Mathias Nolte Louise im blauweiß gestreiften Leibchen

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Inhaltsangabe zu „Louise im blauweiß gestreiften Leibchen“ von Mathias Nolte

Atmosphärischer Künstlerroman zwischen Ost und West, Damals und HeuteCharlotte Pacou hat das ehemalige Büro eines Privatdetektivs in Berlin gemietet, ohne jede Absicht, sich selbst in diesem Metier zu versuchen. Als es aber an der Tür klopft, nimmt sie doch den Auftrag an, nach dem verschwundenen Gemälde ›Louise im blauweiß gestreiften Leibchen‹ zu suchen. Der Maler, von dem dieses Porträt seiner Freundin stammt, hat 1959 in Ostberlin Selbstmord begangen – als junger Mann am Beginn einer vielversprechenden Karriere. War Louise, das schöne Mädchen aus dem Westen, der Grund für seinen Selbstmord?

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  • Rezension zu "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" von Mathias Nolte

    Louise im blauweiß gestreiften Leibchen
    claudiaausgrone

    claudiaausgrone

    07. June 2012 um 14:18

    Dieser Roman, der eine große und eine kleine Liebesgeschichte erzählt, und spannender noch die Recherche nach einem verschollenen Bild, ist sehr unterhaltsam geschrieben. Der Spannungsbogen ist gelungen. Es gibt zeitweilig sehr schöne sprachliche Passagen. Die auftretenden Personen werden zwar recht detailliert beschrieben, bleiben aber sehr distanziert, Tiefgang fehlt, Herzblut auch. Ganz besonders bei der Protagonistin Charlie fällt dies auf: ein ums andere mal lese ich von der Leidenschaft, die sie für Louise entwickelt hat, aber der emotionale Funke springt nicht auf mich über. Ich finde auch keine Auseinandersetzung mit den Wiesos und Warums. Schöne und spannende Unterhaltungslektüre, aber für den deutschen Buchpreis vorgeschlagen???

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  • Rezension zu "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" von Mathias Nolte

    Louise im blauweiß gestreiften Leibchen
    DieRaberin

    DieRaberin

    13. October 2011 um 20:13

    Eine wirklich fesselnde Liebes-/Detektivgeschichte.

  • Rezension zu "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" von Mathias Nolte

    Louise im blauweiß gestreiften Leibchen
    mehrsonntag

    mehrsonntag

    27. July 2010 um 16:02

    Warum sind die Lippen von Louise auf dem Bild so übertrieben rot dargestellt? Ist es Blut? Eine Wunde? Nachträglich von Jonas hinzugefügt, nachdem Louise begann, ihm auf die Nerven zu gehen? Und: wo ist das Bild? Louise im blauweiß gestreiften Leibchen. Eine Kindfrau, jung, hübsch, kokettierend mit allem und Jedem, vernichtend in ihrer offenen, zerstörerischen Direktheit, schamlos. Mit geöffneten Schenkeln sitzt sie verkehrt herum auf dem Stuhl, für die Ewigkeit festgehalten von Jonas Jabal, diese Szene, von der Charlie nur ahnen kann, wie sie sich ereignet hat und aus welchem Grund ausgerechnet diese Position zur Darstellung gewählt wurde. Charlotte sagt nicht nein, als eines Tages, während sie verzweifelt über den Anfängen ihres Romans sitzt, ein Mann in ihr Büro spaziert und sie fälschlicherweise als Nachfolgerin des ehemals in den Räumen beheimateten Detektivs vermutet. Sie stürzt sich ins vergangene Leben von Jonas Jabal, vielversprechender Künstler, viel zu früh per inszeniertem Selbstmord aus dem Leben geschieden, stürzt sich ins Berlin um 1959, ins Bötzowviertel, forscht, lernt, bemerkt - und verändert sich, je mehr sie über das Bild, das sie finden will, erfährt. Ein unterhaltsames Werk von Mathias Noske mit abrupten Brüchen, wenn z.B. plötzlich die sich selbst befriedigende Charlie an Louise denkt, quasi aus dem Nichts. Nichts Welt bewegendes aber dennoch ein interessantes Stück Vergangenheit mit leider nicht vollends ans Herz gehenden Charakteren.

