Mathias Jeschke , Karsten Teich Der Wechstabenverbuchsler

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Inhaltsangabe zu „Der Wechstabenverbuchsler“ von Mathias Jeschke

Einmal Rozzamella und Matoten, bitte! Sympathische Figuren, witzig gezeichnet Kinder lieben Sprachverdreher und lustige Versprecher Für einen lebendigen und spielerischen Umgang mit Sprache Achtung, Ansteckungsgefahr! »Gaten Tug, mein Name ist Mackerbenn«, sagte Herr Beckermann. Zugegeben - es ist nicht immer leicht, Herrn Beckermann zu verstehen. Seit der nämlich eines Tages beim Einkaufen in die Drehtür eines Kaufhauses geraten ist und wieder herausgeschleudert wurde, vertauscht er die Buchstaben. Da kann es schon einmal passieren, dass wanderbure Letterschminge über die Wiemenbluse fliegen. Doch eines Tages treten Nina und ihre Mutter in Herrn Beckermanns Leben und stellen es völlig auf den Kopf. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn gemeinsam finden sie tatsächlich eine Lösung, wie sie Herrn Beckermann von seiner Wechstabenverbuchselei heilen können ... Mathias Jeschke erzählt eine unterhaltsame Geschichte über lustige Wortverdreher. Karsten Teich setzt den Text in eine herrlich schräge und witzige Bildsprache um.

Ich war begeistert von der Idee und der tollen Umsetzung durch knallbunte Bilder und einem wunderbaren Wortspiel.

— Osilla
Osilla

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  • Ein Spiel mit der Sprache und eine Geschichte über Toleranz

    Der Wechstabenverbuchsler
    Osilla

    Osilla

    21. October 2016 um 14:20

    In letzter Zeit kommen mir immer wieder Kinderbücher in die Finger, welche mein Interesse wecken. Als studierte Germanistin hat mich "Der Wechstabenverbuchsler" natürlich gleich angesprochen und ich war begeistert von der Idee und der tollen Umsetzung durch knallbunte Bilder und einem wunderbaren Wortspiel. Es geht hier nicht allein darum, wie es ist anders als andere zu sein, ein Handicap zu haben oder mal einen Fehler zu machen. Es geht auch darum, dass Menschen mit Fehlern trotzdem liebenswert sind und das eigene Leben bereichern können. Mathias Jeschke ist Verlagslektor und freier Autor, er studierte Theologie und lebt mit seiner Familie in Stuttgart. Karsten Teich illustriert seit 2001 Kinderbücher und lebt mit seiner Familie in Berlin. Gemeinsam erzählen und zeigen sie eine wunderbare und witzige Geschichte über die Wechstabenverbuchselei. Autor und Illustrator erzählen die Geschichte des Herrn Beckermann, der durch einen eigentlich komischen Unfall in einer Drehtür nun mit der Wechstabenverbuchselei geschlagen ist. Immer wenn er etwas sagen will, vertauscht er die Buchstaben und somit kommen oft unverständliche, dabei aber auch wirklich witzige Aussagen heraus. Doch zum Glück treten Nina und ihre Mutter Susi in sein Leben, stellen es auf den Kopf und findet sogar eine Möglichkeit, wie Herr Beckermann sich wieder ganz ohne Versprecher mitteilen kann. „Kacke mal du!“ Der Schreibstil eines solchen Buches ist eher schwer zu bewerten. Immerhin geht es um das Spiel mit der Sprache. Man kann weder sagen, dass es sich um einen leichten, noch um einen schweren Sprachstil handelt. Die Geschichte an sich ist einfach und verständlich geschrieben und die Bilder untermalen die Handlung optimal. Allerdings ist es natürlich ein Buch, welches dem Vorleser einige Hürden bereit stellt. Ist es nicht eigentlich so, dass unser Gehirn verdrehte Worte automatisch richtig zusammensetzt? So hat man beim Vorlesen genau darauf zu achten, dass man die Wechstabenverbuchselei auch richtig ausspricht. Das ist manchmal schwer, macht aber einfach viel Spaß und auch den kindlichen Zuhörer zieht es gleich in seinen Bann. Dabei ist es sogar gar nicht wichtig, ob das Kind gleich die richtige Redewendung hinter der Wechstabenverbuchselei erkennt. Denn es geht schließlich auch darum, dass ein Mensch mit Handicap durchaus liebenswert ist und andere Menschen glücklich machen kann. Und noch dazu kann jeder Mensch sich einmal versprechen, ohne dass das ein Grund ist, sich zu schämen. Das Spiel mit der Sprache und einige Redewendungen mögen für kleinere Kinder vielleicht noch etwas schwierig sein, doch kann man hier auch damit abhelfen, dass man es dem Kind beim Lesen erklärt. Und so oder so, die Kinder finden den Wortsalat einfach lustig und werden von den witzigen, skurrilen und großen Bildern magisch angezogen. Mit den Kindern kann man dieses Buch auf verschiedene Weise lesen, so können sie beispielsweise die richtigen Wörter und Redewendungen raten, oder aber sie versuchen selbst die verdrehten Worte nachzusprechen, was sicherlich auch eine gute Sprachübung darstellt. Auf spielerische Weise setzen sich die Kinder so mit der Sprach auseinander und lernen gleichzeitig, dass es Menschen mit Handicaps gibt, die genauso liebenswert sind, wie alle anderen. Und haben wir nicht alle irgend ein Handicap?

