Mats Wahl Sturmland - Die Reiter

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Inhaltsangabe zu „Sturmland - Die Reiter“ von Mats Wahl

Schweden 50 Jahre in der Zukunft: Das Klima hat sich massiv verändert. Verheerende Stürme haben ganze Landstriche verwüstet und ein feiner Sand färbt alles blutrot. Die meisten Menschen sind dem Befehl der Regierung gefolgt und in die Städte gezogen. Die wenigen Familien auf dem Land leben in ständiger Angst vor Gewalt. So auch die Familie der 16-jährigen Elin. Als Elin und ihr Bruder Vagn auf freiem Feld in einen Hinterhalt geraten, geht alles blitzschnell. Elin verteidigt sich mit ihrer Armbrust, aber Vagn wird entführt. Eine lebensgefährliche Suche nach ihrem Bruder beginnt. Teil eins des düsteren, erschreckend realistischen Zukunftsepos – spannend und mitreißend ab der ersten Zeile.

Langweilig und banal. Herr Wahl das geht besser!

— QueenDebby

Düstere Atmosphäre, interessantes Setting und eine tolle Heldin!

— Baneful

Der Stil hat mir das Leben schwer gemacht, daher fiel mir die Konzentration auf die Handlung schwer

— Madame_Klappentext

Nette Unterhaltung, hat mich aber nicht vom Hocker gehauen.

— Kaddi

Ich bin zwiegespalten: flüssige, tolle Dialoge kämpfen gegen fade, wiederholungsreiche, neutrale Beschreibungen.

— Laupez

Durch unsympathische Figuren, wenige Infos und vor allem durch den nüchternen Schreibstil sprang der Funke leider nie über. Enttäuschend.

— ConnyKathsBooks

Ich konnte die Gedanken und Handlungen der Protagonisten nicht immer wirklich nachvollziehen.

— Archer

Starker Auftakt einer Serie, die einen zu fesseln vermag, gerade weil diese Zukunftsvision gar nicht so abwegig erscheint.

— Stern007

Meiner Meinung nach ist das Buch gutgeschrieben und finde es auch sehr spannend.

— Crazy-Girl6789

Interessanter Auftakt einer ungewöhnlichen und spannenden Reihe

— jawolf35

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  • Leserunde zu Band 1 & 2 von "Sturmland" von Mats Wahl

    Sturmland - Die Reiter

    LaMargarita

    Ein Leben, um das man Tag für Tag kämpfen muss Der renommierte schwedische Autor Mats Wahl erzählt in der neuen „Sturmland“-Jugendbuchreihe von einer düsteren Zukunft in welcher die Menschen einen bitteren Überlebenskampf gegen die Natur und gegeneinander führen. In den ersten beiden Bänden „Die Reiter“ und „Die Kämpferin“ lernen wir gemeinsam mit der 16-jährigen Elin, die mit ihrer Familie auf einem einsamen Hof lebt, die Gefahren dieser neuen, brüchigen Welt kennen. Mehr zum Inhalt: Band 1 Schweden 50 Jahre in der Zukunft: Das Klima hat sich massiv verändert. Verheerende Stürme haben ganze Landstriche verwüstet und ein feiner Sand färbt alles blutrot. Die meisten Menschen sind dem Befehl der Regierung gefolgt und in die Städte gezogen. Die wenigen Familien auf dem Land leben in ständiger Angst vor Gewalt. So auch die Familie der 16-jährigen Elin. Als Elin und ihr Bruder Vagn auf freiem Feld in einen Hinterhalt geraten, geht alles blitzschnell. Elin verteidigt sich mit ihrer Armbrust, aber Vagn wird entführt. Eine lebensgefährliche Suche nach ihrem Bruder beginnt.   Zur Leseprobe Band 2 Nach den Abenteuern aus dem ersten Band geht es gleich spannend weiter, denn plötzlich taucht Elins Tante Karin auf dem Hof der Familie auf. Nach ihr wird im ganzen Land gefahndet, denn sie gilt als Terroristin des Untergrunds. Am nächsten Tag wird Elin verhört und verschleppt, doch ihr gelingt die Flucht und sie macht sich auf einen langen gefährlichen Weg nach Hause. Zur Leseprobe Zum Autor Mats Wahl zählt zu einem der bekanntesten Jugendbuchautoren Schwedens. Seine Kindheit verbrachte er in Gotland und in Stockholm. In Stockholm lebt er auch heute noch. Hier hat er nach seinem Abitur an der Universität Pädagogik, Literaturgeschichte und Sozialanthropologie studiert. Bis in die 1980er Jahre war er als Lehrer tätig und seine Erfahrungen mit seinen Schulkindern, gerade mit denen, die als schwererziehbar galten, hat er in seinen Jugendbüchern verarbeitet. Neben Jugendbüchern schreibt Mats Wahl zudem Drehbücher, Sachbücher, Theaterstücke und historische Romane für Jugendliche und Erwachsene. Schon mehrfach wurden seine Werke ausgezeichnet, darunter mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis sowie mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis. Zusammen mit dem Hanser Verlag verlosen wir 25 Buchpakete mit den beiden ersten Bänden des mitreißenden Zukunftsepos an Testleser, die Lust haben diese düstere Welt kennen zu lernen und sich in einer Leserunde mit anderen darüber auszutauschen. Bewerbt euch einfach über den „Jetzt bewerben“- Button* und beantwortet uns bis zum 24.02. in eurer Bewerbung die folgende Frage: In Elins Welt schlägt die Natur zurück und die Menschen müssen tagtäglich um ihr Überleben kämpfen. Welche Umweltveränderungen denkt ihr werden uns in 50 Jahren erwarten und warum? Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten! Unter allen fleißigen Lesern, die bis 14. April eine Rezension zu beiden Titeln verfassen und diese zusätzlich in einem Online Shop ihrer Wahl teilen, verlosen wir 3x alle weiteren Bände der Reihe zu den jeweiligen Erscheinungsterminen. Glaubt ihr, dass ihr in der gefährlichen Welt von "Sturmland" überleben könntet? Probiert es gleich aus, im Überlebenscontest auf http://sturmland.de . Viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.

