Mats Strandberg Die Überfahrt

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Inhaltsangabe zu „Die Überfahrt“ von Mats Strandberg

Die Passagiere an Bord der schwedischen Ostsee-Fähre Baltic Charisma wollen vor allem eins: sich amüsieren, und zwar um jeden Preis. Ob sie mit der besten Freundin tanzen gehen oder Junggesellenabschiede feiern, ob sie nach der Liebe ihres Lebens suchen oder vor den Dämonen des Alltags fliehen – die Nacht ist lang, und der Alkohol fließt reichlich. Fast bleiben dabei die beiden dunklen Gestalten unbemerkt, die sich übers Autodeck an Bord schleichen: eine Mutter und ihr Kind. Mit ihnen betritt ein uraltes Grauen das riesige Schiff, und es wird zur tödlichen Falle. Die Angst geht um auf der Baltic Charisma ... Hochkarätiger, suchterzeugender Thriller-Stoff aus Schweden für alle Fans von Justin Cronin, Sebastian Fitzek und Stephen King. »Mats Strandberg weiß, wie man einen Thriller schreibt. Ich werde nie wieder an Bord einer Ostsee-Fähre gehen.« Åsa Larsso n

Erst zum Ende hin kam sowas wie Spannung auf. Insgesamt war es mir, wegen ständiger Wiederholungen, aber viel zu eintönig. - 2 Sterne

— AmiLee
AmiLee

Ich mußte nach ca. 170 Seiten abbrechen-ich habe mich gelangweilt

— Zweifachmama
Zweifachmama

Idee gut - aber vom Schreibstil enttäuscht. Es riß einen gar nicht vom Hocker.

— Tudde
Tudde

Einfach nur langweilog und vorhersehbar!

— VanessaNaggay
VanessaNaggay

Was für ein Blödsinn, aber ganz gut geschrieben

— brauneye29
brauneye29

Ich werde niemals eine Fähre besteigen... Absolute Leseempfehlung!

— jennny712
jennny712

Leider kein Thriller, sondern ein Horror-Roman!

— Baerbel82
Baerbel82

Es ist kein King, muss es aber auch nicht. Kurzweiliger, gut erzählter Horror aus Schweden.

— RalfKor
RalfKor

Eine gruselige Schiffsfahrt...

— dreamlady66
dreamlady66

Sehr vorhersehbare Vampiraction ohne tieferen Sinn

— guybrush
guybrush

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  • eBook Kommentar zu Die Überfahrt von Mats Strandberg

    Die Überfahrt
    Ruth

    Ruth

    via eBook 'Die Überfahrt'

    Was für ein unglaublicher Mist, schade um Zeit und Geld!!

    • 10
  • Idee gut - aber vom Schreibstil enttäuscht.

    Die Überfahrt
    Tudde

    Tudde

    13. July 2017 um 17:58

    Die Idee fand ich sehr gut, auch wenn es dieses Thema in der ein oder anderen Version sicherlich schon gab. Aber dieses Plus wurde von dem Schreibstil zerstört, mit welchem ich gar nicht zurecht kam. Kurze, aber prägnante Sätze ließen keinen richtigen Lesefluß aufkommen. Dazu erzählte Strandberg in der Gegenwartsform. Alles in allem fand ich das Buch nicht allzu lesenswert, weil einige Stellen doch zu langatmig waren. Langweilig sogar. Im Endeffekt bereue ich die 14,90 €.

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  • Kann man lesen, muss man aber nicht...

    Die Überfahrt
    Ritja

    Ritja

    10. July 2017 um 18:46

    Nun ja, man sollte alles mal gelesen haben. Auch einen Horrorthriller, der eine unglaubwürdige Geschichte, wenig sympathische Charaktere und viel Blut und Gedärm im Angebot hat. Ich konnte mich für dieses Buch nicht erwärmen, obwohl man sagen muss, dass der Schreibstil sehr gut war (dafür gibt es auch den Stern) und man zügig durch den Irrsinn lesen konnte. Der Rest, also die Geschichte, war nicht meins. Ich habe einige Bücher von Stephen King gelesen, aber dieses Buch mit Stephen King zu vergleichen, halte ich für gewagt. King hat sehr gute Spannung erzeugt und oft das Kopfkino des Lesers aktiviert und arbeiten lassen. Hier wird leider ziemlich platt und blutrünstig vorgegangen und einfach nur gemetzelt. Um Horror zu erzeugen, muss das Blut nicht in Strömen fließen und Vampire/Zombies helfen dieser Geschichte auch nicht auf den richtigen Horropfad.  Ich hätte das Buch sicherlich abgebrochen, wenn es kein Rezensionsexemplar gewesen wäre. So habe ich tapfer bis zum Schluss durchgehalten, aber belohnt wurde ich dafür nicht.

