Die Überfahrt

von Mats Strandberg 
3,1 Sterne bei61 Bewertungen
Die Überfahrt
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Positiv (24):
Nadens avatar

Tolle Vampir Geschichte!

Kritisch (17):
eulenmatzs avatar

Leider abgebrochen, weil ich mit den vielen Perspektivwechseln nicht zurecht gekommen bin

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Inhaltsangabe zu "Die Überfahrt"

Die Passagiere an Bord der schwedischen Ostsee-Fähre Baltic Charisma wollen vor allem eins: sich amüsieren, und zwar um jeden Preis. Ob sie mit der besten Freundin tanzen gehen oder Junggesellenabschiede feiern, ob sie nach der Liebe ihres Lebens suchen oder vor den Dämonen des Alltags fliehen – die Nacht ist lang, und der Alkohol fließt reichlich. Fast bleiben dabei die beiden dunklen Gestalten unbemerkt, die sich übers Autodeck an Bord schleichen: eine Mutter und ihr Kind. Mit ihnen betritt ein uraltes Grauen das riesige Schiff, und es wird zur tödlichen Falle. Die Angst geht um auf der Baltic Charisma ...

Hochkarätiger, suchterzeugender Thriller-Stoff aus Schweden für alle Fans von Justin Cronin, Sebastian Fitzek und Stephen King.

»Mats Strandberg weiß, wie man einen Thriller schreibt. Ich werde nie wieder an Bord einer Ostsee-Fähre gehen.« Åsa Larsso

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596295999
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:FISCHER Tor
Erscheinungsdatum:24.05.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 24.05.2017 bei Argon Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Nelebookss avatar
    Nelebooksvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr interessant, spannend und erschreckend.
    Sehr interessant, spannend und erschreckend.

    Inhalt: "Die Passagiere an Bord der schwedischen Ostsee-Fähre Baltic Charisma wollen vor allem eins: sich amüsieren, und zwar um jeden Preis. Ob sie mit der besten Freundin tanzen gehen oder Junggesellenabschiede feiern, ob sie nach der Liebe ihres Lebens suchen oder vor den Dämonen des Alltags fliehen – die Nacht ist lang, und der Alkohol fließt reichlich. Fast bleiben dabei die beiden dunklen Gestalten unbemerkt, die sich übers Autodeck an Bord schleichen: eine Mutter und ihr Kind. Mit ihnen betritt ein uraltes Grauen das riesige Schiff, und es wird zur tödlichen Falle. Die Angst geht um auf der Baltic Charisma ..."

    Cover: Das Cover passt zum Titel. Doch das Cover passt durch das Dunkle und Bedrohliche besser zum Genre Krimi/Thriller. Ich finde es ansprechend und stimmig.

    Charaktere: Die Geschichte wird aus den Perspektiven verschiedener Personen erzählt. Dabei sind mir manche sympathischer als andere.

    Meinung: Ich habe gut in die Geschichte hinein gefunden. Am Anfang plätscherte die Geschichte etwas vor sich hin und dann ging es richtig los und ließ mich auch nicht mehr los. Es wurde zunehmend spannender und immer ekelerregender und gruseliger, so dass man froh ist, dass man nicht dabei ist. Auf diesem Spannungslevel wurde die Geschichte dann auch eigentlich gehalten, nur ab und zu wurde es ganz kurz etwas ruhiger.

    (c) Nelebooks

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    Kitty_Catinas avatar
    Kitty_Catinavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Man sollte schon ein bisschen was abkönnen und die ersten Seiten nicht als Qual ansehen!
    Nichts für Zartbesaitete!

    Die Baltic Charisma ist eine alte Ostseefähre, die zwischen Schweden und Finnland verkehrt. An Bord feiern die meisten Passagiere die Nacht durch, betrinken sich oder suchen nach dem nächsten schnellen Flirt. Doch auch eine Frau und ihr Sohn sind an Bord gekommen und mit ihnen ein dunkles Grauen, dass sich bald über die ganze Fähre ausbreitet.

    Mats Strandberg hat einen Schreibstil, an den man sich vor allem erst mal gewöhnen muss. Dieser ist überaus beschreibend und ausführlich, lässt sich aber dennoch schnell und einfach lesen. Man muss sich allerdings klar sein, dass die Ausführlichkeit auch vor unheimlich ekeligen und gruseligen Szenen keinen Stopp macht. Der Autor nimmt absolut kein Blatt vor den Mund, die Sprache im Buch ist härter als gewohnt bis hin zu äußerst obszön.

