Wie man die Zeit anhält

von Matt Haig 
4,3 Sterne bei198 Bewertungen
Wie man die Zeit anhält
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Positiv (159):
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Ein sehr schönes und kurzweiliges Buch, trotzdem alles andere als oberflächlich: Empfehlenswert!

Kritisch (5):
Reebock82s avatar

Abgebrochen. Konnte mich irgendwie nicht packen. Zu viele Erzählungen aus der Vergangenheit.

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Inhaltsangabe zu "Wie man die Zeit anhält"

Wenn Liebe die Zeit besiegt.

Keiner lehrt Geschichte so lebendig wie er ‒ und das hat einen guten Grund: Tom Hazard, Geschichtslehrer und verschrobener Einzelgänger, sieht aus wie 40, ist aber in Wirklichkeit über 400 Jahre alt. Er hat die Elisabethanische Ära in England, die Expeditionen von Captain Cook in der Südsee, die Literaten und Jazzmusiker der Roaring Twenties in Paris erlebt und alle acht Jahre eine neue Identität angenommen. Eines war er über die Jahrhunderte hinweg immer: einsam. Denn die Nähe zu anderen Menschen wäre höchst gefährlich gewesen. Jetzt aber tritt Camille in sein Leben. Und damit verändert sich alles.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423281676
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:20.04.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 23.04.2018 bei Der Hörverlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Janine25288vor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Zeitreise mal anders
    Zeitreise

    Matt Haig sagte mir bisher noch nichts, daher war ich neugierig auf den Schreibstil des Autors. Ein Buch in der Form habe ich bisher noch nicht gelesen. Das Cover spricht mich sehr an, denn es ist schlicht, aber dennoch ausdrucksstark. 

    Der Protagonist Tom altert nur sehr langsam und kann dadurch sehr alt werden. Das ist eine wunderbare Sache, aber es hat auch Nachteile. Die Menschen, die man liebt, altern normal und verlassen einen somit irgendwann. Daher hat Tom seine sozialen fast komplett aufgegeben, was sich aber schnell ändern wird. 

    Der Autor schafft es, die Spannung mit Zeitsprüngen auf einem hohen Niveau zu halten. Diese Sprünge sind nicht verwirrend oder unpassend, da Matt Haig diese Übergänge wunderbar umgesetzt hat. 

    Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig zu lesen, man spürt die Emotionen des Protagonisten regelrecht. 

    Ich kann dieses Buch sehr empfehlen.

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Wunderbare Geschichte über das Leben, die Liebe und die Zeit.
    Wunderbare Geschichte über das Leben, die Liebe und die Zeit.

    Tom Hazard sieht zwar aus wie 40, ist aber bereits 439 Jahre alt. Eine besondere Veranlagung lässt ihn langsamer altern und schützt ihn vor Krankheiten. Er darf sich niemals verlieben und muss alle acht Jahre seine Identität und seinen Wohnort wechseln, um ja nicht aufzufallen. Nur wenige kennen sein Geheimnis, wie zum Beispiel Hendrich, sein mentor und Anführer der sogenannten Albatros-Gesellschaft. Eine Vereinigung, die Menschen wie Tom unterstützt und ihnen hilft. Doch Tom fühlt sich mittlerweile verloren, leer und einsam. Er leidet an schmerzvollen Erinnerungen an seine einzig wahre Liebe Rose und ihre gemeinsame Tochter Marion, die er seit Ewigkeiten sucht. Bis er in London einen Job als Geschichtslehrer annimmt und dort auf Camille trifft, die seinem Leben wieder einen Sinn gibt.

    "Wie man die Zeit anhält" stammt aus der Feder von Matt Haig. Eine leise, melancholische und fast schon magische Geschichte über das Leben, die Liebe und die Zeit, die mir viele wunderbare Lesestunden bescherte.

    Ich-Erzähler Tom ist ein sympathischer Charakter, den ich gerne durch die Zeit und seine Erinnerungen begleitet habe. Mit ihm erleben wir beispielsweise die grausamen Hexenverfolgungen, spannende Begegnungen mit berühmten Persönlichkeiten wie Shakespeare oder die aufregenden Zwanziger Jahre.

    Trotz vieler Zeitsprünge kam ich immer gut mit und konnte das Buch bald nicht mehr aus der Hand legen. Der britische Autor glänzt dabei besonders mit seinem wunderbaren Schreibstil im Präsens. Eine poetisch-angehauchte Sprache, reich an Weisheiten, Bildern, Metaphern und philosophischen Gedanken, die einen zum Innehalten und Nachdenken bringen. Viele der schönen Zitate habe ich mir gleich notiert. Hier mal eins davon:

    "Manche Tage - manche Jahre - manche Jahrzehnte - sind leer. Sie enthalten nichts. Flachwasser. Und dann kommt ein Jahr, ein Tag oder ein Nachmittag. Und er bedeutet alles. Alles." (S. 346)

    Ein berührendes und epilogartiges Ende rundet das Ganze schließlich gelungen ab.

    Insgesamt kann ich daher "Wie man die Zeit anhält" uneingeschränkt empfehlen. Eine einzigartige und tiefsinnige Geschichte, für die ich 5 Sterne vergebe.