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  • Rezension zu "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" von Mathias Nolte

    Louise im blauweiß gestreiften Leibchen
    Lesebienchen

    Lesebienchen

    07. May 2010 um 16:17

    „Louise im blauweiß gestreiften Leibchen“ ist vieles: ein Liebesroman, ein spannungsgeladener Krimi, eine Zeitreise in die 50er Jahre. Die Protagonistin Charlotte „Charlie“ Pacou übernimmt die Räume einer Privatdetektei, um dort die Biographie eines verstorbenen Schriftstellers zu verfassen. Doch eines Tages steht ein Mann in der Tür, Daniel Baum, der für sie einen Auftrag hat. Charlie soll das verschollene Bild „„Louise im blauweiß gestreiften Leibchen“ des Malers Jonas Jabal finden. Von Beginn an ist Charlie fasziniert von der dargestellten Frau, von ihrer Schönheit, Koketterie, Anmutigkeit. Ohne zu zögern nimmt sie den Auftrag an und begibt sich auf die Suche. Mit diesem Entschluss beginnt eine Reise, die zurück in die 50er Jahre nach Berlin führt. Eine Reise, die mehr und mehr das geheimnisvolle Leben des Malers Jonas Jabal, der so jung Selbstmord begangen hat, aufdeckt. Und immer wieder begegnet Charlie Louise, dem jungen, kecken Mädchen aus dem Westen, das das Leben in allen Zügen genossen hat. Mehr und mehr verliert sich Charlie in dieser mysteriösen Frau. Die Suche nach dem Bild und der Geschichte des Malers wird nach und nach auch eine Suche nach sich selbst. „Louise im blauweiß gestreiften Leibchen“ ist ein unterhaltsames Leseabenteuer. Spannend wie ein Krimi liest sich die Geschichte von Louise und Jonas. Seite um Seite erfährt der Leser mehr Details und kann das Buch daher kaum weglegen. So spannend dieser Plot gezeichnet ist, so oberflächlich ist dagegen die Handlung um Charlie dargestellt. Ihre Figur ist mehr als klischeehaft und flüchtig gezeichnet. Viele ihrer Entscheidungen bleiben unmotiviert, ihre Figur wird nicht lebendig, sondern bleibt schemenhaft. Obwohl auch die anderen Charaktere nicht minder eindimensional dargestellt sind, ist es gerade die mangelhafte Beschreibung der Hauptfigur, die die sonstige Qualität des Buches schmälert und das Lesen erschwert. Insgesamt ist der Roman ein kurzweiliges, spannendes Leseabenteuer, der zwar nicht zu einer tiefgründigen psychologischen Auseinandersetzung einlädt, den Leser jedoch in eine spannende Künstlerwelt voller Geheimnisse hineinführt.

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  • Rezension zu "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" von Mathias Nolte

    Louise im blauweiß gestreiften Leibchen
    goldfisch

    goldfisch

    21. March 2010 um 15:53

    "Louise im blauweißgestreifeten Leibchen" ist ein Gemälde.Charlotte,Charlie,hat das ehemalige Büro eines Berliner Privatdetektives gemietet und bekommt den Auftrag das "Louise" Bild zu suchen.Den Auftrag erhält sie von dem etwas undurchsichtigen Daniel Baum, der sie für die Nachfolgerin des Detektives hält. Charlie klärt diese Verwechslung nicht auf, sondern begibt sich auf Spurensuche. Das Bild wurde von dem Ostberliner Maler Jonas Jabal gemalt, der nur wenige Gemälde schuf und sich in jungen Jahren das Leben nahm. Immer mehr gerät Charlie in den Bann von Jabal und findet heraus, dass die gemalte "Lousie" Jabals Freundin war. Aber warum nahm sich der Maler das Leben ? Wer war Louise und was hat Daniel Baum mit all dem zu tun ? Ein schönes Buch, welches allerdings nur 4 Sterne erhält, weil mir persönlich die Figuren manchmal zu blaß bleiben.Trotzdem: lesenswert!

