Matt De la Peña Under Water

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Inhaltsangabe zu „Under Water“ von Matt De la Peña

Überleben ist erst der Anfang

Sonne, Meer, Mädchen in Bikinis – so schlimm wird der Ferienjob auf dem Luxuskreuzfahrtschiff schon nicht werden, denkt sich Shy. Aber dann erschüttert ein ungeheures Erdbeben Kalifornien und löst einen Tsunami aus. Shy gelingt es gerade noch sich in ein Rettungsboot zu hieven – zusammen mit Addie, einer jungen Passagierin. Ohne Trinkwasser und Nahrung treiben sie auf dem Ozean. Haie umkreisen ihr Boot und riesige Monsterwellen, Ausläufer des Tsunamis, rasen auf sie zu. Doch das sind noch die geringsten ihrer Probleme…

Spannung und Action pur!

— thiefladyXmysteriousKatha

Recht langatmig & Story nicht sehr schlüssig. Der Mittelteil war allerdings echt spannend!

— Haneka

Ein Buch das mich eher enttäuscht hat als in seinen Bann gezogen hat

— Annabeth_Book

Hat mich nicht gepackt - mal passiert zuviel, mal zuwenig. Schade...

— lex-books

anders als erwartet aber überraschend gut

— Pat82

Spannend!

— jasbr

Langatmiger Anfang, aber dann rollt die Handlung nur so (wie ein Tsunami :D )

— Summer-Sarah

Schleppender Anfang + ein zu schnelles Ende. Aus der Idee hätte man wirklich was machen können. War leider nicht mein Fall...

— Inibini

Viel zu viele Ideen, die alle irgendwie nicht recht zusammenpassen wollen und auch die Charaktere waren mir zu blass. - 2 Sterne

— AmiLee

Geheimnisse, Kreuzfahrt, Schiffbruch - Dieses Buch ist spannend bis zur letzten Seite

— Esme--

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    Under Water

    thiefladyXmysteriousKatha

    03. August 2017 um 15:20

    Under Water Im Vorfeld habe ich nicht viel Gutes über dieses Buch gehört, aber da ich ein großer Kreuzfahrtfan und leidenschaftlicher Leser von Katastrophengeschichten bin, hat dieses Buch förmlich nach mir geschrien. Ich wurde nicht enttäuscht und hatte einen perfekten (Sommer-)Jugendthriller für den Balkon. Das Buch kann ich jedem empfehlen, der actionreiche Thriller mit dem Kampf ums Überleben mag. Inhalt Sonne, Meer, Mädchen in Bikinis – so schlimm wird der Ferienjob auf dem Luxuskreuzfahrtschiff schon nicht werden, denkt sich Shy. Aber dann erschüttert ein ungeheures Erdbeben Kalifornien und löst einen Tsunami aus. Shy gelingt es gerade noch sich in ein Rettungsboot zu hieven – zusammen mit Addie, einer jungen Passagierin. Ohne Trinkwasser und Nahrung treiben sie auf dem Ozean. Haie umkreisen ihr Boot und riesige Monsterwellen, Ausläufer des Tsunamis, rasen auf sie zu. Doch das sind noch die geringsten ihrer Probleme… Meine Meinung Was für ein Buch! Ich kann immer noch die Zähne der Haie vor mir sehen, die Explosion des Schiffes hören und den Tsunami am Horizont erahnen. Wenn ein Autor dies mit seinem Buch bei mir schafft, dann zeugt dies von großem literarischem Talent (meiner Meinung nach). Matt de la Peña kann sehr bildhaft Schreiben und schafft es, dass seine Geschichte wie ein guter Jugend/Action-Thriller vor den Augen des Lesers abläuft. Die vielen negativen Stimmen zu diesem Buch, die ich im Vorfeld vernommen hatte, kann ich nicht nachvollziehen. Auch wenn der Handlungsstrang um die Epidemie des Romero Virus ein wenig an den Haaren herbeigezogen wirkt, ist es ein Thema, dass unsere Gesellschaft beschäftigen sollte, denn Massenpandemien können nicht nur ausbrechen, sondern auch falsch behandelt werden können. Trotzdem hat mir das kleine gewisse Etwas bei diesem Buch gefehlt, weshalb ich keine vollen 5 Sterne vergeben werde. Doch das Buch ist auf jeden Fall, besonders als Ferienlektüre für Jugendliche und auch unbedingt für männliche Leser zu empfehlen.

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  • Anders als erwartet...trotzdem recht spannend

