Mathias Jeschke

 4.6 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Der Wechstabenverbuchsler, Mein ungezogner Opa und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Mathias Jeschke

Mathias Jeschke, 1963 in Lüneburg geboren, studierte Evangelische Theologie und arbeitet heute als Verlagslektor. Er hat mehrere Gedichtbände für Erwachsene veröffentlicht. Außerdem schreibt er Literatur für Kinder. Seine beiden Bilderbücher über den »Wechstabenverbuchsler« wurden besonders erfolgreich. Er lebt mit seiner Familie in Stuttgart.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Mathias Jeschke

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Cover des Buches Der Wechstabenverbuchsler (ISBN: 9783732515912)

Der Wechstabenverbuchsler

 (8)
Erschienen am 14.10.2011
Cover des Buches Mein ungezogner Opa (ISBN: 9783737356671)

Mein ungezogner Opa

 (3)
Erschienen am 29.01.2020
Cover des Buches Was meine Eltern von mir lernen können (ISBN: 9783356019957)

Was meine Eltern von mir lernen können

 (1)
Erschienen am 01.06.2015
Cover des Buches Ein Stern in der Heiligen Nacht (ISBN: 9783438040435)

Ein Stern in der Heiligen Nacht

 (1)
Erschienen am 01.09.2006
Cover des Buches Flaschenpost (ISBN: 9783356012958)

Flaschenpost

 (1)
Erschienen am 02.03.2009
Cover des Buches Der Wechstabenverbuchsler im Zoo (ISBN: 9783414823557)

Der Wechstabenverbuchsler im Zoo

 (1)
Erschienen am 22.11.2013
Cover des Buches Peter Pumm sucht einen Freund (ISBN: 9783414820488)

Peter Pumm sucht einen Freund

 (1)
Erschienen am 01.08.2007
Cover des Buches Luftstudien (ISBN: 9783739232010)

Luftstudien

 (0)
Erschienen am 01.07.2016

Neue Rezensionen zu Mathias Jeschke

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Rezension zu "Was meine Eltern von mir lernen können" von Mathias Jeschke

Toll illustriertes Bilderbuch übers Streiten, Entschuldigen & Vertragen.
Lia48vor 6 Tagen

„Um sich immer nur zu streiten, dafür ist das Leben viel zu schade!“

Streitende Eltern können einem Kind durchaus Angst machen. Wenn sie sich gegenseitig anschreien, Papa abends weg geht und Mama weinend auf dem Sofa sitzt, dann hängt schon mal der Haussegen schief.
Dabei streiten Kinder auch, verwenden Schimpfwörter, rangeln miteinander, brüllen einander an, machen Gegenstände kaputt oder strecken sich gegenseitig die Zunge heraus. So wie auch die Protagonistin in diesem Bilderbuch. Sie streitet sich fast jeden Tag mit Moritz. Meistens vertragen sie sich danach auch wieder, entschuldigen sich beieinander oder kitzeln sich so lange an den Füßen, bis der Streit vergessen ist. Wenn das mal gar nicht klappen will, so gibt es immer noch Frau Maiwald, bei der man sich Hilfe holen kann. Dann besprechen sie alle miteinander, was geschehen ist, und wie sie nun damit umgehen wollen.
Erst als die namenlose Ich-Erzählerin damit droht, zu Frau Maiwald zu ziehen, wird ihren Eltern bewusst, wie sehr ihr Kind unter der Situation leidet.
Es scheint so, als wäre die Protagonistin in dieser Hinsicht den Eltern etwas voraus, weshalb sie die Sache mit ihren streitenden Eltern selbst in die Hand nimmt. Schließlich weiß sie ganz genau, was man da tun kann, um sich wieder zu vertragen…

Streiten gehört zum Leben dazu. Jüngere Kinder streiten sich noch recht häufig, doch sie lernen dabei einiges, wie z.B. Konfliktlösung, Kompromisse finden, mit anderen teilen, sich in andere hineinzuversetzen, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, aber diese auch mal zurückstellen zu können.
In diesem Bilderbuch wird gezeigt, dass es normal ist, dass gestritten wird (egal ob bei Kindern oder Erwachsenen), dass man sich auf viele Arten aber auch wieder vertragen kann. Den Kindern werden dabei sicherlich einige der aufgezeigten Situationen aus ihrem eigenen Alltag bekannt vorkommen. Möglicherweise bekommen sie noch die ein oder andere Idee mit an die Hand, bzgl. der eigenen Bewältigung von Konflikten. Wenn man mal gar nicht weiterkommt, so darf man sich auch von einer außenstehenden Person Hilfe suchen – eine wichtige Botschaft!

