht er auf der Autobahn nur knapp einem schweren Unfall. Michael  nimmt  die Abfahrt nach Homburg- Einöd  und findet dort in der alten Scheune Mike, sein dreißig Jahre jüngeres Ich und seine alte Band SHE vor: Es hat ihn zurück ins Jahr 1988 katapultiert. Vier Monate vor der Flugkatastrophe. 

Fasziniert erlebe ich als Leser:in  wieder die 80er. Was da zum Beispiel bedeutet: Deutsche Mark, Telefonzellen, ein noch geteiltes Deutschland. Und vor allem das völlige Fehlen unseres vom Internet geprägten Lebens. 

Die alles entscheidende Frage für Michael aber ist: Kann er den Flugtag am 28.August 1988 verhindern und Aimee retten? Lässt sich die Vergangenheit verändern?

1988 ist eine spannende, humorvolle, rockige und auch sehr anrührende Zeitreise.

Voller Musik und Gefühle. Eine Liebesgeschichte oder besser gesagt ein Retroalbum mit einem Lovesong als wichtigsten Track, lässig, schnoddrig, voller unmittelbarer Emotionen und Gedanken sehr plastisch erzählt. Mit einer ganzen Menge Aha-Erlebnisse und Dejavus, die sich zwischen den Seiten und Zeilen plötzlich auftun, vor allem, wenn man die 80er Jahre und die ebenfalls im Buch erwähnten 90er musikalisch und literarisch erlebt hat. Ich sag nur The Cure - „There is no if! … Remember … there is no always forever“ … Nirvana oder aber Bücher wie Betty Blue. Yes! Da geht einem das Herz auf. 

Das Buch war für mich ein tolles Leseerlebnis, eine Zeitreise der besonderen Art, nicht kitschig, nicht verklärt, sondern sehr real und dennoch mit diesem gewissen Hauch von Magie. Der Magie der vergangenen 80er. Ich kann es daher nur wärmstens empfehlen!


Cover des Buches 1988 (ISBN: 9783949260087)
jutschas avatar

Rezension zu "1988" von Mathias Aicher

Ein MUSS für alle, die die 1980er Jahre bewusst erlebt haben und sich an die Katastrophe von Ramstein erinnern
jutschavor einem Jahr

Ich mag Zeitreisegeschichten sehr, obwohl ich sagen muss, dass sich diese hier nicht wirklich danach anfühlt. Dafür erscheint alles viel zu real. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich in den 1980er Jahren meine Sturm- und Drangzeit hatte und die Liebe meines Lebens getroffen habe, so wie auch der Protagonist. Mit dem Unterschied, dass er seine nach nur 4 Monaten verloren hat, bei der Flugkatastrophe von Ramstein. An die Katastrophe kann ich mich sehr genau erinnern, weil ich nicht sehr weit von dort weg wohne und eine befreundete Familie dort verletzt wurde. Noch heute habe ich die schlimmen Bilder im Kopf. Das war mit ein Grund, warum ich dieses Buch unbedingt lesen musste.

Protagonist Michael lebt als Schriftsteller und Ex-Musiker im Jahr 2018, als er aus einem Impuls heraus auf der Autobahn abbiegt, um zu sehen, ob es das alte Gebäude noch gibt, in dem er früher mit seiner Band geprobt hat. Es ist tatsächlich noch da, sieht genauso aus wie damals und er hört eine Band proben. Es ist ein Schock für ihn, als er erkennt, dass er sich wieder im Jahr 1988 befindet mit dem Wissen, was die nächsten 30 Jahre passieren wird. Doch es ist auch eine Chance. Ist es vielleicht möglich, seine große Liebe zu retten? Denn in 4 Monaten soll der Flugtag in Ramstein stattfinden…

Dieser Roman ist der erste, den ich von Mathias Aicher gelesen habe, aber sicher nicht mein letzter. Der Schreibstil ist einfach wundervoll. Ich konnte mich sofort in den Protagonisten hineinversetzen und habe mich augenblicklich wieder ins Jahr 1988 zurückkatapultiert gefühlt. Erinnerungen kamen hoch, Nostalgie pur. Musik spielt eine große Rolle in der Geschichte, denn der Autor war früher selbst Mitglied einer Band. Und das merkt man, denn das Musikwissen ist beträchtlich. Ständig hatte ich neue Ohrwürmer im Kopf, auch das fand ich klasse.

Das Buch war für mich in diesem Jahr definitiv eines meiner Highlights. Es hat so viele Facetten, dass ich es bestimmt in naher Zukunft noch einmal lesen werde. Ich bin sicher, dann noch einmal Neues darin zu entdecken. Die Probleme des Protagonisten, die innere Zerrissenheit, aber auch die Kraft, die er entwickelt, sind eindrucksvoll und authentisch beschrieben. Nicht vergessen möchte ich, dass  einige Szenen und Wendungen absolut unerwartet kamen, was die Geschichte sehr abwechslungsreich und dynamisch machte. Auch das ist ein absoluter Pluspunkt dieser Geschichte.

Ich kann den Roman absolut und ohne Einschränkungen weiterempfehlen. Es ist eines der besten Bücher, die ich in den letzten Monaten gelesen habe. Für mich ist diese tolle Geschichte 5 von 5 Sternen wert.

Gespräche aus der Community

Herzlich willkommen zu unserer Leserunde. Diesmal geht es mit "1988" um den neuen Roman von Mathias Aicher.

117 BeiträgeVerlosung beendet
Mathias_Aichers avatar
Letzter Beitrag von  Mathias_Aichervor einem Jahr

Ich möchte mich an dieser Stelle von Herzen bei allen Lesern bedanken!
Da es meine erste Leserunde überhaupt war, habe ich alles sehr gespannt und aufgeregt verfolgt und war begeistert von eurer Leidenschaft und eurem Interesse an meiner Geschichte!
Danke, danke danke!!!
Würd mich total freuen, den einen oder anderen bei der Leserunde zu 'Über die Flügel' Ende des Jahres wiederlesen zu dürfen :-)
Und genau so freuen würde ich mich auch über eine Rezi bei Amazon/Thalia etc.
Das ist wirklich total wichtig, um als Autor wahrgenommen zu werden.

Nochmal danke an alle für die Teilnahme und bis bald.
Vielleicht sehen wir uns ja mal auf einer meiner Lesungen.
Und wer mag, darf mir gerne bei FB eine Freundschaftsanfrage schicken.
Mit der Message, dass ihr ander Leserunde von '1988' teilgenommen habt :-)

https://www.facebook.com/mat.ze.777701

https://www.facebook.com/mathias.aicher.autor

https://mathiasaicher.de/



Zusätzliche Informationen

Mathias Aicher im Netz:

Community-Statistik

in 38 Bibliotheken

auf 2 Merkzettel

von 1 Leser*innen gefolgt

Worüber schreibt Mathias Aicher?

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