Matt Burgess Cops

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Inhaltsangabe zu „Cops“ von Matt Burgess

Janice Itwaru arbeitet als Undercover-Cop in Queens, New York. Jeden
Morgen geht sie als Junkie getarnt auf die Straße und versucht, vermeintliche Dealer dazu zu bringen, ihr Drogen zu verkaufen. Wenn sie Erfolg hat, schlagen ihre Kollegen zu. Hat sie keinen, machen ihre Vorgesetzten Druck. Hat sie richtig Pech, dann war’s der letzte
Tag im Leben von Janice Itwaru. Diesen Job will niemand freiwillig machen. Doch wenn Janice achtzehn Monate durchhält, wartet eine Beförderung auf sie. Der Weg dahin ist hart:
Die Kollegen sind die Pest, die Vorgesetzten stellen völlig unrealistische
Zielvorgaben, und ständig drohen interne Ermittlungen gegen die Abteilung. Als die Fangquote erhöht wird und Janice immer seltener Erfolge vorzuweisen hat, geht sie volles Risiko – auch wenn sie befürchten muss, dass ein fieser Gangster, der noch eine Rechnung mit ihr offen hat, hinter ihr her ist.

Cop -Alltag jenseits von Hollywood , sperriger Stil , jedoch überzeugt die Authentizität .

— Alanda_Vera

Die Idee hat wirklich Potential

— kleine_welle

Undercover in Queens. Atmosphäre stimmt, allerdings nur partiell spannend, viele Längen und merkwürdig infantile Cops.

— Gulan

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  • Leider so gar nicht mein Geschmack

    Cops

    kleine_welle

    22. June 2016 um 21:51

    Janice arbeitet beim Drogendezernat. Als verdeckte Ermittlerin, genannt Uncles, tätigt sie Käufe bei Dealern. Sie hat noch einen Monat, dann soll sie zum Detective befördert werden. Doch auf einmal werden die Käufe der Uncles festgehalten und Janice wird unter Druck gesetzt. Sie soll vier Käufe innerhalb eines Monats machen.Das Cover zeigt das was drin steckt, einen Krimi in New York. Wobei ich den Titel nicht so gut gewählt finde, denn Cops suggeriert, dass es um mehrere geht. Aber es geht um hauptsächlich um Janice Leben. Hatte nach der Beschreibung hinten auf dem Buch mit was anderem gerechnet, da es als Fortsetzung von The Wire angepriesen wird. Aber das kann ich leider gar nicht unterschreiben, denn es geht weniger um Ermittlungen als vielmehr um die Probleme einer Person. Der Schreibstil ist zwar gut, aber leider stellenweise nicht fesselnd. Vielleicht liegt das für mich auch an den langen Kapiteln. Ich persönlich mag es nicht, wenn Romane übermäßig lange Kapitel haben, denn da schweift der Autor öfters mal ab und die Spannung kann sich schneller verlieren. Dies ist meiner Meinung nach leider auch geschehen.Die Geschichte beschreibt in Ansätzen den Alltag eines Uncles im Drogendezernat und ich finde es wirklich hart, wenn mit jungen Ermittlern in Wirklichkeit so umgegangen wird. Sie werden gelockt in diesen doch recht gefährlichen Job mit der Aussicht so relativ schnell zum Detective aufzusteigen. Das hat durchaus Potential eine wirklich gute Krimigeschichte zu werden, aber für mich hat es etwas an der Umsetzung gehapert. Manchmal finde ich die Dialoge und Gedanken etwas skurril und übertrieben und gegen Ende schweift der Autor immer öfter von der eigentlichen Geschichte ab. Das Ende selber fand ich äußerst seltsam. Mein Fazit: Zwar eine Idee mit Potential, aber leider für meinen Geschmack nicht getroffen. 

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  • Solo für "Uncle" Janice.