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  • Was für ein Blödsinn, aber gut geschrieben

    Die Überfahrt
    brauneye29

    brauneye29

    10. July 2017 um 13:20

    Zum Inhalt: Die Angst geht um auf der Baltic Charisma. Statt der Partyüberfahrt zieht der Schrecken auf der Fähre alle in den Bann. Meine Meinung: Was für ein Blödsinn! Aber gut geschrieben und mit viel Spannung erzählt. Aber ganz ehrlich irgendwann war mit das alles zu viel Irrsinn und Blödsinn. Man kann zu Recht sagen, dass hier Steven King Pate hätte sein können. Fazit: Spannend ja, aber was für eine abstruse Story

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  • Sehr blutig

    Die Überfahrt
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    01. July 2017 um 13:32

    Der Klappentext hört sich eigentlich ganz spannend an, aber dann heißt es „Mit ihnen betritt ein uraltes Grauen das riesige Schiff…“. Die Passagiere, die an Bord der schwedischen Ostsee-Fähre Baltic Charisma gehen, wollen sich amüsieren, denn der Alkohol ist günstig. Wenn sie gewusst hätten, was sie auf dieser Überfahrt erwartet, hätten sie wahrscheinlich kehrt gemacht. Der Schreibstil lässt sich einfach und zügig lesen, ist mir aber oft zu roh. Anfangs lernen wir die Personen an Bord kennen. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, aber alle wollen einfach nur Spaß haben. Sie sind gut beschrieben, aber sympathisch war mir niemand. Alle haben ihre Problemchen, die sie für die Überfahrt vergessen wollen. Aber es sind halt nur Problemchen, niemand ist in ernsthaften Schwierigkeiten. Dann beginnt das Grauen und da ist keine Möglichkeit, vor diesem Grauen zu fliehen. Es wird blutig und es gibt immer weitere dahingemetzelte Tote. Der Horror ist da und das hätte man ruhig klarer ausdrücken können. Denn Horrorgeschichten sind nicht mein Ding und ich hätte das Buch nicht gelesen, wenn ich gewusst hätte, was mich erwartet. Ich denke, dass es Leser gibt, denen das Genre zusagt und die dieses Buch interessant und spannend finden. Mir ging es nicht so.

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  • Blutig und ekelhaft

    Die Überfahrt
    Baerbel82

    Baerbel82

    30. June 2017 um 15:51

    Um es gleich vorwegzunehmen, ich habe „Die Überfahrt“ von Mats Strandberg nach etwa 100 Seiten abgebrochen. Da ich selbst vom Kreuzfahrt-Virus infiziert bin, musste ich dieses Buch unbedingt haben. Die Inhaltsangabe ließ auf einen spannenden Thriller à la „Passagier 21“ von Sebastian Fitzek hoffen. Doch ich wurde enttäuscht. Worum geht es? Jeden Tag, jahrein, jahraus, verkehrt die schwedische Fähre 'Baltic Charisma' in der Ostsee von Stockholm nach Finnland und wieder zurück. Die Passagiere wollen vor allem eins: Party machen. Der Alkohol ist billig und die Frauen willig. Sex and Drugs and Rock 'n' Roll. Auch eine dunkelhaarige, stark geschminkte Frau geht mit ihrem kleinen Sohn an Bord. Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt. Die Sprache ist derb. Und nach etwa 100 Seiten ist klar, was es mit den beiden dunklen Gestalten auf sich hat. Horror der ganz harten, vordergründigen Art, der buchstäblich die (Fleisch-) Fetzen fliegen und das Blut spritzen lässt, brauche ich nicht. Und so habe ich „Die Überfahrt“ abgebrochen. Fazit: Kein Thriller, sondern ein Horror-Roman!