    Under Water

    booknerd84

    24. January 2017 um 21:02

    Titel: Under Water , Autor/in: Matt De la Peña, Verlag: dtv, Seitenzahl: 352 Inhalt/Klappentext:Überleben ist erst der Anfang...Sonne, Meer, Mädchen in Bikini- so schlimm wird der Ferienjob auf dem Luxuskreuzfahrtschiff schon nicht werden, denkt sich Shy. Aber dann erschüttert ein ungeheures Erdbeben Kalifornien und löst einen Tsunami aus. Shy gelingt es gerade noch sich in ein Rettungsboot zu hieven- zusammen mit Addie, einer jungen Passagierin. Ohne Trinkwasser und Nahrung treiben sie auf dem Ozean. Haie umkreisen ihr Boot und riesige Monsterwellen. Ausläufer des Tsunamis, rasen auf sie zu. Doch das sind noch die geringsten ihrer Probleme...Mein Fazit:Matt De la Peña hat einen sehr leichten Schreibstil, der sich sehr flüssig lesen lässt. Von der Story her, habe ich aber anhand des Klappentextes doch etwas anderes erwartet. In dem Klappentext vermutet man, dass es hauptsächlich darum geht, das Shy mit der Passagierin Addie, in dem kleinen Rettungsboot auf hoher See ums überleben kämpfen muss. Darüber hinaus hätte ich mir vorgestellt, dass auf dem Ozean sich vielleicht noch ein paar mysteriöse Dinge ereignen. Jedoch passiert dies erst bei gut der Hälfte des Buches. Am Anfang wird meiner Meinung nach, die Story doch etwas zu sehr in die Länge gezogen. Klar muss man schon wissen, dass Shy auf einem Luxuskreuzfahrtschiff einen Ferienjob hat usw. aber einiges war vielleicht auch etwas unnötig. Außerdem ist die Tragödie mit dem Tsunami, der das Luxuskreuzfahrtschiff zum sinken bringt, nicht das einzige Hauptthema dieses Buches. *Möchte an dieser Stelle auch nicht zu viel verraten*Darüber hinaus Shy begegnet während seinem Aufenthalt auf dem Schiff, einigen mysteriösen Männern. Einer davon beobachtet ihn mehr oder weniger auf Schritt und Tritt. Was es damit auf sich hat, erfährt man aber erst im letzten Drittel des Buches. Als die Spannung sich dann zum Schluss des Buches noch einmal richtig aufbaut, endet das Buch für meinen Geschmack zu abrupt. Soweit ich gehört habe, wird es wohl einen zweiten Teil dazu geben, den ich dann sicher auch lesen werde. Aber ansonsten hatte ich doch einiges mehr von diesem Buch erwartet. Es war jetzt kein schlechtes Buch, aber auch kein mega Highlight für mich. Man hätte sehr viel mehr aus der Story rausholen können. Das Potenzial ist auf jeden Fall da, aber es fehlt das gewisse Etwas um mich richtig zu fesseln. Die Charaktere fand ich aber sehr gut. Shy war mir von Anfang an sympathisch. Die weiteren Charaktere, die ebenfalls auf dem Schiff einen Job haben, kamen für mich leider etwas zu kurz. Alles in allem liegt das Buch aber im guten Mittelfeld und wer eine recht leichte und trotzdem spannende Abenteuergeschichte lesen möchte, ist hier genau richtig. Ich gebe hierfür 3,5 von 5 Sterne.Liebe Grüßeeure Jasmin (booknerd84)

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    07. January 2017 um 18:11
  • Under Water

    Under Water

    Annabeth_Book

    30. December 2016 um 14:06

    Klappentext:Überleben ist erst der Anfang...Sonne, Meer, Mädchen in Bikini- so schlimm wird der Ferienjob auf dem Luxuskreuzfahrtschiff schon nicht werden, denkt sich Shy. Aber dann erschüttert ein ungeheures Erdbeben Kalifornien und löst einen Tsunami aus. Shy gelingt es gerade noch sich in ein Rettungsboot zu hieven- zusammen mit Addie, einer jungen Passagierin. Ohne Trinkwasser und Nahrung treiben sie auf dem Ozean. Haie umkreisen ihr Boot und riesige Monsterwellen. Ausläufer des Tsunamis, rasen auf sie zu. Doch das sind noch die geringsten ihrer Probleme...Autor:Matt de la Pena lebt in Brooklyn in New York, dort unterrichtet er auch kreatives Schreiben.Cover:Ich finde das Cover sehr gut gestaltet und passend zum Titel, ich mag es immer wenn die Cover sehr realistisch gestaltet sind, was hier eindeutig zu trifft.Inhalt:Shy hat einen Ferienjob auf einem Kreuzfahrtschiff ergattert, seine Familie braucht dringend Geld. Alles scheint perfekt, wäre da nicht diese Krankheit und dann kommt plötzlich dieses Erdbeben und alles ändert sich.Meine Meinung:Ich hab das Buch bei der lieben Anna (verlinke sie später) auf dem Blog gefunden und dachte hmm... mal schauen, und dann hatte unsere Bücherei das Buch sich angeschafft und ich hab es sofort ausgeliehen.Dann lag es erstmal bei mir und jetzt habe ich es endlich geschafft es zu lesen.Leider wurde ich enttäuscht..Am Anfang war es mega fesselnd und es hat mir sehr gefallen, doch dann kam dieser Tsunami und ab da wurde es für mich verwirrend.Teilweise wusste ich nicht ob es wirklich war was Shy sah oder ob ihm sein Unterbewusstsein einen Streich spielte oder ob er es träumte.Dann ging es wieder bergauf mit dem Buch. es war spannend zu lesen wie Shy und Addie ums überleben kämpfen.Doch nach und nach ging mir Addie ziemlich auf die Nerven, sie war eine hochnäsige Zicke der man einfach alles in den A*** geschoben hat (Entschuldigt diese Ausdrucksweise).Auch Carmen ein Crewmitglied mit der Shy sehr gut auskam, ging mir auf die Nerven, mit ihrer Besserwisserei.Auch das Ende kam mir einfach zu Abrupt, was ich echt schade fand, ich weiß jetzt nicht ob der Autor geplant hat damit einen zweiten Band zu schreiben oder was er damit andeuten will.Das Buch war leider nicht wirklich meins, was ich sehr schade fand, da ich eigentlich eine sehr hohe Erwartung an das Buch hatte :/

