Matt Haig Ein Junge namens Weihnacht

(52)

Lovelybooks Bewertung

  • 47 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 5 Leser
  • 18 Rezensionen
(36)
(13)
(1)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Ein Junge namens Weihnacht“ von Matt Haig

Die absolut wahre Geschichte des Weihnachtsmanns
Wie war das eigentlich, als der Weihnachtsmann noch ein Junge war? Er hieß Nikolas, wuchs in großer Armut mitten in Finnland in einer kleinen Holzhütte auf – und dies ist seine wahre Geschichte. Der elfjährige Nikolas begibt sich allein auf eine gefährliche Reise an den Nordpol, um seinen Vater zu finden. Er besteht haarsträubende Abenteuer, begegnet fliegenden Rentieren, einer Elfe, einem gewalttätigen Troll – und er stellt fest: Wichtel gibt es wirklich! In ihm reift ein Entschluss: Er will die Welt zu einem glücklicheren Ort machen. Wie er dieses Ziel erreicht und wie er dabei zum Weihnachtsmann wird – das verrät dieses Buch.

Eine wirklich wahre Geschichte über den Weihnachtsmann, die man gelesen haben sollte. Skurril, witzig, fantasiereich. Mit Illustrationen

— Esme--

Dieses Buch ist ein wahres Kleinod! Meine Tochter die sonst kein Weihnachtsfan ist liebt es und die Mama ist auch hin und weg!

— alice169

Keine wirklich schöne Weihnachtsgeschichte.

— AnnieLovesTheSky

Zauberhaft!

— The_Weekend_is_all_BOOKed

Unbedingt lesen!! Eine Wundervolle Geschichte über Freundschaft, Verrat, Glauben und Weihnachten!

— Angi1908

für mich das Jahreshighlight 2017 - unbedingt lesen

— schoeneskatrinchen

An das Wunder der Weihnacht kann man auch als Erwachsener noch glauben.

— Jule89

4.5 Sterne für eine abenteuerliche und warmherzige Weihnachtsgeschichte

— Aleshanee

Ein typischer Matt Haig. Geschichte für kleine und große Kinder. Mit manchmal tiefgründigen Gedanken.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Dieses verzaubert im Laufe der Geschichte nicht nur den kleinen Nicolas sondern auch den Leser!

— Lilibookworm

Stöbern in Kinderbücher

Der Weihnachtosaurus

Ein witziges, emotionales, herzliches Weihnachtsabenteuer

Geschichtenentdecker

Petronella Apfelmus - Hexenbuch und Schnüffelnase

Herbstzeit ist Bastelzeit, auch bei Petronella und ihren Freunden. Ein weiteres spannendes Abenteuer!

peedee

Bloß nicht blinzeln!

Ein tolles Buch zum Mitmachen

Jashrin

Das Sams feiert Weihnachten

Liebenswerte Weihnachtsgeschichte. Das Sams entdeckt das heilige Fest und sorgt für Überraschungen.

black_horse

Das Mädchen, das Weihnachten rettete

Hach, wie schön! Hat mir auch so gut gefallen wie "Ein Junge namens Weihnacht"

Bibliomania

Celfie und die Unvollkommenen

Märchenhafte Geschichte mit originellen Ideen

AnnieHall

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Gehört zur Weihnachtszeit auf das Nachttischchen