Das Besondere an dem Buch sind für mich die Illustrationen. Die ab und zu schwarzen Bildhintergründe, und lange Schatten verstärken das Gefühlsleben der Protagonistin während dem Streit ihrer Eltern. Insgesamt sind in dem Bilderbuch vor allem die Emotionen sehr ausdrucksstark gezeichnet. Da werden Zungen herausgestreckt, Ohren zugehalten, Tränen vergossen, miteinander gerangelt, mit weiten Mündern gebrüllt, aber auch umarmt, entschuldigt und gemeinsam gelacht.

Die Texte sind eher kurz gehalten, die Bilder haben wenige Details, sodass man sich automatisch auf den Inhalt und die Gefühlswelten der Personen konzentriert, was dadurch umso mehr wirken kann.

Der Verlag empfiehlt das Buch ab 5 Jahren, ich persönlich würde es auch schon bei den 4-Jährigen einsetzen.

FAZIT: Ein gaaanz tolles Bilderbuch übers Streiten, Entschuldigen und wieder Vertragen. Sowohl inhaltlich, als auch optisch gefällt mir das richtig gut! Das Buch lässt sich zu Hause, aber sicherlich auch wunderbar in der Kita einsetzen. Ganze 5/5 Sterne!

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H

Rezension zu "Mein ungezogner Opa" von Mathias Jeschke

Wenn Opa sich nicht benimmt, zieht Oma ihre Konsequenzen
Highlandervor 8 Monaten

Kinder können sich nicht anständig benehmen und dann wird mit ihnen geschimpft? Von wegen. Im neuen Kinderbuch von Mathias Jeschke "Mein ungezogner Opa" ist Opa derjenige, der einen Streich nach dem anderen spielt und so gar nicht weiß, was sich gehört. Die Kids sind eher um Schadensbegrenzung bemüht oder lachen sich scheckig.

Leidtragende ist Oma, die dem alten Herrn ein ums andere Mal in die Schranken weist. Mal muss er früh ins Bett, mal im Garten arbeiten. 

Mit lustigen Reimen werden Oma-und-Opa-Fans durch das Buch geführt. Mit freundlichen Zeichnungen wird unterstrichen, was man bei all dem Schabernack gern vergisst: Opa ist ja doch ein ziemlich lieber Kerl!

Klarer Minuspunkt ist für mich der Preis. Insgesamt 12 Reime zum Preis von 14,99 Euro ist doch sehr happig. Das bedeutet außerdem, das ein Drittel der Reime schon auf dem Buchumschlag zu finden ist... Dazu ist das Buch ein Standard-Kinderbuch, also ohne dicke Pappseiten oder sonstigen "Schnickschnack". Für mich kein gutes Preis-Leistungsverhältnis. 

Grundsätzlich schöne Idee, auch mal die Kinder als Zuschauer zu sehen und den Opa als "Übeltäter". Die Reime könnten auch doppelt so lang sein, dann ist auch mehr Geschichte drin. Denn 4-Jährige (Altersempfehlung "ab 4") können doch schon etwas mehr verstehen als kurze Sätze garniert mit Bildern.

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Rezension zu "Mein ungezogner Opa" von Mathias Jeschke

Alberne Geschichte um einen Opa, der sich nicht gut benimmt
Ramgardiavor 8 Monaten

Glatze, Brille und ein Lächeln bis zu den abstehenden Ohren, so ist der Opa in diesem Bilderbuch. Das Bild und der Text der linken Seite bezieht sich auf Oma und rechts sehen wir Opas Reaktion "Oma hat den Hut verloren - Opa wackelt mit den Ohren." So beginnt das Buch. Dann kommt das Fazit "Oma macht das gar nicht froh - Opa darf nicht in den Zoo!" Im Hintergrund versuchen die Enkel der Giraffe das Hut aus dem Maul zu ziehen. Weil Opa in der Nase popelt gibt es kein Abendbrot. Dann muss Opa, weil er die Zunge herausstreckt sofort ins Bett und weil er schnarcht wir er ins Gästezimmer geschickt. Am Ende hat Oma die "Nase voll - Opa darf zu uns, das find ich toll!"

Kurze lustige Reime und fröhliche Bilder machen das Buch zu einem Vorlesespaß. Endlich werden nicht die Kinder für ihr schlechtes Benehmen bestraft, sondern der Opa.

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