Mathias Jeschke

 4,6 Sterne bei 17 Bewertungen

Lebenslauf von Mathias Jeschke

Mathias Jeschke, 1963 in Lüneburg geboren, studierte Evangelische Theologie und arbeitet heute als Verlagslektor in Stuttgart. Er hat mehrere Gedichtbände für Erwachsene veröffentlicht. Außerdem schreibt er Literatur für Kinder. Seine beiden Bilderbücher über den »Wechstabenverbuchsler« wurden besonders erfolgreich. 

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Mathias Jeschke

Cover des Buches Der Wechstabenverbuchsler (Mini-Ausgabe) (ISBN: 9783414825988)

Der Wechstabenverbuchsler (Mini-Ausgabe)

 (8)
Erschienen am 26.03.2021
Cover des Buches Mein ungezogner Opa (ISBN: 9783737356671)

Mein ungezogner Opa

 (3)
Erschienen am 29.01.2020
Cover des Buches Meine Katze Katinka (ISBN: 9783737355773)

Meine Katze Katinka

 (2)
Erschienen am 27.06.2018
Cover des Buches Flaschenpost (ISBN: 9783356012958)

Flaschenpost

 (2)
Erschienen am 02.03.2009
Cover des Buches Was meine Eltern von mir lernen können (ISBN: 9783356019957)

Was meine Eltern von mir lernen können

 (1)
Erschienen am 01.06.2015
Cover des Buches Der Wechstabenverbuchsler im Zoo (ISBN: 9783414823557)

Der Wechstabenverbuchsler im Zoo

 (1)
Erschienen am 22.11.2013
Cover des Buches Ein Stern in der Heiligen Nacht (ISBN: 9783438040435)

Ein Stern in der Heiligen Nacht

 (1)
Erschienen am 01.09.2006
Cover des Buches Peter Pumm sucht einen Freund (ISBN: 9783414820488)

Peter Pumm sucht einen Freund

 (1)
Erschienen am 01.08.2007

Neue Rezensionen zu Mathias Jeschke

Cover des Buches Flaschenpost (ISBN: 9783356012958)Buchfresserchen1s avatar

Rezension zu "Flaschenpost" von Mathias Jeschke

Eine lange und weite Reise
Buchfresserchen1vor 8 Monaten

Ein Junge träumt vom Meer. Als junger Mann heuert er auf einem Schiff an. Auf seiner letzten Fahrt  schrieb er einen Brief und steckte ihn in eine leergetrunkene Flasche. Diese warf er ins Meer. Viele Jahre später fand ein Junge, der damals als die Flaschenpost los schwamm noch gar nicht geboren war, die Flasche am Strand. Es wurde viel Aufhebens um die Flasche gemacht und kam sogar in die Zeitung. Der junge Mann, inzwischen 11 Jahre älter bekam dann Post von dem kleinen Jungen, der ihm eine Kopie seines Briefes schickte.

Eine schöne Geschichte die die Jahre überdauerte, wie die Flaschenpost.
Schon das Cover sprach mich an. Hier erfährt man schon genau um was es geht. Eine Flaschenpost die in Norwegen gefunden wurde. Das erkennt man an dem typischen roten Holzhaus am Bildrand. Im Buch erfährt man nebenbei vieles über die Seefahrt, das Morsen, da Funken, die Gezeiten und vieles mehr.
Außerdem natürlich die spannende Geschichte einer Flaschenpost die nach 11 Jahren viele hundert Kilometer nördlich von ihrem Einwurfpunkt am Strand angespült wurde.
Dank der Koordinaten konnte man ihren Weg verfolgen.
Die Bilder sind eher skizzenhaft gemalt, was mir persönlich nicht so sehr zusagt, aber ansonsten ist das Buch gelungen.

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Cover des Buches Was meine Eltern von mir lernen können (ISBN: 9783356019957)Lia48s avatar

Rezension zu "Was meine Eltern von mir lernen können" von Mathias Jeschke

Toll illustriertes Bilderbuch übers Streiten, Entschuldigen & Vertragen.
Lia48vor einem Jahr

„Um sich immer nur zu streiten, dafür ist das Leben viel zu schade!“

Streitende Eltern können einem Kind durchaus Angst machen. Wenn sie sich gegenseitig anschreien, Papa abends weg geht und Mama weinend auf dem Sofa sitzt, dann hängt schon mal der Haussegen schief.
Dabei streiten Kinder auch, verwenden Schimpfwörter, rangeln miteinander, brüllen einander an, machen Gegenstände kaputt oder strecken sich gegenseitig die Zunge heraus. So wie auch die Protagonistin in diesem Bilderbuch. Sie streitet sich fast jeden Tag mit Moritz. Meistens vertragen sie sich danach auch wieder, entschuldigen sich beieinander oder kitzeln sich so lange an den Füßen, bis der Streit vergessen ist. Wenn das mal gar nicht klappen will, so gibt es immer noch Frau Maiwald, bei der man sich Hilfe holen kann. Dann besprechen sie alle miteinander, was geschehen ist, und wie sie nun damit umgehen wollen.
Erst als die namenlose Ich-Erzählerin damit droht, zu Frau Maiwald zu ziehen, wird ihren Eltern bewusst, wie sehr ihr Kind unter der Situation leidet.
Es scheint so, als wäre die Protagonistin in dieser Hinsicht den Eltern etwas voraus, weshalb sie die Sache mit ihren streitenden Eltern selbst in die Hand nimmt. Schließlich weiß sie ganz genau, was man da tun kann, um sich wieder zu vertragen…

Streiten gehört zum Leben dazu. Jüngere Kinder streiten sich noch recht häufig, doch sie lernen dabei einiges, wie z.B. Konfliktlösung, Kompromisse finden, mit anderen teilen, sich in andere hineinzuversetzen, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, aber diese auch mal zurückstellen zu können.
In diesem Bilderbuch wird gezeigt, dass es normal ist, dass gestritten wird (egal ob bei Kindern oder Erwachsenen), dass man sich auf viele Arten aber auch wieder vertragen kann. Den Kindern werden dabei sicherlich einige der aufgezeigten Situationen aus ihrem eigenen Alltag bekannt vorkommen. Möglicherweise bekommen sie noch die ein oder andere Idee mit an die Hand, bzgl. der eigenen Bewältigung von Konflikten. Wenn man mal gar nicht weiterkommt, so darf man sich auch von einer außenstehenden Person Hilfe suchen – eine wichtige Botschaft!

Das Besondere an dem Buch sind für mich die Illustrationen. Die ab und zu schwarzen Bildhintergründe, und lange Schatten verstärken das Gefühlsleben der Protagonistin während dem Streit ihrer Eltern. Insgesamt sind in dem Bilderbuch vor allem die Emotionen sehr ausdrucksstark gezeichnet. Da werden Zungen herausgestreckt, Ohren zugehalten, Tränen vergossen, miteinander gerangelt, mit weiten Mündern gebrüllt, aber auch umarmt, entschuldigt und gemeinsam gelacht.

Die Texte sind eher kurz gehalten, die Bilder haben wenige Details, sodass man sich automatisch auf den Inhalt und die Gefühlswelten der Personen konzentriert, was dadurch umso mehr wirken kann.

Der Verlag empfiehlt das Buch ab 5 Jahren, ich persönlich würde es auch schon bei den 4-Jährigen einsetzen.

FAZIT: Ein gaaanz tolles Bilderbuch übers Streiten, Entschuldigen und wieder Vertragen. Sowohl inhaltlich, als auch optisch gefällt mir das richtig gut! Das Buch lässt sich zu Hause, aber sicherlich auch wunderbar in der Kita einsetzen. Ganze 5/5 Sterne!

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Cover des Buches Mein ungezogner Opa (ISBN: 9783737356671)H

Rezension zu "Mein ungezogner Opa" von Mathias Jeschke

Wenn Opa sich nicht benimmt, zieht Oma ihre Konsequenzen
Highlandervor 2 Jahren

Kinder können sich nicht anständig benehmen und dann wird mit ihnen geschimpft? Von wegen. Im neuen Kinderbuch von Mathias Jeschke "Mein ungezogner Opa" ist Opa derjenige, der einen Streich nach dem anderen spielt und so gar nicht weiß, was sich gehört. Die Kids sind eher um Schadensbegrenzung bemüht oder lachen sich scheckig.

Leidtragende ist Oma, die dem alten Herrn ein ums andere Mal in die Schranken weist. Mal muss er früh ins Bett, mal im Garten arbeiten. 

Mit lustigen Reimen werden Oma-und-Opa-Fans durch das Buch geführt. Mit freundlichen Zeichnungen wird unterstrichen, was man bei all dem Schabernack gern vergisst: Opa ist ja doch ein ziemlich lieber Kerl!

Klarer Minuspunkt ist für mich der Preis. Insgesamt 12 Reime zum Preis von 14,99 Euro ist doch sehr happig. Das bedeutet außerdem, das ein Drittel der Reime schon auf dem Buchumschlag zu finden ist... Dazu ist das Buch ein Standard-Kinderbuch, also ohne dicke Pappseiten oder sonstigen "Schnickschnack". Für mich kein gutes Preis-Leistungsverhältnis. 

Grundsätzlich schöne Idee, auch mal die Kinder als Zuschauer zu sehen und den Opa als "Übeltäter". Die Reime könnten auch doppelt so lang sein, dann ist auch mehr Geschichte drin. Denn 4-Jährige (Altersempfehlung "ab 4") können doch schon etwas mehr verstehen als kurze Sätze garniert mit Bildern.

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