    Ein Junge namens Weihnacht

    Esme--

    10. December 2017 um 09:19

    Inhalt: Nikolas wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Die einzigen zwei Geschenke, die er in seinem Leben erhalten hat, sind ein Schlitten aus Holz auf dessen Lehne sein Spitzname, „Weihnacht“, eingraviert wurde und eine selbstgeschnitzte Steckrübenpuppe. Sein Vater ist betrübt: Bei Reisen in die nächste Stadt, drückt sich Nikolas die Nase am Schaufenster des Spielzeugladens platt. Doch eines Tages steht ein Jäger vor der Tür. Er macht dem Vater einen Vorschlag. Der König hat eine Belohnung für denjenigen ausgesetzt, der beweisen kann, dass es die sagenumwogenen Wichtel tatsächlich gibt. Kurzerhand bricht der Vater mit dem Schlitten von Nikolas auf. Der Junge soll solange von der Tante gehütet werden. Doch bald stellt sich heraus, dass die Tante sehr böse ist. Nikolas empfindet einen Verbleib als nicht erträglich. Er sieht nur eine Möglichkeit: Er muss seinen Vater finden. Koste es, was es wolle. Es beginnt eine Reise, die das Leben des Jungen grundlegend verändern wird. Aufmachung: Bereits beim Aufklappen des Buchdeckels fällt die liebevolle Gestaltung ins Auge. In der Innenseite des Schutzumschlages befindet sich z. B. eine Ausgabe der Wichtelzeitung, „Der Tagesschnee“. Schlagzeilen wie „Der Weihnachtsmann: So fand ich meine wahre Berufung“ oder „Alles über seine schwere Kindheit, sein Lieblingsrentier, seine Zeit im Gefängnis, die wahre Geschichte des entführten Wichtels“ bereiten schon im Vorfeld Freude auf die folgende Geschichte. Die Innenseite des Buchdeckels nebst erster Seite zeigt einige Skizzen von Nikolas im übergroßen Mantel und dem Rentier „Blitz“ in verschiedenen Posen. Auch hier wird durch die Zeichnung die Vorfreude geschürt. Wunderschöne schwarz-weiß Illustrationen des Zeichners Chris Mould verleihen dem Buch einen besonderen Charme. In den Bildern schwingt nicht selten eine eigene Portion Humor mit. Wichtigste Charaktere: Nikolas der kleine Junge, mit dem großen Herz Miika der Mäuserich ist Nikolas einziger Freund. Er steht ihm treu zur Seite. Doch wenn er Käse riecht, dann hält ihn nichts mehr. Eigentlich denkt Miika an kaum etwas anderes als an Käse ... Tante Carlotte ist eine garstige, egoistische alte Frau. Sie ist verbittert und freut sich daran, wenn sie Nikolas das Leben schwer machen kann. Eines Tages stößt Nikolas im Wald auf ein durch einen Bogenpfeil verwundetes Rentier. Er hilft dem Tier den Pfeil aus der Flanke zu lösen und gibt ihm einen Namen: Blitz. Die Wahrheitselfe Pixie liebt es, mithilfe von Sprengstoffblumen anderen Lebewesen den Kopf platzen zu lassen. Sie kann nichts dafür. Es macht sie einfach glücklich. Wahrheitselfen haben noch eine Angewohnheit: Sie können immer nur die Wahrheit sagen. Viele legendäre Wichtel – Ob es sie wirklich gibt? Das müsst ihr schon selbst herausfinden :) Schreibstil: Matt Haig erzählt in seinem Buch „Ein Junge namens Weihnacht“ die Geschichte von Nikolas, einem armen Jungen, der eine große Reise beginnt. Gleich zu Anfang warnt Matt Haig seine Leser: Dem Jungen werden gute, schlechte, ja sogar unmögliche Dinge passieren. Man muss bereit sein, das Unmögliche zu glauben, sonst sollte man dieses Buch an dieser Stelle schließen und zu anderer Lektüre greifen. Mein Ratschlag an jeden, der dieses Buch in den Händen hält: Lasst euch auf die Geschichte ein. Sie ist zauberhaft, sie ist witzig und ein wenig skurril. Ihr werdet ein großes Abenteuer bestreiten, ihr werdet auf fantastische Wesen treffen und Freunde finden und letztlich werdet ihr wissen, warum es überhaupt einen Weihnachtsmann gibt und welche Geschichte er durchleben/durchleiden musste, bis er zu dem wurde, der heute noch durch eure Schornsteine fliegt und einen mit Geschenken prall gefüllten Strumpf am Kaminsims hinterlässt. Doch beginnen wir von vorne: Die Geschichte beginnt mitten im Nirgendwo irgendwo in Finnland. Der kleine Nikolas hat weder Freunde noch besitzt er etwas, was ihm am Herzen liegt. Lediglich seine selbstgeschnitzte Steckrübenpuppe, sein Vater und sein einziger Freund, eine kleine Maus, die ständig nur an Käse denken muss, liegen ihm am Herzen. Als Nikolas Vater seine Chance auf eine großzügige monetäre Entlohnung des Königs sieht, begibt er sich auf eine Reise. Der Junge bleibt daheim bei der bösen Tante, die ihn kurzerhand vor die Tür setzt. Bald schon bietet sich Nikolas keine andere Möglichkeit: Er muss seinem Vater nachreisen. Auf seiner Reise begegnet Nikolas sehr unterschiedlichen Wesen. Er findet Freunde und trifft auf Feinde. Gruselige Situationen, wie der Moment, als die Wahrheitselfe Pixie einem Wesen den Kopf wegsprengt, wurden mit einer Menge Humor aufgelockert und dennoch fragte ich mich an zwei Stellen des Buches, ob die ganz jungen Leser solche erschreckenden Wendungen gut verarbeiten würden. Matt Haig spricht mit der Stimme eines Erzählers, der jüngeren Zuhörern eine große Geschichte mitteilen möchte und dennoch eignet sich dieser Roman auch für die älteren Leser unter uns, die noch an das Fantastische glauben oder glauben wollen. Nach und nach ergibt die Geschichte, auf ihre eigene Art, einen Sinn: Man wird erfahren, wie der Weihnachtsmann zu seinem Namen gekommen ist, warum sein warmes Lachen wie ein „hohoho“ klingt, dass das Rentier an seiner Seite stets zu Scherzen aufgelegt ist und seinen Harndrang gerne so lange unterdrückt, bis ein Mensch unter ihm auftaucht, der dann - vermutlich - einfach nur denkt, dass es regnen würde, während über ihm ein Rentier voller Schadenfreude weiterfliegt. Vermutlich wird er auch ahnen, warum der Weihnachtsmann so einen dicken Bauch hat und wieso er stets ein alter Mann mit Bart bleiben wird. Er wird erfahren, ob es die Wichtel an seiner Seite wirklich gibt und warum er sich den Menschen, die er am Weihnachtstag besucht, lieber nicht zeigen möchte. Fazit: Ein Junge namens Weihnacht erzählt dem Leser die Geschichte vom Weihnachtsmann. Wie er von einem kleinen Jungen zu einem alten Mann mit dickem Bauch und dichtem Bart geworden ist. Nach dem Lesen des Buches wird der Leser das Gefühl haben, eine wahrhaft große und fantastische Reise unternommen zu haben. Er wird mit Nikolas lachen, fürchten und hoffen und letztlich wird er, ganz gewiss, an den Weihnachtsmann glauben wollen. Ich kann dieses Buch aufgrund zwei etwas gruseliger Szenen nicht an die ganz kleinen Leser/innen empfehlen. Eine Altersempfehlung ab zehn Jahre halte ich für lebensnah. Auch Erwachsene werden mit dieser Geschichte jedoch ihre Freude haben. Dieses Buch gehört unter den Weihnachtsbaum oder zumindest als Gute-Nachtlektüre zur Weihnachtszeit auf das Nachttischchen und sollte jedes Jahr erneut gelesen werden, damit die „wahre“ Geschichte des Weihnachtsmannes nie in Vergessenheit geraten wird. Buchzitate: Wenn man jede Menge Fantasie besitzt, ist es egal, wie groß ein Haus ist. Und Nikolas träumte den ganzen Tag vor sich hin und dachte sich Geschichten von Zauberwesen wie Elfen und Wichteln aus.

