Mathias Jung Das kalte Herz

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Inhaltsangabe zu „Das kalte Herz“ von Mathias Jung

"Warum soll denn ein Herz warm sein?", fragt der Holländer den armen Schwarzwälder Köhler Michel. Er setzt ihm ein steinernes Herz ein und macht ihn zum reichen, aber unglücklichen Mann. Wilhelm Hauff (1802-1827) schrieb mit seinem Kunstmärchen "Das kalte Herz" ein psychologisches und soziales Meisterwerk der deutschen Literatur. Wie wir Männer unsere Seelen verpanzern und in der Ellenbogengesellschaft des Globalismus unser Herz verkaufen, aber auch, wie wir Liebe, Mitleid und Lebensfreude wiederfinden können, das enthüllt dieses klassische Männermärchen. Der Autor nimmt den Leser mit auf den fesselnden Weg der Deutung: die Selbsterlösung zur neuen Männlichkeit.

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  • Rezension zu "Das kalte Herz" von Mathias Jung

    Das kalte Herz
    siebenundsiebzig

    siebenundsiebzig

    23. January 2010 um 11:45

    Der begnadete Dichter Wilhelm Hauff (1802-1827) wurde leider nur knapp fünfundzwanzig Jahre alt. Seine Kunstmärchen haben es aber "in sich", wie man so schön sagt. Besonders das "Kalte Herz". Es spricht viele Eigenschaften, die tief in uns verankert sind, an. Einige davon hat der Dichter, in diesem Märchen, in verschiedene Gestalten interpretiert. In diesem Büchlein von Mathias Jung findet der Leser eine tiefenpsychologische Auslegung des Märchens. Gerade in einer Zeit des abnehmenden Wohlstand und der globalen Wirtschaftskrise dürfte das für manchen Leser (Leserin) von bedeutender Interesse sein. Die Gestalten und Situationen in dieser Erzählung passen, bei näherer Betrachtung, gut auch in unsere Zeit. Ja, eigentlich sind sie zeitlos, (müssen es auch sein), sonst wärs kein Märchen! Wenn es da um die "Krise, das Geld,die Sucht, die Wünsche und die Entfremdung" geht. Der Autor, selbst Psychotherapeut und Philosoph, versteht es in einer einfachen, aber tief wirkenden, Sprache in das innerste des Leser einzudringen. Wenn er die Gestalten des Peter Munk, des Glasmännchens und des Holländer Michels beschreibt, findet man oft darinnen eigene Charaktereigenschaften. Nur ein erfülltes Leben in sozialer Anteilnahme und Zufriedenheit kann man "glücklich" nennen. Ohne Neid, Begehrlichkeit, Hass sowie aller abstoßender und grausamen Triebe, die in jedem von uns keimen. Lassen wir uns von dem Schluss des Märchens leiten der da lautet, "Es ist besser zufrieden zu sein mit wenigem, als Gold und Güter haben und ein Kaltes Herz". Ich kann nur jedem, der sich tiefer mit diesem Märchen und überhaupt mit Wilhelm Hauff beschäftigt, dieses Büchlein von M.Jung wärmstens empfehlen.

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