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  • Rezension zu "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" von Mathias Nolte

    Louise im blauweiß gestreiften Leibchen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. January 2010 um 16:37

    Louise im blauweiß gestreiften Leibchen ist eines von diesen "Modernen" Erzählungen. Es ist einfach mal so eine ganz andere Geschichte, wenn man mal keinen Krimi lesen will. Die Geschichte ist schön und interessant erzählt und ganz nebenbei erfährt man etwas über die deutsch/deutsche Geschichte. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

  • Rezension zu "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" von Mathias Nolte

    Louise im blauweiß gestreiften Leibchen
    Leela

    Leela

    14. December 2009 um 00:00

    Charlie wollte eigentlich an einem Buch schreiben, aber es kommt ganz anders, als ein Mann in ihrem Büro erscheint und sie für eine Detektivin hält. Anstatt das Mißverständnis jedoch aufzuklären, nimmt Charlie den Auftrag des Mannes an, nach einem Gebälde des Malers Jonas Jabal zu suchen, das "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" heißt. Wo dieses Bild steckt, weiß man aber nicht und so beginnt Charlie, in Jabals Vergangeheit zu recherchieren und erfährt dabei u.a. wie er, selber Bürger der DDR, Louise kennengelernt hat, die in Westberlin wohnt. Es kommt zu einer Liebesbeziehung zwischen den beiden, die jedoch letztendlich mit Jabals Selbstmord endet - nur wieso, wenn er doch anscheinend so glücklich war? Charlie ist total von Jabals Geschichte gefangen, muss sich jedoch auch über ihre Gefühle zu ihrem Auftraggeber klar werden... Die Grundidee zu diesem Buch gefällt mir relativ gut, auch wenn ich mich überhaupt nicht für Maler interessiere (die meisten sind doch sowieso egozentrisch, merkwürdig und neigen zu Selbstmord und Drogenkonsum - ja!). Dies hier klang für mich aber nach einem seichten Roman mit Krimianleihen und einer Liebesgeschichte, im Prinzip also sehr interessant. Und so liest sich das Buch anfangs auch - es macht Spaß, Chalies Recherchen zu verfolgen und selbst etwas über die Jabals herauszufinden. Ein wirklicher Überraschungseffekt stellte sich am Ende jedoch nicht. Ich finde zwar, dass Louises Geschichte sinnvoll zuende gebracht wird, aber die Gründe für Jonas' Selbstmord bleiben mir zu fadenscheinig und unzufriedenstellend - daraus hätte man mehr machen können. Leider bleiben auch die Charaktere relativ blass und teilweise sogar unsympathisch. So konnte ich z.B. mit der merkwürdigen Charlie überhaupt nichts anfangen (die anscheinend - wie war das - Leichenschändung rechtfertigt, wenn es sich bei der Leiche um jemand aus der rechten Szene handelt, aha) und auch Louise fand ich teilweise fürchterlich. Aber auch die Nebencharaktere schafften es leider nicht, mein Interesse zu wecken. Was mich darüber hinaus sehr störte sind die aufdringlichen und unnötigen Anglizismen, die der Autor verwendet (Augenrollen inklusive). So bleibt zwar die Grundidee zu diesem Buch wirklich interessant und ungewöhnlich, aber die Umsetzung weist an einigen Stellen Schwächen auf. Letztendlich gibt es hierfür deshalb nur 3 Punkte.

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  • Rezension zu "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" von Mathias Nolte

    Louise im blauweiß gestreiften Leibchen
    Melanie87

    Melanie87

    07. December 2009 um 15:27

    Erstmal ist die Geschichte sehr schön geschrieben und die Charaktere sind so unterschiedlich, dass sie sich schnell einprägen... und ebendies hat mir sehr geholfen nach den Pausen wieder in die Geschichte rein zu kommen; die einzelnen Protagonisten haben eine Distanzierung gar nicht erst zugelassen. Nun ist dieses Buch nicht unbedingt mein übliches "Lesefutter", aber die Komplexität hat mich doch sehr fasziniert...Über Dan Baum mach ich mir noch nicht viele Gedanken - er ist, wie er ist und das scheint im Moment zu reichen. Mit Charlie hatte ich stellenweise noch Identifizierungsprobleme - ich verstehe ihren Beweggrund nicht, diesen "Auftrag" anzunehmen, denn wenn sie ihrer normalen Arbeit nicht nachgehen möchte muss sie das auch nicht; auch ihre Besessenheit für Louises Geschichte, ich möchte sogar sagen, ihre Art Sich-gänzlich-in-Louise-hineinzuversetzen kam für mich sehr schnell und eigentlich grundlos - sie ist von ihr fasziniert, aber wieso? Ganz anders geht es mir mit Louise - sie hat eine so erfrischende Art das Leben als Ganzes zu sehen, mit dem ich mich schnell anfreunden konnte. Jonas ist der typische Stubenhocker, aber es freut mich zu sehen, wie er in Louises Gegenwart richtiggehend aufblüht. Mein erster Eindruck war durchaus ein Positiver, obwohl ich die Geschichte in der Zeit um 1959 noch interessanter finde...man merkt, dass Details für Mathias Nolte wichtig sind, denn er legt sehr viel Wert auf diese - sie ermöglichen es dem Leser sich die von ihm erschaffene Welt detailliert und facettenreich vorzustellen. Alles in allem war "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" ein sehr schönes Buch und hat mich mehr gefesselt, als ich zuerst erwartet hätte.