    Cops

    Gulan

    Und drüben im eigentlichen Haus der Lügen am Police Plaza in Downtown Manhattan erzählten die Hohen Tiere des NYPD jungen, ambitionierten Bullen, die wie Janice einer Minderheit angehörten, dass sie automatisch zum Detective befördert würden, sollten sie achtzehn Monate als Undercover-Ermittler im Drogenmilieu durchstehen. Dass sie zusehen können, wie ihre silberne Dienstmarke golden wurde... Aber das sei noch nicht alles! Handeln Sie jetzt, bewähren Sie sich weitere achtzehn Monate, ohne getötet zu werden, und Sie zu den Drogen-Ermittlern wechseln, nicht bloß ein Job, der sicherer ist, sondern gleichzeitig ein Riesensprung in Richtung obere Etagen der Dezernate Kapitalverbrechen, Sexualdelikte, Mord und Terrorismusbekämpfung – Einheiten, die jene Sorte Geschichte schreiben, aus denen Filme gemacht werden. (S.28) Janice Itwaru ist ein sogenannter „uncle“, ein Undercover-Cop, der sich als Junkie ausgibt, um Dealer hochgehen zu lassen. Der Job auf der Straße ist hart und gefährlich, doch es winkt nach achtzehn Monaten die Beförderung. Janice und ihre Kollegen werden von ihren Vorgesetzten stark unter Druck gesetzt. Vier Käufe (und anschließende Festnahmen) soll Janice diesen Monat verbuchen, sonst kann sie sich direkt wieder beim Streifendienst melden. Queens, New York: Ein lebhafter, heterogener Stadtbezirk. Selbst für New Yorker Verhältnisse leben hier sehr viele verschiedene Ethnien zusammen, Afroamerikaner, Weiße, Latinos, aber auch viele Asiaten. Die Hauptschlagader ist die Roosevelt Avenue (Janice würde Ruhs-ah-welt sagen), vor allem in kulinarischer Hinsicht. Die Subway Nr. 7 rauscht als Hochbahn durch weite Teile des Stadtteils. Der Autor Matt Burgess wuchs in Jackson Heights, Queens, auf und nimmt den Leser mit auf eine authentische Tour durch die Straßen seiner Heimat. Naturgemäß werden hier auch eine Menge Drogen vertickt und so setzt das Drogendezernat verdeckte Ermittler als Scheinkäufer ein, die „uncles“. Als Schutz ist immer ein Kollege als „Schatten“ in Sichtweite, weitere Detectives sind über Funk direkt erreichbar, um den Zugriff zu machen. Dennoch ist das Risiko für den „uncle“ extrem groß, denn es gibt immer wieder brenzlige Situationen, in denen die Enttarnung droht. Zudem müssen die Undercover-Cops immer wieder ihr Revier wechseln, denn irgendwann sind sie „verbrannt“ und können so kaum Käufe anbandeln. Zudem werden die Polizisten intern massiv unter Druck gesetzt. Es wird sogar ein „Käufetafel“ installiert, um Erfolg und Misserfolg zu dokumentieren. Zudem läuft nicht immer alles sauber im Dezernat, so dass täglich eine Ermittlung der Innenrevision befürchtet wird. Protagonistin Janice Atwaru ist eine junge Polizistin Mitte Zwanzig, die die harte Schule des Drogendezernats durchläuft. Sie wohnt in Queens und ist genauso bunt wie der Bezirk: Vater Afroamerikaner, Mutter Guyanerin indischer Abstammung. Janice ist eine taffe, kluge, aber auch ungestüme und verletzliche junge Frau. Sie hat nicht nur Druck auf der Arbeit, sondern vor allem auch familiär. Sie lebt mit ihrer Mutter zusammen, bei der in relativ jungen Jahren schon die Demenz einsetzt. Zudem hat sie sich seit Jahren nicht mit ihrem Vater ausgesöhnt, der damals betrunken seine Frau geschlagen und schließlich die Familie für eine andere verlassen hat. Grimes kam barfuss und gähnend in die Teeküche geschlurft, in seinem weißen Pyjama und schlaff herabhängender Schlafmütze. Seine Augen waren halb geschlossen. […] Grimes schüttete neun dieser Kondensmilch-Döschen – neun, Janice zählte mit – in den Becher, den er dann für exakt 21 Sekunden in die Mikrowelle stellte. […] „Wir arbeiten schon mit einem ganzen Haufen Arschlöcher zusammen, oder, Sarge?“, fragte Gonz. „Mal nicht immer alles so schwarz“, ermahnte ihn Hart. (S.337-338) Eigentlich stimmen die Zutaten zu diesem Polizeiroman und dennoch konnte mich die Umsetzung nicht so richtig überzeugen. So stimmig der Autor die Atmosphäre in Queens rüberbringt – ansonsten gibt es aus meiner Sicht ziemlich viel Leerlauf. Spannung kommt nur rudimentär auf, im Gegenteil: Janices Vaterkomplex sorgte bei mir oft für gepflegte Langeweile. Und als schließlich doch noch die Innenrevision auftaucht und Janice in Bedrängnis bringt, sind nur noch 60 Seiten übrig. Was zudem auf die Dauer nervte: Die Beamten des als „Affenstall“ bekannten Drogendezernats machen dem Spitznamen alle Ehre. Natürlich entwickeln Polizeireviere in Romanen oft ein merkwürdiges Eigenleben, aber die Polizisten hier benehmen sich teilweise extrem infantil. Trauriger Höhepunkt ist eine absurde Slapstick-Nummer, als fünf Zivilpolizisten in einem Auto unter großem Zeitdruck durch die Gegend rasen, ein Cop in eine Tüte pinkelt und diese sich dann bei der versuchten Entsorgung auf Janices Schoß entleert. Ein Coproman aus New York, der meine Erwartungen nicht erfüllen konnte. Zu oft werden die gelungenen Schilderungen des täglichen Kampfes eines Drogenermittler auf den Straßen von Queens von pubertärem Gerangel auf der Dienststelle und den in die Länge gezogenen Familienproblemen der Hauptfigur unterbrochen.