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    -Leserausch-s avatar
    -Leserausch-vor einem Monat
    Melancholische Reise durch die Zeit - aber anders als gedacht

    Die Geschichte startet im London der Jetztzeit. Tom Hazard, der Protagonist, ist zu diesem Zeitpunkt 40 Jahre alt .... so scheint es zumindest. Denn in Wirklichkeit kam er 1581 zur Welt und ist somit aktuell bereits über 400 Jahre alt!

    Wie ist das möglich? Handelt es sich bei "Wie man die Zeit anhält" um einen klassischen Zeitreiseroman, bei dem jemand bewusst oder zufällig durch Zeit und Raum reisen kann? Nein, ganz und gar nicht.

    Matt Haig hat seine Hauptfigur mit einem Gendefekt ausgestattet, den er Anagerie nennt. (In direkter Anlehnung an die real existierende Krankheit Progerie, bei der man deutlich schneller altert und bereits in mittleren Jahren vergreist ist.) Dieser Defekt sorgt nun dafür, dass die Betroffenen sehr viel langsamer altern, als dies normalerweise der Fall ist. Sie sind keinesfalls unsterblich, oder in sonst einer Art und Weise anders als normale Menschen. Außer, dass sie eben so lange leben - rund 950 Jahre, um genau zu sein - und ein stabileres Immunsystem besitzen.

    Die Story wird aus Toms Perspektive erzählt. Im Grunde ist er sogar der eigentliche Erzähler und richtet sich in direkter Rede an den Leser selbst. Die Haupthandlung spielt also im London des 21. Jahrhunderts. Tom nimmt den Leser aber in jedem Kapitel via Zeitsprung mit in eine andere Epoche seines langen Lebens, und erzählt auf diese Weise seine Lebensgeschichte im Rückblick.

    Je tiefer man nun beim Lesen in Toms Leben eintaucht und je mehr Einzelheiten man erfährt, desto bewusster wird einem, welch unwahrscheinliche Belastung seine Krankheit für ihn darstellt. Man muss sich nur mal vorstellen, wie einsam er im Grunde ist. Denn nirgendwo kann er länger als ein paar Jahre bleiben, weil ansonsten ja sofort auffällt, dass er rein optisch scheinbar nicht altert. Und das konnte nicht nur im Mittelalter lebensgefährlich werden, sondern auch in den anschließenden Jahrhunderten.
    So ist er also quasi zu einem Leben gezwungen, in dem er keinen engeren Kontakt zu seinen Mitmenschen aufbauen kann. Das macht ihn sehr, sehr einsam.

    Dennoch verliebt er sich in jungen Jahren und bekommt sogar ein Kind mit dieser Frau. Ich will nicht zu viel verraten, aber man kann sich ja denken, dass er zumindest seine Frau überlebt. Die Tochter, zu der er den Kontakt verloren hat, hat seinen Gendefekt geerbt und fortan versucht er sie nun - durch all die Jahrhunderte hinweg - aufzuspüren und zu finden.
    Diese Suche ist so ziemlich das Einzige, was ihn am Leben erhält. Denn die Trauer um seine gestorbene Frau begleitet ihn ebenfalls durch sämtliche Jahrhunderte und lässt ihn ziemlich depressiv werden.

    Regelrecht bizarr wird es, wenn Tom im Laufe seines Lebens auch auf berühmte Persönlichkeiten der Zeitgeschichte stößt und zum Beispiel mit dem Schriftsteller Scott Fitzgerald in den wilden 1920er Jahren in Paris in ein Gespräch an der Bar verwickelt wird und dieser ihm mitteilt, dass er auf der Suche nach der ewigen Jugend ist. Das er am liebsten die Zeit anhalten würde um niemals zu altern.
    Was für den einen Fluch ist, erscheint einem anderen regelrecht als Segen .... verrückt, oder?

    Den Sinn des eigenen Lebens zu finden fällt uns ja allen mehr oder weniger schwer. Ungemein schwerer wird es, wenn man zu solch einem langen Leben verdammt ist, wie Tom. Das Leben an sich ist nun mal verwirrend, für uns alle.

    Wie gesagt, ich möchte nicht zu viel verraten. Nur noch soviel: Obwohl sich Tom felsenfest vorgenommen hat sich NICHT ein zweites Mal zu verlieben, passiert es. Im 21. Jahrhundert fühlt er sich sehr zu einer Arbeitskollegin hingezogen und kommt einfach nicht gegen dieses Gefühl an.
    Doch zu welchen Komplikationen und Verstrickungen es in folge dessen kommen wird, verrate ich natürlich nicht. Das lohnt es auf jeden Fall, selber nachzulesen ;-)

    Matt Haig ist mit "Wie man die Zeit anhält" ein sehr schöner und auch irgendwie besonderer Roman gelungen. Und trotz der vielen Zeitsprünge schafft er es, den Leser nicht zu verwirren. Einzig getrübt wird das Lesevergnügen dadurch, dass meiner Meinung nach dem Autoren das Ende der Geschichte nicht ganz so gut gelungen ist. Im Vergleich zum wirklich wundervollen Rest des Buches erscheinen die letzten rund 20% merkwürdig flach und lassen die gewohnte Tiefe vermissen. Fast so, als ob es zu einem raschen und eiligen Ende hat kommen müssen.
    Genau dieser Umstand führt auch zum Punktabzug in meinem Gesamturteil, denn ansonsten hätte dieses Buch volle Punktzahl verdient.

