Mats Federberg

 4.4 Sterne bei 19 Bewertungen
Mats Federberg

Lebenslauf von Mats Federberg

Mats Federberg, geboren 1973 in Dresden, verfasste während seines Biologiestudiums journalistische Texte für die Sächsischen Zeitung. Während seiner anschließenden wissenschaftlichen Tätigkeit veröffentlichte er zahlreiche internationale Fachpublikationen auf dem Gebiet der Zellbiologie. Im Jahr 2012 ließ er sein seit Kindheit bestehendes Interesse für kreatives Schreiben aufleben und begann lyrische und belletristische Texte zu verfassen. Bereits ein Jahr später wurde er Preisträger des 1. Meerbuscher Literaturwettbewerbes. Es folgten humorvolle Lyrikbeiträge und Kurzgeschichten, v.a. im Chiliverlag. Seit 2015 ist er Autor bei der Berliner Literaturagentur „Wortunion“. Derzeit ist er Lehrer, Autor und Familienvater in Leipzig, wo er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern lebt.

Alle Bücher von Mats Federberg

Chef, ich bin dann mal Windeln wechseln

Chef, ich bin dann mal Windeln wechseln

 (19)
Erschienen am 10.08.2017

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Rezension zu "Chef, ich bin dann mal Windeln wechseln" von Mats Federberg

Ein paar mehr Seiten wären schön gewesen
Kristin84vor 10 Monaten

Zum Inhalt: 


Das Leben als Vater einer zweijährigen Tochter hat es in sich! Wer es nicht glaubt, kann es in diesem Buch von Mats Federberg nachlesen und wird sein blaues Wunder erleben. Denn hier wird der Vater nicht verschont. Doch Mats Federberg versucht mit Witz und Humor den alltäglichen Aufgaben, die ein Kleinkind so mit sich bringen, zu trotzen. Und das ist wirklich leichter gesagt, als getan. 


Meine Meinung: 


Ich lese gerne zwischendurch auch mal lustige und unterhaltsame Bücher. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Seitenumfang solcher Bücher immer relativ gering ist. Warum eigentlich? Haben die Autoren Angst, dass ihnen ihr Humor ab Seite 300 plötzlich abhanden kommt? Natürlich besteht immer die Gefahr, dass man es übertreibt und der Leser irgendwann von dem Buch genervt ist, aber das so etwas nicht passiert, ist eben die hohe Kunst des guten Schreibens.

Mats Federberg gehört meiner Meinung nach schon zu den Autoren, die wissen was sie tun, nur glaube ich, dass er nicht mutig genug ist. Denn warum hat er die - doch sehr unterhaltsame - Story über das Leben mit seiner Tochter nicht ein paar mehr Seiten gegönnt? Ich für meinen Teil fand die einzelnen Kapitel teilweise doch sehr kurz - nicht mal eine Seite auf dem E-Reader. Die Idee bzw. die Story, die hinter jedem Kapitel steckt, hat definitiv das Potenzial, auf mehrere Seiten erzählt zu werden. Wie bereits oben beschrieben, besteht da natürlich die Gefahr, es zu sehr in die Länge zu ziehen und damit den Leser zu langweilen. Aber wenn man sich - wie bei diesem Buch - zu kurz fasst, hat man das Problem, dass der Leser überhaupt nicht in die Geschichte reinkommt. So nach dem Motto: Neues Kapitel, neues Thema - schwupps, zu Ende! Hier sollte man wirklich versuchen, einen guten Mittelweg zu finden. Denn die Art wie Mats Federberg schreibt und auch die Story in dem Buch finde ich gelungen. Gerade deswegen sollte dieses Buch mehr Seiten haben, damit ich als Leser auch mehr Lesevergnügen habe. Doppelt so viel Seiten wären meiner Meinung nach perfekt. Da würde man vielleicht auch mehr über die Familie erfahren, über das Umfeld etc. So hätte man einen größeren Bezug zu den Charakteren und hätte besser mit ihnen mitfiebern und mitfühlen können. Nur zur Klarstellung: Auch auf den wenigen Seiten hatte ich schon Mitgefühl mit dem Vater - besonders zum Ende hin. Aber oft konnte man aufgrund der wenigen Sätze zu einzelnen Szenen gar keine Gefühle entwickeln.

