Mathias Jung

 3.7 Sterne bei 24 Bewertungen

Neue Bücher

Mein Charakter - mein Schicksal
 (1)
Neu erschienen am 01.10.2018 als Hardcover bei emu-Verlags- und Vertriebsgesellschaft Ernährung-Medizin-Umwelt.

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Mathias JungDer Kleine Prinz in uns
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Der Kleine Prinz in uns
Der Kleine Prinz in uns
 (6)
Erschienen am 01.04.2010
Mathias JungTrennung als Aufbruch
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Trennung als Aufbruch
Trennung als Aufbruch
 (3)
Erschienen am 01.08.2006
Mathias JungIch liebe dich. Nur nicht grad jetzt
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Ich liebe dich. Nur nicht grad jetzt
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 (3)
Erschienen am 01.06.2012
Mathias JungDer Zauber der Wandlung
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Der Zauber der Wandlung
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 (3)
Erschienen am 01.11.2004
Mathias JungWie redest du eigentlich mit mir?
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Wie redest du eigentlich mit mir?
Wie redest du eigentlich mit mir?
 (2)
Erschienen am 20.06.2011
Mathias JungDas kalte Herz
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Das kalte Herz
Das kalte Herz
 (1)
Erschienen am 20.10.2006
Mathias JungDas sprachlose Paar
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Das sprachlose Paar
Das sprachlose Paar
 (1)
Erschienen am 01.12.2003
Mathias JungLebensFluss - Hermann Hesses "Siddhartha"
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LebensFluss - Hermann Hesses "Siddhartha"
LebensFluss - Hermann Hesses "Siddhartha"
 (1)
Erschienen am 01.12.2002

Neue Rezensionen zu Mathias Jung

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StefanieFreigerichts avatar

Rezension zu "Wie redest du eigentlich mit mir?" von Mathias Jung

(Paar-)Kommunikation - erhellend und SEHR unterhaltsam
StefanieFreigerichtvor einem Monat

Dr. phil. Mathias Jung arbeitet als Psychotherapeut und Philosoph am Dr.-Max-Otto-Bruker-Haus in Lahnstein. Das vorliegende Büchlein gehört zur Reihe „Aus der Sprechstunde“ und bezieht sich auf die Kommunikation zwischen Paaren. Ich halte es für übertragbar auf andere Lebensbereiche – wenn der Autor Beispiele aus Paartherapien zitiert hatte ich das vage Gefühl, er kenne recht viele aus meinem Umfeld, mich ausgeschlossen, natüüüürlich…

„Wir kommunizieren miteinander, aber verstehen wir uns?“ so leitet der Autor sein Werk ein, das gespickt ist mit Zitaten, von Fachbüchern bis hin zu vielleicht Unerwartetem, aber nicht weniger Passenden: vom „Man sieht nur mit dem Herzen gut“ aus „Der kleine Prinz“ bis zu den biblischen „Am Anfang war das Wort“ und der babylonischen Sprachverwirrung. 

Mit Details beginne ich hier, um zu vermitteln, wie einfach Jung seine Materie wirken lässt: Anhand des Nachrichtenquadrats von Friedemann Schulz von Thun („Miteinander reden“) erklärt der Autor zunächst, auf welchen Ebenen wir reden: 
Sachinhalt
Appell
Beziehung
Selbstoffenbarung

Franz schreit: „Jutta, es ist kein Bier im Kühlschrank“ 
Sachaussage: Bier fehlt
Appell: Jutta soll Bier holen
Beziehung: Warum kannst du mir "nicht einmal" Bier holen?
Selbstoffenbarung: Ich bin bedürftig (vermutlich, weil er sich geärgert hat, schon vorher)

Entsprechend benötige man vier dazu passende "Ohren", n ur: dummerweise hat der Mensch nur ZWEI Ohren…
Was sich daraus ergibt für verschiedene Typen von Menschen in verschiedenen Situationen führt Jung in Beispielen aus der Praxis auf, erläutert dabei therapeutische Grundschritte, Arten des Appells, der Beziehungsbotschaft oder der Reaktionsmuster auf eben solche. Und sobald er bei den Kommunikationstypen angelangt ist, lache ich nur noch: da kenne ich doch jemanden... (nein, ich sage nicht wen und auch nicht, für welche Typen). 

Fazit: ich musste mehrfach laut lachen, ich habe einiges besser einordnen können und für mich heraus gezogen, deutlicher mit offenen Appellen zu kommunizieren. Ein aggressiv-entwertender Sprecher hatte damit, dass ich auf ihn eher wie auf ein Ausstellungsstück reagierte, heute sicherlich Probleme. Insgesamt ein Volltreffer - jedoch, wichtig, KEIN Selbsthilfe-Buch.