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  • Der Wechstabenverbuchsler

    Der Wechstabenverbuchsler
    MarTina3

    MarTina3

    Herr Beckermann ist der Freund von Ninas Mutter Susi. Manchmal haben sie Schwierigkeiten ihn zu verstehen, denn er vertauscht immer wieder die Buchstaben. Dadurch müssen sie ein bisschen herumrätseln, um herauszufinden, was Herr Beckermann sagen will. Doch dann entdecken sie zufällig, wie Herr Beckermann seine Buchstabenverwechselei kurzzeitig los wird.Meine Meinung:Ich habe diese Geschichte meinen Töchtern (2 und 4 Jahre) und meinem Neffen (6 Jahre) vorgelesen.Mir hat das Buch anfangs überhaupt nicht zugesagt. Mir waren die Illustrationen zu "modern", die Geschichte fand ich nicht gerade spannend und auch mit dem Buchstabenverdrehen wurde ich erst nicht warm. Daher war ich von der Reaktion der Kinder ziemlich überrrascht. Sie fanden das Buch nämlich von Anfang an lustig.Für die Kleine ist das Buch zwar vom Text her noch nicht unbedingt geeignet. Sie hört trotzdem gerne zu. Außerdem gefielen ihr die Bilder auf Anhieb. Sie meinte beim Durchblättern gleich: "Mama, lustig!" Die Große fand es witzig, dass der Mann so komisch redet, auch wenn sie ihn anfangs überhaupt nicht verstanden hat. Einzig mein Neffe fand bei einigen Verdrehungen gleich das richtige Wort, nachdem er das Prinzip erkannt hat.Die Geschichte muss bei uns immer wieder vorgelesen werden. Dabei hören alle ganz gespannt zu und versuchen, die richtigen Wörter zu erraten. Das gelingt meiner Großen und meinem Neffen auch immer besser und sie sind dann auch richtig stolz.Hier sieht man auch sofort den positiven Aspekt: Durch diese Wortspielereien bekommen die Kinder ein ganz neues Sprachgefühl. Das Wörterraten macht ihnen riesig Spaß. Außerdem finden sie die verdrehten Wörter richtig lustig.Daneben kann man auch ein bisschen Toleranz lernen. Herr Beckermann ist durch den Sprachfehler anders. Trotzdem akzeptieren Nina und ihre Mutter ihn so wie er ist.Fazit:Eine "modern" illustrierte Geschichte, die vor allem durch die Wortspielereien besticht. Die Kinder finden die verdrehten Wörter witzig. Außerdem fördert dies auch die Konzentration beim Zuhören, weil die Kinder selbst herausbekommen möchten, was Herr Beckermann erzählt. Im Endeffekt haben mich somit die Reaktionen der Kinder von diesem Buch überzeugt.

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    danielamariaursula

    danielamariaursula

    15. April 2016 um 08:56
  • Vermittelt die Freude an der Sprache

    Der Wechstabenverbuchsler
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    01. November 2014 um 13:31

        Das vorliegende Bilderbuch ist ganz hervorragend dafür geeignet, Kindern, die kurz vor dem Wechsel in die Schule stehen, die Freude an der Sprache zu vermitteln. Es geht um Herrn Beckermann und etliche andre Leute, die zu seinem Lebensumfeld gehören. Herr Beckermann leidet unter der seltenen Krankheit der Wechstabenverbuchselei. Allein dieses Wort hat meinen Sohn David , der im Sommer eingeschult wird, zu lauten Lachsalven gebracht und auch die Texte, die ich ihm vorlas, ließen ihn permanent in lautes Lachen ausbrechen und ihn die falsche Aussprache verbessern. In der lustig erzählten und wunderbar illustrierten Geschichte geht es darum, Herrn Beckermann von seiner seltenen Krankheit zu heilen. Ich kann das Buch allen Eltern nur zum Vorlesen für ihre Kinder empfehlen, vielleicht auch gerade denen, die glauben, ihre Kinder hätte da noch das eine oder andere Problem mit der Aussprache. Es ermutigt die Kinder, wenn sie sehen und hören, dass auch Erwachsene da manchmal durchaus ihre Probleme damit haben....  

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