    Mehr
  • Ein Junge namens Weihnacht - Matt Haig

    Ein Junge namens Weihnacht

    The_Weekend_is_all_BOOKed

    29. November 2017 um 12:55

    Das beste kommt bekanntlich immer zum Schluss. Das selbe gilt für das letzte Buch welches ich im November gelesen habe und was soll ich sagen? Es ist definitiv ein Monatshighlight, wenn nicht sogar ein Jahreshighlight! Ganz besonders fasziniert hat mich an diesem Buch das sämtliche Elemente die die meisten von uns mit Weihnachten verbinde, in diesem Buch zusammenkommen. Angefangen bei den Elfen bis hin zu den Rentieren. Wer schon immer einmal wissen wollte wie ein kleiner Junge überhaupt auf die Idee des Weihnachtsmannes kam oder wie sich die allseits bekannten Dinge wie bspw. das der Weihnachtsmann auf einem Schlitten unterwegs ist, ihm Elfen helfen oder er nicht mehr älter werden kann, entwickelt haben, der sollte definitiv einen Blick in dieses Buch werfen!Nicht zu vergessen sind außerdem die von Chris Mould wunderschön gestaltenden Illustrationen, welche dem Lesevergnügen einen ganz besonderen Schliff verleihen. Meiner Meinung nach ist dieses Werk das perfekte Buch für die Weihnachtszeit und sogar Weihnachtsmuffel könnten ihren Spaß an diesem Buch finden.

    Mehr
    • 2
  • Die Lebensgeschichte des Weihnachtsmannes

    Ein Junge namens Weihnacht

    schoeneskatrinchen

    26. November 2017 um 23:49

    Der erste Satz im Buch:Hier vor dir hast du die ganz und gar wahre Geschichte des Weihnachtsmanns.Eigene Meinung und Auffassung:Dieses Buch gehört mit zu meinen Jahreshighlight und ich danke meiner Bücherfreundin Eva ganz herzlich, dass Sie es mir vorgelesen hat. Sie hat das mit so viel Liebe zur Geschichte gemacht.Vielleicht denkt man in der Buchhandlung „18 Euro für so ein kleines Buch?“. Allerdings ist inhaltlich und künsterlisch dieses Buch jeden ausgegebenen Cent wert.Diese Weihnachtsmanngeschichte ist nicht nur was für Kinder, sondern auch für Erwachsene. Gerade in der Zeit vor Weihnachten, wenn die Hektik in unserer Welt losgeht. Dann dieses Buch zu lesen. Ja, das sollte man. Der Autor Matt Haig hat so viele kleine aussagekräftige Botschaften in dem Buchtext verankert, dass ich zum Nachdenken kam. Gerade was auch das Un- und Fluchwort der Wichtel „unmöglich“ betrifft. Matt Haig erzählt mit viel Charme und Witz die Lebensgeschichte des Weihnachtsmannes, der in seiner Kindheit Nikolas hieß. Begleitet wird man von Elfen, Trollen und Rentieren. Die Zeichnungen von Christ Mould runden das Ganze noch ab. Auch die Gestaltung des Covers. Es steht in der Schönheit der Illustration dem englischsprachigen Buch in keinster Weise nach.Mein Fazit:großartiger bildlicher Erzählstil des Autors Matt Haig ~ umrahmt von wunderschönen Zeichnungen ~ absoluter Buchregalschmuck ~ äußerlich und inhaltlich brilliant ~ man lernt was ein fester Glaube und die Hoffnung, das alles gut wird, bewirken kann ~ es wärmt das Herz auf eine besondere Art auf ~ absoluter Geschenk- und Kauftipp ... kaufen – kaufen – kaufen – unbedingt ~ 

    Mehr
  • Die schönsten Weihnachtsbücher und Winterbücher 2013 - welche lest ihr in diesem Jahr?

    Daniliesing

    Ich persönlich liebe ja den Winter, weil es eine wunderbare Zeit zum Lesen ist. Man kann es sich dann so toll mit einem Buch und einem Kakako eingekuschelt gemütlich machen. Jedes Jahr lese ich auch ein paar Weihnachts- und Winterbücher und wollte einfach mal fragen, wer das noch so macht? Habt ihr Lust, hier einfach mal zu erzählen, welche Bücher ihr dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit lesen möchtet? Habt ihr schon welche im Blick? Ich fände es klasse, wenn wir uns hier bis Weihnachten über unsere Entdeckungen austauschen und damit natürlich auch tolle neue weihnachtliche Bücher entdecken können. Ich habe gerade mal meine Bücher zusammengesucht (Foto angehängt), die ich dieses Jahr zus Auswahl hätte. Teilweise sind es Neuerscheinungen aber auch schon ältere Bücher, die ich leider noch nicht geschafft habe zu lesen. Was lest ihr gern in der Weihnachtszeit - was wollt ihr 2013 lesen? Ich bin neugierig :-)

    Mehr
    • 183
  • Lustig, abenteuerlich und warmherzig - eine bezaubernde Weihnachtsgeschichte!