    Empfehlen kann ich Matt Haigs Roman all jenen Lesern, die gerne phantasievolle und bittersüße, melancholische Geschichten lesen, die mit einem gewissen Tiefgang unterlegt sind.

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    WinfriedStanzickvor einem Monat
    Es ist magisch, spannend und an manchen Stellen auch sehr traurig



    Matt Haig beschäftigt sich in seinem neuen Roman „Wie man die Zeit anhält“ auf eine philosophische und dennoch überaus spannende Weise mit Thema Zeit. Hauptperson ist der ich-erzählende Geschichtslehrer Tom Hazard, der nach England gekommen ist, um dort in einer Schule einen neuen Job anzutreten. Schnell begeistert er seine Schüler mit seinem unkonventionellen Unterricht.

    Privat ist Tom eher ein Einzelgänger, denn er hat eine lange Lebensgeschichte zu verbergen. Er sieht zwar aus wie vierzig, doch 1581 geboren, ist er ein Vielfaches älter. Tom Hazard gehört zu der Spezies der Albatrosse. Anders als normale Menschen („Eintagsfliegen“) altern die Albatrosse kaum. Doch gerade deswegen fallen sie bald auf und sehen sich Verfolgungen von normalen Menschen ausgesetzt Deshalb wechselt Tom alles acht Jahre seinen Aufenthaltsort. Denn  wirkliche Nähe zu anderen Menschen, die bei längerem Aufenthalt zwangsläufig eintreten würde ist für Albatrosse gefährlich. Doch schon kurz nachdem er seine neue Tätigkeit in England aufgenommen hat, verliebt er sich in seine Kollegin Camille.

    Kann man die Zeit anhalten? Kann Tom sich aus seinem Schicksal als Albatros befreien? Matt Haig lässt ihn quer durch die Jahrhunderte seine Erlebnisse schildern, was für den Leser eine überaus informative Reise durch die Geschichte seit dem 16. Jahrhundert ist. Immer galt die Regel: niemals sich auf Sterbliche einlassen, denn dann, so zeigt die Geschichte sind alle in Gefahr.

    Geschützt werden die Albatrosse durch einen der Ihren namens Hendrich, der auch Tom immer wieder Aufträge erteilt, die in alle möglichen Ländern führen und bei den er andere Albatrosse vor den Fängern ihrer Häscher retten soll.
    In diesem spannenden und sehr lehrreichen Roman geht es um innere  Zerrissenheit, um die große Sehnsucht nach einem Lebenssinn und dem  tiefen Bedürfnis zu „Sein“. Die Geschichte ist durchgehend dramatisch aufgebaut, mit vielen Zeitsprüngen aus der Gegenwart in viele unterschiedliche  Vergangenheiten und wieder zurück und fordert so dem Leser einige Aufmerksamkeit ab.
    Tom Hazard flieht sein ganzes jahrhundertelanges  Leben lang, doch immer wieder holt ihn etwas ein was er „Erinnerungsschmerz“ nennt.

    Nicht nur, weil man nicht weiß, wie Tom mit seiner Liebe zu Camille umgehen wird, sondern auch wegen der im Laufe des Buches zunehmenden Zwielichtigkeit von Hendrich hält Matt Haig mit dieser wunderbar phantasievollen Geschichte den Spannungsbogen hoch bis zum Ende.

    Ich habe das Buch während nach eine OP im Krankenhaus an einem Tag in einem Rutsch gelesen. Ich war begeistert. Es ist magisch, spannend und an manchen Stellen auch sehr traurig.




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    Melli_Burks avatar
    Melli_Burkvor einem Monat
    Was man über die Zeit wissen sollte...

    Der Klappentext:

    Wenn Liebe die Zeit besiegt.

    Keiner lehrt Geschichte so lebendig wie er ‒ und das hat einen guten Grund: Tom Hazard, Geschichtslehrer und verschrobener Einzelgänger, sieht aus wie 40, ist aber in Wirklichkeit über 400 Jahre alt. Er hat die Elisabethanische Ära in England, die Expeditionen von Captain Cook in der Südsee, die Literaten und Jazzmusiker der Roaring Twenties in Paris erlebt und alle acht Jahre eine neue Identität angenommen. Eines war er über die Jahrhunderte hinweg immer: einsam. Denn die Nähe zu anderen Menschen wäre höchst gefährlich gewesen. Jetzt aber tritt Camille in sein Leben. Und damit verändert sich alles.