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  • Rezension zu "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" von Mathias Nolte

    Louise im blauweiß gestreiften Leibchen
    lokoschade

    lokoschade

    02. December 2009 um 11:19

    Zum Inhalt werde ich an der Stelle nichts mehr sagen, der ist hinlänglich bekannt. Es war eine Geschichte, die mir im Ansatz gefallen hat, leider gibt es einige Abstriche zu machen. Zunächst einmal waren die Protagonisten blass und nicht gut beschrieben und blieben, Louise ausgenommen, bis zum Ende hin unsympatisch. Des weiteren wurden zu viele Details aufgezeigt. Was interessiert es den Leser ob Charlie (eine unverzeihliche Abkürzung für Charlotte) eine Marc Jacobs Tasche trägt? Und darauf wurde gleich dreimal hingewiesen! Wen interessiert es, dass der Bettler in Paris einen Plastikbecher von Starbucks in den Händen hält? Productplacement? Im Film ja, in Buchform ist mir das bisher noch nicht so extrem aufgefallen. Und warum wurde die Prostituierte ermordert? Das hatte mit der Geschichte überhaupt nichts zu tun und war ihr auch nicht zuträglich. Möglicherweise sind das keine fundierten Kritikpunkte, aber mich hat es gestört. Das Ende fand ich unverzeihlich, aber letztendlich passt es auch wieder zu der unsympathischen und unreflektierten Charlotte. Wie kann ich vor dem Mann den ich vorgebe zu lieben ein Geheimnis wahren, an deren Auflösung dieser so brennend und das schon über Jahre interessiert ist?

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  • Rezension zu "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" von Mathias Nolte

    Louise im blauweiß gestreiften Leibchen
    sternthaler75

    sternthaler75

    30. November 2009 um 21:42

    Diese Geschichte spielt zum einen in Berlin um 1958, Berlin war schon in die verschiedenen Zonen aufgeteilt, aber noch war es möglich, zu reisen. In dieser Zeit lernt der Maler Jonas Jabal ein junges Mädchen kennen. Ihren eigentlichen Namen kennt er nicht, doch er darf sich einen aussuchen, der ihm gefällt, und so entscheidet er sich für den Namen Louise. Im Heute der Erzählung lernen wir Charlotte kennen. Eigentlich will sie ein Buch schreiben, hat sich dazu extra ein ehemaliges Detektivbüro angemietet, doch durch einen mißverständlichen Zufall bekommt sie von Daniel Baum den Auftrag, ein Bild zu finden... ein Bild von Louise im gestreiften Leibchen, gemalt von Jonas Jabal, der sich Ende der 50er in den Selbstmord geflüchtet hat. Der Autor zeigt uns im Wechsel das alte und das neue Berlin, mal mit Louise, mal mit Charlie, so wird Charlotte auch genannt. Während Charlie zu Beginn sehr zurückhaltend und unsicher erscheint, tritt Louise als sehr direkte Person auf, die selbstsicher durchs Leben geht. Auch Jonas ist anfänglich förmlich gehemmt und verklemmt, entspannt sich aber scheinbar. Daniel Baum, seines Zeichens Banker wird nach und nach immer mehr in den Verlauf einbezogen. Die Art, wie die Personen beschrieben werden, läßt den Leser schnell ein Bild entstehen, das sich im Laufe des Lesens aber ändert. Insgesamt läßt sich das Buch gut lesen, lange Zeit sucht man nach Verbindungen untereinander, es hat einen gewissen Charme, und ist auch nicht ganz ohne Spannung.