    Ein Junge namens Weihnacht

    Aleshanee

    04. November 2017 um 08:10

    4.5 Sterne für eine abenteuerliche, bewegende, aber auch lustige Geschichte wie der Weihnachtsmann zu seiner Bestimmung kamVon Matt Haig hatte ich bisher ja nur "Ich und die Menschen" gelesen, das ich richtig gut fand. Wie sehr hab ich mich dann über diesen Buchtipp gefreut, denn als ich das Cover gesehen habe wars sofort um mich geschehen! So eine bezaubernde Gestaltung und sogar mit silbernem Glitzer, der sofort Weihnachtsstimmung aufkommen lässt. Aber auch innen ist es mit total süßen schwarz-weiß Bildern illustriert, die die ganze Geschichte wunderschön unterstreichen.Der Einstieg ist gerade für Kinder gelungen, denn Matt Haig spricht den Leser direkt an und vermittelt ein Gefühl für den Zauber, das Unmögliche möglich zu machen.Die Geschichte um Nikolas ist ein bisschen traurig, denn der 11jährige lebt alleine mit seinem Vater Joel, einem Holzfäller, in Finnland. Sie haben zwar sehr wenig Geld, aber auch wenn es nie für etwas besonderes reicht und erst recht nicht für Weihnachtsgeschenke, ist Nikolas glücklich. Sein Vater erzählt ihm zum Einschlafen immer Geschichten, die sich hauptsächlich um die Wichtel drehen - jene geheimnisvollen Wesen, die irgendwo weiter im Norden leben sollen."Ich habe sie zwar nie gesehen", sagte sein Vater aufrichtig, "aber ich glaube an sie.Und manchmal ist Glauben genauso gut wie wissen." S. 28Doch das Glück wendet sich und Nikolas muss Schreckliches durchmachen - trotzdem schafft es der Autor, immer wieder den Mut und die Hoffnung durchschimmern zu lassen, die den Jungen antreiben, sein Glück selbst in die Hand zu nehmen. Selbst mit der schrecklichen Tante Carlotta."Tante Carlotta tut mir leid", flüsterte Nikolas. "Es kann nicht schön sein, so gemein zu sein. Oder?" S. 50Er ist oft traurig, aber er versucht immer sein bestes und gibt nicht auf. Sein Mitgefühl und sein Bedürfnis gutes zu tun zahlt sich aber immer mehr aus, denn er findet Freunde, wo er sie nicht vermutet hätte und bekommt Hilfe, wo er sie nicht erwartet hat. Die Wichtel spielen dabei natürlich eine große Rolle, aber auch eine Wahrheitsfee, eine Entführung und schließlich die Hoffnung, einen Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen, wenn man nur fest daran glaubt.Bis Nikolas schließlich seine Bestimmung findet ist es ein weiter Weg und es hat sehr viel Spaß gemacht zu verfolgen, wie aus ihm schließlich doch noch der Weihnachtsmann geworden ist, denn einige skurrile Details lockern das ganze immer wieder auf. Die vielen kleinen Symbole die man seit Kindertagen mit "dem Weihnachtsmann" verbindet hat Matt Haig wunderbar in die Geschichte mit eingebunden und zeigt wie wichtig es ist, immer an das Gute im Herzen zu glauben."In so einer Welt ist es ganz leicht, böse zu sein. Aber wenn jemand gütig ist oder freundlich, ist es ein Wunder. Güte schenkt den Menschen Hoffnung. Und Hoffnung ist das größte Wunder, dass es gibt." S. 140Nikolas passiert wirklich viel Schlimmes und er begegnet Menschen und Wesen, die nichts gutes im Sinn haben. Aber der Autor zeigt hier auch auf, dass man sich ändern kann, das man Fehler machen und sie wieder gut machen kann. Manches davon fällt mir als Erwachsene etwas schwer einzuschätzen, wie diese Situationen auf Kinder wirken. Aber oft kommt es uns ja viel schlimmer vor, da wir unsere Erfahrungen damit schon gemacht haben - für junge Menschen ist das oft alles lang nicht so tiefgründig, wie wir das empfinden.Insgesamt auf jeden Fall ein wunderschönes Buch zum Einstimmen auf die Weihnachtszeit - egal ob für jung oder alt. Und die Botschaft ist klar: Herzensgüte ist das was zählt; und zwar gegenüber jedem, dem wir begegnen.© AleshaneeWeltenwandererDie Fortsetzung dazu ist gerade erschienen "Das Mädchen, das Weihnachten rettete"

    Mehr
  • Nichts ist unmöglich!

    Ein Junge namens Weihnacht

    splitterherz

    05. February 2017 um 18:11

    Streicht das Wort "unmöglich" aus eurem Sprachgebrauch, schnappt euch ein Stück Lebkuchen und setzt eine rote Pudelmütze auf - genau dann seit ihr bereit für diese bezaubernde, kleine, große und ziemlich skurrile Weihnachtsgeschichte, die gerade durch ihre schrullig-schöne und manchmal sogar ein wenig düstere Art unvergesslich wird. Schriftsteller Matt Haig, der bereits mit Titeln wie "Ich und die Menschen" und "Ziemlich gute Gründe am Leben zu bleiben" brillieren konnte, beweist mit "Ein Junge namens Weihnacht" einmal mehr, dass das Leben schön und voller Wunder sein kann, ganz gleich, wie es beginnt. Man muss nur daran glauben und in der Unmöglichkeit eine Möglichkeit entdecken - und wenn das mal keine schöne Weihnachtsbotschaft ist? Gemeinsam mit dem elfjährigen Nikolas, seiner Maus Miika (die Käse liebt, obwohl sie ihn noch nie gegessen hat!) und seinem Rentier Blitz macht der Leser sich auf eine Reise durch Schnee, Eis und Winter - auf der Suche nach Nikolas Vater. Dabei gilt es einige Stolpersteine zu überwinden, wie beispielsweise die wirklich fiese und gemeine Tante Carlotta, die eisige Kälte und den Hunger. Und dann sind da ja noch die Wichtel, die Nikolas Vater als liebe und gastfreundliche Kreaturen beschrieben hat. Doof nur, dass diese seit einem grausigen Ereignis ihre Regeln geändert haben! Mit viel Humor, Witz und Charme erzählt Matt Haig diese kleine Geschichte und schafft es dabei immer wieder, dass man gleichzeitig traurig ist und lächeln muss, dass man den Kopf über diverse Absurditäten schüttelt und gleichzeitig darüber kichern muss. Neben den schrulligen Wesen, die in der Geschichte eine Rolle spielen, wie beispielsweise die Wahrheitselfe Pixie, die es liebt anderen den Kopf wegzusprengen, einem grummeligen Troll oder fliegenden Rentieren, die allesamt trotz ihrer Merkwürdigkeiten doch alle irgendwie herzig sind, besticht das Buch mit den liebevollen Zeichnungen und der wunderschönen Aufmachung. Die Geschichte kann so von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen gelesen werden, auch wenn der Plot zeitweise doch ein wenig düster ist. Die Kerngeschichte jedoch hat viele kleine wichtige Botschaften, die perfekt in dieses kleine Weihnachtsmärchen passen und dem Leser das Herz wärmen können. Dieses Buch nicht in sein Herz zu schließen scheint mir dann doch eine kleine Unmöglichkeit zu sein!

