Matt Haig Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben

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Inhaltsangabe zu „Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“ von Matt Haig

»Weise, komisch, lebensbejahend.« Joanne HarrisEin Buch, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Denn mit gerade mal 24 Jahren wird Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer schweren Depression. Es geschieht auf eine physisch dramatische Art und Weise, die ihn buchstäblich an den Rand des Abgrunds bringt. Dieses Buch beschreibt, wie er allmählich die zerstörerische Krankheit besiegt und langsam ins Leben zurückfindet. Eine bewegende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und an das Menschsein – ebenso unterhaltsam wie berührend. »Ich habe dieses Buch geschrieben, weil letztendlich doch etwas dran ist an den uralten Klischees: Die Zeit heilt alle Wunden, und es gibt ein Licht am Ende des Tunnels, auch wenn wir es zunächst nicht sehen können. Und manchmal können Worte einen Menschen tatsächlich befreien.« Matt Haig

Erwartungen nicht erfüllt

— Amber144
Amber144

Es tut als Betroffene sehr gut, sich mal so verstanden zu fühlen. Hilfreich sicher auch für Angehörige.

— Apfelgruen
Apfelgruen

Ein schönes Buch und wunderschönes Cover

— Rockyrockt
Rockyrockt

Offen, mitreißen und witzig. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und mich dazu gebracht, ausgiebig über mein Leben nachzudenken.

— tagtraeumer
tagtraeumer

Sehr inspirierend!

— emmaya
emmaya

Ein richtig tolles Buch, hat mir wirklich gut gefallen und mich sehr beeindruckt

— Lagoona
Lagoona

Sehr tolles Buch. Schön geschrieben, angenehme Struktur, guter Wegbegleiter in schweren Phasen des Lebens.

— KKahawa
KKahawa

Ein herzerwärmendes Gute-Laune- & Mut-mach-But mit einer Prise Sarkasmus, aber zu wenig handfesten Informationen.

— BlueSiren
BlueSiren

Sehr tolles Buch. Absolute Lesemepfehlung für Betroffene und Freunde oder Angehörige von Betroffenen!

— Kaktusfeige
Kaktusfeige

War Ok. Anstatt mich zu motivieren hat es mich eher deprimiert. Jedoch ist es sehr gut geschrieben und aufgebaut.

— VanessaNaggay
VanessaNaggay

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    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
    kruemelhino

    kruemelhino

    18. May 2017 um 19:12

    Matt Haig, britischer Journalist und Autor, kennt den Zustand der Depression, das Stehen am Abgrund, sehr gut. Er weiß wie man sich bei der Entscheidung fühlt: springe ich oder springe ich nicht. 'Ziemlich gute Gründe, am leben zu bleiben' ist eine kleine Ode an die schönen Seiten des Lebens, trotz der vielen dunklen Schatten, die einen, als Depressiver, immer mal wieder einholen.Haigs Buch ist eigentlich kein Ratgeber im eigentlichen Sinne. Zwar beschäftigt sich Haig mit den Aspekten, die helfen können, letztendlich sind dies aber immer Dinge, die IHM geholfen haben. Denn eines wird hier immer wieder betont - die Universallösung aus der Depression wird es für Niemanden geben. Am Ende sind es immer Teillösungen, die, summiert, zu einer Verbesserung der Gesamtsituation führen können, nicht aber unbedingt zu einer dauerhaften Heilung führen müssen. Wie letztendlich diese Teillösungen aussehen, muss dann aber doch jeder Betroffene für sich selbst herausfinden. Ohne Eigeninitiative geht es nicht.Besonders gut gefallen hat mir, dass sich das Buch nicht so sehr auf die eigentliche Erkrankung und deren möglichen Ursprung fixiert, sondern den Fokus auf die positiven Dinge um den Erkrankten herum legt. Das Gefühlsleben eines Depressiven wird dabei aber nicht vernachlässigt. Liebe, Zeit, gute Gespräche und Achtsamkeit sind einige Aspekte, auf die sich Haig konzentriert und die ihn letztlich Kraft schöpfen lassen. Und geht man den langen Weg durch den Tunnel dabei nicht allein, sieht man irgendwann tatsächlich auch wieder etwas Licht.Positive Abendlektüre, sowohl für Betroffene als auch für deren Angehörige!

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  • Erwartungen nicht erfüllt

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
    Amber144

    Amber144

    30. March 2017 um 14:49

    Meine Freundin hat mir das Buch empfohlen und es mir wärmstens ans Herz gelegt. Ich bin leider völlig enttäuscht. Der Schreibstil hat mich sehr enttäuscht und auch die Figur blieb sehr flach. Ich war kurz davor das Buch abzubrechen, da es aber so kurz war, habe ich mich durchgequält

  • "Ich will sterben." (S.21)

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
    tagtraeumer

    tagtraeumer

    01. March 2017 um 17:44

    Offen, mitreißend und witzig. Matt Haig führt uns in die Zeit in der er mit 24 Jahren an Depressionen erkrankt ist. Er beschreibt nicht nur seinen Zustand und seinen Weg, sondern erklärt er ihn. Ohne jegliche Scheu, erzählt er, wie der „schwarze Hund“ ihn befallen hat und drohte ihn in den Abgrund zu stürzen. Doch mit Hilfe der Liebe und Unterstützung seiner heutigen Frau und seinen Eltern, schafft er es, auf erstaunliche Weise, den „schwarzen Hund“ abzuschütteln und ins Leben zurück zu kommen. Während er schreibt, bezieht er sich auf literarische Texte von zum Beispiel Arthur Schopenhauer und Emily Dickinson. Das Buch hat er in 5 Kapitel, die seinen Weg, von Beginn der Depression bis hin zum Leben beschreiben, eingeteilt.Diese heißen wie folgt: Fallen, Landen, Aufstehen, Leben uns Sein.Eine sehr gelungene Einteilung. Zwischen traurigen und herzzerreißenden Sätzen und Kapitel gibt es auch welche, die dich als Leser durchaus zum Schmunzeln bringen.Damit meine ich seine kleine Listenliebe und seine Dialoge zwischen dem „Damaligen Ich“ und dem „Heutigen Ich“. Ich, als Nichtbetroffene, ging völlig ahnungslos an das Buch und an das mir vorliegende Thema ran. Ich habe lange überlegt, ob ich das Buch lesen soll oder nicht.Im Nachhinein bin ich sehr froh es getan zu haben. Auch als nichtbetroffene Person, fängt man an, sich über sein eigenes Leben Gedanken zu machen und vor allem über die #reasonstostayalive.Eine sehr gelungene Lebensgeschichte, aber gleichzeitig auch ein Sachbuch und ein Ratgeber für Betroffene. Danke Matt, für dieses Buch!

