Mathias Bröckers

 4,3 Sterne bei 33 Bewertungen

Lebenslauf von Mathias Bröckers

Mathias Bröckers ist freier Journalist, der unter anderem für die taz und Telepolis schreibt. Neben Artikeln, Radiosendungen und Beiträgen für Anthologien veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Seine Werke „Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf“ (1993) und „Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9.“ (2002) und zuletzt „Wir sind die Guten – Ansichten eines Putinverstehers“ (2014) wurden internationale Bestseller.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Mythos 9/11 (ISBN: 9783864893254)

Mythos 9/11

Neu erschienen am 02.08.2021 als Taschenbuch bei Westend.
Cover des Buches 11.9. (ISBN: 9783864899089)

11.9.

Erscheint am 16.08.2021 als Taschenbuch bei Westend.
Cover des Buches Das fünfte Flugzeug (ISBN: 9783946778233)

Das fünfte Flugzeug

Neu erschienen am 19.07.2021 als Taschenbuch bei Fifty-Fifty.
Cover des Buches Die Rückkehr nach Eleusis (ISBN: 9783037884768)

Die Rückkehr nach Eleusis

Erscheint am 31.08.2021 als Taschenbuch bei Nachtschatten Verlag.

Alle Bücher von Mathias Bröckers

Cover des Buches 11.9. - zehn Jahre danach (ISBN: 9783864891953)

11.9. - zehn Jahre danach

 (10)
Erschienen am 02.05.2017
Cover des Buches Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf (ISBN: 9783037881811)

Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf

 (6)
Erschienen am 20.01.2017
Cover des Buches Die ganze Wahrheit über alles (ISBN: 9783864891946)

Die ganze Wahrheit über alles

 (3)
Erschienen am 02.05.2017
Cover des Buches JFK - Staatsstreich in Amerika (ISBN: 9783864891687)

JFK - Staatsstreich in Amerika

 (3)
Erschienen am 01.03.2017
Cover des Buches Wir sind die Guten (ISBN: 9783492308007)

Wir sind die Guten

 (2)
Erschienen am 14.01.2016
Cover des Buches Freiheit für Julian Assange! (ISBN: 9783864892769)

Freiheit für Julian Assange!

 (2)
Erschienen am 02.07.2019

Neue Rezensionen zu Mathias Bröckers

Cover des Buches Klimalügner (ISBN: 9783946778202)seschats avatar

Rezension zu "Klimalügner" von Mathias Bröckers

Wir haben es in der Hand
seschatvor 7 Monaten

Mathias Bröckers' mahnende Schrift mit dem programmatischen Titel "Klimalügner. Vom Ende des Kaputtalismus und der Zuvielisation" verschweigt in Sachen Klimawandel nichts. Hart geht der Journalist und Autor darin mit dem (Raubtier-)Kapitalismus und dessen Folgen ins Gericht. Auch die internationalen Klimaabkommen griffen nach Bröckers zu kurz. Um billige Produkte herzustellen und immer mehr Flächen nutzbar zu machen, bezahle die Erde einen harten Preis. Pflanzen- und Tierarten sterben aus. Böden werden versiegelt und Urwälder systematisch gerodet, so dass diese nicht mehr in der Lage sind, CO₂ zu binden und als natürliche Habitate zu dienen. 

Nun ist der Klimawandel kein Problem der Gegenwart, denn es gibt ihn seit der Sesshaftwerdung des Menschen. Doch die Strategien, welche die Staatsmächte heutzutage ergreifen, reichen lange nicht aus, um das natürliche Gleichgewicht wieder zu erlangen. Das Streben nach mehr Macht und Besitz lasse sich nicht so einfach ausmerzen bzw. zurückschrauben, so Bröckers. 

In seinem Büchlein führt der Journalist nicht nur stichhaltige Fakten für einen besseren Umgang mit der Natur und dem Klima an, sondern gibt den Lesern auch Wege aus der Krise an die Hand. Man könne nicht leugnen, dass wir uns auf lange Sicht mit unseren "parasitären Verhalten" gegenüber der Umwelt selbst vernichten. Obschon dieser Gedanke nicht neu ist, so ist es doch wichtig, gerade jetzt während der Corona-Pandemie über Lösungsstrategien für die steigende Erderwärmung, Treibhauseffekt etc. nachzudenken und auch zu handeln. 