    Mehr
  • Weihnachtsempfehlung

    Ein Junge namens Weihnacht

    Lilibookworm

    03. January 2017 um 21:51

    Nicolas lebte mit seinem Vater im eiskalten Finnland und hatte in seinem ganzen Leben nie mehr als eine Steckrübenpuppe und einen selbst gebauten Schlitten zu Weihnachten bekommen. Seine Mutter war vor langer Zeit verstorben. Er wusste nie, was Glück bedeutete. Bis zu dem Tag, an dem Anders der Jäger an der Tür des kleinen Jungen im Wald klopft, und seinen Vater mit auf eine lange Reise nimmt, von der dieser so schnell nicht zurück kehrt. Bis zu dem Tag, an dem Nicolas seinen Vater suchen geht und ganz nebenbei das Weihnachtsfest rettet... Dies ist die perfekte und absolut wahre Erzählung des Weihnachtsmanns, welche im Laufe der Geschichte nicht nur den kleinen Nicolas, sondern auch den Leser, egal wie alt, verzaubert. Wunderbare Figuren erwachen zum Leben, die klirrende Kälte schlägt allen um die Ohren, und der Lesenachmittag kann beginnen... Wichtig zu erwähnen sind auch die schönen Illustrationen von Chris Mould auf fast jeder Seite, welche die Freude am Buch noch verstärken. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der beim Lesen auch mal wieder lächeln will, und Lust hat, sich mit einer winterlichen Lektüre auf das Weihnachtsfest vorzubereiten

    Mehr
  • Die neue Geschichte vom Weihnachtsmann

    Ein Junge namens Weihnacht

    black_horse

    01. January 2017 um 23:06

    Geschichten über den Weihnachtsmann gibt es viele. Warum hat Matt Haig eine neue erfunden?Die Idee, dass ein Kind zum "Weihnachtsmann" wird, ist nicht neu. Trotzdem hat der Autor eine Idee umgesetzt, die es so bisher nicht gab. Nikolas, an Weihnachten geboren, lebt allein mit seinem Vater, dem Holzfäller, im Wald. Sie sind sehr arm. Sein einziges Spielzeug ist eine kleine Rübenpuppe, die ihm seine Mutter schnitzte, sein einziger Freund eine kleine Maus.Als der Vater die Möglichkeit bekommt, die Existenz von Wichteln zu beweisen und zu einer Reise nach Norden aufbricht, lässt er Nikolas bei seiner bitterbösen Tante zurück. Nikolas flieht und will dem Vater folgen.Es folgt eine strapazenreiche Reise, auf der Nikolas mehrmals dem Tode näher ist als dem Leben, er eine grausame "Sprengung" erlebt, eine große Enttäuschung sowie einen tragischen Verlust verkraften muss. Das ist wirklich teilweise harte Kost und für Kinder erst ab etwa 9/10 Jahre zu empfehlen.Das Ende ist dagegen sehr friedlich, fast "weichgespült". Jeder Leser weiß, was kommen wird. Und trotzdem ist es doch schön, hoffnungsvoll.Das Buch ist, wie das Cover, sehr schön illustriert, in einem ganz markanten Stil. Insgesamt eine märchenhafte, nachdenkliche Geschichte mit interessanten, manchmal etwas grotesken Ideen. Nun wissen wir, wer der Weihnachtsmann wirklich ist.

    Mehr
  • "Ein Junge namens Weihnacht" von Matt Haig

    Ein Junge namens Weihnacht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. January 2017 um 18:11

    Autor: Matt HaigIllustrationen: Chris MouldTitel: Ein Junge namens WeihnachtGattung: Roman, Erzählung, Weihnachtsgeschichte, KinderbuchErschienen: 2015Gelesene Ausgabe: dtv, 2016ISBN: 978-3-423-28088-4Gelesen auf: DeutschGelesen im: Dezember 2016 Zum Buch:Das wohl schönste Weihnachtsbuch dieses Jahr stammt von Matt Haig und hat auch noch das schönste Glitzercover dieses Jahr. Der kleine finnische Menschenjunge Nikolaus, genannt Weihnacht hat nur einen Wunsch - einmal ein Weihnachtsfest mit echten Geschenken, einmal die Wichtel sehen. Stattdessen nimmt sein Vater, der verwitwete Holzfäller Joel aus Geldgründen einen Job des Königs an - das Wichteldorf im hohen Norden zu finden und damit die Existenz eben dieser zu beweisen. Doch als er nach drei Monaten immer noch nicht zurück ist, entflieht Nikolaus seiner gemeinen Tante und folgt seinem Vater zum Wichtelgrund. Wunderbar locker und leicht erzählt Haig im kindgerechten aber doch tiefgründigen Ton die Geschichte eines ungewöhnlichen Jungens - dem Weihnachtsmann. Eine der LieblingsstellenZitat: "Das Problem ist, dass wir in Finnland leben", sagte sein Vater zu Nikolas an dem Tag, als unsere Geschichte beginnt. "Leben denn nicht alle Menschen in Finnland?", fragte Nikolas."[1] Stil und Sprache: Locker, leicht, witzig und spannend.Zitat: "Doch als er es aussprach - nach Hause -, wurde ihm klar, dass er kein Zuhause mehr hatte. Zwar stand das Häuschen im Wald noch. Aber es war nicht mehr sein Zuhause. Nicht, wenn Tante Carlotta dort lebte."[2] Schlüssigkeit der Handlung: Wunderbar chronologisch erzählt, mit kleinen Rückblenden. Das hat mir gefallen: Der wunderbare und charmante Humor.Das hat mir nicht gefallen: Abrupte Zeitraffung seiner Jugendjahre. In One Sentence: Haig erzählt gewohnt witzig und rührend die Geschichte des Weihnachtsmannes. Sterne: 5   [1] S.19[2] S.69

