Mathias Bröckers , Christian C. Walther 11.9. - zehn Jahre danach

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Inhaltsangabe zu „11.9. - zehn Jahre danach“ von Mathias Bröckers

Neunzehn Hijacker schaffen es, mit Teppichmessern vier Flugzeuge zu entführen, die Luftabwehr stundenlang am Boden zu halten und drei Wolkenkratzer zu pulverisieren. Die Kommission zur Klärung der Ereignisse legt einen Abschlussbericht vor, der in keinem Punkt einer staatsanwaltlichen Prüfung standhält und zu dem selbst die Kommissionsmitglieder Abstand nehmen. Wie kann das sein? Die Bestsellerautoren Mathias Bröckers und Christian C. Walther beweisen, dass es sich bei der offiziellen Version lediglich um eine Hypothese handelt, um eine Theorie ohne stichhaltige und eindeutige Beweise. Sie zeigen die vielen Ungereimtheiten und Widersprüche auf, unterscheiden Fakten von Fiktionen, Aufklärung von Desinformation, Ermittlungen von Vertuschungen. Und sie belegen, dass wir uns alle von der hohen Schule der Massenmanipulation und Medienmagie für dumm verkaufen lassen, wenn wir weiterhin der offiziellen Version glauben, die Al Qaida und Bin Laden für die Anschläge verantwortlich macht, statt die wahren Schuldigen zu belangen.

Ein augenöffnendes Standardwerk zum Thema 9/11. Wer das nicht liest, ist selber Schuld...

— HerrSchmidt

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  • 11.9. - 10 Jahre danch: eine Inventur

    11.9. - zehn Jahre danach

    Sokrates

    03. August 2016 um 16:37

    Mitunter schwirren die Zahlen wild durch den Kopf, die vielen arabischen Namen kann man spätestens ab der Mitte des Buches nicht mehr auseinanderhalten. Aber dennoch: was bleibt ist ein fader Beigeschmack, ein Gefühl der Leere und der eigenen Bedeutungslosigkeit. Und: Das Gefühl, viel zu wenig zu wissen von den großen Verflechtungen einiger weniger, die an globalen Strategien Interesse haben. Wir Einzelnen sind allenfalls die Endverbraucher von Öl und Co., die vonnöten sind, damit sich CIA und andere für den Nahen Osten überhaupt erst interessieren. Die akribische Zusammenschau wirrer Fakten und unbeantworteter Fragen durch die beiden Journalisten bestätigt, was bereits unmittelbar nach dem 11. September 2001 durch das Internet geisterte: hinter den Anschlägen steht nicht nur "Al Quaida", sondern vielmehr auch die USA (neben anderen). Selbst der offiziell einberufene Untersuchungsausschuss mit seinem über 1.000Seiten umfassenden Abschlussbericht konnte unzählige Fragen nicht beantworten oder wollte es nicht. So konstatieren die Autoren zum Schluss ihres spannend geschriebenen Buches, dass es nach all den vielen Ungereimtheiten eben nicht logisch erscheint, dass 19Araber im Auftrag von Osama Bin Laden in vier Flugzeugen allein anzulasten sei, in die Twin Tower und das Pentagon gestürzt zu sein und hierbei völlig ohne Mithilfe agiert zu haben. Das vielerorts investigativ ermittelte Material lässt vielmehr den Schluss zu, dassAl Quaida allein allenfalls (technisch und strategisch) in der Lage war, eine Kofferbombe oder eine Rakete zu zünden, nicht jedoch zur Koordination dieser langjährig im Voraus geplanten Aktionen. So bestritt der vermeintliche Anführer der Aktion, nierenkrank, vonAnfang an seine Beteiligung, ein nach langer Folter schließlich geständiger Chefplaner bestritt indes die Alleinplanung. Nicht zu erklären bleibt das Detailwissen, die Administration, die zwingend erforderlich war, um Anschläge diesen Ausmaßes durchzuführen. So erscheint nachweisbar, dass die Attentäter von US-Einrichtungen und dem CIA-nahen pakistanischen Geheimdienst ISI gebrieft wurden - deren Verbindungsagenten und Offiziere die US-Regierung bis heute nicht befragt hat. Ebenso auffällig ist, dass am 11. September das gesamte US-Militär gleichsam einen Übungseinsatz absolvierte, bei dem Einheiten teilweise koordiniert verlegt, Dienstvorschriften geändert wurden und Verantwortliche an entscheidenden Stellen der Befehlskette abwesend waren. Hinzu kam eine über Stundenlahmgelegte Flugabwehr, erklärbar nur entweder "durch eine Stand-Down-Order oder heillos verwirrende Übungs-Inserts auf den Schirmen der zivilen Lotsen". Zudem finden sich Zeugen, die von wirtschaftlichen Verflechtungen wissen wollen, die den Verdacht nahelegen, dass es Verquickungen zwischen US-Regierung, Geheimdienst und saudi-arabischen IT-Firmen gibt, die eventuell eine gezielte Manipulation der Flugabwehr datentechnisch durchgeführt haben. Dies würde die bis heute wirr und unklar hinterlassenen Flug-aufzeichnungen erklären. Daneben arbeiten die Autoren einmal mehr die These heraus, wonach es unwahrscheinlich ist, dass die Twin Tower allein durch die Kollision mit Flugzeugen in sich zusammengebrochen sind. Wissenschaftliche Fundierung erhält die "Verschwörungsthese" der gezielten Sprengung durch chemisch-physikalische Gutachten namhafter Professoren, die in Staub der Tower militärischen Nanosprengstoff gefunden haben. Hinzu kommen Hinweise auf eine gezielte Präparation der Hochhäuser vor den Anschlägen, abgesägten Eisenträgern in tragender Funktion und deren anschließende blitzschnelle Entsorgung. Die kurz vor den Anschlägen erfolgten Antrax-Anschläge lassen überdies Fragen aufkommen, stellten nicht die US-Behörden all ihre Ermittlungen sofort ein als der 11. September die Medien dominierte. Und schließlich die Reihe von Wistleblowern und Zeugen, die entweder nur im Verborgenen oder gar nicht für den Untersuchungsausschuss vernommen wurden. Das Fazit des offiziellen Kommissionsvorsitzenden verwundert insoweit nicht: "We were set up to fail." Das Buch stimmt etwas besorgt und ratlos, hinterlässt es doch den Gesamteindruck einer kleinen Gruppe gut vernetzter Ent-scheidungsträger, die ihre persönlichen Interessen (verkleidet als Interessen ihres Landes) rund um die Welt zu verfolgen wissen und denen hierbei kein Mittel tabu ist. In der Regel erscheinen die von den Autoren als Motive herangezogenen Sachgründe ausschließlichwirtschaftliche Interessen zu sein, insbesondere dem Interesse der Amerikaner an einer geographischen Vorherrschaft im Nahen Osten, der Ölquellen wegen. Hierbei sei wohl auch über ideologische Grenzen hinweg koaliert worden - CIA, pakistanischer Geheimdienst, Bin Laden-Familie, saudisches Königshaus. Nur nach außen hin wird rhetorisch die Position vertreten, man befände sich im "Krieg gegen den Westen" oder bekämpfe den radikalen Islam.