    Worum es geht:

    Tom Hazard ist alt, sehr alt. In seinem langen Leben hat er schon vieles gesehen und kaum etwas vergessen. Die Last der Erinnerungen wiegt schwer und so manches Mal droht ihn diese Last zu erdrücken. Allen voran sind es die schmerzlichen Erinnerungen an seine längst verstorbene große Liebe, die ihn immer wieder in den Abgrund zu  reißen drohen und ihm vor Augen führen, welche Schattenseiten sein langes Leben birgt. Besonders stark treten sie zu Tage, als Tom wieder nach London zurückkehrt, eine neue Identität als Geschichtslehrer annimmt. Und das Schicksal hat einen weiteren Plan, denn es schickt Camille, Französischlehrerin und Toms Kollegin an der Schule. Sein Herz beginnt verräterisch schnell zu schlagen, wenn er sie sieht, doch er darf den Grundsatz der Gesellschaft nicht vergessen - Verliebe dich niemals!

    Meine Meinung zum Buch:

    Verschroben, schrullig, seltsam, nachdenklich, tragisch und ab und zu auch komisch - das ist Protagonist Tom Hazard, der von verschiedenen Stationen seines langen Lebens erzählt. Angefangen bei seiner Kindheit, die alles andere als leicht war über das 19. Jahrhundert bis ins heutige London werden wir als Leser Zeuge einer meist traurigen Geschichte die zeigt, wie wertvoll die Zeit ist, die wir haben und die auch gleichzeitig die größte Tücke sein kann.

    Bisher hatte es Tom wirklich nicht leicht und diese Last, die er mit sich trägt, ist auch gut spürbar, man empfindet Mitleid und Bedauern. Ich habe mich beim Lesen immer wieder dabei ertappt, dass ich mich gefragt habe, wie ich wohl in seiner Situation reagieren würde.

    Ebenso wie Tom ist auch der Schreibstil. Zunächst ist die Erzählung in der Ich-Perspektive gewöhnungsbedürftig. Lange, teils verschachtelte Sätze, zeitliche Sprünge vom Jetzt in die Vergangenheit und wieder zurück. Doch genau davon lebt die Geschichte und die Einblicke in Toms Erlebnisse sind wichtig, um alles zu verstehen. Es brauchte ein paar Seiten, bis mich das Buch abholen konnte, doch dafür war es dann ein umso größeres Lesevergnügen. Ich habe mir auch etliche Zitate im Buch markiert und herausgeschrieben.

    Fazit:

    Ich habe ziemlich lange gebraucht, um das Buch zu beenden. Das liegt vor allem daran, dass es kein Buch ist, welches man in einem Rutsch durchlesen sollte. Stück für Stück habe ich es bewusst genossen und viel daraus mitgenommen. Von Tom können wir viel lernen. Die Zeit ist heutzutage unser wertvollstes Gut, aber auch Fluch und Segen gleichermaßen.

    Ein tiefgreifendes Leseerlebnis der etwas anderen Art mit einem besonderen Protagonisten, einem besonderen Schreibstil und vielen kleinen Weisheiten, die das Leben bereichern können!

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    FrolleinJotts avatar
    FrolleinJottvor einem Monat
    Kurzmeinung: Wunderbar philosophisch und sehr schlau, ein Lesegenuss!
    Wunderbar philosophisch und sehr schlau, ein Lesegenuss!

    Inhalt:

    Wenn Liebe die Zeit besiegt.

    Keiner lehrt Geschichte so lebendig wie er ‒ und das hat einen guten Grund: Tom Hazard, Geschichtslehrer und verschrobener Einzelgänger, sieht aus wie 40, ist aber in Wirklichkeit über 400 Jahre alt. Er hat die Elisabethanische Ära in England, die Expeditionen von Captain Cook in der Südsee, die Literaten und Jazzmusiker der Roaring Twenties in Paris erlebt und alle acht Jahre eine neue Identität angenommen. Eines war er über die Jahrhunderte hinweg immer: einsam. Denn die Nähe zu anderen Menschen wäre höchst gefährlich gewesen. Jetzt aber tritt Camille in sein Leben. Und damit verändert sich alles.

    Meine Meinung:

    Nachdem ich von diesem Autor bereits "Ich und die Menschen" gelesen hatte, was mich sehr begeistert hat, habe ich mich auf dieses neue Buch von Matt Haig  gefreut und wurde nicht enttäuscht!

    Wie der Autor in der Danksagung über seine Bücher schreibt: In "Ich und die Menschen" "versuchte ich, unser kleines, aber wunderbares menschliches Leben in den Kontext des Universums zu stellen. Und nachdem es damals um die Perspektive des Raums ging, wollte ich diesmal über die Perspektive der Zeit schreiben."

    Und so nimmt er uns nun mit auf eine besondert Art Zeitreise: Denn sein Protagonist ist 439 Jahre alt! Mit ihm reisen wir durch die Jahrhunderte und die verschiedensten Orte der Welt. Anhand der Erlebnisse und Erfahrungen des Tom Hazard entlang der Weltgeschichte erfahren wir, welche Auswirkungen ein solch langes Leben hat und dass diese nicht immer angenehm sind. Denn er ist einer der wenigen Menschen, die so lange leben. Die meisten anderen, auch Partnerinnen und Kinder führen ein normales Leben und "überholen" Tom natürlich in seinem Alterungsprozess. Hin und wieder trifft er jedoch auf einen der sogenannten "Albas" (Albatrosse), die jedoch sehr vorsichtig mit dem Wissen um dieses Phänomen umgehen müssen, da sie in früheren Jahrhunderten als Hexen oder Zauberer verfolgt und getötet wurden und in modernen Zeiten entweder in der Psychiatrie oder in Genlaboren landen könnten.