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    • 8

    Janna_KeJasBlog

    29. March 2016 um 11:22
  • Undercover in Queens

    Cops

    Havers

    29. January 2016 um 09:33

    Janice Itwaru, die Protagonistin in Matt Burgess‘ Roman „Cops“ (Suhrkamp Nova) ist ein Uncle, ein Undercover-Cop im Drogendezernat des NYPD. Ihr Einsatzgebiet ist Queens, der New Yorker Stadtteil, der durch seine große ethnische Vielfalt geprägt ist. Janice ist dunkelhäutig, wie die meisten ihrer Kollegen, die mit ihr auf den Straßen unterwegs sind. Das ist nicht weiter verwunderlich, wenn man sich die Rolle anschaut, die sie als verdeckte Ermittlerin dort spielen muss. Ihre Aufgabe ist es, als Drogenkonsumentin aufzutreten und als potenzielle Kundin in Kontakt mit den entsprechenden Dealern zu kommen. Wenn der Handel dann über die Bühne geht, nehmen die Cops des NYPD die Verhaftung vor. Und dafür gibt es Vorgaben, ein festgelegte Kontingent, das Janice erreichen sollte. Sie ist ambitioniert und engagiert, arbeitet hart, um ihren Traum zu verwirklichen, Detective zu werden. Fast ist es geschafft, als sich ihr unerwartete Hürden in den Weg stellen. Zum einen werden mit einer neuen Vereinbarung die vorgegebenen Zahlen für die zu initiierenden Festnahmen in astronomische Höhen geschraubt. Das bedeutet größeren Druck und vielleicht auch die eine oder andere unvorsichtige Handlung, die dazu führen kann, dass ihre Tarnung auffliegt. Gefährlich für Leib und Leben. Zum anderen steht das 115. Revier, dem Janice angehört, seit neuestem unter Beobachtung. Es gibt es anscheinend Unregelmäßigkeiten, die die Internen auf den Plan gerufen haben, was die Arbeit auf der Straße natürlich auch nicht einfacher macht… Wie bereits der Titel vermuten lässt, ist „Cops“ ein Polizeiroman im wahrsten Sinne des Wortes. Aber nicht nur. Es ist auch das Porträt einer Metropole jenseits von Glanz und Glamour, reduziert auf die elementarsten Bedürfnisse ihrer Bewohner. Und es ist die Geschichte einer jungen Frau, die täglich unvorstellbare Risiken eingeht, um ihren Lebenstraum zu verwirklichen. Mich haben Burgess‘ Beschreibungen dieses Stadtteils bereits in seinem Erstling „Die Prinzen von Queens“ sehr beeindruckt. Er ist dort aufgewachsen, kennt die Straßenzüge, die Ecken, die Kneipen, die er sowohl dort als auch in „Cops“ im Detail beschreibt, wie seine Westentasche und zeichnet so das authentische Bild des Lebens in den Straßen von Queens. Aber auch die Menschen mit ihren Wünschen und Sehnsüchten und deren alltäglichen Überlebenskampf.

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