Humor war vertreten, wenn auch nicht in Übermaß, was wohl auch wieder der geringen Seitenzahl zu schulden ist. Ich konnte das eine oder andere Mal schmunzeln - ein herzhafter Lacher war aber nicht dabei. 


Mats Federberg kann meiner Meinung nach schreiben und hat Witz im Blut. Ich hoffe nur, dass er es bei seinen nächsten Werken schafft, den Humor hochzuhalten und den Büchern ein paar mehr Seiten zu schenken. Dann werde ich bestimmt auch wieder zu einem "Federberg" greifen.


Mein Fazit: 


Idee: gut, Humor: Schmunzler garantiert, Seitenzahl: definitiv ausbaufähig. Wer auf ein kurzes, humoristisches Buch Lust hat, ist hier richtig.

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Kellerbandewordpresscoms avatar

Rezension zu "Chef, ich bin dann mal Windeln wechseln" von Mats Federberg

Chef, ich bin dann mal Windeln wechseln
Kellerbandewordpresscomvor einem Jahr

Meine Buchbewertung:

Das ebook ergänzt meine Sammlung von Vaterbüchern, die alle von ihren mehr oder weniger humorvollen Erlebnissen in deren Elternzeit erzählen.

Meist geben sich die Väter nach außen doch cool und im Hintergrund entsteht das Chaos. Aber geht es uns Müttern nicht auch oft so?

Bei Mats ist die Aufteilung klar:

Sie das Kind – ich das Büro. Sie noch die Wäsche – ich … das Büro. Bei ihr kommt dann noch das Kochen dazu. Bei mir der Weg zum Büro. Bügeln, Aufräumen, Putzen – auch das reißt meine Frau noch an sich. Gut, ich würde mich mit meiner Frau nicht darum schlagen. Niemals!
Ich gehe aber noch einkaufen, genau! Auf dem Weg vom Büro. Und wenn Reparaturen zu erledigen sind, ist das schließlich auch Männersache. Und Hausmeister Ullmann ist ja ein Mann.

Mit viel hilflosen Humor muss man in diesem Buch allerdings schon rechnen. Denn da haben andere Schreibväter meiner Meinung nach etwas Lustigeres aufs Papier geschrieben.

Dennoch sind die Geschichten kurzweilig und lebhaft geschrieben.

Ich bewundere alle Mütter. Ich vergöttere Alleinerziehende, die länger als zwei Wochen überleben.

Er weiss sogar die Problematik der Alleinerziehenden zu würdigen. Nur geht es uns allen in einer Partnerschaft so, dass dies immer nur zeitweilig passiert und nicht wie bei den wirklich aleinerziehenden Mütter und Väter dauerhaft der Fall ist.

Mats macht auch die Bekanntschaft von Kleinkindurin und freut sich, dass dieser noch nicht so geruchbehaftet ist.

Geschmunzelt habe ich bei den Nagelschneidenversuchen von Mats. Er hat dies nur im Schlaf der Kleinen hinbekommen.

Denn da ging es mir im Kleinkindalter meiner beiden Kinder genauso. Ums Verrecken wollten dieses störrischen kleinen Fingerchen nicht gegen die Kratzattacken geschnitten werden. Aber beim Papa haben sie es ohne Murren erduldet.

Habt ihr auch manche Sachen, die bei einem Elternteil super klappen, bei denen der andere nicht ran darf?

Im Buch macht sich der Autor noch über so manch eigenartige Namen der Kinder auf den Spielplätzen lustig. Das fand ich persönlich nicht so lustig.

Ebenso viele markabere Witze. Viel über seinen Tod.

Warum lieber Mats musstest auch du hier wieder das Schwedische Möbelhaus im Buch erwähnen?

Das fällt mir als Elternbücherrezestentin leider auf, dass sowohl in Mütterbüchern als auch bei den Vätern immer eine Geschichte in diesen Möbelhäusern zugegen ist.