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  • Düstere Atmosphäre, interessantes Setting und eine tolle Heldin!

    Sturmland - Die Reiter

    Baneful

    10. May 2016 um 10:39

    Mats Wahl ist ein gefeierter schwedischer Schriftsteller, er kennt sein Handwerk und weiß, was er tun muss, um den Leser einzunehmen. Dennoch hatte ich anfangs Schwierigkeiten in die Geschichte einzutauchen. Denn obwohl der Autor sehr gut, klar und flüssig schreibt, ist sein Stil auch ziemlich "gefühllos". Die Gedanken und Gefühle der Charaktere bleiben dem Leser bis zum Ende verschlossen. Er setzt vielmehr darauf, zu zeigen, wie sich die Charaktere benehmen. Das Problematische ist hierbei, dass die Charaktere nicht zugänglich sind, obwohl sie interessant wirken und obwohl der Leser sie vielleicht sogar mag. Ich verstehe zwar, dass dies ein Schreibstil ist, dennoch finde ich diese Distanz eher kontraproduktiv. Wenn irgendwelche dramatischen Dinge passieren, habe ich mich dabei erwischt, wie einfach nur "Huch" gedacht habe und nicht, wie ich mich vor Spannung gewunden habe. Sehr schade.

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  • Lesevergnügen der besonderen Art

    Sturmland - Die Reiter

    Cannella

    01. May 2016 um 08:35

    "Die Reiter" ist der erste Band einer Reihe namens "Sturmland" vom skandinavischen Jugendbuchautor 'Mats Wahl'. Es handelt sich dabei um eine Dystopie und Abenteuergeschichte, die Schweden fünfzig Jahre in der Zukunft zeigt. In der zukünftigen Welt, genauer gesagt im zukünftigen Schweden, herrschen verheerende Stürme, eine alles überwachende Regierung und zensierte Medien. Genau in dieser Welt lebt die sechszehnjährige Elin mit ihrem Bruder Vagn und der Rest der Familie. Abgeschottet und auf das nötigste beschränkt leben sie auf dem Land, wo sie sich mit primitiven Waffen gegen Eindringlinge verteidigen und Pferde ihr einziges Fortbewegungsmittel sind. Die Furcht vor Überfällen und Regierungskontrollen ist allgegenwärtig, doch trotz aller Vorsicht werden Elin und Vagn eines Tages überfallen. Elin kann sich zwar zur Wehr setzen, allerdings nicht verhindern, dass ihr Bruder Vagn entführt wird. Eine lebensgefährliche Suche nach dem Bruder beginnt, bei der Elin allerhand Abenteuer erlebt."Die Reiter" von Mats Wahl erzählt von einem Überlebenskampf zweier Familien in einer veränderten, zerbrechlichen Welt. Eine Welt, die auf der einen Seite verändert ist, aber auf der anderen Seite unserer heutigen Welt gar nicht so unähnlich ist. Meine Meinung Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich zunächst nur schwer Zugang zu dem Buch finden konnte. Nachdem ich die ersten Seiten des Romans gelesen hatte, pausierte ich sogar eine Woche und begab mich erst dann an einen erneuten Versuch. Es ist schwer zu beschreiben, was der Grund dafür war. Ich empfand den Schreibstil als ungewöhnlich, denn die Sätze des Autors erschienen mir abgehakt und der Stil eigentümlich. Doch nachdem ich mich einmal in der Geschichte zurecht gefunden hatte, zeigte ich relativ schnell Begeisterung und tauchte mit Vergnügen in die Story ab. Seltsamerweise packte der Autor mich dann mit Haut und Haar. Selten habe ich eine Geschichte so bildlich vor Augen gesehen wie "Die Reiter" von Mats Wahl. Es gab kaum einen Augenblick, in dem ich nicht mit Elin und Vagn mitfieberte. Immer auf der Hut, denn Elin erlebt allerhand Abenteuer auf der Suche nach ihrem Bruder. Voller Spannung hoffte ich, betete ich, und zum Ende des Buches, muss ich gestehen, lief mir tatsächlich sogar ein Tränchen übers Gesicht. Ich war erschrocken und enttäuscht darüber, was Elin noch miterleben muss. Mehr kann ich dazu allerdings nicht verraten, da ich sonst zu viel von der Story Preis geben würde. Es ist sicherlich keine schwer zu lesende Literatur, aber mir hat diese Dystopie sehr gefallen. Ich fand es spannend, wie Schweden in fünfzig Jahren in der Zukunft aussehen könnte, auch wenn aus meiner Sicht noch relativ wenig über die Begebenheiten gesagt wurde. Es herrschen zwar Stürme, eine alles überwachende Regierung und auch die Medien werden zensiert, aber meiner Meinung nach hätte der Autor gerne noch mehr über die politische Situation und die Umwelteinflüsse schreiben können. Ich hätte vielleicht etwas mehr erwartet, da der Klappentext sehr viel verspricht, aber nichtsdestotrotz hat Mats Wahl mich mit diesem Buch in den Bann gezogen. Möglicherweise auch aufgrund der Charaktere, des ungewöhnlichen Schreibstils und meiner Vorliebe für Dystopien. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass der zweite Band bereits neben mir liegt und ich noch heute mit dem Buch beginnen werde. Ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht und was mich noch erwartet. Fazit Der Leser sollte aufgrund des Klappentextes vielleicht nicht zu viel erwarten, aber wer sich einmal mit Herzblut auf die Geschichte einlässt, wird einen lesenswerten und abenteuerlichen Roman in Händen halten. Ich bin zumindest immer noch total fasziniert, wie der Autor mich in eine fremde Welt entführen könnte, die mir tausend Bilder in meinen Kopf zauberte.

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  • Ein etwas schwieriger Auftakt

    Sturmland - Die Reiter

    Madame_Klappentext

    27. April 2016 um 22:43

    Inhalt: Die Natur spielt verrückt. Es gibt Stürme, Unwetter und weite Teile des Landes sind radioaktiv verseucht. In dieser unwirklichen Welt lebt Elin mit ihrer Familie. Die Resourcen sind knapp, daher muss mit allem rücksichtsvoll umgegangen werden. Als wären die Lebensumstände nicht schon schwierig genug, müssen die Menschen auch noch in einer Art Polizeistaat leben, in dem man nur sich selbst vertrauen kann.Leseeindruck: Die Ausgangssituation ist so ganz nach meinem Geschmack, ein wenig Abenteuer, Liebesgeschichte in einer dystopischen Welt. Noch dazu eine Reihe, die der Charakter- und Handlungsentwicklung Raum bieten. Leider hat mir die Umsetzung nicht gefallen. Ich hatte die ganze Story über Probleme mich in den Stil einzufinden. Dieser ist sehr emotionslos und nüchtern. Es reihen sich fast nur Hauptsätze aneinander.Grundsätzlich fehlte mir die Spannung, da ich mich nicht in die Figuren einfühlen konnte, fiel es mir auch zunehmend schwer ihren Beweggründen zu folgen. Alles blieb für mich unnahbar. Sehr schade, denn ich hätte mich gern auf die Story eingelassen. Gerade Elin und Harald hatten für mich viel Potential, was leider (noch) nicht genutzt wurde. Allerdings sollte man diesen Band auch als Auftakt für die ganze Reihe sehen. Schließlich muss erstmal in eine neue Gesellschaftsordnung und Figurenkonstellation eingeführt werden. Dadurch ging mir leider der Überblick verloren. Wer will was und warum? Diese Fragen haben sich für mich bis zum Schluss nicht beantwortet. Ich muss leider sagen, dass mich dieser Band nicht neugierig auf die gesamte Reihe gemacht hat. Zumindest Band 2 werde ich noch eine Chance geben, um vielleicht noch mehr über die Absichten der Regierung und der Opposition zu erfahren und auch wie Elin mit ihrem Schicksal umgehen wird. Fazit: Mir fiel es schwer den Beweggründen der Figuren zu folgen, auch da der Stil so anstrengend ist. Eine interssante Ausgangssituation bietet die Geschichte in jedem Fall. Wer mehr Geduld hat als ich, der wird der Story vielleicht mehr abgewinnen können.

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  • Tolle und realitätsnahe Dystopie

    Sturmland - Die Reiter

    YvosWorte

    24. April 2016 um 15:39

    Meine Meinung: Am Anfang fand ich es schwierig in das Buch herein zu kommen, aber je weiter ich gelesen habe desto besser wurde es. Den Ernst des Buches bringt der Autor mit seinem klaren und nüchternen Schreibstil sehr gut zum Ausdruck. Mats Wahl hat eine unglaublich realistische Welt erschaffen, die meiner Meinung nach gar nicht mal so abwegig ist, wie man meinen könnte. Mittelalter trifft auf modernste Technik, wie komplett bargeldloses Bezahlen und Heimunterricht vor dem Fernseher. Ich finde dass, das schlichte schwarz-grüne Cover mit dem Pferd passend zu dem Buch gewählt wurde. Die Schlichheit spiegelt die Nüchternheit des Schreibstils des Buches wieder, weist jedoch auch auf einen Teil des Buches hin, da die Pferde als einziges Fortbewegungsmittel eine große Rolle spielen. Elin ist eine super Protagonistin. Sie findet sich gut in der Welt in der sie lebt zurecht und hat eine tolle Familie. Und wenn es hart auf hart kommt kann sie sich und ihre Familie auch verteidigen, was sie auch unter Beweis stellt. Ich fand es besonders mutig, als sie sich alleine auf den Weg gemacht hat um ihren Bruder zu retten. Sie scheint wie selbstverständlich mit allen Situationen, seien sie noch so schwierig, zurecht zukommen und findet ihre eigenen Lösungen. Besonders herausstechend ist auch ihre große Fürsorglichkeit welche selbst beim Umgang mit ihren Feinden zum Vorschein kommt. Man könnte manchmal meinen dass sie hart, abgestumpft und unnahbar ist, aber das ist nicht unbedingt der Fall. Sie weiß was sie in bestimmten Situationen zu tun hat, kann aber auch starke Gefühle zeigen Doch statt ihren Bruder findet sie Harald, den Sohn des Entführers von Vagn. Sie pflegt ihn gesund und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach ihrem Bruder. Die beiden beginnen Gefühle füreinander zu entwickeln und müssen auf ihrem Weg viele Gefahren überstehen. Auch mit den anderen Personen im Buch konnte ich mich gut anfreunden, sofern sie zu den Guten gehörten. Besonders Elins kleine Schwester Lisa habe ich in mein Herz geschlossen und ich denke, dass sie noch eine entscheidende Rolle in dieser Reihe spielen wird. Alles in allem hat mir das Buch ganz gut gefallen und ich freue mich auf die nächsten Bände der Reihe. Ein gelungener Auftakt einer spannenden realitätsnahen Dystopie, welche ich jedem Dystopie-Fan empfehle. Ich vergebe 4,5/5 Phönixe. Weitere Teile der Reihe: Sturmland- Die Kämpferin (Band 2) - bereits erschienen -> https://yvosworte.wordpress.com/2016/04/24/sturmland-die-kaempferin-von-mats-wahl/ , Sturmland- Die Gesetzesgeber (Band 3) - erscheint im Herbst 2016, Sturmland- Die Lebendigen (Band 4) - erscheint im Frühjahr 2017, Sturmland- Die Liebenden (Band 5) - erscheint im Herbst 2017

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  • Starker Auftakt einer fesselnden Reise in die Zukunft

    Sturmland - Die Reiter

    Stern007

    11. April 2016 um 21:43

    Inhalt : Schweden in der Zukunft. Das Land so wie wir es kennen gibt es nicht mehr. Naturkatastrophen wie heftige Stürme und Blutregen sind allgegenwärtig. Schnee gibt es gar nicht mehr dafür jedoch eine Plage an radioaktiv verseuchten Wildschweinen. Die Regierung kontrolliert alles und jeden und schreckt auch vor harten Verhörmethoden nicht zurück. Die Medien sind zensiert und es gibt terroristische Aktivitäten. Die Bevölkerung lebt also in Angst und Schrecken. So auch die Familie der 16 jährigen Elin, welche mit ihrem Bruder Vagn in einen Hinterhalt einer befeindeten Nachbarsfamilie gerät, woraufhin Elin aus Notwehr tötet und ihr Bruder Vagn gefangen genommen wird. Elin macht sich allein auf den gefährlichen Weg ihren Bruder zu retten. Meine Meinung: Dieses Buch ist der erste Band einer vielversprechenden Serie. Besonders gefesselt hat mich die Mischung aus Altertum und Moderne. Einerseits der Kampf ums überleben durch Selbstversorgung anderseits die moderne Technik die nicht nur bei der Überwachung Einzug gehalten hat. Generell habe ich den Eindruck, dass diese Zukunftsvision nicht allzuweit hergeholt ist. Es erscheint für mich alles vorstellbar und das macht mir schon ein mulmiges Gefühl. Die Story um die 16 jährige Elin hat mich schon von Beginn an begeistert. Elin ist ein sehr sympathischer, starker und bewundernswerter Charakter. Gerade für ihr Alter zeigt sie eine große Reife. Woran ich mich jedoch zugegebenermaßen erst gewöhnen musste, ist der innovative Schreibstil, welchen Mats Wahl in seinem Werk anwendet. Er bedient sich beim Erzählen des Präsens. Hierdurch wirkt die Erzählweise auf mich als sehr sachlich und nüchtern. Aber aus meiner Sicht passt es genau in diese Zukunftsvision und verstärkt beim lesen dieses unbehagliche Gefühl dieser Dystopie. Natürlich aber warten auch Gefühle wie Haß, Wut, Verzweiflung, Liebe und Trauer auf den Leser und zwar in rasanter Abfolge. Dadurch viel es mir wirklich schwer das Buch aus der Hand zu legen. Einzig eine Erklärung wie diese Welt zu eben dieser wurde fehlt mir. Und einige weitere Handlungsfragen bleiben offen, aber somit freue ich mich umso mehr auf die nächsten Bände. Fazit: Ich spreche eine absolute Leseempfehlung für alle aus, die ein erschreckend reales Zukunftsbild in Verbindung mit einer spannungsgeladenen Handlung miterleben möchte. Vorsicht : Sucht auf die folgenden Bände höchstwahrscheinlich !

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  • Faszinierend gegensätzlich, trotzdem etwas fad.

    Sturmland - Die Reiter

    Laupez

    09. April 2016 um 17:22

    In fünfzig Jahren sieht das Leben in Schweden nicht sehr rosig aus: radioaktive Wildschweine machen Jagd auf Menschen, ein Bürgerkrieg ist ausgebrochen, die derzeitige Regierung überwacht ihre Bürger mit Drohnen und allerlei technischem Krimskrams. Schon im Kindesalter werden Schwedinnen und Schweden mit pädagogischen Beruhigungsmitteln gezähmt. Das Furchtbarste: es scheint, als könne man niemandem vertrauen; von zahlreichen Naturkatastrophen mal abgesehen.Der erste Band der Reihe beschreibt das Leben des jungen Mädchens Elin, mit besonderem Augenmerk darauf, wie Gewalt, Gefahr, Angst, aber auch tief empfundene Liebe sie auf besondere Weise erwachsen werden lassen.Mats Wahl, einer der bekanntesten Jugendbuchautoren Skandinaviens, hat eine sich mit der Zeit immer dichter und glaubwürdiger verstrickende Schreckensvision niedergeschrieben. Dabei lässt er den Leser die Welt selbst erfahren und versteift sich nicht auf allzu erklärende Beschreibungen. Trotzdem empfinde ich gerade diese, also Beschreibungen, beziehungsweise alles, was nicht Dialog ist, als sehr fad.Der Autor verzichtet ganz und gar auf innere Monologe, Gedanken, Emotionen. Der Schreibstil ist nicht einfach neutral, er ist gewissermaßen steril. Vermutlich soll auf diese Weise Objektivität gewahrt und die Dramatik und Trostlosigkeit des Lebens verdeutlicht werden. Bei vielen dystopischen Klassikern findet sich diese Methode wieder. Hier schafft es die Handlung an sich allerdings kaum, durch situationsabhängige Spannung zu überzeugen. Elin wird häufig von Polizisten oder Soldaten abgefangen oder aufgesucht und verhört. Nach einer Weile kann das ziemlich langweilen. Außerdem wird auch, was natürlich an der Übersetzung liegen kann, kaum mit der Sprache gespielt; stattdessen ist diese mit ständigen Wiederholungen und kaum abwechslungsreichem Erzählen gespickt. Zum Glück sind die Dialoge dafür umso dynamischer und frischer. So gekonnt umgesetzt, dass sie alles andere beinahe zur Gänze wiedergutmachen. Ich wünschte fast, Wahl hätte ein Theaterstück anstelle einer Romanreihe verfasst.Die Figuren sind liebenswert, widersprüchlich und dadurch realistisch gestaltet. Dazu passt deren Alltag, den fortschrittliche Technologien ebenso prägen wie vorsintflutlich erscheinende Kämpfe zwischen Nachbarn, Tauschgeschäfte, Isolation von der Außenwelt. Ein wirklich interessantes Zusammenspiel von Gegensätzen. Ich bin mir sicher, dass die Reihe, je weiter sie fortschreitet, an Dichte und Komplexität gewinnen kann. In jedem Fall sind die Weichen für eine faszinierende Gesamtgeschichte gestellt, auch wenn der erste Teil nicht unbedingt durch Hochspannung oder federleichter Lesbarkeit überzeugen konnte.

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  • Enttäuschende schwedische Dystopie

    Sturmland - Die Reiter

    ConnyKathsBooks

    06. April 2016 um 11:34

    Schweden irgendwann in der Zukunft. Die verbliebenen Bewohner kämpfen mit Blutregen, ständigen Orkanen und radioaktiv verseuchter Umwelt. Auch die Familie der 16jährigen Elin hat sich mit den lebensfeindlichen Bedingungen arrangiert. Doch dann eskaliert plötzlich eine schon länger schwelende Fehde mit der Nachbarsfamilie von Björn Torson. Elins Bruder Vagn wird entführt und das Mädchen startet eine gefährliche Rettungsaktion quer durch Schweden. Denn nicht nur die Natur ist ihr feindlich gesinnt, sondern überall lauern auch terroristische Waldleute sowie Regierungspolizisten, die das herrschende Gesetz mit aller Härte vertreten. "Sturmland - Die Reiter" ist der erste Band einer dystopischen Reihe von Mats Wahl. Der schwedische Autor war mir bislang nicht bekannt, aber der Klappentext sowie das auffallend grüne und schlichte Cover sprachen mich sofort an. Doch leider konnte der Roman meinen hohen Erwartungen nicht standhalten und enttäuschte auf ganzer Linie. Ob Story, Figurenzeichnung oder Schreibstil, keins davon überzeugte. Schon der Einstieg in die Geschichte fällt äußerst schwer, denn die Informationen über die dystopische Welt und deren Bewohner sind sehr spärlich gesät. Man erfährt weder genau wann noch wodurch und warum alles geschah und tappt die meiste Zeit im Dunkeln. Ein Widerspruch ist für mich auch, dass einerseits hochentwickelte digitale Technik benutzt wird, andererseits aber die Lebensbedingungen sehr karg und schlicht sind. Zudem tauchen einfach so unbekannte Begriffe wie Mobil, Yalun, Robo usw. auf, die nicht näher erklärt werden. Vieles kann man sich daher nur selbst zusammenreimen oder erahnen, wie z.B. die radioaktive Verseuchung, welche erst durch die Erwähnung von cäsiumbelasteten Wildschweinen verdeutlicht wird. Auch mit dem nüchternen, nordisch-kalten und emotionslosen Schreibstil im Präsens wurde ich leider nie warm. Manch einer ist vielleicht davon begeistert, mein Fall war es definitiv nicht. Der Autor verliert sich in unwichtigen Details wie bedeutungslosen Songtexten und beschreibt ausführlich, was es immer zu Essen gibt oder wie die Zimmer von nebensächlichen Charakteren ausgestattet sind. Es passiert einfach nichts Weltbewegendes, alles plätschert so vor sich hin und die meiste Zeit habe ich mich eher durch den Roman gequält. Die erwartete Steigerung oder ein Höhepunkt bleiben leider aus. Der Funke sprang somit nie über und ich konnte keine Bindung jedweder Art zu den Protagonisten aufbauen. Außer Elins Großvater Frans, der ein paar Sympathiepunkte einsammelt, bleiben alle anderen Charaktere wenig greifbar und uninteressant. Elin wird zudem im Laufe der Handlung durch einige ihrer Handlungen immer unsympathischer. Völlig unglaubwürdig wirkt dann auch noch die urplötzliche Liebesgeschichte, bei der ich schon dachte, ich habe was überlesen und nochmal zurückblättern musste. Das betrifft auch noch ein dramatisches Ereignis gegen Ende, was mir viel zu kurz abgehandelt wird. Insgesamt ist "Sturmland - Die Reiter" für mich nicht gelungen. Durch das ungewöhnliche schwedische Setting gibt es minimale gute Ansätze, doch alles andere ist eine große Enttäuschung. Die Fortsetzung werde ich mir daher wohl schenken und kann leider nur 2 Sterne vergeben.

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  • Am Ende der Welt

    Sturmland - Die Reiter

    Archer

    05. April 2016 um 11:32

    Der Klappentext verspricht uns eine düstere Dystopie. Immerhin ist die Natur am Ende, Stürme und Wildschweinhorden bedrohen die wenigen Außenposten in der schwedischen Wildnis und eine Regierung macht einen auf Big Brother und überwacht alles und jeden. In dieser nahen Zukunft lebt Elin mit ihrer Familie recht isoliert von allem, was man Stadt oder Siedlung nennen kann. Mit Überwachungskameras beobachten sie die Grenzen ihres Landes, mit Pferden überwinden sie Entfernungen. Einerseits sind sie ziemlich hochtechnisiert, andererseits irgendwo in der Mitte des 20. Jahrhunderts stehen geblieben. Als eines Tages Elin und ihr Bruder auf dem Rückweg von einem Handelsposten überfallen und ihr Bruder gekidnapt wird, muss sie sich auf den Weg machen, ihn zu finden und die Verhandlungen zu seiner Freilassung führen. Wenn man erst sechszehn und auf sich allein gestellt ist, scheint das in so einer lebensfeindlichen Situation eine nahezu unlösbare Aufgabe. Wie man an der Punktebewertung erkennen kann, hatte ich wohl mehr erwartet. Eine ausgearbeitetere Ausgangssituation, durchdachtere Geschehnisse. Ja, das Leben ist wohl nicht einfach. Aber ich hatte es mir noch bedeutend mühseliger vorgestellt, auch die ganze Sache um ihren Bruder. Das hätte alles viel, viel eindringlicher, erschütternder erzählt werden können. Stattdessen beschränkt sich Wahl darauf, seine Handlungen wie Stichpunkte abzuarbeiten, ohne näher auf irgendetwas einzugehen. Wie sich die Sache mit ihrem Bruder löst, zum Beispiel, war geradezu lächerlich in ihrer Einfachheit. Oder wie der Autor Leute killt. Sie drehte sich um, ups, da lag derjenige, der ihr helfen wollte. Oh, schade. Na, passiert halt. Was soll ich sagen? Natürlich weiß ich, dass es ein Mehrteiler ist und man nicht alles in dem ersten Band unterbringen kann. Trotzdem wäre ein Hintergrund, der den Leser besser einführt, angebracht gewesen. Ob sich Band 2 in meinen Augen steigern konnte? Seht selbst.

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  • Auftakt einer vielversprechenden Reihe

    Sturmland - Die Reiter

    Buchblume

    27. March 2016 um 20:09

    Manchmal ist es leichter zu verstehen, was der richtige Weg ist, wenn man darüber nachdenkt, was hinter einem liegt. Wenn man sich erinnert, was man erlebt hat, kann das. die Orientierung erleichtern Inhalt: Schweden 50 Jahre in der Zukunft: Das Klima hat sich massiv verändert. Verheerende Stürme haben ganze Landstriche verwüstet und ein feiner Sand färbt alles blutrot. Die meisten Menschen sind dem Befehl der Regierung gefolgt und in die Städte gezogen. Die wenigen Familien auf dem Land leben in ständiger Angst vor Gewalt. So auch die Familie der 16-jährigen Elin. Als Elin und ihr Bruder Vagn auf freiem Feld in einen Hinterhalt geraten, geht alles blitzschnell. Elin verteidigt sich mit ihrer Armbrust, aber Vagn wird entführt. Eine lebensgefährliche Suche nach ihrem Bruder beginnt. Meine Meinung: Bei diesem Buch war ich von den ersten Seiten an gefesselt. Ich brauchte zwar ein wenig, um mich an diese interessante Mischung aus neuster Technik und längst vergangenen Zeiten zu gewöhnen. Die Beschreibungen kommen in diesem Buch nicht zu kurz. Sehr detailreich schildert Matt Wahl diese neue Zukunftsversion dem Leser. Dadurch wird Spannung aufgebaut und man bekommt ein klares Bild der einzelnen Situationen, was mir auch half, mich besser in dieser Zeit zurechtzufinden. Mats Wahl ist ein wirklich guter Erzähler. Durch die guten Beschreibungen ist das Buch ein echtes Kopfkino. Der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen. Das Buch besitzt ein gewisses Tempo und war für mich nie langatmig. Die Charaktere sind einmal keine Standardcharaktere. Jeder besitzt auch seine Schwächen und niemand ist "perfekt". Wie die Charaktere aussehen, kann man sich zum größten Teil selbst aussuchen.Elin ist von Anfang an eine starke Protagonistin und die wird auch in so einem Buch wie Sturmland benötigt. Ich war nicht sehr nett zu ihr. Niemand kann immer nett sein. Das Einzige, was mich gestört hat, war der schon fast zu nüchterne Schreibstil. Ich verstehe es, wenn Autoren lieber auf die Spannung setzten als auf Liebe. Sie finden sicher, das es von der eigentlichen Story ablenkt. Aber ein wenig Gefühle kann man doch erwarten, oder? Und nicht nur in ein, vielleicht zwei Kapiteln. Aber wen das nicht stört, und der gerne Bücher aufgrund ihrer Spannung und ohne viel Kitsch liest, ist hier genau richtig. Ein wenig Liebe kommt jedoch trotzdem vor, aber zu viel verrate ich nicht, lest selbst! Sie hat sich verliebt. Wie sehr? So sehr man kann. Fazit: Ein sehr spannendes Buch, bei dem mir ein wenig Gefühl gefehlt hat. 4 Blumen

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  • Sehr gelungenes, spannendes Buch

    Sturmland - Die Reiter

    Crazy-Girl6789

    22. March 2016 um 16:02

    Erster Satz: Der Wind pfeift und etwas knallt gegen die Scheibe. Fakten: Autor: Mats WahlVerlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KGErscheinungsdatum: 1. Februar 2016Genre: Dystopie, Young AdultSeiten: 256   Inhalt: Schweden 50 Jahre in der Zukunft: Das Klima hat sich massiv verändert. Verheerende Stürme haben ganze Landstriche verwüstet und ein feiner Sand färbt alles blutrot. Die meisten Menschen sind dem Befehl der Regierung gefolgt und in die Städte gezogen. Die wenigen Familien auf dem Land leben in ständiger Angst vor Gewalt. So auch die Familie der 16-jährigen Elin. Als Elin und ihr Bruder Vagn auf freiem Feld in einen Hinterhalt geraten, geht alles blitzschnell. Elin verteidigt sich mit ihrer Armbrust, aber Vagn wird entführt. Eine lebensgefährliche Suche nach ihrem Bruder beginnt. Teil eins des düsteren, erschreckend realistischen Zukunftsepos – spannend und mitreißend ab der ersten Zeile.   Gestaltung: Das Hardcover ist neongrün mit einem Pferde-Emblem. Auf der oberen Hälfte des Buches sieht man den großgedruckten Titel und den Autor. Die Schrift und der Buchrücken sind schwarz.   Sprache: Die Sprache ist etwas distanziert „Die Mutter ist klein…“ oder auch „Das Mädchen reißt die Augen auf…“. Dadurch ist es mir oft passiert das ich gar nicht wusste um wen es gerade geht, jedoch kann man der Geschichte trotzdem gut folgen. Der Autor stellt meiner Meinung nach die Emotionen der Personen sehr gut dar.   Fazit: Ich finde dieses Buch gutgeschrieben. Daher gefällt es mir auch sehr gut, der einzige Minuspunkt ist eben diese etwas distanzierte Sprache. Ich finde das die Geschichte sehr spannend ist und die Handlungen und Emotionen der Personen sehr gut beschrieben ist und man sich daher auch die Personen oft gut verstehen. Ein weiterer Pluspunkt für mich ist das die Geschichte in Schweden spielt, da ich dieses Land sehr faszinierend finde.   Alles in allem kann ich sagen, dass dies ein sehr gut gelungenes Buch ist und ich mich schon auf die nächsten Teile des Buches freue. Also eine absolute Leseempfehlung von mir. Vor allem auch für Personen, die gerne Schweden und Pferde mögen.   Viel Spaß beim Lesen… Hinweis: Es ist alles meine Meinung; andere empfinden vielleicht anders.

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  • Sturmland die Reiter

    Sturmland - Die Reiter

    jawolf35

    21. March 2016 um 19:24

    Habt ihr Euch jemals gefragt wie die Welt in 50 Jahren aussehen könnte ? wie sich die politische Lage ,das Wetter und auch die Technologien in dieser Zeit verändern könnten ? Ja ,Nein ? Dann solltet Ihr Mats Wahls Auftakt der Sturmlandreihe unbedingt lesen .Schweden 50 Jahre in der Zukunft , verheerende Stürme, rauhes Klima und Blutregen sind das beherchende Klima ,hinzu kommt ein Militär Regim welches mit strikter Überwachung und strenger Zensur regiert .Die meisten Menschen sind in ihrer Not in die Städte geflüchtet ,aber es gibt noch einige wenige die weiterhin in den abgelegenen Dörfern leben .Die 16 jährige Elin ist eine davon ,sie lebt mit ihrer Familie fernab der Stadt in einem sturmsicheren Haus ausgestattet mit modernster Sicherheitstechnik .Doch so modern die Technik scheint ,so altertümlich ist der Rest .Waffen und Autos stehen nur dem Militär zur Verfügung ,die normale Bevölkerung benutzt als Fortbewegungsmittel Pferde und zur Verteidigung dienen Armbrüste ,Messer und andere nicht mechanische Waffen .Supermärkte wie wir sie kennen sind nur schwer zu erreichen weshalb sich die Menschen mit Selbstversorgung und Handel größtenteils weiterhelfen , nur hin und wieder macht man sich auf den Weg zu diesen um sich mit speziellen Dingen einzudecken .Doch der Weg dorthin ist gefährlich , Überfälle sind an der Tagesordnung und auch Kontrollen durch das Militär .Als Elin von einem solchem Einkauf mit ihrem Bruder auf dem Rückweg überfällen wird kann sie sich gerade noch so nach Hause retten ,doch ihr Bruder wird von den Räubern gefangen und verschleppt .Der Großvater schwer krank ,der Vater verletzt ,ist Elin die einzige aus ihrer Familie die ihren Bruder retten kann .So macht sie sich alleine auf die schwere und gefährliche Reise um ihren Bruder zu retten ...Mein Fazit zum Buch : Sturmland die Reiter ist ein grandioser Auftakt der Reihe .Mats Wahl hat hier mit viel Kreativität und Spannung eine noch nicht dagewesene Jugendreihe gezaubert, welche auch für die ältere  Generation lesenswert ist .Er hat einen sehr speziellen Schreibstil welcher anfangs etwas ungewöhnlich erscheinen mag , einen aber sehr schnell in den Bann zieht und ein flüssiges lesen ermöglicht .Für mich eine Reihe mit sehr viel Potenzial und absolutem Suchtfaktor .

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  • Sturmland

    Sturmland - Die Reiter

    Mese

    20. March 2016 um 21:13

    Das Cover ist einfach gestalltet. Es verzichtet auf geschnörkel und fällt einzig durch das grelle grün auf. Der Schreibstiel ist kühl und etwas gewöhnungsbedürftig. Trotzdem hat mir das Buch gefallen. Die Idee moderne Technologien gegen mittelalterliche Waffen ist mal was anderes. Die Menschen stehen unter Dauerbeobachtung. Die Polizei und Militär sind überall. Trotzdem vertrauen die Menschen den Sicherheitsleuten nicht. Auch die Umgebung ist unfreundlich geworden. Stürme beherrschen das Land und haben grosse Teile der Wälder zerstört. Elin ist mir sehr sympatisch. Sie ist mutig und stolz. Sie liebt ihre Familie und riskiert einiges um ihren Bruder zu befreien. Dabei verliebt sie sich in Harald, den jüngsten Sohn der streitsüchtigen Nachbarn. Vagn der Bruder von Elin scheint das Herz auch auf dem richtigen Fleck zu haben. Die anderen Familienmitglieder sind noch nicht so fassbar.

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  • eine realitätsnahe Dystopie

    Sturmland - Die Reiter

    HaneUchiwa

    19. March 2016 um 14:40

    Rezension von Sturmland 1 – Die ReiterWorum geht es in diesem Buch?Die Geschichte spielt in einem Schweden der Zukunft, in der verheerende Stürme an der Tagesordnung stehen. Es gibt eine alles überwachende Regierung, zensierte Medien und man kann scheinbar niemanden trauen. In dieser Zeit lebt die sechzehnjährige Elin mit ihrer Familie auf einem einsamen Hof. Ihre nächstgelegensten Nachbarn, wohnen zwei Stunden zu Pferd von ihnen entfernt. Sie haben sich dagegen entschieden in die Stadt zu ziehen und leben vom Nötigsten. Die Angst vor der Regierung und ihren ständigen Kontrollen und vor Überfällen sind sehr groß, deshalb haben sogar die Kinder, den Umgang mit den meist sehr primitiven Waffen, wie Ambrust oder Axt, gelernt.Als Elin und ihr Bruder Vagn auf dem Nachhauseweg von wütenden Nachbarn überfallen werden, passiert es. Im allgemeinen Durcheinander, kann nur Elin ins schützende Heim fliehen und ihr Bruder wird gefangen genommen. Da setzt Elin alles daran, Vagn zu finden und ihn zu befreien.Wie finde ich dieses Buch?Ich musste mich erst einmal mit dem doch sehr eigenen Schreibstil von Mats Wahl zurechtfinden. Die Dialoge sind meist sehr einsilbig und Sätze wie „Die Frau, die Anna hieß…“ irritierten mich am Anfang sehr. Allerdings, dauerte es nicht sehr lange, dann hatte ich mich daran gewöhnt und die Geschichte konnte mich packen.Was mir gefehlt hat, war ein wenig mehr Tiefe, bei Textstellen in denen es um Gefühle ging. Gerade bei Elin. Wenn das Thema Gewalt eine Rolle spielt, war sie meist sehr sachlich. Ich könnte mir jedoch sehr gut vorstellen, dass in dieser dystopisch angesiedelten Geschichte, das Empfinden über Gewalt und „Richtig und falsch“ , anders ist, als in unserer Zeit.Auch sind mir die Parallelen zu unserem Leben in der „Gegenwart“ aufgefallen. In dem Buch wurde es so realitätsnah wie möglich geschrieben, wie sich die Regierung verhält. Gerade die Medien waren mir sehr wichtig, auch wenn sie hier recht wenig zur Sprache kamen. Ich hoffe, dass ich dazu mehr im zweiten Band lesen kann. Mir ist ebenfalls aufgefallen, dass die Protagonisten sehr ehrlich sind. Sie lügen kaum bzw. lenken eher vom Thema ab, als zur Lüge zu greifen.Das macht, wahrscheinlich ihr Verhältnis zum Staat, die sehr genaue Lügendetektoren haben, die alles ans Licht bringen können. Wieso also Lügen? Es hat eh keinen Sinn und das überträgt sich auch auf ihr Sozialverhalten.Das Buch ist mal was anderes, im Bereich Dystopie. Auch, dass es mal nicht im Amerikanischen Raum spielt, spielt für mich eine große Rolle. Indirekt konfrontiert es den Leser mit Problemen, die in unserer Gegenwart auch zu finden sind und bindet es in eine sehr herzzerreißende Geschichte.Mir hat dieses Buch wunderbare Lesestunden beschert und ich bin schon ganz gespannt auf den zweiten Band.

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  • Mittelalter trifft moderne Technologie - eine ganz andere Dystopie

    Sturmland - Die Reiter

    jasbr

    17. March 2016 um 23:45

    Gleich vorne weg: Dies ist eine Dystopie der ganz anderen Art und nicht mit Hunger Games und Co. zu vergleichen. Wer Liebe, Herzschmerz und einen bösen Anführer, der das Land unterdrückt, sucht, ist hier an der falschen Adresse. Aber gerade weil sich das Buch so vom Mainstream (ich weiß, ein böses Wort) unterscheidet, ist es so interessant und lesenswert.Es handelt sich hier um den ersten Band einer in fünf Bänden erscheinenden Dystopie. Der zweite Band ist bereits erschienen, für die anderen heißt es (leider) noch warten.Aber worum geht es überhaupt? Die Handlung des Buches spielt in der Zukunft: Mittlerweile ist die Erde in Teilen radioaktiv verseucht, es gibt keinen Winter mehr und es ziehen verheerende Stürme über das Land, die regelmäßig die Infrastruktur zusammenbrechen lassen.Die Bevölkerung hat zwar sehr moderne Technologien wie Handys und Flatscreens, auf denen auch eine Art Facetime möglich ist, trotzdem sind die Menschen weitgehend Selbstversorger, reiten auf Pferden und verteidigen sich mit Armbrüsten. Das Buch spielt in Schweden, allerdings ist nicht bekannt, ob noch die Ländergrenzen, wie wir sie kennen, überhaupt noch existieren. Was mir sehr gut gefallen hat -aber auch irgendwie sehr beängstigend war, war, dass die Ausgangssituation relativ realistisch sein kann. Denn wer weiß, was der Klimawandel und weiterer Atomkrafteinsatz so mit sich bringen? Trotzdem keine Angst: Das Buch holt nicht die Moral-Keule heraus.Die Haupthandlung wird von zwei Familien getragen. Hauptperson ist die 16-Jährige Elin, die für ihr Alter sehr erwachsen wirkt. Das zeigt sich auch immer wieder in ihren Handlungen. Verletzlich wirkt sie nur sehr selten und mit einem guten Grund. Sie ist eine tolle Hauptperson, den sie ist glaubwürdig und nicht zu übertrieben mädchenhaft. Auf der anderen Seite haben wir Harald, der verstoßene Sohn der verfeindeten Familien. Auch er wirkt sympathisch, wenn auch verletzlicher und nicht ganz so selbstbewusst wie Elin. Die beiden ergänzen sich also sehr gut, soviel sei gesagt :)Im ersten Band erfährt man sehr wenig über das "große Ganze", sondern im Vordergrund steht die Familienfehde. Die Rahmenbedingungen des Lebens werden angedeutet, auch die Belastung durch die Naturkatastrophen und das Militär. Dass hinter allem noch mehr steckt, wird nur angedeutet. Für mich war das völlig okay, denn so konnte man die Familien gut kennenlernen und nicht zu vergessen: Es kommen noch vier Bände. So wurde das Pulver wenigstens nicht schon im ersten Band verschossen, sondern es ist noch genug Platz für die Spannung nach oben.Eine sehr auffällige Sache in diesem Buch ist die Sprache. Ich war sofort verwundert, dass das Buch in der Gegenwart geschrieben ist und musste mich ehrlich gesagt auch etwas daran gewöhnen. Man kennt es einfach nicht so aus Büchern. Auch die Sprache an sich ist sehr rational und nüchtern. Gefühle werden kaum geäußert und wenn dann nur versteckt. Auch kommt es einem manchmal so vor, als ob wichtigen Ereignissen nur sehr wenig Platz eingeräumt wird, während Alltäglichkeiten im Vergleich relativ ausführlich geschildert werden. Das war wirklich ungewohnt, aber im Endeffekt konnte es mich überzeugen, denn es war nicht überzogen oder zu beladen mit unrealistischen Gefühlsausbrüchen. Außerdem lässt es Raum für eigene Gedanken und Emotionen, denn man bekommt sie beim Lesen nicht aufgedrängt. Auch die Unterscheidung in die "Guten" und die "Bösen" ist hier nicht eindeutig. Es bleibt also selbst zu entscheiden.Auch die Dialoge sind sehr ungewöhnlich: Sie sind kurz und knapp, oft folgt ein kurzer Satz auf eine ebenso kurze Antwort. Aber auch hier sage ich: Es ist realistisch. Warum auch immer ewige Monologe führen, wenn man es in wenigen Worten ausdrücken kann?Zusammenfassend gesagt: Das Buch ist anders, hat das gewisse Etwas und wer sich darauf einlässt, darf ein tolles Buch entdecken, das sich wirklich zu lesen lohnt. Von mir gibts 4 Sterne und natürlich eine Leseempfehlung!

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