    Was mir aber besonders gut gefallen hat, sind die gesellschaftlichen Aspekte und die philosophischen Schlussfolgerungen. Ein Fazit ist dabei, dass die Menschen nie wirklich schlauer werden, immer wieder dieselben Fehler machen.

    Zitat:

    "Nichts hat sich verbessert. Sieh dir die Welt an, Tom. Sie ist am Arsch. Die Eintagsfliegen leben einfach nicht lange genug, um etwas dazuzulernen. Sie kommen zur Welt, werden erwachsen, machen immer dieselben Fehler. Es ist ein Teufelskreis, der sich dreht und dreht und mit jeder Umdrehung größere Zerstörung anrichtet. Sieh dir Amerika an. Sieh dir Europa an. Sieh dir das Internet an. Die Zivilisation hält nie sehr lange, bevor sie untergeht wie das Römische Reich. Dann kehrt der Aberglaube zurück. Die Lügen. Die Hexenjagden. Wir sind auf dem Weg zurück ins Mittelalter, Tom. Nicht, dass wir es je hinter uns gelassen hätten..."

    Das ist jetzt nur ein Beispiel, aber insgesamt ist es nicht so fatalistisch, wie das jetzt vielleicht klingen mag. Denn es geht natürlich auch um die Liebe, denn letztenendes geht es überhaupt immer nur um Liebe...

    Für mich ist es ein wunderbar philosophisches Buch, mit vielen Aspekten über die Zeit, die Weltgeschichte, die Liebe und die Suche nach dem Sinn des Lebens. Und das alles, ohne kitschig zu werden! Jede Menge schöne und schlaue Sätze, ich hätte das halbe Buch rauskopieren können!

    Also absolute Leseempfehlung von mir! Ich hoffe auf weitere so schöne Bücher von Matt Haig!

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    Annette126vor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein Buch - was ich sehr empfehlen kann...
    Sehr interressant und spannend

              Das Buch des Autors kommt aus dem guten Bereich der Geschichte. Das Cover macht auf mich einen sehr angenehmen und ruhigen Eindruck und zog mich auch gleich in den Bann. ....Tom arbeitet in London als Geschichtslehrer. Von aussen her sieht er nicht alt aus - in Wahrheit ist er wesentlich älter, als man denkt - doch wie kann dies sein, da der allgemeine Durchnitt nur ca. 100 Jahre wird??? Was steckt dahinter???.......In meinen Augen ist dieses Buch sehr interressant. Der Schreibstil des Autors ist hervorragend. Langweilig ist es an keiner Stelle. Ich bin sehr überrascht darüber, wie gut es ist. Die Buchthematik wurde daher hervorragend gestaltet und umgesetzt. FAZIT: Ich finde dieses Buch ausserordentlich gut und vergebe daher dafür auch sehr gerne die vollen 5 Sterne dafür.
           

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    Buchschatzjaegerins avatar
    Buchschatzjaegerinvor einem Monat
    Kurzmeinung: Zeitreisen - aber mal erfrischend anders
    Was ist ein Leben ohne Liebe?

    WAS IST EIN LEBEN OHNE LIEBE?
    Wer glaubt, Wie man die Zeit anhält ist bloß eine weitere typische Zeitreise-Geschichten, der liegt falsch. Zwar spielt Zeit in der Geschichte eine wesentliche Rolle, allerdings in einem anderen Maße, als gedacht. Der Protagonist Tom Hazard ist einer von wenigen anderen Menschen, die ab ihrem elften Lebensjahr nicht mehr im normalen, sondern in einem ganz langsamen Tempo altern.
    So kommt es, dass Tom zu Beginn des Romans 439 Jahre alt ist. So spannend das auch klingt, findet Tom das gar nicht mehr so toll. Im Gegenteil, er hat dadurch schon so einiges mitgemacht, denn im Mittelalter galt dieses Phänomen als Hexerei und auch heute würde sich die Forschung nur so auf ihn stürzen, dabei wünscht er sich doch nur eines – endlich zur Ruhe kommen, nicht mehr alleine sein.
    Seine Tochter finden. Denn auch Toms Tochter wurde mit dieser Gabe gesegnet oder, in seinen Augen vielmehr verflucht. Er hat Marion und ihre Mutter, seine erste große Liebe Rose damals verlassen, um sie zu schützen. Erst Jahre später, als er Rose im Sterbebett besuchte, erfuhr er, dass auch Marion aufgehört hatte, zu altern.

    Tom hatte sich vor langer Zeit der sogenannten Albatros-Gesellschaft angeschlossen. Der Kopf dieser Gesellschaft heißt Hendrich. Er ist von allen der Älteste und ist stets darum bemüht, die Albas von den Eintagsfliegen, also den normalen Menschen, zu trennen. Hendrich hat die Regel aufgestellt, dass kein Alba je lieben darf, denn das gefährdet ihre Existenz.
    Darüber hinaus müssen die Mitglieder der Gesellschaft alle acht Jahre ihre Identität wechseln, da es nach dieser Zeit allmählich auffällt, dass sie nicht altern. Dafür bietet Hendrich ihnen Schutz und Geld, er organisiert die neuen Existenzen der Albas. Im Gegenzug müssen sie alle acht Jahre eine Auftrag für ihn erfüllen, meist jemand Neuen anwerben. So funktioniert das System.
    Ein System, von dem Tom nie so ganz überzeugt war, doch es blieb ihm keine Wahl, denn die Alternative wäre der Tod und dem kann er nicht entgegen treten, ehe er Marion gefunden hat.

    Tom lässt sich zu Beginn des Romans in London nieder, wird Lehrer für Geschichte und lernt seine bezaubernde Kollegin Camille, die Französisch unterrichtet, kennen. Es ist nicht das erste Mal für Tom, dass er in London lebt. Vor allem mit Rose und Marion hat er hier gelebt und der Erinnerungsschmerz ruft stetig lebhafte Erinnerungen hervor.
    So kommt es, dass wir Tom durch das mittelalterliche England begleiten, zu Zeiten Shakespeares, für den er im Übrigen gearbeitet hat, aber auch durch das viktorianische London. Es ist in gewisser Weise also schon eine Zeitreise, die jedoch bloß auf den Erinnerungen des Protagonisten beruht und nicht etwa auf eine wahrhaftige Reise in die Vergangenheit.
    Diese Art von Zeitreisen mochte ich sehr gerne. Ich fand es interessant zu sehen, wie Tom in der Zeit gelebt hat und wen er alles getroffen hat. Für mich hat der Autor den Zeitgeist dieser unterschiedlichen Epochen auch sehr gut eingefangen.

    Neben dem zentralen Motiv der Zeit, spielt aber auch die Liebe eine sehr große Rolle. Tom betont immer wieder, wie sehr er Rose geliebt hat. Man spürt es förmlich durch die Seiten hindurch, ebenso die Liebe zu seiner Tochter. Er hat niemals aufgegeben nach Marion zu suchen, obwohl sie irgendwo am anderen Ende der Welt sein könnte. Die Liebe zu Marion hält ihm am Leben und treibt ihn Tag für Tag an.

    Für mich ist Liebe die wahre Essenz der Geschichte, denn es wird deutlich, dass nur die Liebe das Leben lebenswert macht.

    Erst als Tom Liebe empfindet, wird er lebendiger, sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart. Ein Leben in Isolation, in welchem man sich nur oberflächlich auf andere Menschen einlässt, das ist ein sehr einsames und wenig lebenswertes Leben – jedenfalls für Tom.

    Was ist ein Leben ohne Liebe? In meinen Augen ist unter anderem dies eine Frage, die der Roman aufwirft und die besonders zum Nachdenken anregt.

    Denn was hat man schließlich von all der Lebenszeit, wenn man sie alleine verbringen muss?


    BEWERTUNG
    Ich habe Wie man die Zeit anhält bereits vor einem halben Jahr im englischen Original gelesen und da hat es mir schon sehr gut gefallen. An der Stelle möchte ich auch unbedingt die deutsche Übersetzung loben, die in meinen Augen sehr gut gelungen ist!
    Mir gefällt vor allem, dass dies mal eine Art von Zeitreise beinhaltet, der man so nicht oft begegnet. Diese Zeitsprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart haben mir ausgesprochen gut gefallen. Dass sie nicht chronologisch angeordnet sind, sondern immer mit dem Impuls einer Erinnerung ausgelöst wurden, finde ich sehr gut durchdacht.
    Auch Tom als Protagonist hat mir sehr zugesagt. Ich fand ihn sehr greifbar und konnte mich gut in ihn hineinfühlen. Gleiches galt auch für Camille, die ich sehr sympathisch fand und auch für die Rektorin Daphne, die mich mit ihrer süßen, aufdringlichen Art doch zum Schmunzeln gebracht hat.
    Matt Haigs Schreibstil konnte mich von der ersten Seite an begeistern. Er kann sowohl ernst, aber auch humorvoll sein, was diesen Roman zusätzlich den gewissen Charme gibt. So konnte er sich zum Beispiel nicht verkneifen, darüber zu scherzen, wie gerne die Briten über das Wetter reden.
    Das Einzige, was mir auch beim zweiten Lesen nicht gefallen hat, ist das abrupte Ende. Alles passiert Schlag auf Schlag und ist so hektisch, dass es fast schon gezwungen wirkt. Das ist enorm schade, tut der gesamten Geschichte aber glücklicherweise keinen Abbruch.

    Wie man die Zeit anhält von Matt Haig erhält von mir vier von fünf Kreuzen.

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    schokokaramells avatar
    schokokaramellvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch, dass selbst in der größten Leseflaute gelesen werden will. Wunderschön melancholisch zeigt es was wirklich wichtig ist.
    Magische Geschichte die wach rüttelt

    Ich bin alt. Das ist das Wichtigste, was es über mich zu sagen gibt. Und das, was am schwersten zu glauben ist.