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  • Ziemlich gute Gründe, dieses Buch zu lesen

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
    PaulaAbigail

    PaulaAbigail

    21. February 2017 um 18:07

    Eines meiner November-Bücher hat sich einen eigenen Post und einen grossen Platz in meinem Herzen verdient - und das möchte ich euch hier gerne näher bringen. Ich hatte das Buch bereits seit April zuhause, aber wie es so ist, häufen sich die ungelesenen Bücher; man möchte dies oder jenes unbedingt noch vorher lesen, man sollte Neuheiten lesen, manchmal mag man auch einfach nicht lesen. Und so ist das Buch wieder in Vergessenheit geraten bis ich anfangs November wieder mal vor dem Regalbrett ungelesener Bücher stand und mein Blick über diesen Titel gestolpert ist. Das war an einem Samstagabend und tatsächlich sass ich sonntags in der Bar mit Freunden und habe gelesen. Ja, richtig gehört. Die Herzmenschen waren am Flipperkasten oder haben sich sonstwie unterhalten und ich sass am Tresen und habe gelesen; und war schlussendlich so berührt, dass ich weinte! Ein Buch, das mich so abholen kann - das gibt es selten. Aber tatsächlich: Ich sass in der Bar und habe leise über meinem Buch geweint und Zitate rausgeschrieben. Vielleicht haben wir Menschen uns zu weit entwickelt. Vielleicht hat die Intelligenz, die uns zur ersten Spezies macht, die sich des Universums um sich herum bewusst ist, einen Preis: Die Fähigkeit, auch die Finsternis eines ganzen Universums zu spüren. (S.54) Matt Haig erkrankte im Alter von 24 Jahren an einer Depression mit Angststörung und erzählt uns in diesem Buch seine Krankheitsgeschichte und was ihm geholfen hat. In vielen Kapiteln schildert Haig nicht nur seine Depression, sondern bezieht sich auf wissenschaftliche Dokumente oder Studien. Er erzählt in diesem Buch nicht nur von seiner Depression, nein, er erklärt sie, um so den Betroffenen und auch den Angehörigen ein Verständnis zu vermitteln wie es wohl kein anderes Buch zu diesem Thema bisher geschafft hat, denn: Erstaunlicherweise lässt sich das Buch trotz dieser schwierigen Thematik sehr leicht lesen. Wenn du Rückenschmerzen hast, kannst du sagen: "Mein Rücken bringt mich um" und damit besteht eine Art Trennung zwischen den Schmerzen und dir. [...] Doch bei einer Depression mit Angststörung kannst du nicht über den Schmerz nachdenken, denn er ist das Denken. Du bist nicht dein Rücken. Aber du bist dein Denken. Rückenschmerzen werden vielleicht schlimmer, wenn du sitzt. Aber wenn jeder Gedanke wehtut, hast du das Gefühl, es gibt keine Hilfe, kein Äquivalent dazu, wieder aufzustehen. (S.65) Matt Haig ist unterdessen 41 Jahre alt und lebt mit seiner Familie in England. Dass er dieses Buch irgendwann einmal schreiben könnte, daran hätte er vor dreizehn Jahren noch nicht gedacht, erzählt er im Vorwort. Und doch: Hier ist es. Zum Glück. Kaum zuvor konnte mich ein Buch so berühren, und kaum jemals habe ich mich so verstanden gefühlt. Danke für dieses kleine Meisterwerk, es könnte Leben retten (Joanna Lumley).

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  • Das Beste, was ich zum Thema Depression je gelesen habe

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
    Semjon22

    Semjon22

    21. February 2017 um 12:50

    Als Betroffener hat mich das Buch sehr stark berührt. Es ist für mich das beste Buch über Depressionen, das ich bisher gelesen habe. Mir hat vor allem die Mischung aus Ratgeber, Lebensgeschichte und Sachbuch gefallen. Ich kann verstehen, dass das für manche Leser vielleicht eine zu große Mischung, aber für mich war es genau richtig. Die einzelnen sehr kurzen Abschnitte lesen sich wieder Niederschriften aus einem Tagebuch. Dadurch werden die Schilderungen sehr persönlich. Vor allem ist das Buch auch hervorragend für Angehörige und Freunde von Depressiven geeignet, da der das an sich Unbeschreibbare in gute Worte fassen kann. Jede Depression ist anders, insofern verbietet es sich eigentlich, die Schilderungen zu kritisieren. Es sind Haigs persönliche Erfahrungen und sie decken sich mit der Art, wie ich es erlebe in vielen Punkten. Das Buch hat mir viel Mut gegeben. Es war eines der wichtigsten Bücher für mich und ich werde es bestimmt noch öfter lesen. Klare Leseempfehlung.

