Matt Dickinson Drama am Mount Everest

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Inhaltsangabe zu „Drama am Mount Everest“ von Matt Dickinson

Es sah so aus, als würde es ein ganz normaler Aufstieg: nach sechs Wochen der Akklimatisierung brachen am 10. Mai 1996 zehn Bergexpeditionen auf, um den Mount Everest zu besteigen. Nur 24 Stunden später waren acht der Männer tot und viele schwer verletzt - besiegt von einem der schrecklichsten Stürme, die es jemals am Mount Everest gegeben hatte.§Der Regisseur Matt Dickinson, der nur zum Everest gekommen war, um einen Film über den Bergsteiger Brian Blessed zu drehen, fand sich unvermittelt in der eisigen Hölle wieder und kämpfte tagelang um sein Leben.

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  • Rezension zu "Drama am Mount Everest" von Matt Dickinson

    Drama am Mount Everest

    Babscha

    Eigentlich sollte der englische Regisseur und Autor des vorliegenden Buches seinerzeit nur den erneuten Versuch des bekannten Bergsteigers Brian Blessed, den Gipfel des Mount Everest endlich zu bezwingen, vor Ort dokumentieren. Wie alle anderen konnte er nicht ahnen, dass sich der 10. Mai 1996 zu einem schicksalhaften Tag entwickeln sollte, an dem viele Mitglieder verschiedener Expeditionen in einem völlig überraschenden Jahrhundertsturm an den Hängen des Everest ihr Leben ließen. Er selbst kam möglicher Weise nur durch die Vorahnung seines Teamleiters, der den Aufstieg für diesen Tag cancelte, mit dem Leben davon, schaffte es dann allerdings einige Tage später, den Gipfel doch noch selbst zu erreichen. Hiervon und von den schicksalhaften Ereignissen des 10. Mai berichtet Dickinson in seinem gut geschriebenen Buch und ist hierbei vor allem um höchstmögliche Neutralität und Fairness in der Bewertung der von anderen am Berg damals getroffenen (Fehl)entscheidungen bemüht, die weltweit sehr emotional und parteiisch geführt wurden. Sehr interessant ist das Buch vor allem im direkten Abgleich mit den von dem amerikanischen Kolumnisten Jon Krakauer in seinem Bestseller „In eisige Höhen“ analog beschriebenen Geschehnissen, der an diesem Tag mit einem ähnlichen Auftrag ebenfalls am Berg war. Im Gegensatz zu Dickinson hatte dieser das Pech, direkt auf Gipfelhöhe von dem Wetterinferno lebensbedrohlich betroffen zu sein und war außerdem nicht wie Dickinson über die Nordwand, sondern über den Südgrad aufgestiegen. So erhält der Leser beider Bücher aus erster Hand zwei verschiedene Routenberichte und Blickwinkel auf die damaligen Ereignisse. Spannend und informativ.

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