    Mehr
  • Leserunde zu "Wunderschöne Winterzeit" von Max Bolliger

    Wunderschöne Winterzeit

    Vucha

    ~~~~~~~~ Hier gibt es KEINE Bücher zu gewinnen~~~~~~~ ~~~~~~~~Dies ist der Lesemarathon unserer „Zukunft vs Vergangenheits“-Gruppe und unserer Werwolfrunde ~~~~~~~~ Lesemarathon zwischen den Jahren (27.12-30.12.2016)Zu unserer Werwolfrunde hier auf Lovleybooks veranstalten wir immer einen Lesemarathon. Um dieser Tradition treu zu bleiben findet auch dieses Mal wieder so ein Marathon statt.Manch einer von uns wird bestimmt zu Weihnachten das ein oder andere Buch unter dem Weihnachtsbaum finden. Hier bekommt ihr die Gelegenheit und Zeit, eure neuen Schätze zu zeigen und sie zu lesen, oder aber auch noch ein bisschen SuB-Abbau zu betreiben.Größtenteils wird es sich thematisch um die Feiertage in den letzten Dezembertagen drehen... lasst euch überraschen! Welche Bücher ihr euch dazu aussucht ist vollkommen egal. Wir wollen das Jahr zusammen ausklingen lassen und gemütliche Stunden zusammen verbringen. ♦ZIELE:♦ Setzt euch welche! Was wollt ihr an diesen vier Tagen schaffen?  ♦EURE BELOHNUNG:♦ 2017 steht vor der Tür! Ihr bekommt deshalb für je 50 gelesene Seiten von uns einen Glücksbringer. 🍀🐞🐷 Zudem wird es einige Aufgaben geben, bei denen ihr zusätzliche Glücksbringer sammeln könnt. ♦DIE THEMEN:♦ Wir werden jeden Tag des Lesemarathons ein anderes Thema vorstellen und die Fragen diesem Thema anpassen. Geplant sind: Familien, Geschenke, Essen und Traditionen rund um Weihnachten und den Jahreswechsel.  ******************************************** WICHTIG: Unsere gestellten Fragen werden so weit wie möglich einen Bezug zu den genannten Themen haben. Dies muss nicht für eure ausgewählten Bücher gelten. Es darf gelesen werden, was Spaß macht. Zudem sind zu diesem Marathon nicht nur Teilnehmer unser "Zukunft vs. Vergangenheitschallenge" und "Werwolfrunde" eingeladen. Jeder Leser ist willkommen.  WANN STARTEN WIR? Der Marathon startet am Dienstag, den 27.12.2016 um 10 Uhr und endet am 30.12.2016 um Mitternacht.  Der Spaß bei unserem Lesemarathon ist natürlich an erster Stelle. Und frei nach dem Motto "Alles kann, nichts muss" könnt ihr euch eure Zeit einteilen, wir ihr mögt. Wir streuen in regelmäßigen Abständen Aufgaben und Rätsel ein und setzten uns gerne Ziele, um den Spaßfaktor ein wenig zu erhöhen, beides ist aber nicht verpflichtend. ******************************************************** Habt ihr Fragen, Anregung oder Rätsel, die ihr uns für den Marathon zukommen lassen mögt? Gerne nehmen wir jede Hilfe an. Schreibt einfach eine kurze PN an: Knorke MissSnorkfraeulein SchCh121  oder Vucha ******************************************************* Teilnehmer: Vucha stebec SchCh121 samea MissSnorkfraeulein Mitchel06 melanie1984 pinucchia BUCHimPULSe Tatsu Mysticcat Knorke sternchennagel mabuerele histeriker AnnikaLeu, AberRush, Katha_strophe

    Mehr
    • 706
  • Wie ein kleiner Junge zum Weihnachtsmann wird

    Ein Junge namens Weihnacht

    buchjunkie

    18. December 2016 um 20:40

    Nikolas ist ein kleiner Junge, der in einer armen Hütte zusammen mit seinem Papa Joel lebt. Seine Mutter ist tot und sein einziges Spielzeug ist eine Zuckerrübenpuppe. Joel plagt sich tagtäglich beim Bäume fällen. Doch eines Tages erscheint ein Jäger in ihrer Hütte und macht Joel ein Angebot. Wenn er mit in den Norden reist, sie dort Wichtel finden und einen Beweis dem König bringen, würde dieser sie mit sehr viel Geld bezahlen. Aber es ist eine lange und gefährliche Reise. Da Nikolas noch so jung ist, kommt seine Tante Carlotta , um sich um ihn zu kümmern. Doch die ist böse und gemein. Eines Tages macht sich Nikolas in den Norden auf , um seinen Vater zu finden. Und mit ihm reist seine Maus Mika, die immerzu von Käse träumt, auch wenn sie gar nicht richtig weiss, was das ist.Auf seiner Reise begegnet er fliegenden Rentieren, einer Elfe und einem Troll, und er stellt fest: Wichtel gibt es wirklich!Nachdem er einige aufregende Abenteuer überstanden hat und,er älter geworden ist, reift ein Entschluss in ihm.Er will die Welt zu einem glücklicheren Ort machen. Und wer wissen will, wie er das schafft und dabei langsam zum Weihnachtsmann wird, muss dieses Buch lesen!Was für eine bezaubernde Weihnachtsgeschichte! Eine liebevoll geschriebene Geschichte eigentlich für ältere Kinder. Aber der Zauber dieses Buches erreicht auch jeden Erwachsenen, der Weihnachten mag. Entzückende Ideen hat Matt Haig eingebracht, die mich auch zum Schmunzeln gebracht haben. Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört,großartig gelesen von Rufus Beck.  Aber ich werde es mir noch als Buch anschaffen, weil diese wunderbare Geschichte zwischen meinen Weihnachtsbüchern nicht fehlen darf!Eine unbedingte Empfehlung für ältere Kinder und alle, die wissen wollen , wie der Weihnachtsmann zum Weihnachtsmann wurde.Noch eine kleine Wichtelweisheit zum Schluss:„Das Unmögliche ist die Möglichkeit, die du nur noch nicht erkannt hast.“