    Man sollte sich auch nicht von dem Roman auf dem Buchcover täuschen lassen, denn es handelt sich hier, auch wenn es anfangs noch nicht so wirkt, um etwas ganz anderes, als einen üblichen Roman, sondern vielmehr um einen knallharten, blutigen Splatter-Horror-Thriller, der sich aber erst zu dem entwickelt, was er sein soll. So lernt man auf den ersten Seiten erst verschiedene Passagiere kennen, man erfährt mehr über die einsame ältere Dame Marianne, die endlich mal wieder unter Menschen will, den Jungen Albin, der mit seinen schwierigen Eltern, seiner Tante und Cousine an Bord geht, den großkotzigen und gelangweilten Schlagerstar Dan Appelgren und viele viele mehr. Dabei schließt man manche immer mehr ins Herz und andere widern einen einfach nur an. Als es dann mit dem wahren Horror los geht und dieser immer extremer wird, wird schnell klar, wessen Tod man mehr und wessen man weniger verkraften würde und ohne zu viel zu verraten kann ich sagen, dass viele Menschen sterben. Was mich allerdings gestört hat, war das Ende. Dieses war zwar intelligent gelöst und stimmig, für mich war die Geschichte aber damit nicht abgeschlossen. Mal sehen, vielleicht gibt es ja noch einen zweiten Band.

    Die Charaktere in diesem Buch sind sehr zahlreich, wobei es aber keinen wirklichen Protagonisten gibt. Wenn man sich aber einen aussuchen müsste, so würde ich sagen, dass es die Baltic Charisma selbst ist. Man lernt einfach zu viele verschiedenen Persönlichkeiten kennen, die meiner Meinung nach alle sehr gut gezeichnet sind. Es gibt Charaktere, die sind herzlich, andere sind einfach nur nett und manche sind dumm und unsympathisch. Es gibt also eine große, bunte Auswahl ohne dass man die einzelnen Personen nicht auseinander halten könnte, denn jedes Kapitel ist mit dem Namen desjenigen überschrieben, aus dessen Sicht gerade erzählt wird.

    Ehrlich gesagt kann ich mich den viele negativen Stimmen über dieses Buch nicht anschließen. Ich fand es durchaus spannend und konnte es kaum zur Seite legen. Natürlich gibt es viel Blut und Erbrochenes und und und, und der Autor beschreibt extrem ausführlich. Doch das lässt diesen Roman erst realistisch wirken. Wer also nichts gegen Splattermomente in einem guten Horror-Thriller hat, der kann dieses Buch ruhig lesen. Kindern und Jugendlichen unter achtzehn Jahren würde ich allerdings davon abraten. 

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    cvcoconuts avatar
    cvcoconutvor einem Jahr
    Kurzmeinung: die Geschichte ist nicht schlecht, aber die Umsetzung ist viel zu langatmig
    Mordsfähre

    Ungefähr 1200 Passagiere nehmen die Ostseefähre zum Übersetzen, was alle nicht wissen, das etwas an Bord lauert was ein sicheres Ankommen fast unmöglich macht. Die Idee zur Geschichte an sich ist nicht schlecht, aber die Umsetzung ist einfach nicht gelungen. Erst mal dauert es ewig, eh alle Personen vorgestellt werden. man blickt bei vielen ins Leben, in die Geschichte, den Grund des Daseins. Eh das Buch dann endlich Fahrt aufnimmt, muss man schon gut die Hälfte überwinden. Auch dann gibt es Kapitel, die echt spannend sind und dann zieht es sich wie Kaugummi. Ich habe mir echt viel davon versprochen, weil ich mal einen schönen Gruselschocker lesen wollte. Außerdem wurde es mir im Laden empfohlen, aber es war einfach nur langatmig.

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    BeaSwissgirls avatar
    BeaSwissgirlvor einem Jahr
    Die Überfahrt


    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)


    Vorab möchte ich noch sagen, dass ich das Ganze in der ungekürzten Hörbuchvariante gehört und nach 10 Stunden ( insgesamt sind es 16 Stunden) abgebrochen habe.
    Den Rest habe ich dann im Print noch mehr oder weniger quergelesen....