Mich hat Bröckers' Rundumschlag sehr nachdenklich gestimmt. Seine mitunter scharfen Worte treffen stets den Nagel auf den Kopf und beschönigen gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Missstände keineswegs. Im Gegenteil, Bröckers will mit seiner Schrift anecken und streitbar sein, denn nur so wird man heute noch gehört. Er ist selbst kein glühender FFF-Anhänger, kann aber den Grundforderungen durchaus etwas abgewinnen. Sein hehres Ziel ist eine ausgewogene Symbiose von Mensch und Natur, ein friedliches Miteinander sozusagen. Doch von diesem Urzustand hat sich der Mensch mit seinem "Höher, schneller, weiter" immer weiter entfernt. Ökologische Landwirtschaft, weniger Massentierhaltung uvm. stellen Auswege dar, die jeder kennt, die aber zu wenig gefördert werden. 

Es bleibt abzuwarten, ob die Mächtigen der Welt bereit sein werden, für ein besseres Klima eigene Pfründe abzugeben und nachhaltiger zu agieren. Persönlich bin da skeptisch und kann nur hoffen, dass Bücher wie das vorliegende von vielen, vor allem von einflussreichen Menschen, gelesen werden. 

Doch nicht nur in Hinblick auf die Klimadiskussion habe ich durch Bröckers' Literatur dazulernen können, sondern ich fand auch seine Ausführungen am Buchanfang zur Entstehung der Corona-Pandemie sehr aufschlussreich. Hier relativiert der Autor vieles und zeigt die internationalen Verquickungen von Forschung und Wirtschaft klar und deutlich auf. Was auffällt ist, dass bei beiden Problemkreisen Kritiker gern abgestraft werden und diesen weniger Medienpräsenz zugestanden wird. 

FAZIT

Ein aufschlussreiches Büchlein, das nicht nur in der Schule zur Pflichtlektüre gehören sollte. 

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Cover des Buches Newtons Gespenst und Goethes Polaroid (ISBN: 9783864892387)Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Newtons Gespenst und Goethes Polaroid" von Mathias Bröckers

"Es ist vieles wahr, was sich nicht berechnen lässt" (J. W. v. Goethe)
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

Klappentext zu „Newtons Gespenst und Goethes Polaroid “

„Das "Fragment über die Natur" gilt als der herausragende Schlüsseltext für das Denken Goethes über die Natur. Es steht am Anfang seiner lebenslangen Erforschung von Steinen und Pflanzen, Tieren und Menschen, Licht und Farben und legt den Grundstein für die Methode der "zarten Empirie", mit der er sich als Wissenschaftler seinen Gegenständen nähert. So kam denn auch der Pionier der Farbfotografie mit Newtons "spectre" (engl. Erscheinung, Gespenst), dem von einem Prisma Farben getrennten weißen Lichtstrahl, nicht weiter, erforschte die Farbwahrnehmung mit Goethe'schen Methoden und erfand das farbige Polaroid-Sofortbild. Mathias Bröckers zeigt, dass Goethes Erkenntnisse über die Natur ihrer Zeit voraus waren und heute für die Zukunft relevanter sind als je zuvor.“ 

Der Autor untersucht auf Basis von Goethes „Fragment über die Natur“ welche Überlegungen des Dichterfürsten korrekt und bis heute bewiesen werden konnten. Johann Wolfgang von Goethe gilt ja als einer der letzten Universalgelehrten. Neben messerscharfem Verstand und Akribie zeichnen ihn lebenslange Neugierde aus.  

Dieses Buch habe ich gerne gelesen, obwohl es aufgrund seiner Sprache und philosophischer Gedanken nicht immer ganz einfach zu lesen ist.  

Beeindruckend sind die vielen Zitate und Querverweise, ich am liebsten alle hier verwendet hätte.