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  • Blutige Überfahrt

    Die Überfahrt
    Mali133

    Mali133

    23. June 2017 um 18:51

    "Die Überfahrt" ist ein Thriller von Mats Strandberg und ist 2017 im Fischer Tor Verlag erschienen.Inhalt:Die Passagiere der Ostsee-Fähre Baltic Charisma wollten einen ganz normalen Kurzurlaub verbringen. Ob Zeit mit der Familie, Party mit Freunden oder ein Junggesellenabschied, es sollte einfach nur Spaß machen. Doch die Überfahrt verläuft ganz und gar nicht nach Plan. Eine Mutter mit ihrem Kind hat sich an Bord geschlichen und damit erhält das pure Grauen Einzug auf die Fähre. Anfangs scheint noch alles normal zu sein, aber langsam breitet sich eine unbekannte Seuche auf dem Schiff aus vor der niemand sicher ist ...Fazit:Ein sehr guter Horror-Thriller der mich in seinen Bann gezogen hat und auch bis zum Ende spannend blieb.Der Schreibstil des Autors hatte mich schnell überzeugt. Man kommt hervorragend in die Geschichte rein, was auch daran liegt dass die Geschichte sich locker und flüssig liest. Trotzdem sehr viele Protagonisten vorhanden sind, waren diese meiner Meinung nach gut ausgearbeitet und interessante Persönlichkeiten. Einige mochte ich mehr als andere, aber so sollte es natürlich auch sein. Jeder Charakter hat seine Stärken und Schwächen und diese kommen im Lauf der Geschichte perfekt zur Geltung. Auch die Umgebung wird ausführlich beschrieben und man kann sich die teilweise bedrückende Atmosphäre, welche an Bord herrscht sehr gut vorstellen.Die Handlung des Buchs hat mir, abgesehen von wenigen Ausnahmen, sehr gut gefallen. Man muss aber ganz klar sagen dass es stellenweise sehr blutig zugeht und das nicht jeden Geschmack trifft. Die Geschichte ist schlüssig und der von Anfang an aufgebaute Spannungsbogen wird bis zum Ende aufrecht erhalten. Das Ende bleibt offen, aber das ist meiner Meinung nach nicht besonders tragisch. Man kann sich sehr gut vorstellen wie es wohl weitergehen wird.Das Buch ist in einzelne Kapitel unterteilt, welche alle eine angemessene Länge haben. Wie oben schon geschrieben, gibt es mehrere Protagonisten und die Kapitel erzählen abwechselnd aus deren Sichtweise über die Geschehnisse an Bord. Fast jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger so dass man unbedingt weiterlesen möchte um zu erfahren wie es mit der betroffenen Person weitergeht.Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen. Meine einzigen Kritikpunkte möchte ich hier nicht anbringen, da sie zu viel verraten würden. Ich kann aber sagen dass es sich dabei nur um persönlichen Geschmack handelt und dies meist nur mich selbst betrifft.Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen!

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  • Für Fans von blutigem und brutalem Horror sicher ein Highlight - für mich eine Enttäuschung

    Die Überfahrt
    ClaudiasWortwelten

    ClaudiasWortwelten

    19. June 2017 um 17:18

    Ich war sehr gespannt auf Die Überfahrt von Mats Strandberg und fieberte dem Ersterscheinungstag geradezu entgegen, denn ich liebe Thriller, die mich mit meinen eigenen Ängsten konfrontieren. Das klingt für jeden, der gerne Schiffsreisen unternimmt, sicher furchtbar albern, aber bereits der Schauplatz dieses Thrillers kommt für mich einem Albtraum gleich. Für mich gibt es kaum etwas Beklemmenderes als Schiffe, und schon allein die Vorstellung, an einem von Wasser umgebenen Ort sein zu müssen, den ich nicht jederzeit verlassen kann, treibt mir den puren Angstschweiß auf die Stirn. Ich war mir also ziemlich sicher, dass Die Überfahrt ein überaus spannendes und beklemmendes Leseerlebnis wird, zumal der Autor auf dem Cover als „der schwedische Stephen King“ bezeichnet und auch mit Justin Cronin verglichen wird. Dass man diesen Vergleichen nicht trauen kann, ist mir durchaus bewusst, aber trotzdem falle ich immer wieder auf solche werbewirksamen Aussagen herein. Man tut einem Autor aber sicher keinen Gefallen, wenn man die Messlatte derart hoch anlegt und eine Erwartungshaltung schürt, der der Roman dann nicht gerecht werden kann. Ich habe jedenfalls nicht einmal ansatzweise Gemeinsamkeiten mit King oder Cronin erkennen können, was jedoch keinesfalls der einzige Grund war, weshalb mich Die Überfahrt letztendlich doch sehr enttäuscht hat. Dabei beginnt die Erzählung durchaus vielversprechend, wenn auch nicht gerade besonders spannend, denn auf den ersten hundert Seiten passiert eigentlich nichts. Allerdings gelingt es Mats Strandberg ausgezeichnet, die überaus klaustrophobische Atmosphäre und die Stimmung auf der Baltic Charisma perfekt einzufangen und dieses gewaltige und etwas heruntergekommene Schiff vor den Augen des Lesers Gestalt annehmen zu lassen. Außerdem lernt man im ersten Teil dieses Thrillers die Passagiere und Besatzungsmitglieder näher kennen, aus deren Perspektive die Geschehnisse dann erzählt werden. Mit viel gutem Willen kann man hier eine kleine Gemeinsamkeit mit Stephen King erkennen, der ebenfalls sehr viel Zeit darauf verwendet, seine Charaktere einzuführen und eine Vorliebe für gebrochene Figuren und soziale Außenseiter hat. Allerdings schafft es King, seinen Figuren Kontur zu verleihen und lebendige und unverwechselbare Charaktere zu erschaffen, während ich manche Protagonisten in Strandbergs Thriller kaum voneinander unterscheiden konnte. Am Anfang fiel es mir besonders schwer, den Überblick über das Personal des Romans zu behalten, und manchen Figuren fehlte eben auch leider die nötige Tiefe, sodass sie etwas schablonenhaft wirkten. Einen Hauptprotagonisten auszumachen, ist unmöglich, denn die Geschichte wird aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt, von denen keine besonders heraussticht. Eines haben allerdings alle Charaktere gemeinsam – sie sind allesamt vom Schicksal gebeutelte und gebrochene Figuren, seien es nun die Besatzungsmitglieder oder die Passagiere. Im Gedächtnis blieb mir vor allem ein abgehalfteter ehemaliger Schlagerstar, der in der Karaokebar des Schiffes arbeitet, das Ende seiner Karriere noch immer nicht verkraftet hat, äußerst verbittert ist und seinen Frust mit Sex, Alkohol und Kokain betäubt. Im Grunde verachtet er die Passagiere, die er nun unterhalten muss, um überhaupt noch seinen Lebensunterhalt verdienen zu können, und verhöhnt die Frauen, die ihn noch immer hingebungsvoll anschmachten und zumindest seine sexuellen Bedürfnisse befriedigen. Er ist ein äußerst verabscheuungswürdiger Charakter und keineswegs ein Protagonist, mit dem man mitfiebern könnte. Albin, ein kleiner Junge, der mit seinen Adoptiveltern an Bord ist, ist mir allerdings sehr ans Herz gewachsen. Seine Adoptivmutter sitzt im Rollstuhl, der Vater ist ein depressiver Alkoholiker, der zu heftigen Wutausbrüchen neigt und im nächsten Moment wieder in weinerliche Depressionen verfällt. In der Familie wird jedoch nicht über diese Probleme gesprochen, und so freut sich Albin, dass er auf dieser Schiffsreise wenigstens seine Cousine Lo wiedersehen darf, die er lange nicht mehr gesehen hat. Doch Lo hat sich verändert, steckt mitten in der Pubertät, bunkert jetzt schon heimlich kleine Wodkafläschchen und ist Albin fremd geworden. Auch wenn mir außer Albin und einem homosexuellen jungen Mann, der die Fahrt auf der Baltic Charisma nutzt, um seinem Lebensgefährten einen Heiratsantrag zu machen, niemand so recht sympathisch war, hat mir der Einstieg in die Geschichte sehr gut gefallen, obwohl lange nichts Spektakuläres passiert. Langweilig war es trotzdem nicht, die Personen kennenzulernen, die dazu verdammt sind, die kommenden vierundzwanzig Stunden miteinander auf dieser Fähre zu verbringen, die für alle bald zu einer tödlichen Falle werden soll. Mit steigendem Alkoholpegel sinken die Schamgrenzen und Hemmschwellen immer mehr, aber aus diesem Grund waren ja die meisten Passagiere überhaupt an Bord gekommen –  um sich sinnlos zu betrinken und alle Hemmungen fallen zu lassen. Die Partystimmung hat ihren Höhepunkt fast erreicht, als das Grauen dann hereinbricht. Schon auf den ersten Seiten spürt man, dass mit der stark geschminkten, dunkelhaarigen Frau mit dem zerfurchten Gesicht und ihrem kleinen, etwa fünf Jahre alten Sohn etwas nicht stimmt. Allerdings erfährt man nichts Näheres über die beiden, sodass der Horror, der nun ausbricht, doch etwas unvermittelt kommt. Auch wenn es zunächst noch äußerst schockierend und auch spannend war, dieses Horrorszenario aus verschiedenen Perspektiven zu beobachten, wurde mir das Blut, das nun eimerweise aus den Seiten triefte, schnell zu viel. Ich kann wirklich viel aushalten, habe auch keinen empfindlichen Magen, aber effekthascherisches Gemetzel allein ist eben furchtbar nichtssagend und auf Dauer auch sehr ermüdend. Als der erste Schock überwunden war und sich nur noch ein unappetitliches Szenario an das nächste reihte, habe ich mich nämlich leider auch schrecklich gelangweilt, zumal schon absehbar war, wie die Geschichte endet. Ein paar gute Ansätze waren durchaus erkennbar, wurden dann allerdings in wenigen Sätzen abgehandelt und verliefen leider wieder im Sande. Jede Chance, der Geschichte noch ein bisschen Tiefgang zu verleihen, wurde ungenutzt fallengelassen, sodass außer billigem Splatter eigentlich nichts mehr übrigblieb. Und gerade das ist es, was Strandbergs Roman von Werken von King und Cronin unterscheidet, denn diese beiden Autoren schaffen es, Horror auf hohem Niveau zu erzählen, nicht jedes blutige Detail in allen Einzelheiten zu beschreiben, sondern das wahre Grauen im Kopf des Lesers entstehen zu lassen und den ewigen Kampf von Gut gegen Böse in all seinen Facetten zu zeigen. Weniger ist eben tatsächlich häufig mehr, und etwas weniger Blut und Gedärme und dafür etwas mehr Tiefgang hätten diesem Roman sehr gut getan. Wer blutigen und brutalen Splatter mag, wird an Die Überfahrt spätestens nach hundert Seiten seine Freude haben, aber mein Geschmack ist das leider gar nicht, weshalb mich dieser Horrorthriller leider enttäuscht hat.