    Tom Hazard sieht aus wie 40, doch in Wirklichkeit ist er über 400 Jahr alt. Er hat gemeinsam mit Captain Cook die Meere bereist und Shakespeare getroffen, doch trotz der vielen Menschen die ihn umgaben war er immer eines: einsam. Was nützt einem ewiges Leben, wenn man die Menschen die man am meisten liebt zurück lassen muss?

    Dieser Frage hat sich Matt Haig angenommen. Seine Geschichte ist vor allem eines. Dramatisch und auf eine Weise wunderschön und melancholisch wie es nur Haig zu verbinden versteht. Die Geschichte spielt in mehreren Zeitebenen. Im heutigen London, in dem Tom auf Camille trifft und vor der Entscheidung steht sich für den sicheren Weg oder die Liebe zu entscheiden. Und in den Epochen seiner Vergangenheit. Einer Zeit in der er liebt. Einer Zeit in der er entdeckt, was es heißt ein Albatros zu sein. Eine Zeit in der er Freundschaften schließt, die über Jahrhunderte hinweg bestehen.. und immer ist da die eine Person, die er so verzweifelt zu finden sucht.

    Ohne verraten zu wollen um wen es sich dabei handelt, zieht sich diese Suche doch wie ein roter Faden durch das Buch und bildet auch den Abschluss des ganzen. Das Ende hat mir gut gefallen und mich doch etwas enttäuscht. Der große Showdown hat mich irgendwie zu sehr an Hollywood erinnert und hat für mich nicht mehr zu dem sonst wirklich sehr angenehm leichten, traurigen Stil des Buches gepasst. Das eigentliche "Ergebnis" des ganzen war dafür aber umso schöner.

    Das Thema hat mich tief bewegt. Ich gehöre auch zu den Menschen, die sich wünschen ab und an gern mehr Zeit zu haben und Momente einfach einfrieren zu können. Doch wirft genau das Buch eine Frage auf: sind es nicht gerade die vergänglichen Momente, die ein Leben lebenswert machen? Die Momente, an denen man sich zwar festklammern möchte, die aber umso schönere Erinnerungen sind wenn wir darauf zurück blicken? Irgendwie wollen wir doch alle weiter kommen und nicht einfach nur stehen bleiben. 

    Matt Haig zieht mit diesem Buch in meine Riege der Lieblingsautoren ein. Wer ihn kennt, greift wahrscheinlich sowieso zu diesem Buch und wer nicht, sollte es jetzt auf jeden Fall tun. Wertvoll, magisch und wunderschön!

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    KerstinSCH93s avatar
    KerstinSCH93vor 2 Monaten
    Liebe in der Vergangenheit und in der Gegenwart

    Klappentext

       

    Keiner lehrt Geschichte so lebendig wie er ‒ und das hat einen guten Grund: Tom Hazard, Geschichtslehrer und verschrobener Einzelgänger, sieht aus wie 40, ist aber in Wirklichkeit über 400 Jahre alt. Er hat die Elisabethanische Ära in England, die Expeditionen von Captain Cook in der Südsee, die Literaten und Jazzmusiker der Roaring Twenties in Paris erlebt und alle acht Jahre eine neue Identität angenommen. Eines war er über die Jahrhunderte hinweg immer: einsam. Denn die Nähe zu anderen Menschen wäre höchst gefährlich gewesen. Jetzt aber tritt Camille in sein Leben. Und damit verändert sich alles.

    Inhalt:

    In dem Buch geht es um Tom Hazard, der zwar wie 40 aussieht, in Wahrheit aber über 400 Jahre alt ist, da er im Jahre 1581 geboren ist. Dies hat er einer besonderen Veranlagung namens „Anagerie“ zu verdanken, die ihn nur langsam altern lässt. Die Geschichte wird aus der Sich von Tom erzählt. Die Kapitel schwanken zwischen Vergangenheit und Gegenwart. In der Vergangenheit erzählt er, wie er mit der Veranlagung leben musste und wie schwer er es hatte, weil viele Leute dies für Hexerei hielten. Bei seiner ständigen Flucht vor solchen Leuten lernt er Rose und ihre Tochter Grace kennen. Zwischen Rose und Tom entsteht eine Liebesbeziehung, aus der schlussendlich die gemeinsame Tochter Marion hervorgeht. Um seine Familie nicht in Gefahr zu bringen, verlässt er diese und zieht alleine los. Im Laufe der Zeit lernt er Agnes kennen. Diese stellt ihm Hendrich vor. Beide zuletzt genannten leiden auch unter der Krankheit. Hendrich ist Gründer der „Albatros Gesellschaft“, diese soll Menschen wie die „Albas“ zusammenbringen und vor äußeren Gefahren schützen. Tom lässt sich darauf ein. Die Gesellschaft kümmert sich darum, dass die Mitglieder alle 8 Jahre ihre Identitäten wechseln und an einen neuen Ort ziehen um keinen Argwohn zu erregen. Im Gegenzug müssen die Mitglieder für Hendrich „Aufträge“ erledigen, die darin bestehen, neue Mitglieder (Albas) für die Gesellschaft zu gewinnen. Die wichtigste Regel von Hendrich lautet „Du darfst dich niemals verlieben. Niemals lieben. Niemals von der Liebe träumen.“