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  • Rezension zu "11.9. - zehn Jahre danach" von Mathias Bröckers

    11.9. - zehn Jahre danach

    halbkreis

    28. September 2012 um 11:07

    Der vielleicht spannendste Thriller, den ich in diesem Jahr gelesen habe - nur, dass dies keine Fiktion ist. Was nur noch um so gruseliger macht. Mehrmals pro Seite ist mir der Unterkiefer heruntergeklappt, ich kam aus dem Kopfschütteln überhaupt nicht mehr hinaus, und bei einigen Kapiteln hatte ich richtig Angst und die Befürchtung, nachts Alpträume zu bekommen. Denn die Frage, wie so etwas sein kann, wie so etwas überhaupt möglich ist, ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Manipulation von Menschen und Medien, Manipulation durch Menschen und Medien sind Dinge, die mir wirklich Angst machen. Das Problem ist: Wer Zweifel anbringt, und seien sie noch so deutlich und logisch, wird oft allzu schnell in die Ecke der paranoiden Verschwörungsspinner gedrängt. Erst recht, wenn sich die Zweifel auf Angaben aus höchstoffizieller Ebene beziehen. Die Autoren dieses Buchs zweifeln dennoch - und das viel, genau und absolut zu Recht. Sie präsentieren eben keine "spinnerte" Verschwörungstheorie, sondern legen den Finger in die vielen, vielen offenen (oder hier eher verschlossenen bzw. versteckten) Wunden, an denen der offizielle Abschlussbericht des 9/11-Anschlags krankt. Und davon gibt es reichlich, sie alle wurden schon zig mal besprochen und diskutiert, meist jedoch fernab der großen Öffentlichkeit. Die Autoren fassen alle diese vielen Fragen zusammen, sie nehmen den Abschlussbericht Stück für Stück auseinander und zeigen die vielen Ungereimtheiten und Vernachlässigungen auf. Das beginnt ganz am Anfang (wer steckte denn nun eigentlich hinter dem Anschlag, wie wurde er überhaupt finanziert - die Kommission scheint das nicht weiter interessiert zu haben) geht über die Ausführung bzw. nicht erfolgte Gegenwehr (wer waren denn nun überhaupt diese 19 Attentäter, warum waren die "Big Four" kaum informiert bzw. scheinbar handlungsunfähig) bis hin zu den dramatischen Folgen (wie konnten die Türme, v.a. das kaum beschädigte WTC7, überhaupt so "kontrolliert" einstürzen). Warum diese vielen Fragen überhaupt berechtigt sind, liegt im Abschlussbericht der Kommission selbst, der diese Fragen oft gar nicht, oder so wirr und unlogisch beantwortet, dass einem die Ohren schlackern ("nicht relevant" o.Ä. Ausdrücke sind auch sehr beliebt). Von Beginn an mit einem lachlaft geringem Budget ausgestattet, wurde den Mitarbeitern der Kommission so ziemlich jeder denkbare Stein in den Weg gelegt. Wichtige Zeugen wurden nicht gehört, wichtige Beweise vorenthalten, wichtige Fragen überhaupt nie gestellt. Und es ist einfach viel zu viel, was an diesem Anschlag, seiner Vorgeschichte, seiner Ausführung und seiner Verarbeitung einfach keinen Sinn ergibt. Zufall ist ja schön und gut, aber nicht in diesen Dimensionen. Es passt einfach kaum etwas zusammen. Weshalb die Autoren das Buch zu einer Art Handreichung für die öffentliche Justiz machen. Die Idee dahinter: Sollte die ganze 9/11-Thematik jemals von einem öffentlichen Gericht untersucht und verhandelt werden, sollte es jemals zu einer wirklich unabhängigen Untersuchung seitens der Justiz kommen, benennt dieses Buch sowohl die Zeugen, die vorgeladen werden müssten, das Beweismaterial, in das Einsicht zu nehmen wäre sowie die Fragen, die es zu klären gilt. Gut, klug und überzeugend gemacht. Und dabei noch unterhaltsam: Der Ton des Buches ist wunderbar zynisch. Und das passt, denn schon beim Lesen des Vorworts merkte ich, dass Zynismus wohl das einzige Mittel ist, diese "Untersuchung" und ihren Abschluss"bericht" überhaupt näher zu betrachten. Selbst wer sich nur auf 10, ach was, 5 Prozent der offenen Fragen einlässt, wird gar nicht umhin kommen, sich der Forderung "Reinvestigate 9/11" anzuschließen. P.S.: Fast vergessen, sollte aber in diesen Tagen unbedingt erwähnt werden: Natürlich ist in diesem Buch alles sauber und ordentlich mit Quellen belegt. Ich habe mir sogar jede Fußnote durchgelesen und einiges weiter recherchiert. Lest dieses Buch, Leute. Unbedingte Empfehlung.