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  • Fähre des Grauens.

    Die Überfahrt
    Janinasmind

    Janinasmind

    17. June 2017 um 21:12

    https://zwischenweltlerinblog.wordpress.com/2017/06/16/rezension-mats-strandbergs-die-ueberfahrt/ Wenn ich Die Überfahrt beschreiben müsste, würde ich sagen: Train to Busan, aber auf einer Fähre und mit ( spoiler) anstatt Zombies. In DIE ÜBERFAHRT gehen hundert verschiedene Menschen auf die Reise; unter ihnen die typischen Klischés: Albin, der unter den Problemen seiner Eltern leidet, Madde, die mit ihrer besten Freundin mal so richtig entspannen und Party machen will, Dan, ein älterer Schlagerstar, der schon mal bessere Tage hatte und von der gesamten Welt genervt ist, Teenager Lo, die gar nicht erst mit auf die Fähre wollte, Marianne, eine ältere Dame, die sich einsam fühlt und nach Gesellschaft strebt und Calle, der seinem Partner einen Antrag machen möchte und früher auf der Charimsa Baltic gearbeitet hat. Ich wollte dieses Buch lesen seit ich herausgefunden habe, dass es existiert. Das hat vorallem zwei Gründe (a) das wunderschöne Cover mit den atemberaubenden Blau-Tönen und (b) Mats Strandberg, der Autor, wird auf dem Sticker „Der schwedische Stephen King“ genannt und das hat mich unheimlich interessiert und mir die Geschichte um 1000% spannender gemacht, obwohl ich (c) noch nie ein Buch von King gelesen habe und daher nicht sagen kann, ob mir der Vergleich auch positiv hängengeblieben wäre, wenn das der Fall wäre. (Aber ich schätze mal „Ja“.) Und ich bin etwas enttäuscht – nicht, weil das Buch stattdessen „schlecht“ war, sondern weil es eher in die „ganz gut, aber nicht atemberaubend“-Kategorie fällt und diese Mittelmäßigkeit mein Herz schwer macht. Die Spannung in „Die Überfahrt“ breitet sich langsam aber stetig aus, aber einen richtigen Höhepunkt habe ich nie gefühlt. Klar, gab es etwas, das einem „Stand-Off“ ähnelte, aber davon ist bei mir nichts angekommen. Keine Angst ist auf mich übergeschwappt – und ich finde, dass sollte so sein in einem Thriller. Positiv beeindruckt hat mich das Konzept und die Tatsache, dass Strandberg sich nicht gescheut hat relativ viele graphische und blutige Szenen zu beschreiben. Das waren dann auch die, die mir besonders gefallen haben. Vor allem die „Stell dich tot“-Szene. Dafür, dass das Buch 507 Seiten lang ist, passiert relativ wenig. Definitiv ein negatives Element für mich. Außerdem: vorhersehbare Entwicklung der Geschichte (mein Lesestatus beschreibt dabei relativ gut „Außerdem sehe ich nur zwei Möglichkeiten, wie das Ganze enden kann und keine davon ist besonders positiv für die Beteiligten.“) und eine stille und schleichende erste Hälfte. Trotzdem weitergelesen habe ich, weil die Kapitel kurz und bündig sind, der Schreibstil angenehm zu lesen ist und die Atmosphäre mich zwischendurch in ihren Bann gezogen hat. Es gab einige Momente, die einen Eindruck auf mich hätten schinden können, wenn sie noch „ein bisschen Mehr“ gewesen wären: ein bisschen spannender, ein bisschen emotionaler. Leider ist es immer kurz vor diesem Gefühl geblieben, dass es nicht genug ist.

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  • Eine gruselige Schiffsfahrt...

    Die Überfahrt
    dreamlady66

    dreamlady66

    16. June 2017 um 22:22

    Die Überfahrt von Mats StrandbergEin Spannungsthriller mit 505 Seiten und diversen Leseabschnitten aus dem Fischer TOR-VerlagZum Inhalt:Eine schwedische Ostseefähre auf der Fahrt nach Finnland verspricht für die meisten Reisenden eine Erlebnistour zu werden. Die Leute wollen Spaß haben, sich amüsieren und der günstige Preis des Alkohols trägt dazu bei.Der Autor beschreibt die verschiedenen Charaktere der Passagiere und der Crew.Als Leser lernt man schnell die Hauptfiguren kennen, die sich auch immer wieder begegnen, denn so ein Fährschiff ist doch überschaubar.Doch, die Stimmung, die anfangs nach Partyspass aussah, ändert sich, als die beiden dunklen Gestalten unbemerkt über das Autodeck an Bord schleichen. Eine Mutter und ihr Kind, mit ihnen betritt ein uraltes Grauen das Schiff und wird zur tödlichen Falle...Fazit:Der Erzähl- und Schreibstil ist locker und flüssig. Die Geschichte fesselnd, gar spannend bis zum Ende.Für Thrillerfans definitiv sehr empfehlenswert - packt Euch warm ein :)Danke an Crimthrill für diese tolle Buchverlosung via Facebook, ich freute mich!

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  • Schwedische Fähre auf Horrorkurs

    Die Überfahrt
    101Elena101

    101Elena101

    14. June 2017 um 17:15

    Inhalt:Die schwedische Ostseefähre Baltic Charisma überquert in einem Tag das Meer bis nach Finnland. Die Passagiere kommen überwiegend, um einen Tag lang ihren Spaß zu haben: Alkohol, Sex und Party, alles unverbindlich und vor allem reichlich. Circa 1200 Passagiere wollen diesmal auf ihre Kosten kommen, doch was sie nicht wissen ist, dass mit zwei unauffälligen Gestalten, einer Mutter und ihrem Sohn etwas Uraltes das Schiff betreten hat. Breitet sich das Grauen erst einmal aus, kann keiner mehr fliehen und das Schiff wird zur Todesfalle.Meine Meinung:Die Idee des Romans hört sich gar nicht mal so schlecht an. Auf Deck eines Partyschiffs bricht der Horror aus und auf dem Meer kann keiner so leicht fliehen. Das hat Mats  Strandberg in ein 500-seitiges Buch gepackt, dass mich weder übermäßig begeistert, noch schwer enttäuscht hat. Das Buch wird durch viele verschiedene Charaktere aufgebaut, aus deren Sicht das Geschehen an Bord abwechselnd geschildert wird. Diese Menschen sind aus vielfältigen Gründen auf der Fähre: Sie sind Mitarbeiter, Passagiere, Leute die ihrer Einsamkeit oder dem Alltag entfliehen wollen oder die einen gemeinsamen Ausflug mit Familie und Freunden machen. Der Anfang gestaltet sich eher langsam. Es geschieht nichts weiter Spektakuläres, man erfährt mehr etwas über die Beziehungen, Arbeitsstellen oder persönlichen Probleme der vorkommenden Personen. Dies ist nicht allzu detailliert, aber gerade so, dass man einen Eindruck ihres Lebens erhält und sie somit auch auseinanderhalten kann. Trotzdem reicht das aus, dass das Buch zumindest nicht langweilig erscheint, denn irgendwie bleibt der Leser dabei und bricht das Buch nicht ab. Die Spannung steigt sehr langsam, wobei es erst ab Mitte des Buches mit dem eigentlichen Grauen anfängt. Von da an steigert sich nicht nur die Zahl der Toten, sondern auch die Spannung: Wer wird überleben, wer schafft es, das Schiff zu verlassen und was geschieht mit den Betroffenen dieser Katastrophe?Es gibt bei diesem Buch auch öfter Mal nähere Beschreibungen der Morde, Verstümmelungen oder Sexszenen, weswegen zarte Gemüter wahrscheinlich abgeschreckt werden könnten. Ich könnte mir dieses Buch beispielsweise ganz gut verfilmt als Horror-Slasher vorstellen :DDie Handlung ist seicht und hat keinen tieferen Sinn oder Appell oder sonst etwas, was mitschwingen könnte und vor allem der Anfang hätte nicht so ausgiebig in Hinsicht auf die Seitenzahl sein müssen.Fazit:Hätte nicht so lang sein müssen, hat mich aber recht gut unterhalten. Ein zweites Mal lesen muss ich es nicht unbedingt.

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  • Vampiraction ohne tieferen Sinn

    Die Überfahrt
    guybrush

    guybrush

    14. June 2017 um 15:08

    Die Skandinavier sollen angeblich die glücklichsten Menschen sein. Schade nur, dass diese statistische Tatsache noch nicht bis zu den schwedischen Autoren durchgedrungen ist. So erwartet einen im ersten Drittel des Buches das übliche Genöle der unglücklichen Schweden über ihr ach so problembeladenes Leben. Nicht dass Herr Strandberg sich schwertun würde, überzeugende Charaktere zu erschaffen, nur leider sind sie so langweilig und uninteressant, dass ich drohe darüber depressiv zu werden. „Sie hält inne und fragt sich, warum sie ihm unbedingt ihre Verbitterung aufzwingen muss.“ In der Tat! Diese Frage ging mir auch ständig durch den Kopf. Was tun nun diese Wohlstandsüberdüssigen um ihren Lebensschmerz zu verdrängen? Sie Buchen eine „Butterfahrt“ nach Finnland, saufen was das Zeug hält und f****n alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. So genau wollte ich das eigentlich gar nicht wissen! Ab dem dritte Kapitel weiß man dann auch bereits, wohin diese Schifffahrt sich unaufhaltsam bewegt. Ins Schlachthaus. Gut die letzten zwei Drittel sind blutig, eklig und voller Wiederholungen. Auf Spannung oder Grusel wartet man hier umsonst. Dafür gibt’s Action und Gemetzel im Überfluss. Not my cup oof tea. „Hochkarätiger, suchterzeugender Thriller-Stoff aus Schweden für alle Fans von Justin Cronin, Sebastian Fitzek und Stephen King.» NEIN definitv nicht! Fazit: „Warum kann sie sich nicht zurückhalten? Weshalb muss sie diesen armen jungen Mann mit ihren belanglosen Geschichten behelligen?“ Soviel Selbsterkenntnis hätte ich Herrn Strandberg gewünscht. Trotzdem wird auch dieses Buch sicher seine Liebhaber finden.

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  • Gruselig spannende Leseempfehlung.

    Die Überfahrt
    Buchraettin

    Buchraettin

    09. June 2017 um 11:21

    Eine Fähre. Es ist eine schwedische Ostseefähre. Hier trifft der Leser verschiedene Personen. Einen Sänger, der nun hier in der Karaoke Bar arbeitet. Einen Jungen, der mit seinen Adoptiveltern und seiner Cousine an Bord ist und noch einige andere Figuren. Die meisten wollen Party machen, Spaß haben, doch da ist noch etwas an Bord, was auf dem Meer hervorkriecht und das etwas ganz anderes will.  Manchmal reist das Grauen mit. Zu Beginn der Geschichte kam es mir beim Lesen schon so vor, als tropfe der Alkohol zwischen den Seiten heraus. Diese Schifffahrt ließ sich mit einer Party mit einem hohen Alkoholkonsum vergleichen. Da die Szenen mit den verschiedenen Protagonisten sehr detailreich beschrieben wurden, hatte ich als Leser immer ein wenig das Gefühl, ich sei so eine Art unsichtbarer Beobachter des Ganzen und wirklich hautnah dabei. Es werden anfangs viele verschiedene Figuren mit ihren Perspektiven eingeführt. Jeweils über den Perspektiven steht dann auch der Name, so dass ich den Wechseln der Erzähler gut folgen konnte.   Kleine Details haben mir hier auch sehr gut gefallen. Immer wieder tauchen sozusagen am Rand auch die anderen Hauptfiguren auf. Da spürt man als Leser, dass es halt ein Schiff ist, ein begrenzter Raum, auf dem sich die Figuren auch immer wieder begegnen. Es tauchen aber auch Szenen auf, da tropft kein Alkohol durch die Seiten. Es wird dunkel, die Gänsehaut läuft dem Leser den Nacken hinauf und dann tropft eine andere Flüssigkeit- das war manchmal echt unheimlich und gruselig und auch brutal. Die ganze Geschichte wird im Präsens erzählt, auch das gab mir das Gefühl direkt dabei zu sein. Was ich auch gruselig fand. Die Stimmung, die zu Beginn des Buches noch so nach Party, Alkohol, Spass haben klang, da schleicht sich dieses Grauen immer mehr unter den Text. Es war schon ein wenig unheimlich, fand ich. Es ist aber fesselnd und die verschiedenen Figuren lassen mich gebannt lesen, weil ich immer wissen wollte, wo entwickelt sich das Ganze hin. Ich würde das Buch nicht auf der Fähre nach Schweden lesen, vielleicht auch nicht kurz vor der Reise- weil wer weiß, was einen auf dieser Fahrt auf dem Meer so erwartet- auf einer Fähre- einem begrenzten Raum- auf dem sich jeder Passagier vielleicht mal begegnet- und vielleicht möchte man diesen Passagieren dann lieber doch nicht begegnen- manchmal reist das Grauen mit.   Gruselig spannende Leseempfehlung.