    Ich mag David Nathans Stimme und auch hier hat er seinen Job wieder perfekt gemacht, ansonsten hätte ich nicht so lange durchgehalten.....
    Der Schreibstil ist total simpel, nichts Besonderes, der Autor neigt aber irgendwie dazu die Story in die Länge zu ziehen.
    Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven im personalen Stil immer am Anfang des Kapitel mit dem jeweiligen Namen gekennzeichnet so dass keine Verwirrung entsteht.


    Es tummeln sich mehrere Charaktere auf dem Schiff, die für die Geschichte eine relevante Rolle spielen.
    Mats Strandberg musste uns also mit so einige Protagonisten bekannt machen und ich benötigte doch recht viel Zeit um mir die alle merken zu können!
    Sicher sie sind soweit gut ausgearbeitet, soll heissen jeder von denen bringt seine eigene Geschichte mit sich und Emotionen und Gedanken wurden im groben transparent rübergebracht.
    Dennoch entstand für mich da immer wieder eine Langatmigkeit und teilweise wurden da so viele Klischees und problembeladene Elemente reingepackt dass es für mich einfach zu viel des Guten war!
    Ich bin auch mit Niemandem gross warm geworden, weshalb ich auch nicht mitgelitten oder mitgefiebert habe.


    Ich wusste schon vor dem Lesen, um was für ein Grauen es auf dem Schiff gehen würde und vielleicht war dieser " Spoiler" auch gar nicht schlecht, denn ich war vorbereitet! Dass es sich hier nicht um einen reinen Thriller handelt kann man aber eigentlich schon vom Verlag ( TOR) annehmen....
    Das Genre ist also ganz klar Fantasy/ Horror und es wird blutig, dass muss man einfach wissen!
    Wie oben erwähnt, mir war dies alles bekannt, dennoch entsprach die Umsetzung einfach überhaupt nicht meinem Geschmack.
    Abgesehen von den teilweisen langatmigen Passagen, den unsympathischen Charakteren fehlte mir einfach die Spannung und die Atmosphäre.
    Das Nervigste für mich war aber, diese ewige Sauferei, das Herumgekotzte und das" Rumhuren" (sorry ich kann es nicht anders ausdrücken, denn genau das war die angewandte Sprache!) 
    Von den vielen F-Wörtern mal abgesehen.....ich war einfach nur noch angeekelt!


    Wie gesagt die Idee wäre nicht schlecht, der Sprecher ist toll aber hier wurde wahnsinnig viel Potential verschwendet oder falsch umgesetzt.


    Ich vergebe 2 Sterne

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    Tuddes avatar
    Tuddevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Idee gut - aber vom Schreibstil enttäuscht. Es riß einen gar nicht vom Hocker.
    Idee gut - aber vom Schreibstil enttäuscht.

    Die Idee fand ich sehr gut, auch wenn es dieses Thema in der ein oder anderen Version sicherlich schon gab. Aber dieses Plus wurde von dem Schreibstil zerstört, mit welchem ich gar nicht zurecht kam. Kurze, aber prägnante Sätze ließen keinen richtigen Lesefluß aufkommen. Dazu erzählte Strandberg in der Gegenwartsform. Alles in allem fand ich das Buch nicht allzu lesenswert, weil einige Stellen doch zu langatmig waren. Langweilig sogar. Im Endeffekt bereue ich die 14,90 €.

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    Ritjas avatar
    Ritjavor einem Jahr
    Kann man lesen, muss man aber nicht...

    Nun ja, man sollte alles mal gelesen haben. Auch einen Horrorthriller, der eine unglaubwürdige Geschichte, wenig sympathische Charaktere und viel Blut und Gedärm im Angebot hat.
    Ich konnte mich für dieses Buch nicht erwärmen, obwohl man sagen muss, dass der Schreibstil sehr gut war (dafür gibt es auch den Stern) und man zügig durch den Irrsinn lesen konnte. Der Rest, also die Geschichte, war nicht meins. Ich habe einige Bücher von Stephen King gelesen, aber dieses Buch mit Stephen King zu vergleichen, halte ich für gewagt. King hat sehr gute Spannung erzeugt und oft das Kopfkino des Lesers aktiviert und arbeiten lassen. Hier wird leider ziemlich platt und blutrünstig vorgegangen und einfach nur gemetzelt. Um Horror zu erzeugen, muss das Blut nicht in Strömen fließen und Vampire/Zombies helfen dieser Geschichte auch nicht auf den richtigen Horropfad. 
    Ich hätte das Buch sicherlich abgebrochen, wenn es kein Rezensionsexemplar gewesen wäre. So habe ich tapfer bis zum Schluss durchgehalten, aber belohnt wurde ich dafür nicht.