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  • Wunderkerze statt Feuerwerk

    Under Water

    lex-books

    27. September 2016 um 18:16

    Ein Tsunami, ein Schiff in Seenot, ein Haufen hungriger Haie und eine geheimnisvolle Insel! Matt de la Peñas Jugendbuch "Under Water" verspricht jede Menge Action und Spannung und hat im Grunde alles, was ein echter Pageturner braucht. Es gibt eine intelligente – gar nicht mal so abwegige - Grundidee, ein klaustrophobisches Setting, eine sympathische Hauptfigur und etliche lebensbedrohliche Situationen. Trotzdem wird diese Rezension der Versuch zu erklären, warum diese hochdramatische Geschichte bei mir nur ein paar einzelne Funken statt eines emotionalen Feuerwerkes verursachte. Damit hatte ich vor allem nach der Auftaktszene nicht gerechnet, in der mein Blutdruck locker auf 200 schnellte:                                  Shy, ein junger Amerikaner mit mexikanischen Wurzeln arbeitet während des Sommers auf einem Kreuzfahrtschiff, wo ihn eines Tages ein Mann anspricht und sich kryptisch für seine Feigheit entschuldigt. Kurz darauf sieht Shy, wie der Mann über die Reling klettert, um ins Meer zu springen. In letzter Sekunde kann Shy den Mann am Ärmel packen, schafft es aber nicht ihn wieder an Bord zu ziehen. Der Mann stürzt ab und stirbt. Zeitsprung.                              Wochen später auf einer anderen Kreuzfahrt plagen Shy immer noch Schuldgefühle. Schwerer aber noch, als der Selbstmord des Mannes wiegt für Shy der Tod seiner Großmutter, die kurz zuvor an der rätselhaften Romero-Krankheit gestorben ist. Ein Lichtblick in Shys Leben ist Kollegin Carmen, für die Shy heimlich schwärmt. Doch der Gedanke an den toten Passagier und der Verlust der Großmutter hängen wie eine dunkle Wolke über ihm.                            Als wäre Shys Unglück nicht schon groß genug, bricht ein Tsunami über das Schiff herein. Nun geht es für die Crew und die Passagiere ums nackte Überleben. Wer kann sich retten? Wer fällt der Katastrophe zum Opfer? Und wer schafft es lebend auf die mysteriöse Insel, von der die hochnäsige Addie – Tochter eines hoch bezahlten Wissenschaftlers - behauptet, dass es sie gibt. Shy ist ein angenehmer Charakter, der den Leser schnell für sich einnimmt und leicht in die Geschichte führt. Die ersten Kapitel habe ich förmlich verschlungen, wohl auch, weil so viel Rätselhaftigkeit in der Luft lag und ich nach der dramatischen Selbstmordszene darauf lauerte, dass jeden Moment wieder etwas Fieses passiert. Auch tauchen einige undurchsichtige Charaktere auf dem Schiff auf und das Gefühl des Eingeschlossenseins und der Bedrohung verstärkt sich … Allerdings nur auf - sagen wir - cirka 50 Prozent. Dort stagniert es leider! Vermisst habe ich vor allem mehr Aktivität seitens des Protagonisten, der lange Zeit nicht weiß, dass sich - abgesehen von seinen persönlichen Sorgen - etwas Großes, Besorgniserregendes anbahnt und die wenigen Hinweise darauf spät verfolgt.                                  Zwischen kurzen, spannenden Szenen kreisen Shys Gedanken um seine Familie und die tote Großmutter, vor allem aber um Schönheit Carmen, mit der Shy einige tiefgründige Gespräche führt und deren lange, schlanke Beine, dunkle Augen und wilde Locken er gefühlt auf jeder zweiten Seite anschmachtet. Da das Buch bestimmt viele Jungs anspricht, dürften dies auch Passagen sein, die besonders weit von dem Versprechen auf eine Abenteuergeschichte wegführen. Und: So löblich auch das Bemühen um einen glaubwürdigen Hauptcharakter ist, die Nebencharaktere fallen bei diesem Maß an Innenschau leider hinten über, bleiben blass und farblos. Als die Handlung die Stelle erreicht, in der der Tsunami über das Schiff hinwegfegt, kann Shy erstmals seit der Auftaktszene wieder seinen Mut beweisen. In gewisser Weise kennzeichnet das Ereignis einen Bruch hin zu mehr Spannung. Trotzdem gleitet die Handlung immer wieder in Monotonie ab, spitzt sich die Lage zu und flacht kurz darauf wieder ab, läuft vieles zu glatt, einiges zu vorausschaubar und auch die Zufälle belaufen sich am Ende auf eine stattliche Anzahl. Vor allem aber wird der bedrohliche Charakter der Ereignisse nicht gut genug herausgearbeitet. Werft an dieser Stelle noch einmal einen Blick auf das Cover! Ein verwaister Rettungsring, ein ziemlich grimmig aber irgendwie satt aussehender Hai … beängstigend, oder? Das Gefühl von sich senkrecht aufstellenden Nackenhärchen, das das Cover ziemlich effektvoll auslöst, schafft die entsprechende Szene im Buch leider kaum. Sie ist so enorm kurz, dass ich mich bis zum Ende hin immer wieder gefragt habe, wann denn wohl die Haie wieder ins Spiel kommen. Ob das passiert oder nicht, wird aber nicht verraten. Ich bin unentschlossen, ob ich die Serie (bisher ist es eine Dilogie, einige Stimmen mutmaßen einen dritten Teil) weiter verfolgen werde. Die Idee hat mir prinzipiell gut gefallen. Das Buch hat viele gute Ansätze, aber die Art in der hier gleichzeitig viel und wenig passiert, sich die Dinge entweder zu langsam oder zu schnell entwickeln und insgesamt ein Gefühl von Flüchtigkeit vorherrscht, spricht eher dagegen.