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  • Rezension zu "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" von Mathias Nolte

    Louise im blauweiß gestreiften Leibchen
    kolokele

    kolokele

    29. November 2009 um 19:43

    Charlie wird mit der Suche nach dem titelgebenden Gemälde aus den 50ern Jahren beauftragt, obwohl sie gar keine Detektivin ist, sie nimmt den Auftrag an. Im Folgenden begibt sie sich auf die Spuren von Jonas Jabal, einem ostdeutschen Künstler, der sich in jungen Jahren umgebracht hat, obwohl ihm vielleicht eine große Zukunft bevor gestanden hätte. Wie hat er gelebt, welche Rolle spielt "Louise", seine damalige Freundin, ein westdeutsches Mädchen? Nach und nach setzt sich Puzzlestück für Puzzelstück zusammen, Charlie befragt alte Freunde, Weggefährte, Familienmitglieder, reist von Berlin nach Paris nach Zürich, kommt ihrem Auftraggeber näher als es vermutlich geplant war, um am Ende noch eine äußerst interessante Entdeckung zu machen, die vielleicht den einen oder anderen Leser gar nicht so überrascht. Ob sie das Gemälde findet? Wer weiß, vielleicht ist das ja auch gar nicht so wichtig. Ein schönes, spannendes Buch mit ein paar Ecken und Kanten, die es nicht perfekt, aber dafür nur sympathischer machen.

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  • Rezension zu "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" von Mathias Nolte

    Louise im blauweiß gestreiften Leibchen
    Karigan

    Karigan

    22. November 2009 um 17:46

    Louise und ihre Geschichte haben mich ganz schnell gefesselt. Die Geschichte auf zwei Zeitebenen ist sehr lebendig erzählt, so daß man sofort mittendrin im Geschehen ist. Es wird geschickt Spannung erzeugt und man möchte alle Geheimnisse der Handelnden ergründen. Der einzige Wermutstropfen ist, daß die große Auflösung am Ende kaum noch Überraschendes birgt. Alles in allem jedoch ein lesenswerter Roman, der mir einige unterhaltsame Stunden beschert hat.

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  • Rezension zu "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" von Mathias Nolte

    Louise im blauweiß gestreiften Leibchen
    Emma.Woodhouse

    Emma.Woodhouse

    19. November 2009 um 22:52

    Zwei Welten und ebenso zwei Geschichten die aufeinander prallen. Zum einen die Vergangenheit – Osten und Westen der 50er Jahre. Louise, reiche Tochter aus Westberlin und Jonas, armer Künstler aus Ostberlin. Die Liebe zwischen den Beiden ist jung und voller Ungewissheit aber ist sie unmöglich?! Zum anderen die Gegenwart. Charlie, die sich selbst verloren hat und nun auf der Suche ist, nicht nur nach sich selbst sondern auch nach einem Bild. Das sie damit aber der Geschichte ihres Lebens auf der Spur ist, ahnt sie nicht. Dan ist der Stein, der alles ins Rollen bringt und Charlie den Auftrag gibt nach dem Bild „Louise im blau-weiß gestreiften Leibchen zu suchen. Auch er ist an einer entscheidenden Wende in seinem Leben. Schnell verschwimmen die beiden Welten miteinander und Charlie scheint immer mehr in der Geschichte von Louise und Jonas unter zu gehen. Ob sie das Bild findet und ob sie den Grund für den Selbstmord von Jonas entschlüsselt ist die Frage. Ich fand das Buch sehr interessant und ich hatte großen Spaß beim lesen. Die Charakter nahmen mich gefangen und obwohl ich Charlie manchmal nicht ganz nachvollziehen konnte, konnte ich dennoch die Leidenschaft, mit der sie auf der Suche nach dem Bild aber vor allem nach Louise und Jonas war, verstehen. Die Geschichte von Louise und Jonas empfand ich als so einnehmend, das mich die Gegenwart in der Charlie lebte gar nicht mehr interessierte. Mathias Nolte hat einen unheimlich schönen Erzählstil und sein detailreiches beschreiben der Umgebung, hat mich in das Berlin der 50 er Jahre entführt. Auch wenn ich zum Ende des Buches nicht völlig zufrieden war, da für mich noch einige Fragen ungelöst blieben, würde ich das Buch empfehlen. Die Geschichte von Louise und Jonas ist so gnadenlos schön und traurig, das sie einfach gelesen werden sollte. Ich kann nur sagen es lohnt sich!