Fazit:

Noch ein Vaterbuch

Vielen Dank für den Gewinn des Rezensionexemplares von Lovelybooks und digitalpublishers

Mehr Buchtipps und die Rezi findest du hier:

https://kellerbande.wordpress.com/2017/11/08/chef-ich-bin-dann-mal-windeln-wechseln/

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ManuelaBes avatar

Rezension zu "Chef, ich bin dann mal Windeln wechseln" von Mats Federberg

Etwas überzogen
ManuelaBevor einem Jahr

Chef, ich bin dann mal Windeln wechseln ist ein humorvolles Buch des Autors Mats Federberg in dem er die Sorgen und Nöte eines Vaters erzählt der sich plötzlich um seine zweijährige Tochter kümmern muss, weil seine Frau das Bett hütet. Gerade wieder schwanger gibt es bei der Ehefrau Probleme und sie darf sich nicht anstrengen sondern soll viel liegen. Tagsüber geht die kleine Tochter zu einer Tagesmutter aber abends und am Wochenende ist der Vater dran.


Der Autor schildert die abstrusen und ihn überfordernden Aufgaben auf humorvolle Art die mich immer wieder zum schmunzeln brachte. Dabei neigt der Autor zu Überspitzungen der Situation die seine Nöte verdeutlichen sollen. Wobei mir 2/3 des Buches gereicht hätte, weil sich die Situationen doch immer wieder ähnelten und es im laufe der Zeit auch immer konfuser wurde. Ein wenig mehr Straffung hätte meiner Ansicht nach dem Buch gut getan. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, die eine oder andere Lage kennen Eltern sicherlich aus eigener Erfahrung. Das Buch selber ist in kleine Anekdoten aufgeteilt die jeweils eine passende Überschrift tragen.


Am Ende des Buches gibt es einen kleinen Ratgeber für Eltern, der sich aber selber nicht ganz ernst nimmt. Insgesamt ein vergnügliches Buch mit kleinen Längen im letzten Drittel.

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Gespräche aus der Community

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DIGITALPUBLISHERS_Verlags avatar

Für alle im Mutterschaftsurlaub und frischgebackenen Papas!

Wir verlosen 20 E-Books inklusive kleiner Väterkunde ;-)


Mats Federberg gibt einen humorvollen Einblick in die Tiefen und Risiken des Elterndaseins aus der Perspektive eines Vaters. Umwerfend komisch, voller abgründiger Pointen und unerhörter Begebenheiten. Mit bissigem Humor und großer Verve rechnet er mit den Illusionen des Vaterdaseins ab – ebenso wie mit Erziehungsratgebern und allen anderen, die es stets besser wissen. Zugleich ist das Buch eine Liebeserklärung an die größte Herausforderung seines Lebens: seine Tochter.


Damit starten wir eine Leserunde für das wunderbare E-Book Chef, ich bin dann mal Windeln wechseln von Mats Federberg. 


Zum E-Book: Unsere zweijährige Tochter zählt – wie die meisten Kleinkinder – zur Gattung der nachtaktiven Nervennager. Zum Glück habeich Ohrenstöpsel und tagsüber bin ich sowieso im Büro. Und meine Frau… die macht das schon. So schwer wird's ja auch wieder nicht sein.
Doch dann ist Baby Nummer 2 auf dem Weg und es gibt Komplikationen: Meine Frau muss das Bett hüten. Auf unbestimmte Zeit. Plötzlich bin ichquasi alleinerziehend. Und zwar rund um die Uhr.



Neugierig geworden? Dann macht mit! Wir verlosen 20 Freiexemplare des E-Books unter allen Bewerber/innen!

Zum Autor: Mats Federberg, geboren 1973 in Dresden, verfasste während seines Biologiestudiums journalistische Texte für die Sächsischen Zeitung. Während seiner anschließenden wissenschaftlichen Tätigkeit veröffentlichte er zahlreiche internationale Fachpublikationen auf dem Gebiet der Zellbiologie.
Im Jahr 2012 ließ er sein seit Kindheit bestehendes Interesse für kreatives Schreiben aufleben und begann lyrische und belletristische Texte zu verfassen. Bereits ein Jahr später wurde er Preisträger des 1. Meerbuscher Literaturwettbewerbes. Es folgten humorvolle Lyrikbeiträge und Kurzgeschichten, v.a. im Chiliverlag.
Seit 2015 ist er Autor bei der Berliner Literaturagentur „Wortunion“. Derzeit ist er Lehrer, Autor und Familienvater in Leipzig, wo er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern lebt.
Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!
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