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  • irritierender Klappentext

    Under Water

    Pat82

    02. September 2016 um 09:22

    Vom Klappentext her habe ich ganz eine andere Story erwartet. Das was auf dem Klappentext steht passiert ca erst nach der Hälfte, man wartet aber nicht und fragt sich wann endlich etwas passiert. Das Buch überrascht einem mit einer doch viel mysteriöseren Geschichte als gedacht. Man muss dem Buch und dem doch sehr spezielle Schreibstil eine Chance geben :) Mich hat das Buch positiv überrascht und den zweiten teil werde ich auf jeden Fall lesen.

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  • Sommer, Sonne, Kreuzfahrt...

    Under Water

    jasbr

    27. August 2016 um 14:20

    Was ich bei diesem Buch eindeutig bemängeln muss ist, dass der Klappentext schon ziemlich viel über den Inhalt verrät. Das ist etwas schade und es kann passieren, dass man den Anfang dann als etwas langatmig empfindet. Das war zwar bei mir nicht der Fall, da ich den Aufbau rund um die Arbeit auf einem Kreuzfahrtschiff sehr interessant fand und man auch den Protagonistin Shy so näher kennenlernen konnte. Aber ich kann da auch die kritischen Stimmen verstehen. Das Buch fängt wirklich sehr harmlos an. Der Protagonist Shy hat einen Ferienjob auf dem Kreuzfahrtschiff ergattert, um seiner Familie zu helfen. Zwar wird er permanent mit dem Reichtum anderer konfrontiert, aber trotzdem gefällt ihm sein Job. Er wirkt sehr sympathisch, da er trotz familiärer Schicksalsschläge mit beidem Beinen im Leben steht und versucht, das Beste aus allem zu machen und seine Familie zu unterstützen. Richtig dramatisch wird es dann - und aufgrund des Klappentextes spoilere ich auch nicht - das Schiff aufgrund eines Tsunamis sinkt und Shy mit einer jungen Passagierin im Rettungsboot landet. Hier steigt die Spannung des Buches, den eine Gefahr und Herausforderung jagt die nächste. Das Buch nimmt an dieser Stelle ziemlich Fahrt auf und es gibt die ein oder andere überraschende Wendung. Allerdings gibt es dann auch wieder ein paar Zufälle, die einfach zu gut ins Bild gepasst haben. Das fand ich etwas schade, aber es hat meinen Lesegenuss nicht sehr getrübt. Bei einem Jugendroman denken viele sofort an Liebe und Herzschmerz. Darauf wird in diesem Buch zwar nicht ganz verzichtet, aber diese Themen nehmen doch nur eine sehr geringe Rolle ein. Und das hat mir gut gefallen - denn es hätte gar nicht wirklich zum Buch gepasst. Ein bisschen Flirten ist erlaubt, aber dann konzentriert man sich doch besser wieder aufs Überleben :) Denn wie schon angedeutet: Das Kentern des Schiffes ist nicht das einzige Problem. Am Ende zeigt sich, dass dezent gestreute Hinweise während des Buches in eine große Katastrophe münden. Hier gibt es nochmal eine Steigerung der Spannung - allerdings geht alles auch Schlag auf Schlag, sodass man kaum mitkommt. Hier hätte es für mich ruhig ein bisschen ausführlicher sein können. Ein paar Seiten mehr hätten es schon sein dürfen. Der Schreibstil des Buches ist durchweg flüssig und jugendlich. Das merkt man vor allem in den Dialogen. Auch wenn es das ein oder andere Schimpfwort gibt, ist die Sprache nicht zu vulgär. Dafür Daumen hoch! Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten. Wer gerne mal etwas Spannendes liest, was nicht unbedingt ein klassischer Krimi oder Thriller ist, der ist mit "Under Water" gut bedient. Allerdings sollte man nicht zu viel Tiefe erwarten. Von mir gibt es 4 Sterne!

