Matias Faldbakken Macht und Rebel

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Inhaltsangabe zu „Macht und Rebel“ von Matias Faldbakken

Eine gnadenlose Attacke gegen die vorherrschende Konsensgesellschaft Norwegens Skandalautor von „The Cocka Hola Company“ legt nach. Frech und provokativ treibt er in seinem zweiten Roman das Spiel mit den Grenzüberschreitungen weiter und karikiert mit bitterbösem Humor die pervertierte Welt des Konsums.

Provokative Political Correctness! Klug und anregend! Überzeugt durch komplexe und tiefgreifende (Wissens-)Strukturen.

— KayaKoschka

Kurioses Stück Literatur.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Macht und Rebel von Matias Faldbakken.

    Macht und Rebel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. March 2013 um 04:05

    Macht und Rebel sind zwei Männer, die eines gemeinsam haben, sie begehren junge Mädchen, oder auch pre-teens. Durch Zufall führt sie das Problem-Kind-Schwesternpaar Thong und Thong Jr. zusammen. Aus Rebels Hass auf seinen Arbeitgeber und Markenpirat Fatty wird schnell der Plan diesen sozial zu zerstören, nebenbei will Macht auch noch den Ruf der Firma T.S.I.V.A.G. aufpolieren, die als judenfeindlich verschrien ist. Ist dieses Buch nun genial oder geschmacklos?! Ich bin da hin und her gerissen. Denn eines ist klar, wenn ein Roman zu meiner “Lesen ist hardcore!” Aktion passt, wie die Faust aufs Auge, dann ist es genau dieser hier. Ich scheine kein so glückliches Händchen gehabt zu haben, bei der Buchauswahl bisher. Zwei mal hintereinander habe ich nun aus Versehen zu einem Buch gegriffen, das sexuelle Perversion zelebriert und bei dem mir gegen Ende hin nur noch übel wurde. Wer darüber nachdenkt Faldbakken zu lesen, sollte erst einmal zu YouTube rüber schlendern und sich ein paar Interviews mit dem Herrn bildender Künstler goes Schriftsteller anschauen. So kriegt man vor dem Lesen nämlich die, meiner Meinung nach höchst wichtige Info, dass seine Romane alle mit einem Augenzwinkern verfasst sind – auch wenn das oft nicht auffällt. Matias Faldbakken will provozieren und das tut er in diesem Roman zu genüge. Während Palahniuk den Leser schokiert indem er sich seitenlang über Masturbationsverletzungen auslässt, geht Faldbakken gleich zu Beginn seines Romans in die vollen. Auf der ersten Seite nämlich kauft Hauptfigur Rebel eine Salatgurke, und Du ahnst es schon, diese Gurke wird nie zu Salat verarbeitet werden. An dieser Stelle werden wohl die meisten das Buch weg legen und das sicher zu recht. Denn auf den folgenden Seiten und in den folgenden Kapiteln vergrault der Autor den Leser mit angewandter Pädophilie und Nazismus in Form von Hitler-Reden und Nazi-Symbolen. Starker Tobak erstmal, und ich weiß genau Faldbakken meint das nicht ernst. Ich weiß genau, dass es symbolisch gemeint ist und der Autor in Wirklichkeit eine bitterböse Satire auf die Skandinavische Unternehmenspolitik verfasst hat. Ich weiß das alles, aber Spaß das Buch zu lesen macht es trotzdem keinen. Denn es gibt Dinge, über die kann ich einfach nicht lachen. Ein ganz minimaler Kritikpunkt im Angesicht der kontroversen Buchthemen wäre da die etwas öde Handlung. Faldbakken provoziert zwar viel, aber es geht größtenteils doch um Markenpiraterie und Unternehmenspolitik und das langweilte mich oft so sehr, dass ich lieber was anderes gelesen habe. Nachdem ich Dir dieses Buch nun über viele Absätze madig gemacht habe muss ich noch kurz eine Lanze brechen für den dritten Roman der Skandinavische Misanthropie Trilogie Unfun. Das ist ein Buch in dem deutlich wird, dass Faldbakken scherzt, ein Buch das einen linearen Plot hat und für die extremere Leserin ein wahres Vergnügen sein kann. “Macht und Rebel” gibt das nicht her, ich werde es nie wieder lesen wollen und Du solltest es Dir auch ersparen – extreme Literatur mit Schockeffekt in allen Ehren, aber dieses Buch geht für mich einen Schritt zu weit. Bei Buchthemen wie Pädophilie und Nazismus, und das keinesfalls kritisch betrachtend, würde ich niemandem empfehlen diesen Roman zu lesen. ‘Tongue-in-cheek’ hat seine Grenzen, in “Macht und Rebel” sind diese erreicht.

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  • Rezension zu "Macht und Rebel" von Matias Faldbakken

    Macht und Rebel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. September 2011 um 08:49

    Macht und Rebel sind zwei Männer, die eines gemeinsam haben, sie begehren junge Mädchen, oder auch pre-teens. Durch Zufall führt sie das Problem-Kind-Schwesternpaar Thong und Thong Jr. zusammen. Aus Rebels Hass auf seinen Arbeitgeber und Markenpirat Fatty wird schnell der Plan diesen sozial zu zerstören, nebenbei will Macht auch noch den Ruf der Firma T.S.I.V.A.G. aufpolieren, die als judenfeindlich verschrien ist. Ist dieses Buch nun genial oder geschmacklos?! Ich bin da hin und her gerissen. Denn eines ist klar, wenn ein Roman zu meiner „Lesen ist hardcore!“ Aktion passt, wie die Faust aufs Auge, dann ist es genau dieser hier. Ich scheine kein so glückliches Händchen gehabt zu haben, bei der Buchauswahl bisher. Zwei mal hintereinander habe ich nun aus Versehen zu einem Buch gegriffen, das sexuelle Perversion zelebriert und bei dem mir gegen Ende hin nur noch übel wurde. Wer darüber nachdenkt Faldbakken zu lesen, sollte erst einmal zu YouTube rüber schlendern und sich ein paar Interviews mit dem Herrn bildender Künstler goes Schriftsteller anschauen. So kriegt man vor dem Lesen nämlich die, meiner Meinung nach höchst wichtige Info, dass seine Romane alle mit einem Augenzwinkern verfasst sind – auch wenn das oft nicht auffällt. Matias Faldbakken will provozieren und das tut er in diesem Roman zu genüge. Während Palahniuk den Leser schokiert indem er sich seitenlang über Masturbationsverletzungen auslässt, geht Faldbakken gleich zu Beginn seines Romans in die vollen. Auf der ersten Seite nämlich kauft Hauptfigur Rebel eine Salatgurke, und Du ahnst es schon, diese Gurke wird nie zu Salat verarbeitet werden. An dieser Stelle werden wohl die meisten das Buch weg legen und das sicher zu recht. Denn auf den folgenden Seiten und in den folgenden Kapiteln vergrault der Autor den Leser mit angewandter Pädophilie und Nazismus in Form von Hitler-Reden und Nazi-Symbolen. Starker Tobak erstmal, und ich weiß genau Faldbakken meint das nicht ernst. Ich weiß genau, dass es symbolisch gemeint ist und der Autor in Wirklichkeit eine bitterböse Satire auf die Skandinavische Unternehmenspolitik verfasst hat. Ich weiß das alles, aber Spaß das Buch zu lesen macht es trotzdem keinen. Denn es gibt Dinge, über die kann ich einfach nicht lachen. Ein ganz minimaler Kritikpunkt im Angesicht der kontroversen Buchthemen wäre da die etwas öde Handlung. Faldbakken provoziert zwar viel, aber es geht größtenteils doch um Markenpiraterie und Unternehmenspolitik und das langweilte mich oft so sehr, dass ich lieber was anderes gelesen habe. Nachdem ich Dir dieses Buch nun über viele Absätze madig gemacht habe muss ich noch kurz eine Lanze brechen für den dritten Roman der Skandinavische Misanthropie Trilogie Unfun. Das ist ein Buch in dem deutlich wird, dass Faldbakken scherzt, ein Buch das einen linearen Plot hat und für die extremere Leserin ein wahres Vergnügen sein kann. „Macht und Rebel“ gibt das nicht her, ich werde es nie wieder lesen wollen und Du solltest es Dir auch ersparen – extreme Literatur mit Schockeffekt in allen Ehren, aber dieses Buch geht für mich einen Schritt zu weit. Bei Buchthemen wie Pädophilie und Nazismus, und das keinesfalls kritisch betrachtend, würde ich niemandem empfehlen diesen Roman zu lesen. ‘Tongue-in-cheek’ hat seine Grenzen, in „Macht und Rebel“ sind diese erreicht.

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  • Rezension zu "Macht und Rebel" von Matias Faldbakken

    Macht und Rebel

    Miriam81

    11. June 2011 um 21:26

    Politisch unkorrekt :)

  • Rezension zu "Macht und Rebel" von Matias Faldbakken

    Macht und Rebel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. February 2011 um 11:39

    Die Trilogie von Faldbakken, die "norwegische Misantrophie", ist besonders in Deutschland gut angekommen. Klar! Es geht um Gewalt und Sex! Faldbakken kennt sich aus im Jargon seiner Figuren, nimmt kein Blatt vor den Mund. Politisch korrekt denkende Menschen werden hier wahrscheinlich keinen Spass haben. In der guten alten Provo-Tradition durchbricht er jedes Tabu, inklusive Pädophilie, ohne es zu kommentieren. Dieser fehlende Zeigefinger erregt natürlich vor allem die Kleingeister und Bildungsbürger, die das Denken eingestellt haben und sich von den Medien und dem Kulturhochbetrieb erklären lassen, was richtig und was falsch ist. Und genau darum geht es auch in diesem Buch. Es geht um zwei obskure Typen namens "Macht" und "Rebel", um Werbung, die Macht der Symbole, und irgendwie erklärt uns Faldbakken die ganze Welt. Vor allem: Er beweist Humor. Ich habe sehr viel gelacht.

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  • Rezension zu "Macht und Rebel" von Matias Faldbakken

    Macht und Rebel

    Otsuyu-Nana

    22. March 2010 um 22:37

    Schon mit "The Cocka Hola Company" hat der Autor bewiesen, dass er nicht nur in der Lage ist, pornografische Szenerien und absurd-eklige Situationen zu beschreiben, sondern auch noch ein beschämend zutreffendes Bild der Gesellschaft zeichnen kann. "Macht und Rebel" ist wohl noch eine Spur härter als der Vorgänger- Gurken im Enddarm, Nazi-Tatoos, Pädophile Linke Untergrundkämpfer, Geschlechtsverkehr mit 11-Jährigen- so gut wie jeder verabscheuungswürdiger Apekt ist gedeckt. Hauptakteur Nr. 1 ist Rebel (englisch ausgesprochen), der verzweifelt ist. Er ist voller Frust, Groll, Hass un Enttäuschung- alles widert ihn an, es gibt keine Moral, keine Grundsätze, gegen die er rebellieren kann; wohin er auch schlägt, es gibt keinen Widerstand, keine Konsequenz, keine Antwort. So ist ein ein frustrierter, allesverachtender Undergroundler, bis ihm einfällt, durch was er sich Aufmerksamkeit verschaffen könnte- er wird Nazi. Hier kommt Protagonist Nr. 2 ins Spiel: Macht. Macht ist ein junger, dynamischer "Kreativer", der für einen inertnationalen Konzern arbeitet und Ideen aus dem Untergrund an die breite Masse verkauft. Als der Konzern dem Antisemitismus beschuldigt wird, findet Macht umgeschriebene Hitler-Reden, die ihn zu Rebel führen, und die beiden verbünden sich gegen den linken Untergrund- die Situatin spitzt sich zu... Das Buch ist in vielen Teilen schwer zu verdauen, und man sollte mehr als einen oder zwei Gedanken daran verschwenden. Auch sollte man es nicht wörtlich nehmen; hier wird niemand aufgefordert, 70 Pre-Teens und eine Gang Nazi-Araber auf einen multinationalen Konzern zu hetzen. Hier wird beschrieben, was die Gesellschaft ist: Inkonsequent, ignorant, verkommen, dekadent, höher, weiter, schneller, ohne Rücksicht auf Moral und Grenzen. Die Charaktere sind druchweg schrille, gestörte Typen, wie man es gewohnt ist- trotzdem sind sie keineswegs unsympatisch. Auch hier tanzen gescheiterte, tragische Existenzen auf der Grenze zum Wahnsinn. Nicht leicht zu verdauende Kost, nichts für empfindliche Mägen oder leichte Gemüter, für alle andern gilt: Kaufen!

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  • Rezension zu "Macht und Rebel" von Matias Faldbakken

    Macht und Rebel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. January 2009 um 18:01

    Ein sehr provokantes Stück, aber wer The Cocka Hola Company mochte, wird diesem Buch nicht weniger abgeneigt sein. Schon die erste Seite leitet ein wie das Buch auch enden wird, nämlich ohne Scham und Würde (und einer Gurke im Arsch). Eine abgrundtief komische Satire auf die heutige Konsumgesellschaft

  • Rezension zu "Macht und Rebel" von Matias Faldbakken

    Macht und Rebel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. October 2008 um 22:59

    Ein Roman, der sich vor allem durch ungeblümte (und dieses Wort mag schon zu seicht sein) Darstellung in Wort und "Bild" in den Vordergrund rückt. Dass der Autor erst unter Pseudonym in Norwegen veröffentlichen musste, scheint Einiges über die Tragweite des Inhaltes auszusagen. Mit einem Blick für popliterarische Verarbeitung mag man hinter den Figuren, dem Erzähler und der Geschichte große Kritik am Kapitalismus und der Negierung des Individuums erkennen. Man könnte aber auch einfach rassistische Grundgedanken vermuten oder aber auch am Ende einfach nicht mehr wissen, wozu man ein solches Buch gelesen hat. Ich möchte einen gewissen Nachtrag zu meiner ersten Rezension anstellen. In der Diskussion um die Wertigkeit oder Intention des Textes, wird vieles offener und bewusster. Es stellt sich mir die Frage, ob die offene Entgliederung jeglicher Lebensstrukturen oder Ideologien eine Möglichkeit darstellt, durch ihre paradoxe Wirkung, zum lehrhaften Beispiel zu werden. Ohne mich allzu abgehoben ausdrücken zu wollen, möchte ich sagen: dieses Buch kann Diskussionsgrundlage für viele wichtige Themen sein und wenn es dadurch erreichen kann, dass man durch Provokation angestiftet wird, einmal innezuhalten und nachzudenken, so hat dies, meine ich, einen gewissen Gehalt (oder sagen wir lieber Gewinn für den Einzelnen).

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  • Rezension zu "Macht und Rebel" von Matias Faldbakken

    Macht und Rebel

    Buchfink

    26. September 2008 um 11:03

    Matias Faldbakken will, dass es weh tut, man soll sich nicht wohlig in die Ecke kuscheln und in diesem Roman versinken. Man soll die Luft anhalten und sich fragen, ob man das wirklich komisch finden darf, ob man das wirklich tolerieren will, ob das noch erlaubt sein kann, so weit zu gehen und die Grenzen des guten Geschmacks und des intimen Empfindens so einfach und frech zu überrennen. Er tut es einfach und trifft dabei voll ins Schwarze. Ein absolut ungemütlicher Roman, der den Leser nicht in Frieden lässt. Super.

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  • Rezension zu "Macht und Rebel" von Matias Faldbakken

    Macht und Rebel

    Kyte

    09. June 2008 um 23:07

    Macht, ein energiegeladener Werbeprofi, und Rebel, der literarische Lebowski, haben ihre ganz eigene Sicht der Dinge.

  • Rezension zu "Macht und Rebel" von Matias Faldbakken

    Macht und Rebel

    hausmannskost

    03. March 2007 um 12:08

    gegen jede konventionen ob mit nationalsozialistischen motiven tatauierte inderkinder oder sex mit minderjährigen...der zieht alles ins extreme super krass abstoßend und hammer gut...

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