    Mehr
    • 10
  • Ein neues Lieblingsweihnachtsbuch

    Ein Junge namens Weihnacht

    Igelmanu66

    12. December 2016 um 18:05

    »Kannst du dir vorstellen, dass es eine Zeit gab, als ihn niemand kannte? Eine Zeit, als der Weihnachtsmann ein ganz gewöhnlicher Junge namens Nikolas war, der ganz abgeschieden mitten im Nirgendwo lebte, oder besser gesagt, mitten in Finnland, und mit Wundern nichts zu tun hatte, außer dass er daran glaubte?«Es gibt Bücher, da weiß ich genau, völlig egal, wie hoch sich bei mir die ungelesenen Bücher türmen, ich werde sie nicht nur einmal lesen. Bei diesem hier bin ich mir sicher, dass ich es alle Jahre wieder hervorholen werde.Woher kommt eigentlich der Weihnachtsmann, wie lautet seine Geschichte – es gibt schon diverse Bücher, die sich dieser Frage angenommen haben. Schon lange gefiel mir aber keins mehr so gut wie dieses, das „die ganz und gar wahre Geschichte“ erzählt.Es stimmt einfach alles und schon auf der ersten Seite verliebte ich mich in das Buch. Es ist einfach liebevoll, witzig und warmherzig geschrieben und dazu durchgehend mit einfach großartigen Illustrationen geschmückt – jedes Bild ein echter Hingucker!Zum perfekten Weihnachtsbuch passen auch das tolle Cover mit den glitzernden Schneeflocken und der humorvolle Einfall, immer mal wieder eine Titelseite des „Tagesschnees“, der „überregionalen Wichtelzeitung“ abzubilden.Fazit: Wundervolles Weihnachtsbuch, zum Alle-Jahre-wieder-lesen. Zielgruppe: Kinder (natürlich) und alle Erwachsenen, die ihrem inneren Kind mal wieder etwas Gutes tun wollen. Ein Buch, das man mit einem warmen Gefühl im Bauch liest.»Das Unmögliche ist eine Möglichkeit, die du nur noch nicht erkannt hast.«

    Mehr
    • 9
  • Weihnachtlicher Zauber für Groß und Klein ...

    Ein Junge namens Weihnacht

    SharonBaker

    11. December 2016 um 16:40

    Wie ist eigentlich der Weihnachtsmann, zum Weihnachtsmann geworden? Nikolas ist ein Junge von elf Jahren und lebt mit seinem Vater in einer Holzhütte in Finnland. Seine Mutter ist früh verstorben und sein Vater plagt sich täglich als Holzfäller ab, so leben sie in größter Armut und nicht mal zu Weihnachten gibt es Geschenke, obwohl Nikolas da auch Geburtstag hat. Aber dann kommt ein Angebot, sein Vater soll bei einer Expedition mitmachen und an den Nordpol reisen, um herauszufinden, ob es Wichtel wirklich gibt. Mit dieser Reise wären alle Sorgen ausradiert, aber der Vater kommt und kommt nicht zurück. Nikolas beschließt, nach ihm zu suchen. Wird er seinen Vater finden? Gibt es wirklich Wichtel? Was wird Nikolas alles entdecken? Denn sein Abenteuer beginnt jetzt. Ich liebe passende Geschichten zur Weihnachtszeit, das bringt einen in Stimmung und sorgt für tolle beschwingte Lesestunden mit Keksen und Kerzenlicht. Nun hat auch Matt Haig sich eine ausgedacht und sich der wichtigsten Frage überhaupt angenommen, wie ist der Weihnachtsmann zum Weihnachtsmann geworden. Mir ist das Buch im Schaufenster aufgefallen und ich war sofort ins Äußere verliebt, ob mich der Inhalt auch überzeugen konnte, erfahrt ihr hier.Nikolas lebt mit seinem Vater in ärmlichen Verhältnissen im Wald und ist trotz des schweren Lebens, zufrieden. Er hat zwar in seinem ganzen Dasein nur zwei Weihnachtsgeschenke bekommen, ist dafür aber umso dankbarer und glücklich. Ganz ehrlich man muss Nikolas mögen, er ist bescheiden, sorgt sich um andere und hat ein Herz aus Gold. Als sich sein Vater auf die Expedition begibt, versucht er tapfer sein Schicksal zu ertragen und der Tante entgegen zu kommen. Aber das Warten macht ihn zu schaffen und so beschließt er, seinen Vater zu suchen und vielleicht selber einen Wichtel zu treffen.Ich kannte bis jetzt noch kein Buch von Matt Haig, aber diese Geschichte lässt an tolle und großartige Geschichten denken. Für seine Weihnachtsgeschichte hat er eine sehr leichte und einfache Erzählweise ausgesucht und lässt uns Kind gerecht nach Finnland reisen und Nikolas kennenlernen. Obwohl die Geschichte sehr traurig ist und der Junge wirklich vom Leben nicht mit wohlwollen bedacht ist, ist er die Gutherzigkeit in Person. Das hebt sich besonders von seinem schweren Schicksal ab und ist wirklich geschickt vom Autor eingefädelt. Nikolas denkt zu erst an andere, kümmert sich liebevoll um seine Begleiter und selbst wenn ihn Unrechtes widerfährt, versucht er alles wieder zum Bessern zu kehren. Dabei erlebt er so einiges und lässt uns von Kapitel zu Kapitel staunen.Mir ist bei dem Buch wirklich das Herz aufgegangen, nicht nur das die Geschichte so toll gelungen ist und uns nochmals den Sinn von Weihnachten näher bringt, nein, auch die Illustrationen von Chris Mould runden alles nochmals hervorragend ab und machen zusammen ein harmonisches Duett daraus. Hier ist wirklich eine ganz besonders, zauberhafte Weihnachtsgeschichte gelungen, die für jeden Leser, ob groß oder klein magisch wirkt, mit Witz, Spannung und Herz.