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  • Wirklich gute Gründe :-)

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
    Lagoona

    Lagoona

    22. January 2017 um 21:08

    Ich habe mich ehrlich gesagt lange nicht an das Buch von Matt Haig herangetraut. Nachdem ich es nun aber doch gelesen habe, bin ich wirklich sehr froh darüber.Es hat mich eher positiv beeinflusst, als wie erwartet negativ. Bei Büchern mit solch heiklen Themen , ist es das ja nicht so leicht, aber Matt Haig hat es geschafft ein spannendes, interessantes Buch zu schreiben, welches ich quasi in einem Atemzug ausgelesen habe. Nun ist "Ziemlich gute Gründe um am Leben zu bleiben" kein typischer Roman, auch kein Sachbuch, vielmehr viele einzelne Gedanken zum Thema Depressionen, dann wieder sehr private Geschichten über das Leben von Matt Haig, seine eigenen Erlebnisse und letztendlich auch eine ganz tolle Erfahrung zu lesen, wie er sich selbst aus dem ganzen Schlamassel befreit und wieder gelernt hat zu leben. Ich fand es besonders spannend Einblicke in sein Leben zu erhalten und musste an der ein oder anderen Stelle dann doch sogar ein wenig schmunzeln. Besonders gut gefallen haben mir seine Erzählungen über sein Leben auf Ibiza, weil diese Insel auch lange mein "Zuhause" war. Auf Ibiza steht die Zeit einfach still, man lebt wie in einer bunten Seifenblase, weit weg vom realen Leben, viel Arbeit , aber auch viel Party, Strand, Sonne, Musik....auf Ibiza ist einfach alles ein wenig entspannter. Vermutlich gibt es gar keinen besseren Ort auf der Welt, als diesen wenn man dem "wahren Leben" entfliehen möchte. Ich musste wirklich innerlich grinsen, als ich dann auch noch las, dass er vom wilden und schnellen Partyleben seine Batterien gerne auf Formentera aufgetankt hat. Ja, das kenne ich nur zu gut. Überraschenderweise hat mir das Buch wirklich richtig gut gefallen. Ich gebe 5 Sternchen

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  • Ich lebe noch!

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
    KKahawa

    KKahawa

    21. January 2017 um 12:15

    Mehr muss man eigentlich nicht sagen. Der gewünschte Effekt, noch zu leben, ist eingetreten!Nein, Spaß beiseite.Besonders attraktiv ist dieses Rausgeworfenwerden im Text. Der Autor erzählt nicht nur autobiografisch seine Geschichte, sondern wirft Listen zum Schmunzeln ein. Das gesamte Buch ist einfach nur ein dicker Trost. Ein Wegbegleiter. Kein Heilmittel, nur eine Hand auf der Schulter und ein aufmunterndes Lächeln.Man wird also in eine Erzählung hineingezogen, die von Listen und fiktiven Dialogen unterbrochen wird. Auch Wissenswertes findet man hier. Das ist echt schwer zu beschreiben. Das gesamte Ding ist super konstruiert, angenehm zu lesen und ein toller Begleiter durch die Depression!

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  • Rezension - Ziemlich gute Gründe am Leben zu bleiben von Matt Haig

