Mathias Malzieu Ich liebe das Leben viel zu sehr

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Inhaltsangabe zu „Ich liebe das Leben viel zu sehr“ von Mathias Malzieu

Mathias Malzieu, Rockmusiker und Romanautor, erzählt von dem Jahr, in dem er beinahe an einer lebensbedrohlichen Krankheit gestorben wäre. Nach einem Schwächeanfall wurde bei ihm eine seltene Autoimmunkrankheit festgestellt, die sein Knochenmark beeinträchtigt, sodass er nur noch durch wöchentliche Bluttransfusionen am Leben gehalten werden kann. Von einem Tag auf den anderen ist er aus seinem Alltag herausgerissen und muss auf die Isolierstation. Das Einzige, was ihm bleibt, ist die Kunst des Fabulierens und die feine Beobachtung, wie es sich anfühlt, wenn der Tod plötzlich anklopft. Schonungslos ehrlich, aber auch voller poetischer Bilder und mit seinem ganz eigenen Humor beschreibt Malzieu, wie er zwischen Leben und Tod schwebte und sich seine Perspektive auf die Bedeutung des Lebens in dieser Zeit vollkommen verändert hat. Nach einem Jahr voller Hoffen und Bangen gelingt schließlich eine Knochenmarkstransplantation. Das Jahr seiner Krankheit sieht Malzieu rückblickend als größtes Abenteuer an, das ihm geholfen hat, sein Leben als einzigartiges Geschenk anzunehmen und täglich neu zu feiern.

Muntermacher für alle und eine Liebeserklärung an das Leben

— Leni_

Hier hat mir besonders der sarkastische, aber doch zeitweise fast poetische Schreibstil sehr gefallen.

— AmyJBrown

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    Ich liebe das Leben viel zu sehr

    AntjeDomenic

    07. November 2017 um 08:54

     "Ich liebe das Leben viel zu sehr"Mathias MalzieuVerlag: RandomhouseSeitenzahl: 224ISBN: 978-3-570-58569-6Erstausgabe: 9. Oktober 2017Preis: 16,00 EuroKlappentext:Mathias Malzieu, Rockmusiker und Romanautor, erzählt von dem Jahr, in dem er beinahe an einer lebensbedrohlichen Krankheit gestorben wäre. Nach einem Schwächeanfall wurde bei ihm eine seltene Autoimmunkrankheit festgestellt, die sein Knochenmark beeinträchtigt, sodass er nur noch durch wöchentliche Bluttransfusionen am Leben gehalten werden kann. Von einem Tag auf den anderen ist er aus seinem Alltag herausgerissen und muss auf die Isolierstation.Das Einzige, was ihm bleibt, ist die Kunst des Fabulierens und die feine Beobachtung, wie es sich anfühlt, wenn der Tod plötzlich anklopft. Schonungslos ehrlich, aber auch voller poetischer Bilder und mit seinem ganz eigenen Humor beschreibt Malzieu, wie er zwischen Leben und Tod schwebte und sich seine Perspektive auf die Bedeutung des Lebens in dieser Zeit vollkommen verändert hat. Nach einem Jahr voller Hoffen und Bangen gelingt schließlich eine Knochenmarkstransplantation.Das Jahr seiner Krankheit sieht Malzieu rückblickend als größtes Abenteuer an, das ihm geholfen hat, sein Leben als einzigartiges Geschenk anzunehmen und täglich neu zu feiern.Gestaltung des Buches:Das Buch würde einfach gehalten in weiß im Hintergrund und irgendwie finde ich es sehr passend. Denn man kann anhand des Titels so viel interpretieren und doch wieder so wenig. Alles ist offen und daher ist dieses Cover meiner Meinung nach das passende.Meine Meinung:Das ist für mich das erste Buch, welches ich von diesem Autor gelesen habe. Umso mehr beeindruckt mich der Schreibstil. Es ist wirklich atemberaubend, wie er die Situationen bildlich beschreibt. Man hatte beim Lesen das Gefühl, mittendrin dabei zu sein.Sarkasmus kam auch nicht zu kurz, was das Buch noch mehr für mich verschönerte beim Lesen. Dieses Buch ist ein absoluter Mutmacher und Motivator für alle Leute, denen ähnliches geschieht.Auch hier ein wieder ein sehr wichtiges Thema, welches der Autor am eigenen Leib erfahren hat. Es sollte kein Tabuthema sein und man kann helfen. Auch wenn man nicht betroffen ist.Nehmt Euch auch den nicht so schönen Themen an, informiert Euch und versucht zu helfen!Meine Bewertung:5 von 5*Vielen Dank an das Bloggerportal und den Verlag für die Zusendung des Rezensionexemplars. Dies hat meine Bewertung nicht beeinflusst!

