Mathias Forster

 4,5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Das Gift und wir.

Lebenslauf von Mathias Forster

Mathias Forster, geboren 1973 in Aegerten bei Biel, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Kaufmann. Anschließend war er viele Jahre in internationalen Unternehmen tätig und Mitgründer und Geschäftsführer der Trigon Stiftung. Seit 2009 ist er zudem Stiftungsrat und Geschäftsführer der Asta Blumfeldt-Stiftung. Forster war Mitinitiator und Vorsitzender der Projektleitung des Bodenfruchtbarkeitsfonds. Seit 2017 ist er Stiftungsrat und Geschäftsführer der Bio-Stiftung Schweiz.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Mathias Forster

Cover des Buches Das Gift und wir (ISBN: 9783864892943)

Das Gift und wir

 (2)
Erschienen am 21.09.2020
Cover des Buches Für meinen Arzt (ISBN: 9783517012353)

Für meinen Arzt

 (0)
Erschienen am 01.12.1991

Neue Rezensionen zu Mathias Forster

Cover des Buches Das Gift und wir (ISBN: 9783864892943)Sikals avatar

Rezension zu "Das Gift und wir" von Mathias Forster

Vergiftetes Leben
Sikalvor einem Jahr

Mittlerweile wissen wir, dass das Versprechen, dass Pestizide die Welternährung gewährleisten, nicht eingehalten werden kann. Mittlerweile ist uns allen bewusst, dass synthetische Pestizide ein Problem der industrialisierten Landwirtschaft sind. Wir wissen, dass vergiftete Erde, über Nahrungsmittel wieder auf den Menschen übergehen. Dieses Buch zeigt uns das Thema von unterschiedlichen Blickwinkeln, so haben wir die Möglichkeit, uns ein eigenes Urteil zu bilden.

 

„Sie finden sich überall: im Trinkwasser, im Gemüse, im Obst, im Getreide, in der Milch, im Bier – in vielen unserer Lebensmittel. Und in uns selbst: im Gewebe, im Urin, in der Muttermilch.“

 

Die Herausgeber dieses Buches haben die Essays anerkannter Experten zusammengefasst und geben so einen aufschlussreichen Überblick über dieses wichtige Thema. Hierbei geht es nicht nur um den „Fall Glyphosat“ sondern auch um Rechtsfragen oder die Standards in verschiedenen Ländern. Neben ökologischen Gesichtspunkten finden auch ökonomische Schlussfolgerungen Einzug.

 

Besonders wichtig finde ich das Zukunftsbild. Es werden nämlich nicht nur die Fehler der Vergangenheit aufgelistet, sondern es werden etliche Alternativen aufgezeigt für einen pestizidfreien Weg.

 

Zwischen den Kapiteln findet man Verlustanzeigen für viele Vögel, die stellvertretend für bereits ausgestorbene (oder für solche, die kurz davor sind) Tiere stehen.

 

Ein wichtiges, aufschlussreiches Buch, dem ich viele Leser wünsche. Gerne vergebe ich 5 Sterne.

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Cover des Buches Das Gift und wir (ISBN: 9783864892943)Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Das Gift und wir" von Mathias Forster

Eine Welt ohne Pestizide? Geht das?
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Klappentext:

Sie finden sich überall: im Trinkwasser, im Gemüse, im Obst, im Getreide, in der Milch, im Bier – in vielen unserer Lebensmittel. Und in uns selbst: im Gewebe, im Urin, in der Muttermilch. Überall da, wo sie nicht hingehören und nicht hingelangen sollen, finden wir die giftigen Hinterlassenschaften der industrialisierten Landwirtschaft, die Rückstände der synthetischen Pestizide. Ihr weltweiter Einsatz ist zu einem gewaltigen Vernichtungsfeldzug geworden, der vielen Pflanzen und Tieren auf dem Land das Überleben unmöglich gemacht hat. Es ist höchste Zeit, das Gift von den Äckern zu verbannen und wieder mit der Natur und dem Leben zusammenzuarbeiten. Dieses Buch zeigt auf, wie die synthetischen Pestizide zur Bedrohung wurden und wie es ohne sie weiter gehen kann und muss.

  

Dreißig anerkannte Expertinnen und Experten aus aller Welt haben zu diesem aufschlussreichen Buch beigetragen. In fünf großen Kapiteln, die noch in zahlreiche Unterkapitel geteilt sind, beleuchten die Wissenschaftler den Einfluss, den die massenhaft verwendeten Pestizide auf unsere Umwelt und auf uns selbst haben.

 

  • Prolog
  • Das vergiftete Leben
  • Das Panorama
  • Das Zukunftsbild
  • Anhang

 

Die Rückstände der Chemikalien finden sich überall. In Nahrungsmitteln, in Kleidung und recht bedrohlich auch in unseren Körpern. Wie es dazu kam? Das listet der Herausgebe dieses Buchs minutiös auf. Dazwischen zeigt er unter der Überschrift „Verlustanzeige“ stellvertretend für die vielen Lebewesen, beinahe oder gänzlich ausgerottet wurden, folgende Tiere:

 

  • Der Baumweißling
  • Der Rotkopfwürger
  • Die Heideschrecke
  • Die Bachforelle
  • Die Feldlerche
  • Der Schwalbenschwanz
  • Die Felchen
  • Der Rote Apollo
  • Die Westliche Honigbiene
  • Der Rote Schneckenfalter
  • Die Turteltaube
  • Die Grauschuppige Sandbiene
  • Die Schwarze Mörtelbiene

 

Im Kapitel „Zukunftsbild“ werden auch Auswege aus dem Dilemma und der Ausstieg aus der flächendeckenden Verwendung von Pestiziden gezeigt. 

Fazit: 

Dieses Buch rüttelt auf, zeigt aber Möglichkeiten, wie es ohne Pestizide weitergehen kann und muss. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

 

 

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