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    • 3
  • Sehr guter Horror-Thriller

    Die Überfahrt
    Luiline

    Luiline

    09. June 2017 um 10:46

    Heute gibt es eine Rezension zu dem Thriller "Die Überfahrt" von Mats Strandberg.Insbesondere aufgrund der Bewerbung mit "Der schwedische Stephen King", bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Verlag: Fischer Tor / Seitenzahl: 512 / Erscheinungsjahr: Mai 2017 / Originaltitel: "Färjan" / Übersetzung: Antje Rieck-Blankenburg / ISBN:  978-3-596-29599-9 / Preis: 14,99€ (Paperback) Inhalt: Die Passagiere an Bord der schwedischen Ostsee-Fähre Baltic Charisma wollen vor allem eins: sich amüsieren, und zwar um jeden Preis. Ob sie mit der besten Freundin tanzen gehen oder Junggesellenabschiede feiern, ob sie nach der Liebe ihres Lebens suchen oder vor den Dämonen des Alltags fliehen – die Nacht ist lang, und der Alkohol fließt reichlich. Fast bleiben dabei die beiden dunklen Gestalten unbemerkt, die sich übers Autodeck an Bord schleichen: eine Mutter und ihr Kind. Mit ihnen betritt ein uraltes Grauen das riesige Schiff, und es wird zur tödlichen Falle. Die Angst geht um auf der Baltic Charisma ... Meine Meinung: Die Geschichte wird aus der Perspektive von mehreren unterschiedlichen Protagonisten erzählt, darunter Passagiere, aber auch Besatzungsmitglieder. Die einzelnen Abschnitte sind immer recht kurz und die Perspektiven wechseln entsprechend häufig. Am Anfang hat es etwas gedauert bis man die einzelnen Figuren einordnen konnte.   In der ersten Hälfte des Buches wird man in die Geschichten der Figuren eingeführt, es passiert aber relativ wenig. Erst ab der Hälfte nimmt die Geschichte richtig an Fahrt auf und wird sehr rasant, aber auch brutal und fast schon splatterhaft-blutig und nichts für schwache Nerven! Ohne viel vorwegzunehmen, handelt es sich bei dieser Geschichte um einen Vampir-Horror-Thriller. Diese Vampire erinnern aber eher an Zombies. Leider erfährt man relativ wenig über den genauen Hintergrund und hier hätte ich mir vielleicht einen zusätzlichen Handlungsstrang gewünscht. Die Atmosphäre auf der Fähre hat der Autor sehr gut eingefangen und dargestellt. Bei der Überfahrt von Stockholm nach Finnland handelt es sich eher um eine Sauf-Tour und die meisten Gäste nutzen es aus, dass der Alkohol sehr günstig ist. Hier werden teilweise die Abgründe der Menschen offenbart. Auch die einzelnen Protagonisten hat Strandberg gut dargestellt, auch wenn sie insgesamt eher flach bleiben.  Trotz der relativ unspektakulären ersten Hälfte kommen so gut wie keine Längen in der Geschichte auf und auch der Schreibstil von Strandberg ist sehr flüssig. Auch zum Ende hin wird das Buch nicht schwächer. Trotzdem kann man den Autor meiner Meinung nach nicht mit Stephen King vergleichen. Die Art des Horror-Romans ist doch sehr anders und auch die Komplexität der Handlung und der Figuren kommt hier zu kurz. Fazit: Insgesamt hat mir der Thriller von Mats Strandberg sehr gut gefallen und besonders konnten mich die Atmosphäre und das Setting überzeugen. Ein paar Aspekte haben mir in der Geschichte gefehlt, die sie dann zu einem rundum gelungenen Buch gemacht hätten.Daher gibt es von mir 4 Sterne!

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  • Was war das? o.O

    Die Überfahrt
    stebec

    stebec

    06. June 2017 um 17:30

    Ich bin eigentlich kien großer Krimi-Fan und habe das Buch nur im Rahmen des Fischer.Clubs gelesen. Vorsicht! Kann Spoiler enthalten. Der Anfang war recht vielversprechend. Wir haben eine Menge interessanter Charaktere kennen gelernt und wurden durch einen sehr direkten und klaren Schreibstil in die Geschichte eingeführt. Die Location - nämlich ein altes fast schon runtergekommenes Kreuzfahrtschiff - hat die richtige Atmosphäre dem Leser in die Stimmung für einen guten Krimi/Thriller zu versetzten.Die vielen traurigen Gestalten, die sich in dem in der Erzählung tummeln geben dem ganzen noch eine zusätzliche melancholische Note, die sich langsam ausbreitet. Und dann schlägt die Stimmung um. Man lernt zwei Gestalten kennen und wundert sich kurz, was es mit diesen beiden auf sich hat. Dann wird man noch kurz mit scheinbar belanglosen Gegebenheiten konfrontiert, bevor das Gemetzel losgeht und der Leser merkt, dass sich hinter dem Buch kein einfacher Thriller verbirgt, sondern waschechte Vampire für eine blutige Kreuzfahrt sorgen.Ab da hab ich das Buch nur noch quer gelesen, um zum Ende zu kommen, dass auch wenig spektakulär daherkam. Da ich etwas komplett anderes erwartet habe und von der harmlosen Erscheinung des Covers getäuscht wurde, bekommt das Buch von mir nur 3 Sterne. Da bleibe ich doch lieber beim Bourbon Kid

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