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
    BlueSiren

    BlueSiren

    16. January 2017 um 22:26

    Ausführliche Rezension auf meinem Blog

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2017

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Die Themen-Challenge geht 2017 in eine weitere Runde und jeder ist herzlich eingeladen, dabei zu sein! Wenn ihr eine besondere Leseherausforderung sucht, dann seid ihr bei dieser Challenge genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach:Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich (Marina) oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt dazu eine persönliche Nachricht hier auf LovelyBooks an mich mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2017 bis 31.12.2017. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man schon vor der Anmeldung zur Challenge im Jahr 2017 gelesen hat.Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen:Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt.Hier findet ihr eine Themen-Übersicht zum Ausdrucken :) Ein Buch, in dem der Protagonist ein Haustier hat Ein Buch, auf dessen Cover ein Fahrzeug zu sehen ist (Flugzeug, Auto, Zug, etc.) Ein Buch, welches in einem Land spielt, in dessen Name kein "a" vorkommt Ein Buch eines bereits verstorbenen Autors Ein Buch, dessen Titel mit demselben Buchstaben beginnt und endet Ein Buch über eine wahre Begebenheit Ein Buch, das einer deiner Freunde bei LovelyBooks in seiner Bibliothek als bereits gelesen gelistet und auch zumindest mit Sternen bewertet hat. (Wenn du noch keine Freunde hast, findest du hier in der Challenge bestimmt ganz schnell welche :-)) Ein Buch, dessen Autor aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommt Ein Buch, welches in der Stadt spielt, in der du wohnst (bzw. in der nächstgrößeren Stadt oder in einer Stadt, in der du 2017 mehrmals warst) Ein Buch, dessen Cover vorrangig grün ist Ein Buch, das hauptsächlich in den USA spielt, jedoch nicht in New York Ein Buch, auf dessen Cover die untere Hälfte einer Person abgebildet ist (Beine oder Füße) Ein Buch, welches eine Landkarte enthält Ein Buch, das mindestens 500 Seiten lang ist Ein Buch, dessen Autor im selben Jahr geboren ist wie du Ein Buch, das mindestens 50 LovelyBooks-Mitglieder in ihrer Bibliothek haben. (Du findest die Anzahl, wenn du auf der Buchseite oben mit der Maus über die Sternebewertung fährst.) Ein Buch eines Literatur-Nobelpreisträgers Ein Buch, das du 2016 begonnen, aber nicht zu Ende gelesen hast Ein Buch, das der jeweilige Autor als erstes veröffentlicht hat - das Debüt des Autor Ein Buch, dessen Titel eine Zahl (ausgeschrieben oder in Ziffernform) enthält Ein Buch, dessen Titel nur aus einem Wort besteht Ein Buch, das nicht in unserer Welt spielt (sondern in einer Fantasy-Welt, im Weltraum, etc.) Ein Buch, das maximal 3 cm dick ist Ein Buch, das noch keine einzige Sterne-Bewertung auf LovelyBooks hat. (Auf der Buchseite sind in diesem Fall die Sterne oben grau und nicht gelb.) Ein Buch, das von zwei oder mehr Autoren geschrieben wurde Ein Buch, bei dem Vor- und Nachname des Autors mit demselben Buchstaben beginnt. Ein Buch, bei dem ein Wort (Gegenstand) aus dem Buchtitel auch auf dem Cover abgebildet ist Ein Buch, das du in einer stationären Buchhandlung zum regulären Preis gekauft hast. (Nicht online oder als Mängelexemlar) Ein Buch, das du als E-Book gelesen oder als Hörbuch gehört hast Ein Buch, das auf LovelyBooks mit durchschnittlich 4 Sternen bewertet ist. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch, das höher als 22 cm ist Ein Buch, auf dessen Cover mehrere Streifen zu sehen sind Ein Buch aus einem Verlag, aus dem du 2017 bisher noch kein Buch gelesen hast Ein Buch, dessen Titel nur in Großbuchstaben geschrieben ist Ein Buch, dessen Titel kein "e" enthält Ein Buch, dessen Verfilmung 2017 ins Kino kommt Ein Buch, zu dem es eine Leserunde auf LovelyBooks gibt, an der ihr auch teilgenommen habt (mindestens 5 Beiträge in Leseabschnitten wurden geschrieben). Ein Buch, dessen Hauptfigur über 50 Jahre alt ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 5 Wörtern besteht Ein Buch, in dessen ISBN (ISBN-13) eine Zahl genau 4-mal vorkommt Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen:* Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt!* Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung* Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen.* Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden.* Wichtig ist, dass man das Buch 2017 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal (außer bei Aufgabe 18).* Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com* Jedes Buch kann nur bei einem Thema genutzt werden Wer sein Jahresziel erreicht hat, schreibt bitte kurz eine persönliche Nachricht dazu an mich und gibt auch die Anzahl der geschafften Themen mit an. Teilnehmerliste: A AberRushAcida-2Adujaadventurouslyaga2010AglayaAgnes13AleidaaljufaAlondriaANATALandymichihellianna1911AnnaboAnnaKatharinaKathiAnne42AnneMayaJannikaAnni04Ann-KathrinSpeckmannAnrubaapfelkindchen123Arachn0phobiAArgentumverdeAspasiaatsabhasi2Azalee (23/20) B ban-aislingeachbandmaedchenBeaSurbeckBecky_BloomwoodBeeLubellast01Bellis-Perennisbeyond_redemptionBiancaWoebine174B_iniBioinaBirkentochterblack_horseBlacksallyBluebell2004BlueSunsetbookgirlbook_lover_6booksaremybestfriendsBosniBrixiaBuchgespenstBuechermomente C Caillean79capcolacarathisCarigosCaroasChattysBuecherblog (20/20)CherryGraphicsChrissisBücherchaosChucksterClaudia-MarinaCode-between-linesConnyKathsBooksCrazy-Girl6789crimarestricrimesscrumbCWPunkt D daneegold (40/40)Darcydaydreamindia78DieBertadiebuchrezensiondigraDion (20/20)Dirk1974divergentDonnaVividownblackangelDreamcatcher13dreamily1Dubdadda E Ela_FritzscheEldfaxiElkeel_loreneelmidiEmotionenEngelchen07 (30/30)engineerwifeEnysBookserazer68Ernie1981Even F _franziiiiiii_faanieFantwordFairy-KittenFeniFjordi93FlamingoFornikafranzziFrau-AragornFreelikeaBirdFrenx51Fulden G GelisglanzenteGluehsternchenGrOtEsQuEgst H hannelore259hannipalanni (30/30)happytannyHenny176Herbstmondhexe959753HeyyHandsomehisterikerHisuiHaruHortensia13 I IamEveIcelegsichundelaineIgelmanu66imago_magistriIMG_1001Isar-12isipisi J Jacky_JollyJadrajala68JamiijanakaJanina84Janna_KeJasBlogjasaju2012Jashrinjenvo82Johanna_TorteJosy-Julchen77Jule16JulesWhethetherJulia_liestjuli.buecherJulie209 K kalestrakalligraphinKarin_KehrerKasinkatha_strophekatjalovesbookskattiiKayvanTeeKerstinTh (30/30)kingofmusicKleine1984kleinechaotinkleine_welleKleinerKometKnoppersKnorkekn-quietscheentchenKodabaerkornmuhmeKuhni77Kurousagi L LaDragoniaLadyIceTeaLadyMoonlight2012LadySamira091062LaLectureLaMenschLandbieneLarii-MausiLarryPiLaurax3lehmaslenicool11LeonoraVonToffiefeelesebiene27LeseJetteLese-KrissiLeseLottiLeseMama82Leseratz_ 8Lesezirkelleyaxlieberlesen21LilawandelLilli33LimitLesslinda2271lLissyLit-TripLiz_MacSharylizzie123LooooraLostHope2000louella2209Lovely90LrvtcbLuilineLuzi92lyydja M mabuereleMali133marpijemartina400MarveyMary2Mary-and-Jocastamelanie1984MelEMelvadjamia0503miahMiamouMichicornMimasBuchweltMinniMira20 (30/30)MiracleDaymiramiepMiriSeemisanthropymisery3103MissErfolgmiss_mesmerizedMissMoonlightMissSnorkfraeuleinMissStrawberryMissSweety86mistellormondymonstahasimrc0mrsCalemmmingsMrs_Nanny_OggMurphyS91 N NachtorchideenaninkaNelebooksnemo91NewspaperjunkieNightflowerniknakNisnisnoitaNookinordbrezeNynaeve04 O once-upon-a-timeOnlyHope1990Ophiuchus P Pachi10pamNpardenPaulamybooksandmepeedeePhilipPhiniPiiPinkie31PinocaPippo121PMelittaMPucki60 Q QueenelyzaQueenSize R rainbowlyRitjaRoni88 S sakuSakukosameaSanjewelSarah9070schafswolkeScheckTinaSchlehenfeeSchluesselblumeSchneeeule129SchnutscheschokokaramellSeelensplitter (Blog) (20/20)ShineOnSickSikalSkybabesolveigSomeBodysommerleseSnordbruchSophiiiespozal89StarletStaubfinger12StefanieFreigerichtstefanie_skySteffi1611Steffi_LeyererSteffiZiStehlbluetensteinchen80sternblutsunlightSuskaSxndy_03 T TalathielTalliannaTaluziTamileinTanja13TatsuThe iron butterflyTheBookWormthelauraverseTina2803Tine13Tini_STiniSpeechlesstintentraumweltToniarwTraubenbaerTraumTante U ulrikeuulrikerabe V Valabevalle87vanystefvb90Veritas666Vivy_navk_tairenVroniMarsVucha (34/30) W wampyWaschbaerinwerderanerWermoewewidder1987WilliaWolly X Y YaBiaLinaYolandeYvetteH Z zazzleszessi79

