Matt Beynon Rees

 3.9 Sterne bei 85 Bewertungen
Autor von Mozarts letzte Arie, Der Verräter von Bethlehem und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Matt Beynon Rees

Matt Beynon Rees wurde 1967 in Newport, Wales geboren. Bekannt wurde er als Journalist und Schriftsteller. Er spricht u. A. Arabisch und Hebräisch und lebt mit seiner Familie in Jerusalem. Rees studierte Englische Literatur an der University of Oxford und Journalismus an der University of Maryland, College Park. Nach seinem Studium lebte Rees fünf Jahre lang in New York und zog 1996 nach Jerusalem. Dort schrieb er für The Scotsman und Newsweek. Vier Jahre später begann er für sechs Jahre das Jerusalemer Büro des Times-Magazins zu leiten, für welches er immer noch schreibt. 2008 erschien Rees erster Roman.

Alle Bücher von Matt Beynon Rees

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Mozarts letzte Arie

Mozarts letzte Arie

 (29)
Erschienen am 01.01.2015
Der Verräter von Bethlehem

Der Verräter von Bethlehem

 (18)
Erschienen am 06.04.2009
Ein Grab in Gaza

Ein Grab in Gaza

 (13)
Erschienen am 04.03.2010
Der Tote von Nablus

Der Tote von Nablus

 (12)
Erschienen am 07.04.2011
Der Attentäter von Brooklyn

Der Attentäter von Brooklyn

 (9)
Erschienen am 04.04.2012
Mit Blut signiert

Mit Blut signiert

 (3)
Erschienen am 24.07.2015
Der Verräter von Bethlehem, 4 Audio-CDs

Der Verräter von Bethlehem, 4 Audio-CDs

 (0)
Erschienen am 15.02.2008
Samaritan's Secret

Samaritan's Secret

 (1)
Erschienen am 01.07.2009

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Neue Rezensionen zu Matt Beynon Rees

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H

Rezension zu "Ein Grab in Gaza" von Matt Beynon Rees

Krimi als gute Verpackung
Hamburgerinvor 2 Jahren

Ich bin ja bekennender Omar Youssef Fan. Ohne diesen liebenswerten Lehrer, der trotz der Plagen seines fortschreitenden Alters an das Gute glauben will und tapfer dafür kämpft - ja ohne ihn wäre "Ein Grab in Gaza" nur ein weiteres Dokument der Hoffnungslosigkeit in einer ewig gebeutelten Region.

Dennoch, mir gefällt die Art, wie der Gaza Streifen schonungslos beschrieben wird, mit allem, was dazu gehört. Wer mal dort war, erkennt, wie authentisch das ganze, verrückte Mosaik aus Gewalt, wirrer Politik, Korruption und humanitären Hilfsversuchen wiedergegeben wird.

Matt Rees nutzt das Genre 'Krimi', um seinen Lesern den Brennpunkt Nah-Ost näher zu bringen, festzuhalten, was in den Nachrichten keinen Platz haben kann oder soll. Das mag Krimi-Leser enttäuschen, denn die Fälle haben ihre Schwächen. Aber Omar muss man einfach lieb haben.

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H

Rezension zu "Der Tote von Nablus" von Matt Beynon Rees

Palästina handlich verpackt
Hamburgerinvor 2 Jahren

Matt Beynon Rees bringt uns den Nah-Ost-Konflikt auf's Sofa. Sicher kein gewöhnlicher Schauplatz, aber der Mann kennt sich da aus und das merkt man auch. Historische und aktuelle Zustände nehmen in dem geschickt arrangierten Setting zwar eine Nebenrolle ein, basteln aber während des Lesens ein gutes Gesamtbild des Alltags in Westbank. Für so manchen Leser vielleicht zu nah an der Realität, aber ich mag das.

Der Kriminalfall um die Gemeinde der Samaritaner in Nablus im Konflikt mit Fatah und Hamas war durchaus spannend, aber hier und da doch eilig konstruiert. Verdächtige, die bereitwillig die passenden Informationen ausplaudern, Hauswände, die Geheimnisse genau dann verraten, wenn der Ermittler sich dort versteckt, usw.

Mit Omar Youssef, dem alternden, aufrechten Ermittler (der eigentlich Lehrer ist) im großen palästinensischen Sumpf, ist Rees jedoch ein großer Wurf gelungen. Eine sympathische, zutiefst menschliche Figur, einfach liebens- und auch bewundernswert.

Matt Rees scheint es nicht darauf anzulegen, einen Krimi-Preis zu gewinnen, sondern den Nah-Ost-Konflikt einmal anders zu beleuchten, dem Rest der Welt durch seinen Omar eine menschliche Seite zu zeigen, die in den Schlagzeilen einfach nicht zum Tragen kommen kann.

Das ist sehr schwierig, aber bis auf kleine Schwächen gut gelungen.

 

 

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S

Rezension zu "Der Verräter von Bethlehem" von Matt Beynon Rees

Matt Beynon Rees: Der Verräter von Bethlehem
seoirse_siuineirvor 2 Jahren

Klappentext:
Omar Jussuf arbeitet als Geschichtslehrer für Muslime und Christen in einem Flüchtlingscamp in Bethlehem. Er ist ein bescheidener, wenn auch streitbarer Idealist. Als sein Lieblingsschüler Saba, ein Christ, an einem Attentat an einem führenden palästinensischen Widerstandskämpfer beteiligt gewesen sein soll und keiner an der Wahrheit interessiert ist, ist Omar es sich selbst und Saba schuldig, den wahren Verräter von Bethlehem zu finden.

Habe dieses Buch von meinen Eltern (beide über 70) empfohlen bekommen und war durchaus angetan.
Besonders hat mir die Schilderung des palestinäsischen Alltags gefallen. Ohne das jetzt aus eigener Erfahrung beurteilen zu können, halte ich die Schilderung Rees für durchaus realistisch - immerhin lebt er in Israel.
In Omar Jussuf und Chamis Sejdan, dem Polizeichef von Bethlehem, wird die Zerrissenheit der "alten" Generation der PLO gut zum Ausdruck gebracht - in ihre alte Heimat, die heute in Israel liegt und die sie auch nur noch aus den Erzählungen der Eltern kennen, werden sie - realistisch gesehen - nicht mehr zurückkehren können. Also haben sie sich mit dem Status quo abgefunden. Auf der anderen Seite stehen die radikalen Jungen, die vorgeblich noch dafür kämpfen, aber letztlich doch in erster Linie ihren eigenen Vorteil verfolgen.

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