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  • Rezension zu "11.9. - zehn Jahre danach" von Mathias Bröckers

    11.9. - zehn Jahre danach

    Traenenherz

    08. April 2012 um 23:34

    Ich habe dieses Buch, in für mich unschlagbaren drei Tagen gelesen. Es ist sehr interessant und spanned geschrieben, aber vor allem lassen die Fakten einen nachdenken. Wer sich bei eben solchen Ereignissen nicht auf die Version auf dem Präsentierteller versteift wird hier finden, was er vielleicht schon lange selbst dachte…

  • Rezension zu "11.9. - zehn Jahre danach" von Mathias Bröckers

    11.9. - zehn Jahre danach

    Dubhe

    29. March 2012 um 22:34

    Stimmt wirklich alles, was in den Medien über 9/11 berichtet wird? Eine berechtigte Frage, die in diesem Buch grundlegend durchleuchtet wird... . Zuerst war ich etwas skeptisch dem Buch gegenüber, da es ja wie eine weitere Verschwörungstheorie aussieht, aber ich glaube schon, dass dieses Buch der Wahrheit entspricht. Und ehrlich gesagt ist es auch richtig spannend, doch leider nicht immer, weswegen es nur 4 Sterne gibt. Aber absolut empfehlenswert!

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  • Rezension zu "11.9. - zehn Jahre danach" von Mathias Bröckers

    11.9. - zehn Jahre danach

    WinfriedStanzick

    19. July 2011 um 13:24

    Matthias Bröckers ist seit seinen Tagen bei der TAZ und erst recht, seit er bei der ZEIT arbeitet, bekannt als guter Journalist, auf dessen Recherchen Verlass ist. Zusammen mit seinem Kollegen Christian C. Walther hat er nun, zehn Jahre nach dem Ereignis, eine Dokumentation des Terroranschlags auf das World Trade Center in New York vorgelegt, das im Stile einer Gerichtsverhandlung das Geschehen nachzeichnet, und zeigt, wie viele Fragen und Hintergründe des damaligen Geschehens noch völlig ungeklärt sind. Sich von den vielen seit Jahren auf Markt befindlichen Verschwörungsbüchern zu 9/11 wohltuend unterscheidend, zeigt das spannende und lesenswerte Buch doch Tatsachen auf und führt Beweise an, die zum „Einsturz eines Lügengebäudes“ führen, das seit zehn Jahren nicht nur von den Amerikanern aufgebaut worden ist. Die angeblichen Ergebnisse der offiziellen Untersuchungskommission werden als reine Hypothese entlarvt. Eine Hypothese ohne stichhaltige und eindeutige Beweise, voller Ungereimtheiten, Widersprüche und Vertuschungen. Ein Meisterwerk des investigativen Journalismus, den wir in unserer Öffentlichkeit dringend brauchen, denn man kann gewiss sein, dass nicht nur bei 9/11 die Öffentlichkeit belogen und getäuscht wird.

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