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  • Muntermacher für alle und eine Liebeserklärung an das Leben

    Ich liebe das Leben viel zu sehr

    Leni_

    04. November 2017 um 10:15

    Der Frontman der französischen Band Dionysos Mathias Malzieu erzählt von seinem ganz eigenen Kampf ums Überleben gegen eine AutoimmunerkrankungKurz zum InhaltMathias Malzieu steht mitten im Leben als er plötzlich von einer lebensbedrohlichen Autoimmunerkrankung eingeholt wird. Er schreibt über seine Hoffnungen, aber auch über seine Rückschläge und wie er es dann letztendlich doch geschafft hat.Zitat》Ich muss mir jeden Tag eine kleine Dosis Hoffnung verabreichen. Die Dunkelheit in einen leuchtenden Sternenhimmel verwandeln. Den Mond morgens vom Himmel holen und ihn bei Einbruch der Nacht wieder aufhängen.《Meine MeinungDer autobiographische Roman "Ich liebe das Leben viel zu sehr" ist das Tagebuch, das Mathias Malzieu während seines Kampfes schreibt. Der Leser begleitet somit Malzieu hautnah dabei. Wir erleben seinen Hoffnungen mit, aber auch seine Rückschläge. Auch, wenn ich natürlich wusste, dass er überleben wird (sonst gäbe es den Roman ja nicht), habe ich mit ihm gehofft, dass er es übersteht.Der Beginn des Romans ist absolut unvermittelt. Wir springen direkt in die Gedankenwelt von Malzieu. Die Sprache ist sehr poetisch. Es werden viele Metaphern verwendet, wodurch die Gefühlszustände bildreich verdeutlicht werden. Ich habe mir ganz viele Stellen markiert und hatte mal wieder Probleme euch ein Zitat rauszusuchen. :)Trotz der Krankheit verliert Malzieu weder seine Dankbarkeit (besonders den Schwestern gegenüber) noch seinen Humor.Durch den Einblick, den er uns gewährt, zeigt er uns wie stark ein Mensch sein kann. Mathias Malzieus autobiographischer Roman ist ein Mutmacher für alle und eine Liebeserklärung an das Leben und bekommt somit ★★★★★ von 5 Sternen.Ich habe den Roman übrigens auf der Frankfurter Buchmesse mit Lisa entdeckt und war direkt mal so mutig ihn im Bloggerportal anzufragen. Danke, dass ich den Roman lesen durfte! :) Außerdem möchte ich noch sagen, dass das Cover einfach wunderschön illustriert wurde. ♥Und noch eine kleine Anmerkung: Malzieu hat eine Knochenmarkserkrankung. In solchen Fällen, aber auch bei Leukämie helfen Knochmarksspenden. Um das zu bekommen, brauchte er aber die 1 in 1 Millionen passende Spende. In Deutschland kümmert sich darum die DKMS. Informiert euch doch mal ♥ Ich bin auch schon potenzielle Spenderin :EckdatenGenre: Roman, LebenshilfeSeitenanzahl: 224 SeitenPreis: 16,00 €Verlag: carl's booksKlappentextMir das Leben retten zu lassenist das größte Abenteuer,das ich je erlebt habeMathias Malzieu, französischer Rockmusiker und Bestsellerautor, wird durch eine Autoimmunkrankheit plötzlich aus seinem Alltag gerissen. Ein Jahr lang schwebt er zwischen Leben und Tod. Das Einzige, was ihm bleibt, ist das Schreiben: Schonungslos ehrlich, rebellisch, aber auch humorvoll und mit großer Fabulierfreude erzählt er, wie es ihm gelungen ist, auch in den schwersten Momenten nie die Hoffnung zu verlieren, sondern mehr denn je an die Kraft des Lebens zu glauben."Eine HYMNE an das Leben." ElleHier geht es weiter zu meinem Blog :) ♥