5 Sterne

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abuelitas avatar

Rezension zu "Wie redest du eigentlich mit mir?" von Mathias Jung

Rezension zu "Wie redest du eigentlich mit mir?" von Mathias Jung
abuelitavor 9 Jahren

"Sag mir, wie du sprichst, und ich sage dir, wer du bist". Die Art zu sprechen, verrät im Wortsinn fast alles über unseren Bildungsgrad, unsere Herkunft, unsere Lebenseinstellung und Persönlichkeit.
Die Sprache ist nach Saint-Exupéry die Quelle aller Missverständnisse: Das sprachlose Paar findet überhaupt keine Worte mehr. Oder es kommuniziert bald aggressiv-abwertend, dominant, distanzierend, bald unterwürfig, bettelnd oder dramatisierend. Es ist der Ton hinter den Worten, der die Musik macht.

Sprachkultur ist lernbar. Dazu gehören Ich-Botschaften, dier Kunst des Fragens, der kontrollierte Dialoge und die Gespräche.

Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich gespannt war auf die "spannenden Erkenntnisse aus der sprachpsychologischen Forschung" und auf die praktischen Lösungswege, die der Autor in seinem
Buch aufzeigen wollte. Von letzterem ist so gut wie nichts zu finden und selbst ein Laie auf dem Gebiet der Kommunikation wird sich mehr als schwer tun mit der Umsetzung, da diese "Lösungen"sich auf einige wenige Seiten beschränken. Die "spannenden Erkenntnisse" blieben mir verborgen; es war nichts dabei, was nicht in anderen Büchern zur Kommunikation bereits ausführlicher,hilfreicher, fundierter und besser
beschrieben und erklärt wurde.

Die einzelnen Kapitel sind kurz und knapp gehalten; es bleibt alles an der Oberfläche und die vielen, vielen Beispielfälle aus der Praxis des Autors sind nicht wirklich hilfreich. Mir auf jeden Fall boten
sie nichts Neues , da ich die Bücher von Schulz von Thun , Carl Rogers, M. Lukas Moeller- um nur einige zu nennen- kenne und hier sehr viel mehr über die Psychologie der Kommunikation, über Gesprächspsychotherapie, erfahren habe.
Für jemanden, der sich ganz neu mit der Materie befasst, könnte das Buch als Anregung und Verweis auf andere Literatur sinnvoll sein - aber imgrunde ist es nur dafür viel zu teuer. ...

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siebenundsiebzigs avatar

Rezension zu "Das kalte Herz" von Mathias Jung

Rezension zu "Das kalte Herz" von Mathias Jung
siebenundsiebzigvor 9 Jahren

Der begnadete Dichter Wilhelm Hauff (1802-1827) wurde leider nur knapp fünfundzwanzig Jahre alt. Seine Kunstmärchen haben es aber "in sich", wie man so schön sagt. Besonders das "Kalte Herz". Es spricht viele Eigenschaften, die tief in uns verankert sind, an. Einige davon hat der Dichter, in diesem Märchen, in verschiedene Gestalten interpretiert.
In diesem Büchlein von Mathias Jung findet der Leser eine tiefenpsychologische Auslegung des Märchens. Gerade in einer Zeit des abnehmenden Wohlstand und der globalen Wirtschaftskrise dürfte das für manchen Leser (Leserin) von bedeutender Interesse sein.
Die Gestalten und Situationen in dieser Erzählung passen, bei näherer Betrachtung, gut auch in unsere Zeit. Ja, eigentlich sind sie zeitlos, (müssen es auch sein), sonst wärs kein Märchen! Wenn es da um die "Krise, das Geld,die Sucht, die Wünsche und die Entfremdung" geht. Der Autor, selbst Psychotherapeut und Philosoph, versteht es in einer einfachen, aber tief wirkenden, Sprache in das innerste des Leser einzudringen. Wenn er die Gestalten des Peter Munk, des Glasmännchens und des Holländer Michels beschreibt, findet man oft darinnen eigene Charaktereigenschaften.
Nur ein erfülltes Leben in sozialer Anteilnahme und Zufriedenheit kann man "glücklich" nennen. Ohne Neid, Begehrlichkeit, Hass sowie aller abstoßender und grausamen Triebe, die in jedem von uns keimen.
Lassen wir uns von dem Schluss des Märchens leiten der da lautet, "Es ist besser zufrieden zu sein mit wenigem, als Gold und Güter haben und ein Kaltes Herz".
Ich kann nur jedem, der sich tiefer mit diesem Märchen und überhaupt mit Wilhelm Hauff beschäftigt, dieses Büchlein von M.Jung wärmstens empfehlen.

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