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    LimitLess

    LimitLess

    28. December 2016 um 22:39
  • Hochwertiges Layout, mittelmäßiger Inhalt

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
    Eversilverstar

    Eversilverstar

    03. October 2016 um 21:20

    Inhalt Matt Haig schreibt und schreibt und schreibt. Er schreibt aber eigentlich nicht über depressive Menschen, sondern über Depression mit einer Angst- und Panikstörung. Inhaltlich folgen Erklärungsversuche zu den Krankheiten Listen über alles Mögliche im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen und wiederum kleinere Ausflüge in seine Erinnerungen.   Cover/Titel Das Cover ist weißt und zeigt ein schwarzes Comic-Männchen, der sich einem Abgrund widmet. Er sieht geknickt aus. Darunter folgt der bunte Schriftzug mit dem Buchtitel. Charakter/Schauplätze Hautsächlich geht es um Matt Haig selbst und seine Lebensgefährtin/Ehefrau und seine Eltern. Viel mehr Personen tauchen nicht auf. Keine wird auch nur ansatzweise charakterlich gezeichnet. Die Schauplätze sind vielzählig und unwichtig. Schreibstil Der Schreibstil wirkt aufgesetzt. Teilweise versucht er seinen Humor unter zur Hilfenahme von Zitaten auszuschmücken. Leider gelingt ihm kein durchlaufender Stil. Mal ist er humorvoll, mal ernst, mal erklärend. Ich persönlich kann mich nicht richtig für den richtigen Ton entscheiden.   Resümee Für mich war es ein durchschnittliches Buch. Ich wurde nicht „mitgerissen“, dafür war das Buch zu sehr erklärend. Aber andererseits fand ich es auch nicht sonderlich behilflich, wenn man verstehen will, was in einem psychisch kranken Menschen vorgeht. Die eingebrachten Listen stören den Verlauf und fühlen sich als Lückenfüller für die Buchseiten. Alles in allem finde ich es schade, dass das Buch so hochwertig gedruckt wurde (viel Rand, große Schrift, viele Seitenumbrüche und Kapitalanführungseiten) und leider nur einen mittelmäßigen Inhalt hat.

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  • Ziemlich gute Gründe am Leben zu bleiben

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    19. September 2016 um 12:31

    „Depressionen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Krankheiten. Jeder fünfte Bundesbürger erkrankt einmal im Leben an Depression. […] Depression kann jeden treffen.“ (Quelle: Stiftung Deutsche Depressionshilfe) Depression ist kein Zustand, den Betroffene sich einreden, der diejenigen trifft, die zu schwach sind Etwas auszuhalten, die nicht arbeiten wollen oder die Menschen in ihrem Umfeld unter Druck setzen wollen – alle aufgezählten Punkte sind Vorurteile, die ich im Bezug zu Depressionen schon gehört habe. Depression ist eine Erkrankung, die jeden treffen kann. Einer von ihnen ist Matt Haig, vielfach ausgezeichneter Schriftsteller. Fast jeder von uns ist bereits mit Depression in Kontakt gekommen. Und trotzdem und trotz all der Toleranz, die wir uns täglich auf die Stirn schreiben, wird nach wie vor hinter vorgehaltener Hand darüber gesprochen. Es besteht Scham, denn die angesprochene Toleranz ist eben doch nicht vorhanden und die Blicke, die an Depression erkrankten Menschen zugeworfen werden, sind schiefer als schief. „Da ist kein Licht am Ende des Tunnels, denn der Tunnel ist an beiden Enden zu, und du bist drin.“ Auch ich bin sowohl im privaten, wie auch beruflichen Umfeld bereits mit Depression in Kontakt gekommen. Hätte ich im Vorfeld Haigs Roman gelesen, hätte ich noch viel mehr Verständnis aufbringen können. Haig klärt auf. Hilft zu verstehen. Denen, die eine Schnittstelle zu Erkrankten haben, aber auch denjenigen, die von der Krankheit betroffen sind, denn indem er von seinen eigenen Erfahrungen berichtet, gibt er Erkrankten Tipps und Hilfestellungen. Ich wähle das Wort „Erkrankte“ bewusst, denn man kann nicht oft genug erklären, dass es sich um eine Krankheit handelt. Und nicht um einen selbst herbeigeführten, selbst inszenierten Zustand. Es ist eine Erkrankung, die aus dem Zusammenspiel mehrerer Faktoren entsteht. Einige von ihnen sind neurobiologischer Natur und damit wissenschaftlich belegbar. Depressionen können behandelt werden und sind heilbar. Wie lang und steinig der Weg zur Linderung ist, macht Matt Haig deutlich. Verständlich für jeden, auch diejenigen, die keine Vorkenntnisse haben oder immer noch zwischen ihren Vorurteilen festhängen. „Wenn es am schlimmsten ist, wünschst du dir verzweifelt irgendein Leiden, irgendwelche körperlichen Schmerzen, weil die Psyche unendlich ist und ihre Qualen genauso unendlich sein können.“ Solltet ihr jemals so jemandem begegnen, reicht ihm „Ziemlich gute Gründe am Leben zu bleiben“. Matt Haig verdeutlicht wie schwer es ist mit Depression zu leben, dagegen anzukämpfen und nicht den Ausweg im Suizid zu finden. Allein in Deutschland sind 90% derjenigen, die Suizid begehen, Menschen, die an Depressionen leiden (Quelle: Stiftung Deutsche Depressionshilfe). Eine unfassbare hohe Zahl. Wie schlecht muss es einem Menschen gehen, wenn der Tod die bessere Alternative ist, als das Leben? Matt Haig beschreibt es. Mit all seinen Gefühlen, seinen intimen Geständnissen, die den Leser mitten in sein Innerstes blicken lassen, hat er mich tief berührt. Ich habe mit ihm gelitten, habe mich an all diejenigen an Depression erkrankten erinnert, die mir bisher in meinem Leben begegnet sind und einige Tränen vergossen. Mitleid ist es aber nicht, was sie benötigen. Was sie brauchen ist Verständnis und Respekt. Nur so haben sie die Möglichkeit offen mit ihrer Erkrankung umzugehen und eine Behandlung durchzuführen. „Nach dem Regen kommt Sonnenschein. Und manchmal können Worte einen Menschen tatsächlich befreien.“ Um genau diese Punkte kämpft Matt Haig in seinem Buch, das mehr ist, als ein biografischer Roman, mehr als ein Sachbuch, mehr als ein Erfahrungsbericht. Es ist ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann, weil es so sehr bewegt und ganz nebenbei fabelhaft geschrieben ist. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und hoffentlich bei vielen Lesern auch zum Umdenken. Ein Buch, das Mut macht für das eigene Leben zu kämpfen.  

