Mathias Schreiber Die Zehn Gebote

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Zehn Gebote“ von Mathias Schreiber

Die Zehn Gebote – ihre Herkunft, ihre historische Bedeutung und wie sie das moderne Denken und Handeln beeinflussen

Die Zehn Gebote gehören zum überlieferten Wertekanon unserer Gesellschaft – doch die meisten kennen ihren Wortlaut nur vage, wie Umfragen immer wieder belegen. Kenntnisreich und engagiert führt Mathias Schreiber uns vor Augen, was den Kern und die Besonderheit der Zehn Gebote ausmacht. Er fragt nach Herkunft und historischer Bedeutung und danach, was sie uns in ihrer Einfachheit und Unbestechlichkeit heute noch zu sagen haben. Sein Buch ist ein Plädoyer dafür, die Zehn Gebote neu für sich zu entdecken und sie als humane und ethische Ressource absolut ernst zu nehmen.

Stöbern in Sachbuch

Love your body und schließe Frieden mit dir selbst!

Wunderschön und stimmungsvoll illustriert – ein Buch, das man niemals mehr aus der Hand legen möchte.

RubyKairo

Fuck Beauty!

ein recht interessantes Buch über die Schönheit von uns Frauen...zum Nachdenken und zum Schmunzeln

aga2010

Hoffen, dass der Schulbus nicht fährt

Dorfleben pur - Bilder und Sprüche für Landkinder. Ich hatte Spaß daran.

OmaInge

Die Entdeckung des Glücks

Glücklich zu sein ist eine Kunst!

ameliesophie

Was wichtig ist

Eine inspirierende Rede, die vieles enthält, worüber man nachdenken kann. Ein Stern Abzug nur für den Preis.

eulenmatz

Vom Anfang bis heute

Eine lockere Zusammenfassung der gesamten Weltgeschichte für jeden, der einen knappen Überblick haben möchte.

wsnhelios

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Die Zehn Gebote" von Mathias Schreiber

    Die Zehn Gebote

    WinfriedStanzick

    23. October 2012 um 14:16

    Einen „Kodex der Vernünftigkeit“ nennt der Autor des Spiegelmagazins Mathias Schreiber jenen nach der Botschaft der Bibel auf dem Berg Sinai von Gott an Moses übergebenen Katalog von Regeln und Geboten, die seit Jahrtausenden unter dem Namen „Die Zehn Gebote“ Juden und Christen in ihrem Glauben und ihrem entsprechenden Verhalten in der Welt geprägt haben und bis auf den heutigen Tag für sie verbindlich sind. Auch für nicht-religiöse Menschen aller Zeiten war dieser „Dekalog“ immer schon eine Art Prüfstein für ihre eigene Ethik. Die öffentliche Wirkung und der Bezug auf die Zehn Gebote ist heute nicht mehr „in“. Dennoch glaubt Schreiber, dass es dringend notwendig ist, dass sich die Menschen immer wieder an diesem „Kodex der Vernünftigkeit“ orientieren sollen, wollen sie eine Zukunft haben. Zu diesem Schluss gelangt er, nachdem er die Geschichte der Zehn Gebote und ihre Wirkungsgeschichte rekonstruiert hat. Er vergleicht sie mit anderen antiken Kulturen und Vorschriften und setzt sie einer Diskussion mit den modernen Erkenntnissen von Psychologie, Soziologie, Verhaltenbiologie und dem Recht aus. Er setzt sich mit den ganz aktuellen Debatten um die Figur des Moses auseinander (hier vor allem mit der Kritik des Heidelbergers Jan Assmann und denen, die auf seine Kritik des Monotheismus reagiert haben) und gibt eine, wie ich finde, ganz wunderbare und theologisch reflektierte Interpretation der Gebote. Er erkennt klar der Vorrang und die Grundlegung im ersten Gebot und übersetzt das in seine Sprache. Ein Zitat soll einen Eindruck geben von der sprachlichen und theologischen Qualität dieses Buches, zu dem ich Mathias Schreiber nur gratulieren kann: „Das erste Gebot ist also zugleich ein ‚Weg in die Freiheit’ gegenüber allen innerweltlichen Bevormundungen und ein Wink, dass wir nur im Bündnis mit dem absoluten Geheimnis unseres Seins so etwas wie eine ethische Identität unsere Persönlichkeit erlangen können.“ Für gläubige und nichtgläubige Menschen gleichermaßen geeignet, über ihre eigene Ethik, ihr eigenes Leben und was darin wichtig ist, nachzudenken. Vergleiche in diesem Zusammenhang auch das eben erschienene wunderbare Buch von Andreas Salcher, „Meine letzte Stunde“ (Ecowin 2010).

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks