Matilde Asensi Wächter des Kreuzes

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Inhaltsangabe zu „Wächter des Kreuzes“ von Matilde Asensi

Sieben Zeichen, sieben Städte und eine mysteriöse Bruderschaft: ein spannungsgeladener Abenteuerroman. Der Bestseller aus Spanien!

Seltsame Tätowierungen zieren die Leiche eines Äthiopiers, der bei einem lugzeugabsturz ums Leben gekommen ist. Doch warum zeigt der Vatikan ein so brennendes Interesse an dem Toten? Nur zögerlich weiht man Ottavia Salina, renommierte Paläographin des Vatikanischen Geheimarchivs, in das Geheimnis um den größten Reliquienraub aller Zeiten ein: Die bei der Leiche aufgefundenen Holzsplitter stammen zweifelsfrei vom Heiligen Kreuz. Und: Auf der ganzen Welt sind nahezu alle Kreuzesreliquien verschwunden. Gemeinsam mit Hauptmann Glauser-Röist von der Schweizergarde und dem Archäologen Boswell verfolgt Ottavia die Spuren der Reliquienräuber, die sie in die sieben historischen Hauptstädte des Christentums führen: Rom, Ravenna, Athen, Jerusalem, Konstantinopel, Alexandria und Antiochia. Sieben Prüfungen auf Leben und Tod bringen sie dem dunklen Rätsel immer näher.

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  • Rezension zu "Wächter des Kreuzes" von Matilde Asensi

    Wächter des Kreuzes

    Bücherwurm

    01. July 2010 um 22:00

    "Wächter des Kreuzes" von Matilde Asensi wurde schon im Jahr 1999 von der spanischen Autorin in Spanien veröffentlicht. Die erste deutsche Ausgabe folgte im Jahr 2001, sie wurde neu aufgelegt und 2010 als Neuausgabe auf den Markt gebracht. Die Handlung beginnt im Vatikan. Eine Ordensschwester, die als Wissenschaftlerin (Paläographin) im Geheimarchiv arbeitet wird zur Aufklärung eines Falles herangezogen. Bei einem Flugzeugabsturz kamen 2 Männer ums Leben, einer davon entpuppt sich als Äthiopier. Er trägt am gesamten Körper seltsame Zeichen und Tätowierungen, die man so noch nicht gesehen hat. Bei dem verunglückten Flugzeug findet man eine Reliquie, die kurz zuvor gestohlen wurde. Es handelt sich um ein Teilstück des Kreuzes, an welchem Jesus Christus starb. Dieses Kreuz wurde einige Jahrhunderte nach dem Tod wieder aufgefunden und hat einen ähnlichen Kult wie das Grabtuch ausgelöst. Es endete mit der Zerteilung und Verbreitung der Teilstücke als Reliquie in alle denkbaren katholischen Kirchen der Welt. Das Buch handelt von der Entdeckung einer geheimen Bruderschaft, den "Wächtern des Kreuzes". Sie wollen die Teilstücke wieder zusammenführen und haben offensichtlich schon häufiger zugeschlagen. Niemand kennt diese Bruderschaft, die aber offensichtlich sehr geschickt und im Verborgenen agiert. Die Ordensschwester wird Teil einer Aufklärungstruppe, die versucht, diese Verbindung ausfindig und dingfest zu machen, was bedeutet, dass sie die auferlegten Prüfungen der Kreuzeswächter, derer insgesamt 7 an sieben verschiedenen Orten dieser Welt, zu durchstehen haben. Ich staune immer wieder über diese Autorin, ehemals Studentin des Journalismus. Hat man sich an ihre Art sich auszudrücken gewöhnt, liest man sich durch spannende 639 Seiten, gefüllt mit einer unglaublichen Phantasie, aber auch sagenhaftem Wissen. Mir war es schier unmöglich zu erkennen, wo Wissen aufhört und Fiktion beginnt. Langeweile kommt nicht auf, denn kaum ist ein Schritt beendet, beginnt der nächste. Dieser Roman ist so erfrischend anders als die amerikanischen Thriller, ich möchte dieses Buch jedem empfehlen, der 1. dicke Bücher liebt, 2. sich nicht scheut, etwas dazu zu lernen und neue Wege zu beschreiten.

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  • Rezension zu "Wächter des Kreuzes" von Matilde Asensi

    Wächter des Kreuzes

    kubine

    28. June 2010 um 17:43

    Nach einem Flugzeugabsturz wird die verstümmelte Leiche eines Äthopiers aufgefunden. Eigentlich kein Grund zur Beunruhigung, wenn die Leiche nicht seltsame Brandzeichen aufweisen würde und man neben ihr ein verkohltes Stück Holz gefunden hätte. Nicht irgendein Stücken Holz – ein Teil des Kreuzes an dem Jesus starb, geraubt aus einer der vielen Kirchen, wo Stücke des Heiligen Kreuzes als Reliquie verehrt werden. Da es nicht die einzige Kreuzesreliquie ist, die in kürzester Zeit gestohlen wurde, ist der Vatikan sehr daran interessiert, diese Diebstähle aufzuklären und ein für alle Male zu beenden. Die einzigen Anhaltspunkte die man hat, sind die Brandzeichen auf dem Leichnam des Äthopiers, die nur ein Mensch im Vatikan entschlüsseln kann – Schwester Ottavia Salina, Päläographin im vatikanischen Geheimarchiv. Zusammen mit dem Hauptmann der Schweizer Garde, Kaspar Glauser-Röist, macht sie sich an die Arbeit. Eine erste Spur führt nach Ägypten, wo der Hauptmann zusammen mit dem koptischen Archäolgen Farag Boswell, in einem abgelegenen Kloster eine selten Schriftrolle „borgt“, die auf die Spur einer geheimen Bruderschaft, die Staurophylakes, führt. Um sie zu finden, müssen aber 7 Prüfungen in 7 wichtigen christlichen Städten des Altertums absolviert werden. Städte, die für je eine Todsünde stehen. Um welche Städte es geht und welche Prüfungen bestanden werden müssen, steht verschlüsselt in einem Meisterwerk italienischer Literatur – in Dantes „Göttlicher Komödie“. Und so machen sich Ottavia, Farag und der Hauptmann auf den Weg um die halbe Welt, um die Rätsel zu lösen, die Prüfungen zu bestehen. Immer wieder geht es dabei um Leben und Tod... Nach dem Weltbestseller „Sakrileg“ sind eine Menge Bücher auf dem Markt erschienen, bei denen Geheimgesellschaften, Verschwörungstheorien und die Kirche eine zentrale Rolle spielen. In Matilde Asensi „Wächter des Kreuzes“ sind es die Staurophylakes, eine geheime Bruderschaft (so geheim, dass ich nicht mal etwas im Internet über diese Gruppe gefunden habe), die über das Kreuz wachen und es wieder zusammenfügen wollen, nachdem Splitter davon durch die Kreuzrittern in die ganze Welt gebracht wurden, wo sie heute noch als Reliquien verehrt werden. Da die Staurophylakes aber schon einmal schwer verraten wurden und deshalb nur noch im Untergrund agieren konnten, entschlossen sie sich jeden Anwärter auf Herz und Nieren zu prüfen – mit 7 Prüfungen auf Leben und Tod. Nach jeder bestandenen Prüfungen bekamen die Änwarter ein Brandzeichen, bevor sie schliesslich im „irdischen Paradies“ aufgenommen wurden. Und dieses „irdische Paradies“ sollen Schwester Ottavia, Farag Boswell und Hauptman Glauser-Röist finden, um die gestohlenen Reliquien wieder ihren rechtmässigen Besitzern zurück zu bringen und die Staurophylakes zu verhaften. In Dantes „Göttlicher Komödie“ sollen sich verschlüsselt Hinweise finden. Passagen aus Dantes Meisterwerk wurden hier geschickt von Matilde Asensi eingesetzt – ob sie versteckte Hinweise enthalten oder es wieder mal beweist, dass man alles mögliche in jedes geschriebene Wort hineininterpretieren kann, muss der Leser dabei selbst entscheiden. Nichtsdestotrotz trägt es dazu bei, dass man schwerlich aufhören kann zu lesen, weil man wissen möchte, wie es weitergeht, welche Prüfungen als nächstes folgen könnten und ob die drei diese bestehen werden. Und auch um zu erfahren, ob Farag Boswell, der von Anfang an heftig mit Schwester Ottavia flirtet und sie so in ihrer festen Überzeugung, ihr Leben Gott zu weihen, erschüttert, mit seinen Avancen Erfolg hat. Man wünscht es ihm, denn sie haben unglaublich viele Gemeinsamkeiten und zwischen den beiden knistert es gewaltig. Auch Kaspar Glauser-Röist, der Hauptmann der Schweizer Garde, pflichtbewusst, treu und fest im Glauben, scheint Geheimnisse zu haben, die erst nach und nach ans Licht treten. So verwandelt er sich auch langsam von der doch etwas unsymphatischen, unnahbaren Figur in einen genauso verletzlichen Menschen. Da das Buch aus Sicht von Schwester Ottavia geschildert wird, ist man immer hautnah dabei. Man erlebt und durchlebt wie aus 3 unterschiedlichen Menschen ein Team wird und auch welche Konflikte daraus entstehen. Einzig Ottavias Familiengeschichte hätte man weglassen können oder zu einem glaubwürdigen Ende bringen müssen. Da scheint sich die Autorin in Ideen verrannt zu haben, die sie nicht konsequent genug ausführte. Mit „Sakrileg“ kann man es nicht vergleichen, aber für Freunde dieses Genre verspricht „Wächter des Kreuzes“ einen kurzweiligen Lesespass.

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  • Rezension zu "Wächter des Kreuzes" von Matilde Asensi

    Wächter des Kreuzes

    Jens65

    19. July 2008 um 00:25

    Das Buch wurde mir von meiner Buchhänderlin empfohlen und ich wurde nicht enttäuscht. Es ist flüssig geschriebend und läßt sich Zeit mit der Geschichte - was ich sehr begrüßt habe. Die Charaktere sind gut ausgeprägt, die Gedankengänge der Hauptfiguren gut nachvollziehbar und die Informationen über 2000 Jahre Kirchengeschichte, die ja gleichzeitig auch europäische Geschichte ist, informativ und mit vielen Spitzen versehen. Da ich von Dan Brown noch kein Buch gelesen habe, kann ich hier nicht vergleichen. Allerdings sind mir manche der Prüfungen doch ein bißchen wie aus einem "Indiana Jones" entsprungen vorgekommen. Was mich nicht gestört hat, weil ich abenteuerliches gerne lese. Alles in allem war das wohl eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe.

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  • Rezension zu "Wächter des Kreuzes" von Matilde Asensi

    Wächter des Kreuzes

    Fletcher

    04. July 2008 um 15:53

    Diese Buch stand, nachdem ich erst 'Der verlorene Ursprung' gelesen habe, fast ein Jahr ungelesen im Regal, bis ich mich dann doch überwunden habe, es zu lesen. Und mein Mut wurde belohnt: Ein spannender Abenteuerroman, der einen das Buch kaum aus der Hand legen lässt. Vor allem die zu lösenden Rätsel und zu bestehenden Prüfungen sind mitreissend und sehr gut beschrieben. Die Hauptprotagonistin hingegen ist oft zu weinerlich und kann mitunter gar nervtötend werden. Insgesamt setzt sich der Roman trotzdem von der Masse der Abenteuerromane ab, wenn auch nicht so deutlich wie er könnte. 4/5

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