Matt Haig Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben

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Inhaltsangabe zu „Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“ von Matt Haig

Als Matt Haig mit 24 Jahren urplötzlich krank wird, begreift er nicht, welch dunkle Macht da von ihm Besitz ergreift. Die Krankheit überfällt ihn auf so dramatische Art und Weise, dass sie ihn buchstäblich an den Abgrund bringt. Doch Haig entscheidet sich für das Leben – und für seine große Liebe Andrea. Er findet heraus, dass er nicht allein ist mit der Diagnose Depression, sondern dass Millionen Menschen auf der Welt sein Schicksal teilen. Schritt für Schritt arbeitet er sich zurück ans Licht und findet dort auch seinen Humor wieder. Eine berührende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und das Menschsein. Ungekürzte Lesung mit Barnaby Metschurat 4 CDs | ca. 5 h 16 min

Abgebrochen! Kaum Handlung, sehr viele Wiederholungen und viel Geklage! War nicht meins!

— Julie209
Julie209

Faszinierender Einblick in die Gefühlswelt eines Depressiven, gepaart mit Fakten und "Listen" zu dieser Krankheit. Sehr interessant!

— black_horse
black_horse

Nett erzählt, aber ein bisschen dröge. Hatte mir mehr Handlung vorgestellt.

— Code-between-lines
Code-between-lines

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    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
    black_horse

    black_horse

    21. November 2016 um 22:35

    Nachdem mir "Ich und die Menschen" von Matt Haig sehr gut gefallen hat, habe ich mich an dieses Buch herangewagt, auch wenn ich persönlich mit dem Thema Depression bisher noch nicht in Berührung gekommen bin.Der Autor erzählt eine sehr persönliche Geschichte. Die Geschichte seiner Krankheit und der Fesseln, die sie ihm angelegt hat. Es ist für einen Nicht-Betroffenen kaum zu verstehen, wie schwer selbst die einfachsten Dinge für einen depressiven Menschen sind. Als ich die erste CD hörte, habe ich von außen auf "den Kranken" geblickt. Haig ist eine Mischung aus persönlichem Erleben und Fakten gelungen, die Interesse weckt. Die nachfolgenden CDs haben auf mich eine ziemliche Sogwirkung gehabt, denn ich habe mich immer tiefer in den Strudel der Krankheit hineingezogen gefühlt.  Es ist dem Autor sehr gut gelungen, mich in seine Gedanken und Gefühle hineinzuversetzen. Einige Emotionen wiederholen sich immer und immer wieder und haben mich an die Erzählung gefesselt. Gleichzeitig fließen auch immer wieder die positiven Aspekte des Lebens ein, eben die wichtigen Gründe "am Leben zu bleiben". Die Hoffnung, die Schönheit, die Liebe, die aus diesen Zeilen spricht, ist befreiend. Es gibt immer wieder "Listen", in denen Haig für ihn wichtige Dinge sammelt. Ab und zu spricht das "heutige Ich" mit dem "damaligen Ich" - eine witzige Idee. Und er nimmt auch oft Bezug auf Bücher, Menschen und Zitate, die ihm geholfen haben, mit seiner Krankheit umzugehen.Ein wirklich interessantes Buch, das auch Nicht-Betroffenen sehr intensiv vermittelt, was Depression bedeutet, tiefe Einblicke in die Gefühlswelt ermöglicht, aber gleichzeitig auch Fakten vermittelt und zeigt, wie wertvoll jedes Leben ist.

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  • Anders als erwartet

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
    Starbucks

    Starbucks

    03. June 2016 um 08:19

    Ich habe weder Depressionen noch Angststörungen, und ich bin mir auch gar nicht sicher, ob genau diese Leser überhaupt die Zielgruppe des Buches „Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“ von Matt Haig sind, ob das Buch diesen Lesern überhaupt gut tut. Fakt ist, dass ich mir dieses Buch ganz anders vorgestellt habe. Es stellt sich heraus, dass es ein sehr persönliches Zeugnis von Haigs Krankheit, Ängsten und Wünschen ist, und obwohl ich damit nicht gerechnet habe, war das Buch doch erstaunlich gut.Ich muss dazu sagen, dass ich das Hörbuch im DAV (der Audio-Verlag), gelesen von Barnaby Metschurat, ungekürzt, in 4 CDs und knapp 4,5 Stunden Laufzeit, gehört habe und auch dieses bewerten werde.Zum Inhalt: Matt Haig, der Autor des Buches, hat Depressionen und Angststörungen. Man hat das Gefühl, die Angststörungen sind sein größtes Problem, die wohl nicht ohne die Depression einhergehen. Der Autor wird dadurch stark eingeschränkt und schildert einerseits sein Leben mit diesen Angststörungen und Einschränkungen, andererseits die Ideen, die er hat, um einem Selbstmord, an den er oft denkt, zu entgehen. Deutlich wird hier, dass z.B. Selbstmordgedanken wirklich von der Krankheit herrühren und der Betroffene darin eine einzige Erlösung sieht , weil es ihm so schlecht geht. Aber Matt Haig schafft es, seine schlimmsten Gedanken zu überwinden, z.B., indem er sich Listen macht, was alles im Leben schön ist, was zählt. Das ist erfrischend und macht Mut. Was den Inhalt betrifft, so ist dieser eine sehr persönliche Abhandlung des Autors über das Leben, die Krankheit und den Umgang mit dieser. Ich hatte auch immer das Gefühl, dass es bei ihm eher um Angststörungen, weniger um Depressionen, geht. Der Autor erzählt sehr viel aus seinem Leben, erst am Schluss führt er eigentlich seine persönlichen Gründe an, die das Leben lebenswert machen. „Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“ darf daher weniger als Sachbuch oder Ratgeber für Hilfesuchende gelesen werden. Das Hörbuch lässt sich ausgesprochen gut hören, man ist immer ganz Ohr, auch, wenn ich anfangs etwas irritiert über den Handlungsverlauf oder den Inhalt des Buches war. Die Länge des Hörbuches (ist ungekürzt) ist gut gewählt; der Inhalt ist z.T. traurig, lädt zum Nachdenken ein, aber die Gründe, am Leben zu bleiben kann sich wirklich jeder mal durch den Kopf gehen lassen - oder gar selbst eine Liste machen?Fazit: Mir hat das Hörbuch gut gefallen, ich konnte sehr gut zuhören und habe auch einiges gelernt und mir selbst vorgenommen. Stellenweise war mir der Inhalt aber auch zu persönlich, beschrieb das Leben des Autors, weniger das Thema selbst. Insgesamt bewerte ich es daher mit guten vier Sternen. 

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