Mathilda Motte Mochi - Japanisches Konfekt

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Inhaltsangabe zu „Mochi - Japanisches Konfekt“ von Mathilda Motte

Die süße Seite Japans. Mochi gehören zu den bekanntesten japanischen Süßigkeiten und werden oft fälschlicherweise mit „Reiskuchen“ übersetzt, obwohl sie nicht gebacken werden. Ihre weiche Konsistenz verdanken sie dem glutenfreien zerstampften Klebreis bzw. Klebreismehl, aus dem sie hergestellt werden. Mathilda Motte, die dieses ganz besondere Konfekt während eines Japanaufenthalts kennen und lieben gelernt hat, zeigt, wie sich im Handumdrehen authentische Mochi, Dango, Daifuku oder Nerikiri herstellen lassen. Wobei sie neben den Originalzutaten auch europäische Alternativen angibt, die selbst die erfahrensten Augen und Gaumen täuschen. Dabei erleichtern ihre detaillierten Zeichnungen der Grundschritte die Herstellung der süßen Köstlichkeiten. Anders als im Westen wird das Konfekt aus Japan nicht als Dessert sondern als Zwischenmahlzeit serviert. Zu besonderen Anlässen, wie Neujahr oder dem Kirschblütenfest, gibt es sogar ganz spezielle Mochi, ebenso spielen sie bei der japanischen Teezeremonie traditionellerweise eine wichtige Rolle. Die Grundform der Mochi sind einfache Kugeln oder Würfel, die aromatisiert, gefüllt, liebevoll geformt und verziert werden. Dango sind Mochi in Kugelform, die auf Spießen mit drei oder vier Stück serviert und manchmal zusätzlich mit Sirup beträufelt werden. Daifuku sind gefüllte Mochis, die aus einer äußeren weichen Schicht und einer cremigen Füllung bestehen, sozusagen die japanische Version der Macarons. Nerikiri sind besonders fein und zart und entsprechend ihrer Zutaten liebevoll zu Blüten, Orangen, Quitten oder Esskastanien geformt.

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    Mochi - Japanisches Konfekt
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    07. November 2016 um 14:07

    Japanisches Konfekt habe ich erstmals beim Okinii kennengelernt, einem meiner Lieblingsrestaurants in Köln. Oft haben sie bei den Desserts etwas, dass sie Klebreisbällchen nennen, aromatisiert mit Kokosnuss oder grünem Tee. Seit ich diese klebrigen, halb gefrorenen Leckereien probiert habe, möchte ich sie selber machen. Ich kann ja nicht jedes Mal, wenn ich Lust auf Süßes habe, in ein Restaurant fahren... Rezepte zu finden, die auch gelingen und schmecken, ist gar nicht so leicht. Online hatte ich da schon so manchen Reinfall. Oder ich stelle mich verdammt ungeschickt an. Meine neue Hoffnung war das Kochbuch, das ich heute für euch besprechen möchte: Mochi - Japanisches Konfekt von Mathilda Motte. Mathilda Motte erklärt uns, wie sie das japanische Konfekt kennen und lieben gelernt hat, was der Unterschied zwischen Dango, Daifuku und Neikiri ist und - das finde ich besonders toll - welche europäischen Zutaten man als Alternative nehmen kann, wenn man die Original japanischen nicht bekommt. Sie erzählt auch, wie die Mochi entstanden sind, wie und wann sie in Japan verzehrt werden und welche Bedeutung sie für die Japaner haben. Für mich sind sie beispielsweise ein tolles Dessert nach einem Sushi-Abend. Japaner essen sie dagegen oft als Snack zwischendurch. Bevor es an die Rezepte geht, werden erst einmal die wichtigsten Küchenutensilien vorgestellt. Dazu kommt das Grundrezept, um Mochi-Teig herzustellen (einmal mit dem Kochtopf, einmal in der Mikrowelle). Auch Grundrezepte für süße Pasten und Co - Anko (süße Adzukibohnenpaste), Shiroan (süße Paste aus weißen Bohnen), Nerikiri-Teig, süße Linsenpaste, Marzipan und eingelegte Kirschblätter - finden sich hier. Im Anschluss an die ausführliche Einführung folgen die eigentlichen Rezepte, beginnend bei Mochi und Dango, gefolgt von Daifuku und schließlich Nerikiri. Hier findet sich wirklich alles, was das Naschkatzenherz begehrt, jede nur erdenkliche Geschmacksrichtung, die mir das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Schokoladen-Mochi, Rosen-Mochi, Erdbeer-Daifuku, Mochi mit Maronencreme, Nerikiri mit Matcha, Lavendel-Nerikiri, Nerikiri mit Kokos und Yuzu und viel, viel mehr. Es gibt nicht nur zu jedem Konfekt ein passendes Foto, sondern oftmals auch eine illustrierte Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Herstellung. Wer sich nicht entscheiden kann, der sieht sich vielleicht erst einmal die hübsch angerichteten Fotos an und wählt danach, wo er am liebsten sofort reinbeißen würde. Mir gefällt die Kreativität, die in diesen Leckereien steckt. Die Quitten-Mochi sind beispielsweise (z.B. durch die Hilfe von Marzipan) wie eine Quitte geformt und verziert. Mochi - Japanisches Konfekt ist ein Buch, das man als Liebhaber der japanischen Küche unbedingt haben muss. Wer die japanischen Leckereien einmal probiert hat, ist ihnen verfallen und kann gar nicht anders, als sie zuhause nachzumachen. (c) Books and Biscuit

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