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  • Under Water

    Under Water

    Summer-Sarah

    19. August 2016 um 16:01

    Shy arbeitet auf einem Kreuzfahrtschiff, das eines Tages durch einen riesigen Tsunami zum Kentern gebracht wird. Shy kann sich gerade noch auf ein Rettungsfloß retten. Allerdings bedeutet das nicht, dass er überlebt hat. Denn erst jetzt beginnt der richtige Kampf ums Leben... Ich habe mir das Buch auf Grund des tollen Covers gekauft. Es vermittelt wirklich die Stimmung des Buches und macht Lust auf mehr. Leider finde ich, dass der Klappentext etwas kürzer oder weniger detailreich gehalten werden sollte. Es wird schon sehr viel von der Handlung vorweg genommen, sodass etwas von der Spannung verloren geht. Anfangs war das Buch etwas schleppend. Es war zwar ganz nett die Geschichte von Shy auf dem Schiff zu lesen, aber es hat die Spannung gefehlt. Ab dem Moment des Tsunamis jedoch wird keinerlei Spannung zurückgehalten. Es gibt ab da an keinen Moment der Langeweile mehr in diesem Buch. Die Handlung kommt immer mehr in Fahrt und es passiert in jedem Kapitel etwas Neues. Dies wird bis zum Schluss durchgehalten. Das Ende jedoch kommt etwas plötzlich und hätte für meinen Geschmack ausführlicher beschrieben werden können. Der Schreibstil ist sehr einfach zu lesen und zieht einen (trotz anfänglicher Langatmigkeit) in seinen Bann. Die Atmosphäre des drohenden Tsunamis und die Stimmung auf dem Floß während dem Überlebenskampf wurden sehr bildhaft und eindrucksvoll beschrieben, sodass man wirklich in die Welt des Buches eintauchen kann! Für mich war es das (fast) perfekte Buch für die Ferien und ist definitiv eine Empfehlung wert! Es gibt 4 von 5 Sternen  

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  • Hm... ich habe etwas anderes erwartet

    Under Water

    Inibini

    19. August 2016 um 07:14

    Inhalt: Überleben ist erst der AnfangSonne, Meer und Mädchen in Bikinis – so schlimm wird der Ferienjob auf dem Luxuskreuzfahrtschiff schon nicht werden, denkt sich Shy. Aber dann erschüttert ein ungeheures Erdbeben Kalifornien und löst einen Tsunami aus ... Und das ist erst der Anfang …  (Quelle: LB) Meine Meinung: Ich habe das Buch im Urlaub entdeckt und musste es mir einfach kaufen. Das Cover sah toll aus und der Klappentext klang spannend... Ich habe eine spannende und außergewöhnliche Story erwartet. Aber leider wurde ich enttäuscht. Zunächst lernt man Shy kennen. Er war an sich ein ganz sympathischer Charakter aber leider ohne Tiefe. Seine Persönlichkeit blieb im Großen und Ganzen eher oberflächlich, was ich auch von den anderen Protagonisten sagen kann. Ich konnte also nicht richtig mit den Charakteren mitfiebern...Der Schreibstil hingegen ist klasse! Das Buch lässt sich sehr schnell lesen, wozu auch die kurzen Kapitel beitragen :)Die Handlung an sich hat mich nicht wirklich überzeugt. Der Anfang zog sich wie Kaugummi und das Ende war mir etwas zu überstürzt. Insgesamt gab es für mich ein paar zu viele Zufälle und die Szene(n) in dem Boot auf dem offenen Meer, wovon im Klappentext die Rede ist, kamen mir eindeutig zu kurz. Ich habe erwartet, dass sich der Hauptteil auf dem offenem Meer in dem Boot abspielt. Falsch gedacht... Die Geschichte hat sich ganz anders entwickelt, als ich es gedacht hab. Das ist ja an sich nicht schlimm aber damit, wie sie sich entwickelt hat, konnte ich mich nicht anfreunden.Zur Spannung kann ich nicht viel sagen, außer, dass sie für mich fehlte. Mein Fazit: Die Idee war so gut und ich hab mich so auf das Buch gefreut, sodass ich jetzt voll traurig bin, dass es mir nicht gefallen hat. Vielleicht bin ich aber auch einfach mit falschen Erwartungen an das Buch herangegangen... Obwohl meine Meinung  hauptsächlich negativ ist, hab ich das Buch schnell durchgelesen, weil ich doch wissen wollte wie es weitergeht. Ich gebe dem Buch deswegen gerade noch 3 Sterne, weil es eigentlich ganz interessant war aber mir die Personen und die Handlung nicht sooo gefallen haben.

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  • Wenig Spannung

    Under Water

    Steffi_the_bookworm

    11. August 2016 um 19:29

    2.5Ich war sehr gespannt auf das Buch, da ich mich der Klappentext unheimlich angesprochen hat und ich mir eine spannende und actionreiche Geschichte erwartet habe.Es hat fast bis zur Hälfte des Buch gedauert bis überhaupt passiert ist was im Klappentext beschrieben wurde. Ich verstehen ja, dass es erst ein wenig Einleitung geben und man auch erst die Charaktere kennenlernen muss, aber fast die Hälfte des Buches fand ich dann doch etwas viel.Auch als die Action los ging, kam bei mir nie wirklich Spannung auf. Als Shy und Addie dann in dem Rettungsboot unterwegs waren, kam sogar fast Langeweile auf.Die Hintergründe, die sich stellenweise andeuten, wirken momentan nicht wirklich besonders und hat man gefühlt schon öfter gelesen.Insgesamt konnte mich das Buch zwar einigermaßen unterhalten, aber konnte meine Erwartungen in keiner Weise erreichen.