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  • Geht für mich nicht genug in die Tiefe

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
    kornmuhme

    kornmuhme

    21. August 2016 um 11:01

    Inhalt: Matt Craig war lange Jahre krank. Er litt unter schweren Depressionen und Ängsten, die ihn an den Rand der Selbstaufgabe und des Selbstmords gebracht haben. Doch er kämpfte und Schritt für Schritt fand er wieder in ein erfülltes, lebenswertes Leben zurück - auch wenn er gelegentlich wieder in eines dieser schwarzen Löcher fällt. Dieses Buch beschreibt seinen Weg und seinen Kampf gegen die Depression und Angststörung, die ihn so viele Jahre auf seinem Lebenspfad begleitet haben, und will damit einen Beitrag leisten, anderen Betroffenen zu helfen; sei es durch medizinische Informationen, durch persönliche Berichte oder durch Erkenntnisse, die der Autor durch die Depressionen gewonnen hat. Meinung: Ich bin auch eine Betroffene: Ich leide seit meiner Kindheit unter Ängsten und Depressionen, nehme seit Jahren Medikamente dagegen und habe auch schon einen Klinikaufenthalt hinter mir. Da ich mich aktuell wieder in einer (mittelschweren) depessiven Pahse befinde, habe ich spontan zu diesem Buch gegriffen, in der Hoffnung, dass es mir Mut macht und einfach, um mich vielleicht in einigen Dingen wiederfinden zu können. Es tut ja bekanntlich gut zu wissen, dass man mit seinen Problemen nicht allein auf der Welt ist. Und das tut dieses Buch auch: Es macht Mut, vor allem dadurch, dass es nichts beschönigt. Matt Haig ging es wirklich schlecht, jahrelang, und zwar richtig schlecht. Davon erzählt er, und in vielem konnte ich mich wiedererkennen. Doch was mir etwas fehlte, war die Tiefe der Berichte. Die Kapitel des Buches sind (sehr) kurz, außerdem nicht durchgängig in der Erzählweise, d.h., der Autor berichtet von schlimmen Phasen aus seinem Leben, um in einem nächsten Kapitel von etwas ganz anderem zu erzählen (z.B. über den Inhalt eines Buches, das ihn sehr bewegt hat). Mich hätte es z.B. sehr interessiert, wie es nach seinem Selbstmordgedanken wirklich weiterging, wie seine Umwelt (z.B. seine Freundin und spätere Frau Andrea) damit umgegangen ist, wie er die Tage und Wochen danach erlebt hat, worum seine Gedanken kreisten und ob er nochmal erwogen hat, aus dem Leben zu scheiden. Stattdessen springt der Autor oft hin und her, zwischen Vergangenheit und Gegenwart oder auch zwischen Zeiten, in denen es ihm richtig schlecht und weniger schlecht gegangen ist. Da vermisse ich die Kontinuität. Manchmal bestehen Kapitel auch nur aus Listen, z.B. von Dingen, die ihm während der depressiven Episoden geholfen haben oder die er dann getan hat. Das war mir zu oberflächlich, um wirklich einen Eindruck von der schwere seiner Krankheit zu erhalten - und um meine eigene dazu in Beziehung zu setzen. Zum Ende hin wird es bisweilen für meinen Geschmack zu philosophisch und auch abgesroschen, und in einigen Punkten kann ich dem Autor da auch nicht zustimmen. Fazit: Ein Buch, das es sicherlich wert ist, gelesen zu werden. Doch sollte man keinen durchgängigen Krankheits- und Heilungsbericht erwarten, sondern lose miteinander verbundene Kapitel, die die Krankheit Depression mit Angststörung aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Konnte mich nicht wirklich erreichen und berühren. 3 von 5 Sternen

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  • Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben / Matt Haig

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
    MosquitoDiao

    MosquitoDiao

    01. August 2016 um 11:17

    Ich wollte tot sein. Nein. Das stimmt nicht ganz. Ich wollte nicht tot sein, ich wollte nur nicht am Leben sein. Inhalt In diesem Buch berichtet Matt Haig, wie er es geschafft hat eine der tödlichsten Krankheiten zu überleben und um sein Leben zu kämpfen. Depressionen. Auf eine bewegende und witzige Art versucht er dem Leser die Thematik näher zu bringen. Denn was für viele immer noch nicht Ernst genommen wird, beeinträchtigt die Betroffenen mehr, als es sich Unbeteiligte vorstellen können. Hierbei handelt es sich keinesfalls um ein Sachbuch, sondern eher um eine persönliche und mitreißende Hymne ans Leben selbst. Das Buch bietet jenen, die bisher noch keine, oder zumindest nur wenig Berührungspunkte mit diesem Thema hatten einen Einblick und vielleicht auch ein wenig Verständnis. Für andere wiederum bringt es ein wenig Erkenntnis und man erkennt sich in dem einen oder anderen Punkt wieder. Und ganz vielleicht können manche sogar ein bisschen Kraft schöpfen, um ihren eigenen Weg im Leben besser finden und ebnen zu können. Meinung Ich muss zugeben, dass ich hierbei irgendwie etwas anderes erwartet hatte…an dieser Stelle muss ich allerdings auch zugeben, dass sobald mich Bücher interessieren und diese auf meiner Wunschliste landen, ich den Klappentext nicht wieder lese, sondern dann gleich das ganze Buch. Mir hat es zum Teil dennoch gut gefallen und ich denke durchaus, dass dieses Buch so einiges bewirken kann, nur wahrscheinlich nicht bei allzu vielen. Der schmerzhafte Bericht von Matt Haig ging mir wirklich ans Herz und viele Empfindungen werde ich noch länger mit mir tragen. Doch denke ich zeitgleich auch, dass viele offener für eine „fiktionale Geschichte“ zu dieser Thematik sind. Wer sich jedoch bewusst damit beschäftigen möchte, dem kann ich das Buch nur empfehlen. 3/5 Herzen ♥♥♥♥♥

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  • LEST ES!