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    brauneye29s avatar
    brauneye29vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Was für ein Blödsinn, aber ganz gut geschrieben
    Was für ein Blödsinn, aber gut geschrieben

    Zum Inhalt:

    Die Angst geht um auf der Baltic Charisma. Statt der Partyüberfahrt zieht der Schrecken auf der Fähre alle in den Bann.

    Meine Meinung:

    Was für ein Blödsinn! Aber gut geschrieben und mit viel Spannung erzählt. Aber ganz ehrlich irgendwann war mit das alles zu viel Irrsinn und Blödsinn. Man kann zu Recht sagen, dass hier Steven King Pate hätte sein können.

    Fazit:

    Spannend ja, aber was für eine abstruse Story

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor einem Jahr
    Sehr blutig

    Der Klappentext hört sich eigentlich ganz spannend an, aber dann heißt es „Mit ihnen betritt ein uraltes Grauen das riesige Schiff…“.

    Die Passagiere, die an Bord der schwedischen Ostsee-Fähre Baltic Charisma gehen, wollen sich amüsieren, denn der Alkohol ist günstig. Wenn sie gewusst hätten, was sie auf dieser Überfahrt erwartet, hätten sie wahrscheinlich kehrt gemacht.

    Der Schreibstil lässt sich einfach und zügig lesen, ist mir aber oft zu roh.

    Anfangs lernen wir die Personen an Bord kennen. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, aber alle wollen einfach nur Spaß haben. Sie sind gut beschrieben, aber sympathisch war mir niemand. Alle haben ihre Problemchen, die sie für die Überfahrt vergessen wollen. Aber es sind halt nur Problemchen, niemand ist in ernsthaften Schwierigkeiten.

    Dann beginnt das Grauen und da ist keine Möglichkeit, vor diesem Grauen zu fliehen. Es wird blutig und es gibt immer weitere dahingemetzelte Tote. Der Horror ist da und das hätte man ruhig klarer ausdrücken können. Denn Horrorgeschichten sind nicht mein Ding und ich hätte das Buch nicht gelesen, wenn ich gewusst hätte, was mich erwartet.

    Ich denke, dass es Leser gibt, denen das Genre zusagt und die dieses Buch interessant und spannend finden. Mir ging es nicht so.

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    Baerbel82s avatar
    Baerbel82vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider kein Thriller, sondern ein Horror-Roman!
    Blutig und ekelhaft

    Um es gleich vorwegzunehmen, ich habe „Die Überfahrt“ von Mats Strandberg nach etwa 100 Seiten abgebrochen. Da ich selbst vom Kreuzfahrt-Virus infiziert bin, musste ich dieses Buch unbedingt haben. Die Inhaltsangabe ließ auf einen spannenden Thriller à la „Passagier 21“ von Sebastian Fitzek hoffen. Doch ich wurde enttäuscht. Worum geht es?

    Jeden Tag, jahrein, jahraus, verkehrt die schwedische Fähre 'Baltic Charisma' in der Ostsee von Stockholm nach Finnland und wieder zurück. Die Passagiere wollen vor allem eins: Party machen. Der Alkohol ist billig und die Frauen willig. Sex and Drugs and Rock 'n' Roll. Auch eine dunkelhaarige, stark geschminkte Frau geht mit ihrem kleinen Sohn an Bord.

    Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt. Die Sprache ist derb. Und nach etwa 100 Seiten ist klar, was es mit den beiden dunklen Gestalten auf sich hat. Horror der ganz harten, vordergründigen Art, der buchstäblich die (Fleisch-) Fetzen fliegen und das Blut spritzen lässt, brauche ich nicht. Und so habe ich „Die Überfahrt“ abgebrochen.