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  • Eine gute Grundlage für ein 5 Sterne-Buch

    Under Water

    Jemasija

    30. July 2016 um 11:21

    Shy arbeitet mit anderen Jugendlich zusammen in einer Crew auf einem Luxuskreuzfahrtschiff. Er verdient gut und versucht für seine Familie Geld zu verdienen, da diese in Otay Mesa, einer kleinen Stadt in San Diego auf seine Hilfe anwiesen ist. Sonne, reiche Mädels im Bikini und das Meer soweit das Auge reicht, so schlimm kann der Job auf dem Kreuzfahrtschiff nicht sein, schön wärs, denn nachdem Shy auf seiner ersten Reise etwas erschreckendesmiterlebt, steht für ihn nun der nächste Schock an, denn Shy wird von einem schwarzenAnzugsträger verfolgt und eines Tages löst ein schweres Erdbeben in Kalifornien einen Tsunami aus und die Leute müssen vom Schiff runter. Nur wenige schaffen es,dabei auch der Anzugsträger, ein paar nervige Mädchen und auch Shy, der endlichein paar Antworten auf seine Fragen bekommt, doch dieses Wissen bringt ihn nur nochmehr in Gefahr..• MEINE MEINUNG •Der Schreibstil ist sehr einfach und jugendlich, daher lässt sich das Buch schnell lesen. Der Autor geht mit seinen Beschreibungen nicht ins kleinste Detail, sondern beschreibt nur oberflächlich, was auch gar nicht schlecht ist. Der Anfang geht relativ schleppend voran, auch wenn man als Leser immer wieder neugierig wird, so richtig geht die Geschichte nicht voran, bis es dann zur erwarteten Wendung kommt. Der Klappentext verrät zwar schon einiges, allerdings ist dies nicht alles, denn der Leser und auch die Charaktere werden mit noch mehr Problemen konfrontiert. Es geschehen wirklich spannenden Dinge und der Autor hat gute Ideen und bietet eine super Grundlage, allerdings wird das Potenzial der Geschichte nicht ausgenutzt, denn immer wenn man dachte: AHH JAA, JETZT WIRD ES SPANNEND!! Da war es auch schon vorbei und abgehackt war das eine Problem, weiter ging es mit dem nächsten. Ich habe mich total geärgert, denn die Ideen haben mir so gut gefallen, allerdings wurde auf das meiste nicht näher drauf eingegangen. Sehr schade, denn ich denke, dass Buch hätte locker ein  5 Sterne-Buch werden können, hätte der Autor die Geschichte weiter ausgearbeitet. • MEIN FAZIT •Eine zu Beginn schleppende Geschichte, die zum Ende hin viel zu schnell voran geht. In diesem Buch steckt viel Potenzial, welches leider nicht ausgeschöpft wird. ♡ ♡  ♡ 

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  • Spannung pur

    Under Water

    Esme--

    27. July 2016 um 18:22

    Inhalt: Shy arbeitet als Ferienaushilfe auf auf einem Kreuzfahrtschiff der Paradise Cruise Lines. Tagsüber ist er der Handtuchboy, abends verteilt er Wasserflaschen an die Urlaubsgäste. An einem dieser Abende begegnet Shy auf dem Deck einem Mann, der die Partygesellschaft verlassen hat, um Luft zu schnappen. Das folgende Gespräch verwirrt Shy. Der Fremde scheint mit sich und seinem Leben unzufrieden. Das wird spätestens dann klar, als dieser sich plötzlich über die Reling stürzt. Shy gelingt es nicht mehr den Mann zu retten. Ab diesem Moment passieren immer mehr merkwürdige Dinge. Shy fühlt sich beobachtet, sein Zimmer wird durchwühlt. Als wäre das nicht alles schon schlimm und verwirrend genug, ertönt plötzlich eine Durchsage. Ein schlimmes Erdbeben ist über Kalifornien und den Pazifik hereingebrochen. Eine riesige Flutwelle wird erwartet. Bald ist klar, dass für das Schiff jedwede Rettung zu spät kommt. Es bleibt nur noch die Flucht auf eines der wenigen Rettungsboote. Doch wird irgendwer bei einem Unglück dieser Dimension überhaupt auf die Idee kommen, nach dem Kreuzfahrtschiff und dessen Passagieren Ausschau zu halten? Schreibstil: Die Geschichte von Under Water spielt sich zu einem Großteil auf dem Kreuzfahrtschiff ab. Hier lernt man Shy und seine Freunde kennen. Shy ist gezwungen, die Existenz einer Klassengesellschaft anzuerkennen Die Reichen erwarten bedient zu werden, sie begegnen ihm teilweise respektlos. Shys daheimgebliebene Familie hat kaum Geld. Die Großmutter ist an der tödlichen Romero-Krankheit verstorben, der Neffe ist nun auch von diesem Virus betroffen. Von einem Heilmittel wird gesprochen. Ob die reichen Passagiere auch solche Sorgen plagen? Als Shy dann plötzlich auf einen Mann trifft, der ihn erst in ein Gespräch verwickelt, zunehmend wirr wirkt und sich letztlich von Bord stürzt, plagen den Jungen starke Schuldgefühle. Er hatte den Mann noch am Ärmel halten können, doch leider nicht so lange, bis Rettung nahte. Die Worte des Mannes gehen Shy nicht aus dem Kopf, doch ergeben sie keinen Sinn. Nach diesem Vorfall fühlt Shy sich beobachtet, sein Zimmer wird durchwühlt, ein Mann in einem Anzug stellt ihm merkwürdige Fragen. Diese Eskalation der Ereignisse sorgen beim Leser für Spannung. Er rätselt und macht sich Gedanken, was die Worte des Selbstmörders wohl bedeutet haben, was es mit dem Mann auf sich hatte und was Shy wohl mit dem Ganzen zu tun hat. Durch den Schiffbruch wird Shy von seinen Freunden getrennt. Die Reise, die nun beginnt, findet auf einem kleinen desolaten Rettungsboot statt. Shy ist umgeben von zwei weiteren Personen. Er fragt sich, ob seine beste Freundin, in die er auch ein wenig verliebt ist, das Unglück überlebt hat. Seine Sorgen drehen sich nicht nur darum, ob er gerettet wird, sondern auch wie lange er wohl ohne Nahrung und Wasser überleben kann. Die Haie kreisen bereits um das Boot. Dieser zweite Teil des Buches ist ebenso spannend wie der erste. Auch der dritte Teil bleibt spannend. Hier werden die Fäden zusammengeführt. Hatte man über weite Strecken die Befürchtung, der rote Faden ginge verloren, so erhält man hier eine Lösung. Shy ist ein Protagonist, der einerseits Empathie für seine Mitmenschen entwickeln kann. Andererseits aber auch nicht zu emotional wirkt. Wird er von einem der verwöhnten Partygäste aufgezogen, so fühlt er sich nicht etwa schlecht, stattdessen verurteilt er – zu Recht – den Snob für seine überheblichen Gesten. Eine kleine Liebesgeschichte gibt es in diesem Roman ebenfalls. Shy denkt über eine Bindung nach und empfindet auch stark für seine Kollegin Carmen, die so ganz anders ist als alle Mädchen, denen er zuvor begegnet ist. Die hochkomplexen Gesetze der Anbandelung zwischen zwei einander zugeneigten Menschen sind auch hier schön zu beobachten, überlagern aber die Haupthandlung nicht und bleiben auch zum größten Teil im Hintergrund. Leser, die eine fesselnde Liebesgeschichte erwarten, werden hier nicht bedient. Fazit: Mit Under Water verfolgt der Leser eine spannende Geschichte über drei Szenarien hinweg. Er erlebt den Flair auf einem Kreuzfahrtschiff, erleidet Schiffbruch und bangt um Shys Leben und letztlich wartet und hofft er auf seine Rettung. Mysteriöse Umstände laden zum Rätseln ein.   Meine Empfehlung: Für Leser, die einen spannenden Roman suchen, bei dem sie Miträtseln, Bangen und Hoffen können.