    In der Gegenwart hat das für Tom bisher auch immer ganz gut geklappt. Um auch in der neuen Stadt seine Identität zu wahren bewirbt er sich als Geschichtslehrer an einer Schule und wird auch genommen und lernt dann seine Kollegin Camille kennen. Zwischen den beiden entwickeln sich Gefühle und das Drama nimmt seinen Lauf. Gleichzeitig sucht Tom noch verzweifelt nach seiner Tochter Marion.

    Meine Meinung

    Wie bereits erwähnt, springt das Buch in den Kapiteln immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Teilweise fand ich das anstrengend, da ich manchmal gar nicht mehr so genau wusste, von welchem Zeitpunkt er gerade erzählt.

    Ganz witzig fand ich die geschichtlichen Bezüge (er lernt Shakespiere kennen etc.).

    Zudem ist ein Kommentar von Tom mir im Kopf geblieben, den ich ebenfalls witzig fand: „Es spielt keine Rolle wir lange man schon auf der Welt ist. Smalltalk ist immer die gleiche Folter“

    Trotzdem muss ich sagen, dass ich mir von dem Buch mehr erhofft habe. Ich fand die Erzählungen aus der Vergangenheit teilweise nicht sehr spannend. Irgendwie habe ich das Gefühl, man hätte aus der Story mehr machen können.

    Die „Liebesgeschichte“ fand ich sehr sehr knapp erzählt und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie nur eine Randstory war.

    Fazit

    Schlussendlich muss ich sagen, dass das Buch okay war, ich würde es aber nicht noch mal lesen, weil meiner Meinung nach die Story zu „flach“ war. Man hätte mehr daraus machen können.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Kann Liebe die Zeit besiegen?

    »Die Liebe zu den Menschen ist tabu. Verstehen Sie mich? Gehen Sie keine Bindung zu anderen Menschen ein und empfinden sie so wenig wie möglich für die, die Ihnen begegnen. Denn sonst verlieren Sie langsam, aber sicher den Verstand…«

    Tom Hazard ist kein gewöhnlicher Mann. Er ist 400 Jahre alt – auch wenn er aussieht wie 40. Um dieses Geheimnis zu verbergen, darf er um keinen Preis tiefere Bindungen zu anderen eingehen, geschweige denn, sich verlieben.  Doch ein einziges Mal hat er diesen fatalen Fehler begangen. Die Konsequenzen verfolgen ihn bis heute...

    Entdeckt eine außergewöhnliche Geschichte voller Geheimnisse, Liebe und Hoffnung! Gemeinsam mit dtv suchen wir 25 interessierte Leser für unsere Leserunde zu "Wie man die Zeit anhält" von Matt Haig.  

    Mehr zum Inhalt 
    Keiner lehrt Geschichte so lebendig wie er ‒ und das hat einen guten Grund: Tom Hazard, Geschichtslehrer und verschrobener Einzelgänger, sieht aus wie 40, ist aber in Wirklichkeit über 400 Jahre alt. Er hat die Elisabethanische Ära in England, die Expeditionen von Captain Cook in der Südsee, die Literaten und Jazzmusiker der Roaring Twenties in Paris erlebt und alle acht Jahre eine neue Identität angenommen. Eines war er über die Jahrhunderte hinweg immer: einsam. Denn die Nähe zu anderen Menschen wäre höchst gefährlich gewesen. Jetzt aber tritt Camille in sein Leben. Und damit verändert sich alles.


    Mehr zum Autor
    Philosophische Betrachtungen der Menschheit: Der britische Autor Matt Haig erlangte mit seinen Kinder- und Jugendbüchern und mit spekulativer Fiktion Bekanntheit, unter anderem mit seinem 2013 veröffentlichten Bestseller "The Humans", der in Deutschland 2015 unter dem Titel "Die Menschen von A bis Z" erschien. Der 1975 in Sheffield geborene Matt Haig studierte an der Universität von Hull Englisch und Geschichte.  Der Autor hat bereits eine Reihe von Romanen und Kinderbüchern veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet und in über 30 Sprachen übersetzt wurden.


    Gemeinsam mit dtv vergeben wir 25 Exemplare von "Wie man die Zeit anhält"! Was müsst ihr tun, um bei dieser Leserunde dabei zu sein? Bewerbt euch über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: 

    Wenn ihr durch die Zeit reisen könntet, in welcher Epoche würdet ihr am liebsten leben und warum?





    Zur Leserunde

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    SteffiFeffis avatar
    SteffiFeffivor 3 Monaten
    das klingt interessant und landet somit auf meiner Wunschliste, ich werde es sicher bald lesen
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    R
    Reading_Leavor 3 Monaten
    Ich mag Geschichten mit Zeitreisen, vielleicht ist das ja etwas für mich.
    Kommentieren

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