Mathias Mayer

 3,7 Sterne bei 6 Bewertungen

Lebenslauf von Mathias Mayer

Mathias Mayer, geb. 1958, lehrt neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Augsburg. Forschungsschwerpunkte im Bereich der Goethezeit, der österreichischen Literatur, des Musiktheaters und der Ethik. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zu Johann Wolfgang Goethe.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Goethe - Von Ende und Anfang (ISBN: 9783458195177)

Goethe - Von Ende und Anfang

Erscheint am 26.09.2022 als Gebundenes Buch bei Insel Verlag.

Alle Bücher von Mathias Mayer

Cover des Buches Gedichte (ISBN: 9783150186367)

Gedichte

 (18)
Erschienen am 01.08.2010
Cover des Buches Gedichte für einen Regentag (ISBN: 9783423205634)

Gedichte für einen Regentag

 (1)
Erschienen am 01.09.2002
Cover des Buches Goethes Venedig (ISBN: 9783458194040)

Goethes Venedig

 (1)
Erschienen am 07.03.2015
Cover des Buches Goethe und die Kinder (ISBN: 9783458194804)

Goethe und die Kinder

 (1)
Erschienen am 08.03.2020
Cover des Buches Kunstmärchen (ISBN: 9783476141552)

Kunstmärchen

 (1)
Erschienen am 14.08.2003
Cover des Buches Gedichte für einen Sonnentag (ISBN: 9783423207058)

Gedichte für einen Sonnentag

 (1)
Erschienen am 01.05.2004

Neue Rezensionen zu Mathias Mayer

Cover des Buches Andreas (ISBN: 9783150088005)Kaivais avatar

Rezension zu "Andreas" von Hugo von Hofmannsthal

Rezension zu "Andreas" von Hugo von Hofmannsthal
Kaivaivor 16 Jahren

Im Jahr 1778 fährt der junge Andreas von Ferschengelder nach Venedig. Auf seiner Reise drängt sich ihm eine zwielichtige Gestalt als Diener auf. Andreas kann nicht "nein" sagen. In Kärnten sind die Beiden auf dem Hof der Familie Finazzer zu Gast. Andreas verliebt sich in die Tochter des Hauses, Romana. Dem Tag seines seligsten Glücks folgt der Morgen an dem sein Diener das Böse ins Haus getragen hat und Andreas mit Schimpf und Schande davonziehen muß.
Andreas erreicht Venedig. Und dort zersplittert seine Welt. Das liegt nicht nur an den Erfahrungen, die er macht. Das liegt auch an den Umständen der Romanentstehung. Hofmannsthal konnte das Buch nicht fertigstellen. Bis nach Venedig hinein ist es ein Roman, doch dann bricht er ab und was bleibt sind Skizzen. Es ist wie die Fahrt in einer Landschaft und abrupt geht der Weg nach unten, in einen Steinbruch. Aber was für einer: ein Edelsteinbruch. Hier liegt viel mehr Kraft als in der Landschaft. Es ist wie das Vordringen in das Herz eines Romans, das sonst unter Haut verborgen ist.
In Venedig konzentriert sich Andreas auf zwei Personen: Sacromozo, einen 40jährigen Malteserritter, der an der Unreinheit der Welt verzweifelt und Maria/Mariquita, eine Frau, die sich durch traumatische Erlebnisse gespalten hat in eine scheue vergeistigte und eine wilde weltliche Person. Andreas wird durch Abgründe geführt. Ihm wird bewußt gemacht, was alles dazu gehört ein Mensch zu sein ("Andreas Weg: zuerst liebesfähig werden, dann lernen, daß Geist und Körper eins sind.") Es verändert ihn radikal, verwirrt ihn aber ebenso. Auf seiner Rückreise nach Wien ist er verwandelt, aber ohne "das Gefühl des Selbst, auf das wie auf einem Smaragd die Welt ruhen muß". Er sehnt sich nach Romana.

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Cover des Buches Andreas (ISBN: 9783150088005)Herbys avatar

Rezension zu "Andreas" von Hugo von Hofmannsthal

Rezension zu "Andreas" von Hugo von Hofmannsthal
Herbyvor 16 Jahren

Ein wirklich brillantes Buch muss nicht immer ein Ende haben, wie Hugo von Hofmannsthals Andreas-Roman beweist: Er ist Fragment geblieben, und doch ganz große Literatur. Und wem der Text alleine nicht reicht, dem sei die großartige Kritische Ausgabe der Werke Band XXX empfohlen, die alle Varianten und Versuche des Autors enthält, seinen Protagonisten Andreas Ferschengelder wieder aus Venedig, der Stadt der Gefahren und Gefährdungen, herauszubringen.

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