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
    Leseeule96

    Leseeule96

    24. July 2016 um 15:20

    Ich wollte dieses Buch schon eine ganze Zeit lang haben, schon bevor es erschienen war, aber was mich letztendlich dann die ganze Zeit abgeschreckt hat, war der enorme Preis von fast 20€ für ein so kleines und relativ dünnes Buch. Das Buch ist nämlich vom Format her kleiner als ein normales Hardcover, ja sogar kleiner als die meisten Klappenbroschüren. Als ich dann aber zum wiederholten Male im Thalia davor stand, habe ich es letztendlich doch mitgenommen und auch sofort Zuhause begonnen zu lesen.Das Buch ist in sehr kurze Kapitel gefasst, die meist zwischen einer und fünf Seiten betragen. Da dies nun eigentlich keine lustige Freizeitlektüre ist, sondern schon ein ziemlich ernstes Thema umfasst, hatte ich mir eigentlich vorgenommen, parallel zu meinem anderen Buch, jeden Tag nur ein paar Seiten hier drin zu lesen. Aber letztendlich habe ich das Buch dann doch innerhalb von zwei Tagen aus gelesen, weil der Schreibstil des Autors so schön und fesselnd ist und er einfach wunderbar die Worte dafür findet, was viele von uns schon so lange versuchen zu erklären. Ich spreche hierbei bewusst von "uns", da auch ich eine Betroffene bin. Ich habe mich daher sooooo sehr verstanden gefühlt, während ich dieses Buch gelesen habe. Ich habe gelacht, geweint und immer wieder zustimmend während dem Lesen genickt. Einige Stellen habe ich sogar meinem Freund vorgelesen und meiner Mutter bei Whatsapp geschickt, weil sie einfach soooooo zutreffend sind und ich finde, dass ein Außenstehender dadurch viel besser verstehen kann, wie ein depressiver sich fühlt.Ich kann gar nicht anders, als dieses Buch mit der vollen Punktzahl zu bewerten, denn es war einfach ein perfekter Ratgeber, ein aufklärendes Sachbuch, eine Biografie, die zum mitfühlen einlädt, vor allem aber auch ein wundervoller Mutmacher!Fazit: Ob Betroffener, Angehöriger oder einfach Wissbegieriger: lest dieses Buch! Alleine Matt Haigs Wortwahl und Beschreibung zu gewissen Dingen ist so lohnenswert, diesem Buch ein paar seiner Stunden zu opfern. Ich hätte wirklich auf jeder zweiten Seite Sätze von ihm markieren können, die es zu meinen Lieblingszitaten geschafft haben. Und eigentlich bleibt mir hier zum Schluss nichts anderes mehr übrig, als dem Autor folgendes zu sagen: Danke!

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  • Leider konnte ich mit Matt Haig wieder keine Ebene finden, auch in diesem Buch nicht...