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  • Humorvoll, bildgewaltig, schonungslos

    Ich liebe das Leben viel zu sehr

    Elfendy

    26. October 2017 um 02:35

    Mathias Malzieu ist Autor, Rockmusiker und Franzose. Dies ist sein Erfahrungsbericht über seinen Kampf gegen die Autoimmunerkrankung, die ein Jahr lang sein Leben bedrohte. Sie beeinträchtigte sein Knochenmark, so dass sein Körper dieses wie einen Virus behandelte. Er muss auf die Isolationsstation. Er erzählt schonungslos über Verzweiflung, Angst, aber auch über Hoffnung und seine intimste Gedankenwelt. Ich konnte mich gut in ihn hinein versetzen. Ich habe mit ihm gehofft, geliebt, gelitten. Obwohl das Thema Krankheit oft schwer und niederdrückend ist, beeindruckt der Autor mit viel Humor. Herausragend ist auch sein poetischer und metaphorischer Schreibstil, der einfach atemraubend und grandios ist. Die ihm eigene Bildgewalt versprüht einen ganz besonderen Charme, welche mich von der ersten Seite an sehr fasziniert hat. Dieses Buch ist etwas ganz besonderes und absolut lesenswert!

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  • Tragische Geschichte mit einem großartigen Schreibstil.

    Ich liebe das Leben viel zu sehr

    AmyJBrown

    21. October 2017 um 12:17

    Dieses Buch war für mich das erste Buch des Autors, bisher hatte ich noch nichts von ihm gehört, bzw. gelesen. Ich habe mir jedoch nach der Lektüre vorgenommen, auch seine anderen Bücher zu lesen. Es gibt noch drei andere Romane mit zauberhaften Titeln, das sind "Der kleinste Kuss der Welt", "Methamorphose am Rande des Himmels" und "Die Mechanik des Herzens".Letzteres wird in dem von mir gelesenen Buch oft erwähnt, denn zum Zeitpunkt, als die Erkrankung von Mathias Malzieu bekannt wird, findet gerade die Premiere der Verfilmung des Romanes statt.Der Schreibstil des Autors ist sehr bildgewaltig und gefühlvoll, ja fast poetisch. So war es mit zu jeder Zeit möglich, seine Empfindungen nachzuvollziehen und sich in seine Lage zu versetzen. Ich habe buchstäblich mit ihm gelitten, doch der Sarkasmus, den er dabei an den Tag legt, hat die Lektüre erträglicher gemacht, denn er hat damit genau meinen Humor getroffen. Was mir diesbezüglich am deutlichsten in Erinnerung geblieben ist, war dass er den Begriff "Damoklesschwert" in eine gemeine Frau mit einem Schwert namens "Dame Okles" gewandelt hat. Sie war sehr gemein hat ihn bei seinen verschiedenen Stationen stets begleitet, wobei natürlich nur er sie sehen konnte. Fies wie sie war, hat sie ihm ständig ihr blitzendes, scharfes Schwert unter die Nase gehalten.Durch seinen detaillierten Schreibstil war aber nicht nur er präsent, sondern auch seine Lebensgefährtin Rosy, die bei all seinen Krankenhausaufenthalten, aber natürlich auch sonst stets an seiner Seite weilt. Auch das Leid seines Vater konnte ich sehr gut nachempfinden, und der Rest der Familie spielt ebenfalls eine große Rolle.Dass der Roman in Frankreich ein Bestseller geworden ist und große Literaturpreise gewonnen hat wundert mich nicht, denn Mathias Malzieu erzählt auf eine kämpferische, ehrliche, aber trotzdem witzige Art und Weise wie er es geschafft hat, nicht aufzugeben. Im Gegenteil, er hat immer an das Leben geglaubt.Die Geschichte ist daher auch nicht als ein Drama zu verstehen, obwohl seine Erlebnisse natürlich mehr als tragisch sind, sondern eher als ein Abenteuer, dass er veilleicht nicht unbedingt gebraucht hätte, aber trotzdem aus vollem Herzen angenommen hat.Ich kann das Buch daher nur jedem ans Herz legen, der vor dieser Art von Erlebnissen nicht scheut. Alleine der Stil ist die Lektüre wirklich wert und bekommt deswegen volle 5 Sterne von mir. Ein großartiges Werk!

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