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  • Rezension zu "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" von Mathias Nolte

    Louise im blauweiß gestreiften Leibchen
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    19. November 2009 um 16:34

    Es ist ein rec ht locker geschriebener Liebesroman zwischen 2 Protagonisten,die im Ost- und im Westteil Deutschlands leben.Der Ausgangspunkt ist Berlin,eine junge Frau wird beauftragt ein Bild eines bestimmten Malers aus der DDR zu suchen,der sich mit 23 Jahren das Leben genommen hatte.Durch ihre Recherchen stößt sie auf diese Liebesgeschichte zwischen den zwei ungleichen jungen Leuten,die leider für den Maler nicht gut ausgeht.Da ist einemal die freche, weltgwandte Louise aus Westdeutschland und der scheue junge Maler aus Ostberlin.Sie will ihm Paris als Metropole der Kunst zeigen und ihn dahin locken,er aber zweifelt an ihr und möchte lieber bleiben . Auch die Rahmenhandlung findet ein positives Ende,aber ich hätte mir gewünscht , mehr über die persönliche Situaiton des jungen Malers in der DDR zu erfaheren,damit die Liebesgeschichte nicht austauschbar wird.

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  • Rezension zu "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" von Mathias Nolte

    Louise im blauweiß gestreiften Leibchen
    literat

    literat

    18. November 2009 um 19:15

    Charlie sitzt in ihrem Büro, daß sie angemietet hat, um über einen Schriftsteller zu schreiben. Plötzlich tritt Dan in ihr Leben und in ihr Büro um ihr, der vermeintlichen Privatdetektiven einen Auftrag zur Suche eines Bildes zu erteilen. Charlie nimmt den Auftrag an und gerät bei ihrer Suche nach dem Bild in die Fänge einer dramatischen Liebesgeschichte zwischen dem Maler und seiner Muse. Ich finde, Charlie sehr verwirrt. Sie hat wohl ihre Trennung von diesem Seeberg noch gar nicht richtig verarbeitet. Von dem hat sie sich wohl getrennt, weil er sie zum Frauchen machen wollte, zu seinem Schmuckstück, das er präsentieren kann. Und sie hat sich emanzipiert. Und jetzt ist sie eben auf der Suche nach sich selbst und dabe begegnet ihr Louise. Und jetzt identifiziert sie sich mit Louise. Sie geht sogar so weit, daß sie sich einen Pferdeschwanz bindet, Lederjacke trägt und sich einen Leberfleck aufmalt. Mit der Zeit erfährt sie aber von Jonas Umfeld sehr viel Negatives über Louise. Auf der Suche nach Louise findet Charlie sich selbst. Mir hat das Buch alles in allem gut gefallen. Es hat mich nicht vom Hocker gerissen, aber ich habe das Buch gerne gelesen, habe mich gut unterhalten gefühlt und hatte nie das Bedürfnis es in die Ecke zu stellen. Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, haben mich die Abkürzungen der beiden Namen etwas irritiiert. Die Geschichte ist originell und gut erzählt. Mir fehlte etwas die Tiefe in dem Ganzen. Ich kann das jetzt aber auch nicht sehr viel näher erläutern, es ist ein Gefühlt, daß alles nur an der Oberfläche behandelt wurde, daß ich gerne noch mehr über die Vergangenheit von Charlie erfahren hätte, mehr über Louise und ihrem Leben nach Jonas, ihrem Umgang mit Jonas Tod. Davon wird gar nichts erzählt. Dabei ist sie doch eine sehr leidenschaftliche Frau - wie kommt es, daß sie wenige Monate nach Jonas Tod einen Anderen heiratet? Wie waren die letzten Stunden von Jonas, aus seiner Sicht, wie ist der Entschluß zum Selbstmord in ihm gereift, war es eine Kurzschlußreaktion auf seinen Gewaltausbruch gegen Louise? Das bleibt alles sehr im Dunkeln und hinterlässt bei uns Lesern ein leises Unbehagen.

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