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
    Floh

    Floh

    Ein Buch voller Heiterkeit, Frohsinn, Tiefgang, Gefühl und Botschaft. Und einer Krankheit, die so unsichtbar wie vielseitig ist und als Stigma den Betroffenen zu schaffen macht: Depression. Der erfolgreiche Autor Matt Haig spricht darüber, um sich zu befreien. „Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“ ist ein Ratgeber, Lebensretter, Selbsthilfebuch, Seelenschmeichler und eine Metapher. Eine Hommage an das Leben! Mich hat die Beschreibung des Buches „Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“ von Autor Matt Haig sehr neugierig gemacht. Ich kenne bereits einen Roman aus seiner Feder, der mir leider nicht gefallen hat, umso mehr wollte ich erfahren, wie es ihm gelingt, seine Lebenserfahrung und sein Schicksal autobiografisch den Lesern zu vermitteln. Wenig bis gar nicht habe ich mich bisher mit Depression befasst, doch da endlich das Tabu psychischer Erkrankungen gebrochen ist, wollte ich mehr erfahren. Dieses Buch hat bei mir hohe Erwartungen geweckt und war für mich eine völlig neue Lektüre und Leseerfahrung! Erschienen im dtv Verlag (http://www.dtv.de/)Inhalt:"Ein Buch, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Denn mit gerade mal 24 Jahren wird Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer schweren Depression. Es geschieht auf eine physisch dramatische Art und Weise, die ihn buchstäblich an den Rand des Abgrunds bringt. Dieses Buch beschreibt, wie er allmählich die zerstörerische Krankheit besiegt und langsam ins Leben zurückfindet. Eine bewegende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und an das Menschsein - ebenso unterhaltsam wie berührend. »Ich habe dieses Buch geschrieben, weil letztendlich doch etwas dran ist an den uralten Klischees: Die Zeit heilt alle Wunden, und es gibt ein Licht am Ende des Tunnels, auch wenn wir es zunächst nicht sehen können. Und manchmal können Worte einen Menschen tatsächlich befreien.« Matt Haig "Das ist zu erwarten:Ein sehr nahes und intensives Vorwort läutet die vielen Schritte und Höhen und Tiefen ein, die der Autor Matt Haig in seinen jungen Jahren von gerade einmal 24 Lebensjahren erlebt hat, ein. Matt Haig schreibt über seine Depression, über den Verlauf der Krankheit, den Hilfen und vor allem dem Erkennen als solche. Mit wechselnden Perspektiven und Blickwinkeln gibt er viel aus seinem Leben preis, informiert, berichtet, klärt auf und schreibt sich frei. Immer wieder gibt Matt Haig kleine Lebensweisheiten mit auf dem Weg, die Betroffenen helfen können. Er berichtet über Forschungserkenntnisse, über Hintergründe, über Medizinisches, Therapeutisches und Persönliches. Sehr Persönliches. Sinnbotschaften, Anekdoten, Geschichten und Erkenntnisse des Autors. Aus einer Talfahrt langsam zurück ins Leben. Teils sehr nachdenklich, teils erheiternd, teils so logisch und schon längst greifbar, teils unglaublich und teils einfach nur schön und aufbauend. Wer sich was und wo aus den Zeilen für sein eigenes Denken und seine eigene Person und Persönlichkeit nimmt, dass ist jedem selbst überlassen… Ein Buch zur Selbsthilfe und als gute Stütze und Hoffnungsgeber. Meine Meinung:Von diesem Buch habe ich mir nach dem Lesen der Beschreibung und des Klapptextes anderes erhofft und erwartet. Vielleicht war ich auch nur die falsche Adressantin für Matt Haigs Werk und Stil. Ich habe einfach sehr viel vermisst und meine Erwartungen an andere Werke angelehnt. So habe ich etwas mehr Zusammenhang und Roman erhofft. Matt Haig berichtet ganz nah aus seinem Leben, er formt dabei jedoch umständliche Sätze, seinen Gedanken konnte ich nur selten ganz folgen und leider naher auch nicht immer nachvollziehen. Auch mit seinen Romanen (Ich und die Menschen) hatte ich bisher meine Schwierigkeiten und finde leider einfach nur schwer Zugang zum Autor. Er stützt sich auf viele Wiederholungen, um seine Aussage zu verstärken, was meines Erachtens gar nicht nötig wäre. Er spricht viel von unerträglichen Schmerz und Angst, nicht wahrgenommen oder verstanden zu werden. Dieses Gefühl habe ich hier leider beim Lesen seiner Botschaften auch, dass er sie verstärken und intensivieren möchte um sie verständlich zu machen. Das wirkt auf mich leider zu aufgeladen und aufdringlich. Das tut mir unheimlich leid, aber seinen Gedanken konnte ich nur selten folgen. Trotz seines unbeugsamen Wunsches richtig verstanden zu werden. Manchmal möchte er witzig und selbstironisch erscheinen, was mich persönlich aber gar nicht erreicht. Sehr schade. Zudem habe ich einen Roman erwartet und weniger so viele Kurzaugenblicke und Momentaufnahmen. Immer wieder gibt es schöne und sehr wertvolle Lebensweisheiten, die ich wirklich gern für mich mitgenommen habe. Das ist ein großer Pluspunkt, reicht jedoch nicht für meine Begeisterung. Die wissenschaftlichen Fakten und Forschungsergebnisse haben mich sehr interessiert und auch überzeugt. Einige seiner Erzählungen konnte ich, so leid es mir auch tut, gar nicht glauben. Vielleicht liegt das aber auch an der Weise, wie sich die Krankheit Depression unterschiedlich zeigt und ausprägt. Sehr gut finde ich auch, wie der Autor versucht mit Vorurteilen aufzuräumen. Vorurteile, die ich selbst bei mir erkannt habe und mich so manches Mal haben ertappt gefühlt lassen. Das Buch soll Wärme bieten, Hoffnung, Humor, Mut und Aufklärung. Matt Haig soll die Krankheit in einem anderen Licht zeigen, so wird das Buch beschrieben. All diese Erwartungen an dem Buch haben sich für mich nicht erfüllt oder bestätigt. Zumindest ist es nicht dass, was ich mir an Lebensfreude, Botschaft und auch Humor und Tiefgrund in „Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“ erhofft habe…Ja, leider war oder bin ich in vielen Dingen des Buches nicht die richtige Adressatin. Adressantin schon, denn das Thema geht jedem an und könnte jeden treffen oder im nahen Umfeld schon eingetroffen sein, ohne dass man es merkt oder davon weiß, weil kaum jemand darüber spricht. Matt Haig wagt den Schritt, an die Öffentlichkeit zu gehen. Ob das Buch jemanden erreicht, oder nicht, liegt an jedem Leser und lässt sich nicht pauschalisieren. Ich habe leider wenig Zugang gefunden. Schade, ich hätte mir ein Buch erhofft, was eine zusammenhängende Geschichte erzählt, die Formen der Depression näher bringt und Glück und Frohsinn als Heilungsweg versprüht. Die positive Lebenseinstellung des Autors kommt nicht authentisch rüber und wirkt gespielt, gekünstelt und stellenweise aufgesetzt. Oder es mag einfach daran liegen, dass der eigentliche Charme und Stil des Autors durch die Übertragung ins Deutsche in der Übersetzung verloren gegangen ist…?!?Ungünstig und nicht förderlich finde ich auch die Vorgehensweise, bereits angeschnittene und ausgeführte Geschichten nochmals als Erzählung oder Anekdote zu bringen, diese aber etwas anders auszulegen und eine weitere Erkenntnis daraus zu wringen. Ja, leider gab es neben vielen schönen Überraschungen und Lesemomenten überwiegend für mich Schwächen, Kritikpunkte und unerfüllte Erwartungen, die vielen Wiederholungen geschuldet sind und einem Satzbau, der mir Schwierigkeiten bereitet hat. Daher fällt meine persönliche Bewertung nicht so euphorisch und hochlobend aus, wie die der bisherigen Leserschaft des Buches. Da sind Geschmäcker einfach zu verschieden und anders ausgerichtet. Zum Glück! Dennoch wünsche ich weiteren und anderen interessierten Lesern sehr viel Spaß und Freude mit dem Buch und den vielen Botschaften fürs Leben!Der Autor:"Matt Haig, geboren 1975 in Sheffield, hat bereits eine Reihe von Romanen und Kinderbüchern veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet und in über zwanzig Sprachen übersetzt wurden."Die Übersetzerin:„Sophie Zeitz wurde 1972 in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Studium der Amerikanistik, Romanistik und Philosophie in Heidelberg, Granada und München arbeitete sie von 1998 bis 2001 als Lektorin bei dtv in München. 2001 zog sie nach Berlin, um sich als Literaturübersetzerin selbstständig zu machen.“Persönliches Fazit:„Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“ ist eine besondere Lektüre, die Hoffnung, Optimismus und Aufklärung bringt. Dieses Buch braucht den richtigen Adressanten, um seine volle Blüte zu entfalten. Meine persönlichen Erwartungen haben sich leider gar nicht erfüllt. Vielleicht finde ich mit diesem Autor und seinem Stil einfach keine Ebene. Daher, so schwer es mir fällt, nur 2 Sterne für dieses Buch.

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