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  • „Überleben ist erst der Anfang ...“ (Buchrückseite)

    Under Water

    kvel

    24. July 2016 um 23:49

    Inhalt:Der junge Shy jobbt auf einem Luxuskreuzfahrtschiff.Eines Tages erlebt er mit wie sich jemand von der Reling stürzt; und danach ist nichts mehr so einfach wie es war. Natürlich ging ihm der Selbstmord in seinen Gedanken nach und ständig fühlt er sich beobachtet und ständig diese Fragerei, ob der Mann vor seinem Suizid noch mit ihm gesprochen habe. Und dann geht ihm die neue unheilvolle Krankheit nicht aus dem Sinn, an der seine Oma innerhalb sehr kurzer Zeit verstorben ist. Er versteht das alles nicht mehr.Eines Tages kommt noch ein neues Unheil dazu: ein Tsunami trifft mit voller Wucht das Kreuzfahrtschiff und alle versuchen sich über die Rettungsboote in Sicherheit zu bringen. Hint: Den Titel finde ich persönlich nicht besonders passend für die Story. Meine Meinung: Der Schreibstil hat mir gefallen; die Story liest sich flüssig und ist spannend. -- Achtung: Nachfolgendes enthält Hinweise auf den Inhalt des Buches ! – Zuerst vielleicht das, was mir nicht ganz so gut gefallen hat: Shy hatte sich bei dem Versuch sich vom Kreuzfahrtschiff zu retten nachdem es von der Riesenwelle getroffen worden war, die Rippen verletzt. Trotz dieser Verletzung, die ihm doch große Schmerzen und erhebliche Beeinträchtigungen in seiner Beweglichkeit und Kraft hätte sein müssen, schaffte er es bspw. während des tagelangen Überlebenskampfes in der Rettungsinsel das Boot durch Paddeln vorwärts zu bewegen. Ich empfand diese Unrealistigkeit negativ. Aber ok, es ist ja ein Roman. Besonders positiv angetan war ich von der Thematisierung der hinterhältigen Machenschaften eines Medizin-Unternehmens, dass es sich vordergründig als menschenfreundliches Unternehmen mit der Entwicklung von wichtigen Impfstoffen darstellte und in Wirklichkeit gefährliche Krankheitserreger züchtete und diese dann sogar über die angeblichen Impfungen verbreitetet; und sich sogar zu Guter Letzt als Wohltätigkeitsunternehmen präsentierte, weil es innerhalb kurzer Zeit ein Medikament gegen die neue, sich schnell verbreitende Krankheit vorzeigen konnte. Sehr gutes Thema. Kompliment. Fazit: Lesenswert!

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  • LL rezensiert

    Under Water

    lenasbuecherwelt

    21. July 2016 um 20:15

    Seit „Nichts als Überleben“ bin ich insgeheim ein kleiner Fan von Büchern über Schiffs- bzw. Flugzeugunglücke. Wie gerufen kam da auch „Under Water“, sodass ich mich regelrecht auf das Buch gestürzt habe! Geschrieben ist die Geschichte aus der 3. Perspektive, was zu Anfang Distanz zwischen mich und die Charaktere brachte. Bis ich angefangen habe, mit den Protagonisten mitzufiebern, hat es etwas gedauert, doch spätestens nach dem tatsächlichen Schiffsunglück wurden mir verschiedene Charaktere immer sympathischer. „Under Water“ ist in 3 Abschnitte geteilt. Im ersten Teil erleben wir das Geschehen auf dem Luxus-Schiff mit, machen uns ein Bild von Shys Arbeit und lernen auch die mitunter hochnäsigen Passagiere kennen. Dieser Abschnitt dauerte länger als anfangs von mir angenommen, fesselte mich aber gleichermaßen wie die anderen 2 Teile. Ein Luxusschiff ist schließlich kein oft gewählter Handlungsort. Weiter geht es dann mit dem tatsächlichen Schiffsunglück – und auf einmal brach die Spannung über mich herein wie die Wellen über Shy. Hier von der Geschichte loskommen war nur noch schwer möglich, denn eine erschreckende Szene jagte die Andere. Über den 3. Teil will ich gar nicht viel verraten… Nur so viel: Es bleibt nicht nur bei dem Schiffsunglück, die großen Stolpersteine kommen erst auf die Überlebenden zu… Shy war ein recht sympathischer Junge, der gerne noch mehr Tiefe hätte bekommen können. So blieb er leider etwas einseitig, was mein Lesevergnügen aber nicht schmälerte. Tatsächlich war ich während dem Lesen völlig abgetaucht in die Geschichte und habe mit Shy und den Anderen mitgefiebert. Durch den einfachen Schreibstil ließ sich das Buch in kurzer Zeit verschlingen.

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  • Zu viel des Guten

    Under Water

    saras_bookwonderland

    13. July 2016 um 21:31

    Inhalt:Sonne, Meer, Mädchen in Bikinis - so schlimm wird der Ferienjob auf dem Luxuskreuzfahrtschiff schon nicht werden, denkt sich Shy. Aber dann erschüttert ein ungeheures Erdbeben Kalifornien und löst einen Tsunami aus. Shy gelingt es gerade noch sich in ein Rettungsboot zu hieven - zusammen mit Addie, einer jungen Passagierin. Ohne Trinkwasser und Nahrung treiben sie auf dem Ozean. Haie umkreisen ihr Boot und riesige Monsterwellen, Ausläufer des Tsunamis, rasen auf sie zu. Doch das sind noch die geringsten ihrer Probleme…Quelle: dtvCover:Ich finde das Cover wirklich super. Es passt erstens sehr gut zum Inhalt und zweites ist es ganz ohne Gesichter gestaltet, die ich nämlich langsam nicht mehr sehen kann.Das Cover hat zumindest mich neugierig auf das Buch gemacht.Meine Meinung:Der Schreibstil des Autors ist locker und leicht. Nicht zu detailliert und mit unnötigen Beschreibungen hält er sich erst gar nicht auf.Dennoch ist mir der Einstieg etwas schwer gefallen, denn für mich kam auf den ersten 150 Seiten kaum Spannung auf. Der Autor erzählt viel von Shys Arbeit auf dem Schiff. Man lernt einige Charaktere kennen und die Story plätschert so vor sich hin.Als dann endlich etwas passiert ist, kam alles als eine geballte Ladung auf mich zu. Der Autor hat tolle Ideen, die an sich auch realistisch sind wenn man von einem Tsunami getroffen wurde. Ich rede hier unter anderem von einem sinkenden Schiff, Haien und zerschellten Rettungsboten. Aber er hat sich leider mit seinen Ideen auch ein wenig übernommen und nichts richtig ausgearbeitet. Denn es bleibt nicht nur bei dem sinkenden Schiff, sondern es geht auch um eine sich stark ausweitende Krankheit und weitere ominöse Geheimnisse.Nach dem schwachen Start schreitet die Handlung also in rasantem Tempo voran und ist dabei zwar aktiongeladen aber auch stellenweise zu überlaufen.Der Autor schafft es leider nicht sich auf alles gleichermaßen zu konzentrieren, sodass vieles schwammig und undurchsichtig bleibt.Ebenso wie die Charaktere. Diese sind flach und einseitig gestaltet. Aufgrund der Erzählpersektive bleiben Gefühle und Gedanken weitestgehend verborgen.Daher bin ich mit den Charakteren auch nicht wirklich warum geworden.Shy fand ich soweit eigentlich ganz nett. Seine Vergangenheit erregt natürlich Mitleid.Der Schluss kam mir leider zu plötzlich und zu vieles bleibt ungeklärt. Bei dem einen oder anderen Leser wird dies sicher noch einmal die Spannung erhöhen. Mich lässt es eher unbefriedigt zurück obwohl ich denke, dass sich vieles im 2. Teil erschließen wird.Mir persönlich hätte das Buch vermutlich besser gefallen, wenn der Autor die Sache mit dem sinkenden Schiff weggelassen und sich mehr mit den Vorgängen auf der Insel und mit der Krankheit beschäftig hätte.Bewertung:Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Wer Lust auf Aktion, ein rasantes Tempo und viele verschiedene Ideen hat, der ist hier genau richtig.

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