    Mehr
  • Ein Junge namens Weihnaxht

    Ein Junge namens Weihnacht

    twentytwo

    01. December 2016 um 13:13

    Nikolas lebt mit seinem Vater in armseligen Verhältnissen in einer ziemlich verlassenen Gegend mitten in Finnland. Als sein Vater die Gelegenheit bekommt an einer hochdotierten Expedition teilzunehmen, ergreift er die Chance der Armut endlich ein Ende zu setzen. Er überläßt Nikolas der Obhut seiner Schwester und verspricht seinem Sohn spätestens in zwei Monaten zurück zu sein. Die Tante ist ein wahres Ekelpaket und Nikolas, dem das Warten auf die Heimkehr des Vaters ohnehin zu lange dauert, beschließt ihn zu suchen.Die Reise ist anstrengender und gefährlicher als er es sich vorgestellt hat und es kostet ihn einiges an Überwindung nicht aufzugeben. Als er es mithilfe seines neuen Freundes, dem RentierBlitz schafft, doch noch an sein Ziel zu gelangen, ist die Enttäuschung groß – er ist zu spät gekommen und sein Vater ist nicht mehr da. Aber es gibt eine Spur und einen schrecklichen Verdacht…FazitEine bezaubernde, liebevoll illustrierte Weihnachtsgeschichte, die die Welt wieder gerade rückt – zumindest ein bisschen. Ein wunderschönes Buch zum Vorlesen, selber lesen und zum Verschenken.

    Mehr
  • Woher kommt der Weihnachtsmann?

    Ein Junge namens Weihnacht

    Jashrin

    30. November 2016 um 13:18

    Als ich das Buch auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse entdeckt habe, da musste ich es einfach haben, denn allein die Aufmachung ist toll. Neben dem wunderbaren Einband ist das Buch auch innen voller Illustrationen von Chris Mould und somit schon allein optisch ein Genuss. Der Autor Matt Haig spinnt eine zauberhafte Geschichte über den Weihnachtsmann und wie es überhaupt dazu kam, dass er der Weihnachtsmann wurde. Denn seine Geschichte startet alles andere als märchenhaft mit dem kleinen Nikolas, der in Armut zusammen mit seinem Vater im kalten Finnland lebt. Ein lukrativer Auftrag verleitet Nikolas Vater dazu, ihn in der Obhut von Tante Carlotta zu lassen und auszuziehen, um dem König einen Beweis für die Existenz von Wichteln zu erbringen. Je länger er fortbleibt, umso ungemütlicher wird das Leben für Nikolas und so macht auch er sich auf den Weg, die Wichtel und vor allem seinen Vater zu finden. Begleitet wird er dabei von seinem einzigen Freund, dem Mäuserich Miika, der ständig von Käse träumt, auch wenn er gar nicht so genau weiß, was das ist. Aber es klingt himmlisch. Nikolas, der von seinen Eltern früher liebevoll Weihnacht genannt wurde, muss so manches Abenteuer bestehen, bis er endlich seine wahre Berufung erkennt und zu dem Weihnachtsmann wird, wie wir alle ihn aus unzähligen Geschichten kennen. Seine Geschichte ist an vielen Stellen eher traurig und düster und daher trotz der Aufmachung nicht unbedingt ein Kinderbuch; wenn, dann in jedem Fall eher für ältere Kinder. Zum Glück für Nikolas und uns Leser gibt es aber auch immer wieder glückliche und fröhliche Momente, die zeigen, dass trotz aller Tragik, auch viel Gutes im Menschen (und im Wichtel) steckt und das es manchmal einfach eine Weile dauert, bis sich alles zum Guten wendet. Mir persönlich hat die erste Hälfte des Buches wesentlich besser gefallen als die zweite. Manche Begebenheiten wie zum Beispiel die Sache mit der Sprengblume waren mir einfach zu heftig für eine Weihnachtsgeschichte. Die letzten dreißig Seiten haben mich jedoch wieder aufgefangen, sonst hätte ich das Buch womöglich noch mit einem schlechten Gefühl beendet. So kann ich sagen, dass ich zwar nicht alle Einzelheiten mochte, mich das Buch insgesamt jedoch überzeugen konnte. Vor allem den immer wieder aufblitzenden Humor mochte ich sehr und die Wichtelpolitik ist – sagen wir mal – einzig- oder besser eigenartig. Manch ein Erwachsener dürfte sich dabei herrlich amüsieren. Die bereits erwähnten Illustrationen passen hervorragend zum Text und unterstreichen nicht nur den Inhalt, sondern auch immer wieder den Humor. Mein Fazit: Wer sich auch auf eine etwas andere Weihnachtsgeschichte einlassen kann und schon immer einmal wissen wollte, wie es dem Weihnachtsmann als Kind ergangen ist (und warum er nicht mehr altert), dem wird Nikolas Geschichte sicher gut gefallen.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks