Matt Beynon Rees Ein Grab in Gaza

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Inhaltsangabe zu „Ein Grab in Gaza“ von Matt Beynon Rees

Nach dem gewaltsamen Tod seines früheren Vorgesetzten wird der Geschichtslehrer Omar Jussuf Direktor der UN-Schule in Bethlehem. Als er mit seinem neuen Boss, dem Schweden Magnus Wallender, in den Gazastreifen fährt, um UN-Schulen zu inspizieren, erfahren sie, dass einer der UN-Lehrer verhaftet worden ist. Der Vorwurf: Er sei ein Informant der CIA. Während Omar Jussuf sich um dessen Freilassung bemüht, wird Wallender von den Saladin-Brigaden entführt, der mächtigsten Miliz im Gazastreifen.

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    Ein Grab in Gaza
    Hamburgerin

    Hamburgerin

    20. December 2016 um 18:33

    Ich bin ja bekennender Omar Youssef Fan. Ohne diesen liebenswerten Lehrer, der trotz der Plagen seines fortschreitenden Alters an das Gute glauben will und tapfer dafür kämpft - ja ohne ihn wäre "Ein Grab in Gaza" nur ein weiteres Dokument der Hoffnungslosigkeit in einer ewig gebeutelten Region. Dennoch, mir gefällt die Art, wie der Gaza Streifen schonungslos beschrieben wird, mit allem, was dazu gehört. Wer mal dort war, erkennt, wie authentisch das ganze, verrückte Mosaik aus Gewalt, wirrer Politik, Korruption und humanitären Hilfsversuchen wiedergegeben wird. Matt Rees nutzt das Genre 'Krimi', um seinen Lesern den Brennpunkt Nah-Ost näher zu bringen, festzuhalten, was in den Nachrichten keinen Platz haben kann oder soll. Das mag Krimi-Leser enttäuschen, denn die Fälle haben ihre Schwächen. Aber Omar muss man einfach lieb haben.

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  • Rezension zu "Ein Grab in Gaza" von Matt Beynon Rees

    Ein Grab in Gaza
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. November 2012 um 17:21

    Ein neuer Fall für Omar Jussuf. Diesmal spielt sich das Geschehen in Gaza ab. In diesem Fall spielt wieder der Israel-Palästina Konflikt wieder eine zentrale Rolle. Diesmal ist die Situation noch düsterer und brutaler. Jeden Tag stirbt jemand im Gazastreifen durch Attentate, Folter und Gewalt. Der Roman beginnt damit, dass Omar Jussuf mit seinem Chef Magnus Wallander in den Gazastreifen fährt, um dort die UNO-Schulen zu inspizieren. Kaum angekommen erfahren sie, dass einer der UNO-Lehrer unter der Anklage der Spionage verhaftet wurde. Bei den Nachforschungen in diesem Fall wird Omar Jussuf immer weiter in die dortigen Machtkämpfe hineingezogen, sein Chef wird entführt und alles hängt mit allem zusammen. In diesem Buch wird die Situation im Gazastreifen sehr real abgebildet. Jeden Tag Gewalt, Angst und Korruption. Man kann nur froh sein, dort nicht leben zu müssen. Wer sich für die politische Situation interessiert, die immer noch aktuell ist, dem sei dieses Buch empfohlen. Es ist kein klassischer Ermittler sucht Täter Krimi, sondern ein politisch höchst interessantes Buch.

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  • Rezension zu "Ein Grab in Gaza" von Matt Beynon Rees

    Ein Grab in Gaza
    Schiller-Buchhandlung

    Schiller-Buchhandlung

    17. June 2010 um 19:10

    Omar Jussuf, der Lehrer an der Betlehemer UN – Schule ist wieder da. Nachdem sein früherer Vorgesetzter bei einem Bombenattentat ums Leben kam, ist er nun der Direktor der Schule. Zusammen mit seinem neuen Boss Magnus Wallender aus Schweden muß er in den Gazastreifen, um die dortigen UNO – Schulen zu inspizieren. Kaum angekommen, erfahren sie, dass einer der UNO – Lehrer, der gleichzeitig auch an der Universität arbeitet als vermeintlicher CIA – Informant verhaftet wurde. Bei dem Versuch, sich für ihren Kollegen einzusetzen, wird Wallender entführt und ein weiterer UNO – Mitarbeiter getötet. Plötzlich ist Omar Jussuf ganz auf sich alleine gestellt. Bei seinen Versuchen, herauszufinden, was mit seinen beiden Kollegen passiert ist, gerät er zwischen die rivalisierenden Parteien der Fatah und der Hamas und in ein scheinbar undurchdringliches Geflecht aus Korruption, Machtstreben und Gewalt. Matt Beynon Rees arbeitete 10 Jahre als Korrespondent für die „Time“ in Jerusalem und lebt auch heute noch dort mit seiner Familie. Als Journalist gelang es ihm nicht in dem Maß, die palästinensische Wirklichkeit so zu zeigen, wie er es wollte, weil die Heimatredaktion stets das Eindeutige bringen wollte. Also greift er nun zum Mittel des Kriminalromans, um ein differenzierteres, alltagsnäheres Bild des Lebens im Nahen Osten zu zeichnen. Interessant ist auch die Tatsache, dass Informanten sich im Gespräch für einen Romanschriftsteller viel offener zeigen als für einen Journalisten. „Ein Grab in Gaza“ ist sicher keine ganz leichte Kost, denn die Lektüre erfordert Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, sich in eine fremde Kultur zu begeben, deren Alltag von Gewalt und Korruption beherrscht ist. Wenn Ihr Euch aber darauf einlasst, dann lernt Ihr einen Ermittler kennen, der versucht, in dieser Lage menschlich zu bleiben und der versucht, sich mit seinen Mitteln gegen die Umstände zu behaupten. Ihr erhaltet außerdem einen sehr differenzierten Einblick in das Alltagsleben im Gazastreifen. (Susanne Martin)

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  • Rezension zu "Ein Grab in Gaza" von Matt Beynon Rees

    Ein Grab in Gaza
    stories!

    stories!

    28. May 2009 um 11:27

    Gazas Realität abgebildet in einem Krimi! Omar Yussuf, ein alternder Geschichtslehrer wird erneut zum Detektiv wider Willen. Ein UNO Lehrer wird verhaftet - doch in Gaza ist nichts, wie es scheint. Ein Buch mit
    intensiven Bildern vom palästinensischen Alltag mit dem unübersehbaren Dickicht aus Korruption und Gewalt.

  • Rezension zu "Ein Grab in Gaza" von Matt Beynon Rees

    Ein Grab in Gaza
    taciturus

    taciturus

    08. March 2009 um 16:49

    In seinem zweiten Fall verschlägt es Omar Jussuf nach Gaza. Er soll gemeinsam mit einem schwedischen UNO Beamten die Schulen in Gaza kontrollieren. Gleich zu Beginn ihrer Einreise erfahren sie, dass ein Lehrer der UNO Schule verhaftet wurde, der gegen Korruption an der Universität vorgegangen war. So wird aus der geplanten Schulinspektion eine gefährliche Mission, die Omar bald in die Spannungen des Gazastreifen verstrickt. Während man normalerweise bei Krimis oft den Hinweis auf die Zufälligkeit von möglichen Ähnlichkeiten beschriebener Verbrechen mit realen Vorkommnissen und Personen stößt, beginnt Matt Beynon Rees Krimi mit dem Hinweis, dass alle beschriebenen Verbrechen auf realen Vorkommnissen in Gaza beruhen. So übernimmt auch die Schilderung der gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse in Gaza die Regie vor dem eigentlichen Kriminalfall. Auch wenn der Krimi an sich in Hinblick auf Personen, Spannungsbogen, Logik, eher dem Durschnitt entspricht, wird gerade durch diesen realen Hintergrund aus dem Buch etwas besonderes, das es aus den Neuerscheinungen hervorhebt. Anschaulich wird die innenpolitische Lage geschildert, welche Gruppen um die Macht konkurrieren. Welche Mittel und Methoden diese bereit sind einzusetzen. Insgesamt wird dadurch ein gelungenes Buch, ohne Längen, das auf einen uns aus den Nachrichten vermeintlich bekannten Schauplatz eine Sichtweise von Innen aufwirft.

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