So begnüge ich mich Folgendem: „das was auf diesem Feld Benoît Mandelbrot mit seiner Geometrie der Fraktale aufziegen konnte, ... - hätte Goethe entzückt.“ (S.35)  

Und ja, wir begegnen vielen, die in der Wissenschaft Rang und Namen haben: von Benoît Mandelbrot, Johannes Kepler, Werner Heisenberg bis hin zu den Philosophen Fritz Jacobi und Rudolf Steiner.  

Wenn Goethe sagt: „Es ist vieles wahr, was sich nicht berechnen lässt“ (S.29), steckt viel Wahrheit dahinter. Man denke nur an die schier ewige Diskussion ob Licht Welle oder Teilchen ist.  

Passend zur Farbenpracht der Natur, ist das Cover bunt gestaltet. Manches erinnert ein wenig an Mandelbrots fraktale Geometrie. Als Geschenk ein echter Hingucker aus dem Westend-Verlag. 

Fazit: 

Ein Buch das sowohl Goethe-Fans als auch Anhängern von Heisenberg & Co. Freude machen kann. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.


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Cover des Buches Die Drogenlüge (ISBN: 9783938060513)W

Rezension zu "Die Drogenlüge" von Mathias Bröckers

Alles überprüfbar!
wschvor 3 Jahren


Gemeinhin wird unter dem Begriff 'Prohibition' das unsinnige Alkoholverbot in den USA von 1919 bis 1933 verstanden. Mit all seinen der Kriminalität extrem förderlichen Auswirkungen. Wurde da irgendetwas verhindert? Haben die Amerikaner etwa weniger 'gesoffen'. Eindeutig nein. Der Alkohol wurde eben vor den 'Augen des Gesetzes' geschützt im Verborgenen konsumiert, war entsprechend teuer, weil illegal. Die Prohibition in diesem Sinne hat die Mafia und andere kriminelle Organisationen in den USA erst den richtigen Aufschwung gebracht. 

Ebenso war es, ist es und wird es weiterhin sein, wenn bestimmte Drogen nicht ent-kriminalisiert werden. Nicht umsonst ziert ein Cannabis-Blatt den Buchdeckel.

Mathias Bröckers weist mit akribischer Genauigkeit, die an Hand des umfangreichen Literatur- und Quellenverzeichnisses jederzeit überprüft werden kann, nach, welche Auswirkungen die Kriminalisierung der Drogen auf die Gesellschaft haben. Wer davon unwahrscheinliche Profite zieht. Wie dieses staatliche Vorgehen gegen 'Drögler' der Gesellschaft weitaus mehr schadet denn ihr dienlich ist.

Der Autor zeigt auch auf, dass der auf dem Weg der Kriminalisierung geführte Krieg gegen Drogen ein völlig aussichtslos geführter Krieg ist. Denn wie M. Bröckers ebenso belegt, sind die zu erzielenden Gewinne aus dem Drogengeschäft schlichtweg gigantisch!

Nicht etwa, dass er (der Autor), für die Freigabe aller Drogen eintritt. Aber seit dem 01. Juli 2018 ist der Cannabis-Konsum für den Freizeitgebrauch im US-Bundesstaat Vermont legal. Der neunte US-Staat, der Cannabis freigibt. Weil Cannabis in den USA auf Bundesebene zwar immer noch eine illegale Droge ist. Aber den einzelnen Bundesstaaten steht es frei, vom Bundesrecht abzuweichen. Welch weise, dem Drogenhandel, der daraus resultierenden Drogenkriminalität wirksam entgegen wirkende rechtliche Möglichkeit!

Wer sich mit der Drogenproblematik nicht im medizinischen, sondern im politischen, gesellschaftlichen, kriminellen Sinne zu verstehen, beschäftigt, kommt an dem Buch nicht vorbei.

Wobei anzumerken ist, dass gar einige "seriöse" medizinische Bewertungen, Untersuchungen und Gutachten  existieren, die den unhaltbaren Forderungen aus der Politik nur das Wort reden. Deswegen steht "seriös" in Gänsebeinen.

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