    Fazit: Kein Thriller, sondern ein Horror-Roman!

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    Mali133s avatar
    Mali133vor einem Jahr
    Blutige Überfahrt

    "Die Überfahrt" ist ein Thriller von Mats Strandberg und ist 2017 im Fischer Tor Verlag erschienen.

    Inhalt:
    Die Passagiere der Ostsee-Fähre Baltic Charisma wollten einen ganz normalen Kurzurlaub verbringen. Ob Zeit mit der Familie, Party mit Freunden oder ein Junggesellenabschied, es sollte einfach nur Spaß machen. Doch die Überfahrt verläuft ganz und gar nicht nach Plan. Eine Mutter mit ihrem Kind hat sich an Bord geschlichen und damit erhält das pure Grauen Einzug auf die Fähre. Anfangs scheint noch alles normal zu sein, aber langsam breitet sich eine unbekannte Seuche auf dem Schiff aus vor der niemand sicher ist ...

    Fazit:
    Ein sehr guter Horror-Thriller der mich in seinen Bann gezogen hat und auch bis zum Ende spannend blieb.
    Der Schreibstil des Autors hatte mich schnell überzeugt. Man kommt hervorragend in die Geschichte rein, was auch daran liegt dass die Geschichte sich locker und flüssig liest. Trotzdem sehr viele Protagonisten vorhanden sind, waren diese meiner Meinung nach gut ausgearbeitet und interessante Persönlichkeiten. Einige mochte ich mehr als andere, aber so sollte es natürlich auch sein. Jeder Charakter hat seine Stärken und Schwächen und diese kommen im Lauf der Geschichte perfekt zur Geltung. Auch die Umgebung wird ausführlich beschrieben und man kann sich die teilweise bedrückende Atmosphäre, welche an Bord herrscht sehr gut vorstellen.
    Die Handlung des Buchs hat mir, abgesehen von wenigen Ausnahmen, sehr gut gefallen. Man muss aber ganz klar sagen dass es stellenweise sehr blutig zugeht und das nicht jeden Geschmack trifft. Die Geschichte ist schlüssig und der von Anfang an aufgebaute Spannungsbogen wird bis zum Ende aufrecht erhalten. Das Ende bleibt offen, aber das ist meiner Meinung nach nicht besonders tragisch. Man kann sich sehr gut vorstellen wie es wohl weitergehen wird.
    Das Buch ist in einzelne Kapitel unterteilt, welche alle eine angemessene Länge haben. Wie oben schon geschrieben, gibt es mehrere Protagonisten und die Kapitel erzählen abwechselnd aus deren Sichtweise über die Geschehnisse an Bord. Fast jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger so dass man unbedingt weiterlesen möchte um zu erfahren wie es mit der betroffenen Person weitergeht.
    Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen. Meine einzigen Kritikpunkte möchte ich hier nicht anbringen, da sie zu viel verraten würden. Ich kann aber sagen dass es sich dabei nur um persönlichen Geschmack handelt und dies meist nur mich selbst betrifft.

    Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen!

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    Muss diesen Sommer mit auf jede schwedische Fähre: Vampire machen die Kreuzfahrt des kleinen Mannes zur Hölle.

    Am Roman [.] fasziniert, dass er Figuren schildert, die aus dem Leben gegriffen sind. Dabei wirkt die Ostseefähre als Schauplatz der Handlung ebenso originell wie unheimlich.

    Wenn ein Autor mit den Größen der Literatur verglichen wird, so muss dem Leser schon etwas geboten werden. Und das tut dieses Buch.

    Tolle Figuren, eine Spannung die sich immer höher schraubt, ein Buch wie ein fieser Kinofilm. Klasse.

    .Strandberg führt seine Figuren und deren Gefühlswelten sehr geschickt, fein und mit Liebe zum Detail ein. [.] Das ist richtig gut gemacht.

    Für mich ein absolut hervorragendes Unterhaltungsbuch, ganz großes Kino, mit wirklich allem drum und daran, aber auf eine Fähre kriegt mich jetzt keiner mehr.

    Wer dieses Buch gelesen hat, setzt so schnell keinen Fuß mehr auf ein Schiff.

    Der spannende Horror-Roman von Mats Strandberg erinnert an die Bücher von Steven King - nichts für zarte Gemüter!

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